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Tourcode: 199815
Benin/Togo Rundreise

Voodoo, Lehmburgen und Stelzendörfer

15-tägige Busrundreise
Kleine GruppeGarantierte DurchführungInklusive FlugPreiswertLänderkombinationPayback °Punkte sammeln
Reiseveranstalter: Berge & Meer
Berge & Meer
Berge & Meer
Berge & Meer Reisen erfüllt jeden Urlaubswunsch. Den Kunden werden Rundreisen jeglicher Art, Kombinationsreisen, Erlebnisreisen und Kreuzfahrten in unterschiedlichen Variationen angeboten.
Flug bereits inklusive
  • 15-tägige Busrundreise durch Togo & Benin
  • Entdeckung des größten Stelzendorfs Afrikas in Ganvié
  • Afrikanische Lebensart auf den Märkten von Lomé hautnah erleben
Enthaltene Städte:
LoméNatitingouAbomeyOuidahTogovilleSokodé
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Montag bis Freitag von 9:00 - 18:00 Uhr
pro Person ab 3.799 €
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Reiseverlauf

Westafrika voller Magie und Traditionen: Diese Rundreise durch Togo und Benin führt zu den Lehmburgen der Tamberma, den Königspalästen von Abomey und dem Stelzendorf Ganvié. Begegnungen mit verschiedenen Volksgruppen, Voodoo-Zeremonien, farbenfrohe Märkte und Wanderungen in den Togo-Bergen machen die Reise zu einem außergewöhnlichen Erlebnis.

1. Tag - Lomé

Flug mit Zwischenstopp nach Lomé. Ankunft, Empfang am Flughafen und Hoteltransfer.
Städte
Lomé

2. Tag - Lomé - Kpalimé (ca. 120 km)

Der Tag beginnt mit einer Erkundung der lebhaften Hauptstadt Lomé, die sich vom einstigen Fischerdorf im 19. Jahrhundert während der Kolonialzeit zu einem bedeutenden Handelszentrum entwickelte. Ein Besuch des faszinierenden Fetischmarktes eröffnet Einblicke in die Welt traditioneller Heilmittel mit Affenschädeln, Kräutern und Chamäleons. Dabei werden die wichtigsten Fetische und Glücksbringer erklärt. Anschließend führt ein Rundgang durch das pulsierende Stadtzentrum zum Zentralmarkt, wo die berühmten „Nana Benz“ ihre hochwertigen Stoffe anbieten. Am Nachmittag Weiterfahrt nach Kpalimé, der viertgrößten Stadt Togos, bekannt für ihre farbenfrohen Stoff- und Fruchtmärkte. Übernachtung in Kpalimé.
Städte
Lomé

3. Tag - Kpalimé - Klouto - Kpalimé (ca. 15 km)

Am Vormittag steht eine leichte Wanderung durch den Regenwald auf dem Programm, die die Vielfalt der regionalen Tier- und Pflanzenwelt erlebbar macht. Anschließend Besuch des Dorfes Kuma Konda, wo lokale Künstler ihre Werke im Einklang mit der umgebenden Natur schaffen. Das überwiegend vom Volk der Ewe bewohnte Bergdorf ist stark vom traditionellen Landleben geprägt. Bei guten Wetterverhältnissen eröffnet ein Aussichtspunkt einen weiten Blick über den Volta-See in Ghana, den größten Stausee der Erde. Eine kurze Wanderung führt zu einem Wasserfall in der Region Klouto. Am Abend rundet ein traditioneller Tanz den Tag ab und vermittelt lebendige Einblicke in die lokale Kultur. Übernachtung in Kpalimé.

