Der zentrale Gürtel Afrikas ist noch weitgehend von tropischem Regenwald bedeckt. Tiere und Menschen haben sich an diese Region angepasst und zeigen Unterschiede zu denen in trockeneren Gebieten. Dschungelbewohner sind oft kleiner als ihre Verwandten in der Savanne. Dzanga Sangha in der Zentralafrikanischen Republik war bislang „das Mekka“ für die Beobachtung von Flachland-Gorillas, Wald-Elefanten und das Leben der Pygmäen. Aber auch Kamerun hat Regenwälder mit ähnlicher Tierwelt. Der Campo Ma'an-Nationalpark, 1932 gegründet, liegt an der Küste nahe Äquatorialguinea und beherbergt darüber hinaus Flusspferde, Riesenschuppentiere, Mandrills und Leoparden. Er ist auch die Heimat der Bagyeli-Pygmäen. Seit 2015 gewöhnt der WWF Gorillas an Menschen. Auf unserer Reise erkunden wir zu Fuß unter WWF-Leitung diesen Park, beobachten Gorillas und andere Tiere und besuchen ein Pygmäen-Dorf.
Flug individuell zubuchbar
Zu Ihrer Reise buchen wir Ihnen gerne Flüge zu attraktiven tagesaktuellen Preisen ab verschiedenen Flughäfen hinzu.
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Tag 1: Anreise - Douala
Anreise nach Douala in Eigenregie. Nach Ankunft, Transfer zum Hotel.
Verpflegung: A
Städte
Douala
Tag 2: Douala - Campo Ma`an-Nationalpark
Nach dem Frühstück unternehmen wir eine kurze Stadtrundfahrt durch Douala bevor wir in den Campo-Ma’an-Nationalpark aufbrechen. Das Schutzgebiet befindet sich im Südwesten Kameruns und grenzt an Äquatorialguinea und den Atlantik. Der Park umfaßt eine Größe von rund 700.000 ha, davon rund 265.000 ha Land und 435.000 ha Wasser. Der Park ist bekannt für seine artenreiche Flora und Fauna. Neben Flachland-Gorillas leben hier auch Waldelefanten. Abendessen und Übernachtung im einfachen Hotel Elak in Campo.
Verpflegung: F, M
Sehenswürdigkeiten
Campo Ma`an Nationalpark
Städte
Douala
Tag 4: Campo Ma`an-Nationalpark
Während der nächsten zwei Tage erleben wir alles, was Campo Ma’an zu bieten hat.Aufspüren und Verfolgen von Flachland Gorillas, Fahrt durch den National - Park. Von hier aus wandern wir in Begleitung von Spurenlesern durch den Regenwald, bis wir eine Gruppe der dort ansässigen Flachland-Gorillas aufgespürt haben. Wir beobachten die Tiere ohne sie zu stören. Danach Rückmarsch zum Camp. Später sind weitere Wanderungen durch den dichten Regenwald möglich, um die eindrucksvolle Gorrilla-Gruppe zu beobachten. Bevor die Nacht hereinbricht, kehren wir zu unserer "Lodge" zurück, ruhen uns aus bis zum Abendessen. Verpflegung: F, M, A
Sehenswürdigkeiten
Campo Ma`an Nationalpark
Tag 5: Campo Ma‘an
Nochmal haben wir die Gelegenheit, die Nähe zu den Gorillas zu suchen. Am Nachmittag verlassen wir schließlich den Nationalpark und fahren zurück zum Dorf Campo, wo uns in unserem kleinen, einfachen Hotel endlich wieder Bett und Dusche erwarten.
Verpflegung: F, M, A
Tag 6: Campo – Kribi
Wir verlassen Campo und fahren in den am Atlantik gelegenen Ort Kribi. Bei Kamerunern ein sehr beliebter Badeort. Gegen Mittag beziehen wir die Zimmer in unserem Strandhotel Ilomba.