4. Tag - Kpalimé - Sokodé (ca. 290 km)

Die Reise führt weiter nach Sokodé, der zweitgrößten Stadt des Landes. Am Nachmittag wird der örtliche Markt erkundet, gefolgt von einem Besuch bei traditionellen Webern. Übernachtung in Sokodé.
Städte
Sokodé

5. Tag - Sokodé - Kara (ca. 75 km)

Heute geht es in das Gebiet der Bassar. Dort wird ein typischer Hochofen besichtigt, der seit etwa 2.000 Jahren zur Eisengewinnung genutzt wird und früher die regionale Schmiedekunst versorgte. Anschließend Besuch des kunstvoll dekorierten Gehöfts des Dorfchefs. Ein besonderes Erlebnis ist der traditionelle Feuertanz zur Weihe eines neuen Meisters, bei dem Tänzer unter Trommelrhythmen über glühende Kohlen laufen. Am Nachmittag Ankunft in Kara und Erkundung der Kabye-Berge, wo das Volk der Kabye in traditionellen Lehmhütten lebt. Ein Besuch im Schmiededorf vermittelt weitere Einblicke in den Alltag und die Handwerkskunst der Region. Übernachtung in Kara.
Städte
Sokodé

6. Tag - Kara - Natitingou (ca. 150 km)

Der Tag steht im Zeichen der Kultur der Tamberma in der Region Koutammakou. Die eindrucksvollen Lehmburgen dienten einst als Schutz vor Sklavenjägern und wilden Tieren und vereinen Wohnräume, Speicher und Verteidigungsanlagen. Der Glaube an Voodoo, Naturheilkräfte und Geister prägt bis heute das Leben. Anschließend Überquerung der Grenze nach Benin. Nach den Grenzformalitäten Weiterfahrt durch die landschaftlich reizvollen Atakora-Berge mit Gipfeln von knapp 1.000 m Höhe. Im Dorf Koussoucoingou Begegnung mit den Somba, die ebenfalls in Lehmburgen leben. Übernachtung in Natitingou.
Städte
Natitingou

7. Tag - Natitingou - Dassa-Zoumé (ca. 350 km)

Die Fahrt führt nach Dassa-Zoumé mit einem Abstecher nach Copargo zum Dorf Tanéka. Hier leben die Yom, eng verwandt mit den Somba und Tamberma, in traditionellen Rundhüttendörfern. Begegnungen mit Würdenträgern und dem König des Dorfes geben Einblicke in die lokale Gesellschaftsstruktur. Unterwegs wird der mächtige Fetisch Dankoly passiert, der täglich von zahlreichen Pilgern mit Opfergaben wie Holzkeilen, Schnaps und Palmöl aufgesucht wird. Dassa-Zoumé ist insbesondere im August zu Maria Himmelfahrt ein bedeutender Wallfahrtsort. Am Nachmittag führt eine Wanderung zu den eindrucksvollen Heiligen Felsen nahe der Stadt. Übernachtung in Dassa-Zoumé.
Sehenswürdigkeiten
Tanéka
Städte
Natitingou

8. Tag - Dassa-Zoumé - Abomey (ca. 140 km)

Fahrt nach Abomey mit einem Halt in einem Dorf, in dem Maniok-Mehl Gari verkauft wird, ein Grundnahrungsmittel der Region. In Abomey, der ehemaligen Hauptstadt des Königreichs Dahomey, erfolgt eine Stadtbesichtigung. Die Königspaläste der Fon-Könige, darunter die Paläste von Guézo und Glélé, gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe und werden voraussichtlich bis Mitte 2025 renoviert. Alternativ werden neu restaurierte Paläste anderer Könige, wie der von Gbéhanzin I., besucht. Am Nachmittag folgt ein Guélédé-Maskentanz in der Nähe von Abomey. Das seit dem 16. Jahrhundert bestehende Ritual stellt mit Masken und Trommelmusik die Geschlechterrollen dar und dient der Besänftigung weiblicher spiritueller Mächte. Übernachtung in Abomey.
Städte
Abomey

9. Tag - Abomey - Cotonou (ca. 140 km)

Nach dem Frühstück Fahrt nach Abomey-Calavi und Bootsfahrt auf dem Nokoué-See zum Stelzendorf Ganvié, dem größten auf einem See errichteten Dorf Afrikas. Anschließend Weiterfahrt nach Porto Novo, der Hauptstadt und zweitgrößten Stadt Benins. Dort Besuch der Bunten Moschee im Stil einer brasilianischen Kirche, die während der französischen Kolonialzeit erbaut wurde, sowie ein Rundgang über den Markt. Danach Weiterfahrt nach Cotonou, dem wirtschaftlichen Zentrum des Landes. Übernachtung in Cotonou.
Sehenswürdigkeiten
Stelzendorf Ganvié
Städte
Abomey

10. Tag - Cotonou - Oiudah (ca. 50 km)

Am Morgen Besichtigung von Cotonou, einer Stadt an der Lagune, die sich vom Fischerdorf zum wichtigsten Hafen Benins entwickelte. Zu sehen sind die rund 30 m hohe Statue der Amazone, die an die Kriegerinnen des Königreichs Dahomey erinnert, sowie die Graffiti-Mauer, die längste Graffiti-Wand Afrikas und ein Open-Air-Museum für Street Art. Anschließend Rundgang über den Dantokpa-Markt, einen der größten Märkte Westafrikas. Danach Fahrt nach Ouidah, einer von Portugiesen gegründeten Stadt und heutigen spirituellen Zentrum des Landes. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Bei Buchung des Erlebnispakets Teilnahme an einer Voodoo-Zeremonie mit traditionellem Strohrock-Tanz und Einblicken in die mystische Welt des Voodoo (Dauer ca. 2-2.5 Std.). Übernachtung in Ouidah.
Städte
Ouidah

11. Tag - Ouidah - Grand-Popo (ca. 50 km)

Der Tag widmet sich der Geschichte des Sklavenhandels und der Voodoo-Religion. Beim Besuch des Pythontempels und des Heiligen Waldes werden zentrale Gottheiten des Voodoo-Glaubens vorgestellt. Im Pythontempel werden wilde Pythons als wichtiges spirituelles Totem verehrt. Anschließend führt der Weg entlang der Route des Esclaves vom ehemaligen Sklavenmarkt an der Place Cha Cha bis zum Tor ohne Wiederkehr und macht die tragische Vergangenheit des Sklavenhandels nachvollziehbar. Am Nachmittag Weiterfahrt nach Grand-Popo und Übernachtung.
Städte
Ouidah

12. Tag - Grand-Popo

Tag zur freien Verfügung. Bei Buchung des Ausflugspakets erfolgt am Morgen eine Bootsfahrt auf dem Mono-Fluss bis zur Mündung, der Bouche du Roi. Der Fluss bildet über weite Strecken die Grenze zu Togo und führt durch eine abwechslungsreiche Landschaft aus Sanddünen, Palmenhainen, Mangroven und Fischerdörfern. Am Nachmittag Teilnahme an einer Zangbeto-Zeremonie. Die als „Wächter der Nacht“ bekannten Zangbetos sorgen traditionell für Ordnung und Sicherheit und führen einen mystischen, von Trommeln begleiteten Tanz auf. Übernachtung in Grand-Popo.

13. Tag - Grand-Popo - Lomé (ca. 70 km)

Nach dem Frühstück Grenzübertritt nach Togo. Kurz hinter der Grenze liegt Togoville am Ufer des Lac Togo, wo 1884 der Vertrag zur deutschen Schutzherrschaft unterzeichnet wurde. Die Ankunft erfolgt nach einer etwa halbstündigen Pirogenfahrt über den Togosee. Besichtigt werden die markante Kathedrale aus dem Jahr 1910 mit Fenstern zur Leidensgeschichte afrikanischer Heiliger sowie das animistische Viertel mit zahlreichen Fetischen. Auf dem Weg nach Lomé Halt am Sklavenhaus in Agbodrafo, das trotz Verbots weiterhin zur illegalen Inhaftierung von Sklaven genutzt wurde. Am Nachmittag Ankunft in Lomé und Übernachtung.
Städte
Lomé Togoville