Verpflegung: F, A
Städte
Kribi
Tag 7: Kribi Strand – Ausflug Pygmäen
Heute Gelegenheit, sich an den Sandstränden von Kribi von der eindrucksvollen Reise zu erholen. Wir schauen den örtlichen Fischern bei ihrer Arbeit zu, lassen in einem Restaurant am Strand die Seele baumeln oder machen einen Ausflug zu einem Pygmäen-Dorf im nahegelegenen Regenwald Kameruns. „Pygmäen“ ist ein Sammelbegriff für eine Volksgruppe von Jägern und Sammlern, die seit jeher in den Regenwäldern Kamerun/Kongo/Zentralafrikas leben. Gemeinsames Körpermerkmal ist die geringe Körpergröße. Mittlerweile sind sie häufig vermischt mit der normalen kamerunischen Bevölkerung. Wir verbringen einige Stunden mit ihnen, um einen Einblick in ihr Leben zu erhalten. Auch werden wir bestimmt von ihnen bei ihren Aktivitäten miteinbezogen. Alternativ können wir auch nach der Fahrt mit einer Piroge zum Lobé-Wasserfall, der direkt ins Meer mündet, spazieren (am Strand, ca. 1 km). Verpflegung: F, A
Städte
Kribi
Tag 8: Kribi - Douala
Am Morgen packen wir ein letztes Mal unsere Sachen für die Rückfahrt nach Douala. Vor dem Verlassen des Ortes Kribi wollen wir auf einer kleinen Besichtigung noch einen Blick auf Relikte aus deutscher Kolonialzeit werfen. Wir sehen einen Leuchtturm, eine Kirche sowie einen deutschen Friedhof. Sollten wir es zeitlich schaffen unternehmen wir noch eine kleine Stadtrundfahrt durch Douala. Die Stadt gilt als Wirtschafts- und Handelszentrum des Landes. Im großen Hafen liegen Containerschiffe aus aller Welt vor Anker, es herrscht geschäftiges Treiben um die Schiffe zu be- oder entladen. Bei einer Stadtrundfahrt bekommen wir einen guten Eindruck von der Stadt, die auch einst unter deutscher Kolonialherrschaft eine entscheidende Bedeutung hatte. Bis 1891 war die Hafenstadt Sitz der deutschen Kolonialverwaltung, bis die Stadt Buea diese Aufgabe übernahm. Wir genießen ein letztes gemeinsames Essen, bevor es zum internationalen Flughafen geht, von wo aus wir unseren Heimflug antreten.
Verpflegung: F, A
Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. (F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Städte
BueaDoualaKribi
Campo Ma`an Nationalpark
Douala
Kribi
Buea
Länderinfo
Kamerun (CM)
Kamerun ist ganz ohne Zweifel das kulturelle Herz Afrikas, in keinem anderen Staat des Kontinents kann man das schwarze Afrika so in seiner Ursprünglichkeit erleben wie in Kamerun. Hier leben mehr als 200 Volksstämme, welche mit ihren unterschiedlichen Sprachen, Religionen, Kulturen und Traditionen dem Land ein sehr facettenreiches Gesicht geben und in den unterschiedlichsten Nuancen schimmern lassen.
Und nicht nur die Kulturen und Traditionen des Landes sind vielfältig und divers, sondern auch die Naturräume. Kamerun verfügt nämlich von Regenwald über Savannen und Dornbuschsteppen bis hin zu Halbwüsten über sehr unterschiedliche Landschaften. Daraus ergibt sich auch eine sehr artenreiche Flora und Fauna. Kein Wunder also dass Tierbeobachtungen und Safaris in Kamerun sehr gefragt sind und häufig angeboten werden. Die Hauptstadt dieses facettenreichen Landes ist Yaoundé im Südwesten. Sie verzaubert ihre Besucher mit zahlreichen eindrucksvollen Attraktionen wie dem ehemaligen Präsidentenpalast, der Kathedrale Notre-Dame am Rond Point de la Poste, dem Monument de la Réunification und dem Palais de Congrès.
Mit all diesen wunderbaren Gebäuden, Landschaften und Menschen ist es wohl mehr als gerechtfertigt Kamerun als kulturelles Herz Afrikas zu bezeichnen und wer immer noch nicht ganz überzeugt sein sollte, der reist am besten in das Land um sich selbst ein Bild zu machen und die ganze Faszination und Schönheit dieses westafrikanischen Staates zu erfahren.
beste Reisezeit:
Dezember bis Mai
Klima:
Kamerun befindet sich in der tropischen Klimazone. Zwischen November und Februar ist es im Süden sehr trocken, die Hauptregenzeit in dieser Region ist zwischen Juli und Oktober. Im Norden hingegen regnet es von Mai bis Oktober. Im Landesinneren gibt es regelmäßig Niederschläge.
Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:
Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind. Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.
Währung:
1 CFA (Communauté Financiaire Africaine) Franc = 100 Centimes
Flugdauer:
ca. 9 Stunden und 45 Minuten
Ortszeit:
MEZ (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ -1h
Gut zu wissen:
Es besteht ein Fotografierverbot für offizielle Gebäude, Häfen, militärische Einrichtungen und Flughäfen. In Kamerun gelten homosexuelle Handlungen als illegal, sie werden mit sehr harten Gefängnisstrafen belegt.
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