14. Tag - Lomé

Am Vormittag Besuch eines Kunsthandwerksmarktes mit Gelegenheit zum Erwerb letzter Souvenirs. Anschließend Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland, je nach Abflugzeit am Nachmittag oder Abend.
Städte
Lomé

15. Tag - Ankunft in Deutschland

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)

Länderinfo

Togo
Das westafrikanische Togo liegt am Golf von Guinea und war einst eine deutsche Kolonie. Und obwohl das Land zu einem der ärmsten der Welt zählt, wird es für den Tourismus immer interessanter. Die Hauptattraktion des Landes ist dabei die Hauptstadt Lomé, im äußersten Süden des Landes, direkt am Meer gelegen. Hier befinden sich noch zahlreiche Kolonialbauten, welche zusammen mit den traumhaften Stränden der Stadt zu den bedeutendsten Touristenmagneten Togos zählen. Das Klima des Landes ist tropisch, kein Wunder also, dass hier der Badetourismus überwiegt.
Neben Lomé ist aber auch der Lake Togo, der größte See des Landes, ein sehr beliebtes Ausflugsziel, vor allem bei Wassersportlern liegt dieser hoch im Trend. Doch natürlich gibt es hier, wie in vielen anderen Ländern Afrikas auch, einige Nationalparks, in welchen Safaris möglich sind. Zu diesen zählt auch der Fazao-Malfacassa-Nationalpark in der Nähe von Sokodé. Im Osten, an der Grenze zu Ghana bei Kpalimé, lässt es sich ganz hervorragend Wandern. Viele Afrika-Reisende kombinieren einen Aufenthalt in Togo gern mit anderen Ländern Afrikas, beispielsweise mit Ghana, Benin oder Burkina Faso. Eine solche Kombination ermöglicht ein größeres und komplexeres Bild all dieser Staaten, Traditionen und Kulturen. Zudem gewinnt man mehr Eindrücke und erlebt zahlreiche neue Facetten dieses vielseitigen Westafrikas.


Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/togosicherheit/213850

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.


Benin
Den westafrikanischen Staat Benin sollte man unbedingt einmal besucht haben. Er verfügt nämlich nicht nur über zahlreiche Sehenswürdigkeiten, sondern bietet dazu viele feinsandige Traumstrände, welche Erholung und Entspannung versprechen. Zu den wichtigsten Attraktionen des Landes zählt in jedem Fall die Hauptstadt Porto Novo. Diese befindet sich im äußersten Süden des Landes direkt am Meer. Zum Pflichtprogramm in Porto Novo zählt ein Besuch des Völkerkundemuseums und des ehemaligen Gouverneurspalastes. 
Allerdings ist die Hauptstadt weder das ökonomische Zentrum, noch der Regierungssitz und auch nicht die größte Stadt des Landes, all diese Positionen übernimmt die Stadt Cotonou, welcher sich ebenfalls im Süden des Landes, direkt am Atlantischen Ozean befindet. Absoluter Höhepunkt einer Reise durch Benin ist aber die Stadt Abomey, sie befindet sich etwas weiter landeinwärts und beheimatet einen der größten Schätze des Landes – die Ruinen der Paläste der einstigen Herrscher von Dahomey, so wie das Land bis Mitte der 70er genannt wurde. Die Ruinen gehören seit 1985 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Besonders interessant ist Benin in Verbindung mit anderen westafrikanischen Staaten wie Togo, Ghana, Nigeria oder Niger. Eine solche Kombinationsreise ermöglicht ein größeres und komplexeres Bild Westafrikas und verschafft ihnen einen viel intensiveren Einblick in die unterschiedlichen Kulturen, Traditionen und Geschichten der Länder. Zudem ist jeder westafrikanische Staat so einzigartig und die Länder untereinander so verschieden, dass es sich lohnt zu vergleichen.


Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/beninsicherheit/208984

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.


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