Studiosus bietet einmalig vielfältigen Urlaub in mehr als 100 Ländern weltweit und ist bekannt für die hohe Qualität seiner Reiseleiterinnen und Reiseleiter, deren Auswahl, Aus- und Weiterbildung nach internationalen Qualitätsstandards zertifiziert sind.
Erst Byzanz, dann Konstantinopel und schließlich Istanbul – Griechen, Römer und Osmanen prägten die schillernde Bosporus-Metropole an den Schnittstellen der Kulturen und auch heute verbinden sich hier Orient und Okzident. Für die Höhepunkte wie die Hagia Sophia und den Topkapi-Palast nehmen wir uns auf dieser Studiosus-Reise genauso Zeit wie für Streifzüge durch die In-Viertel und zur Kunstszene der Gegenwart. Wir entdecken versteckte Perlen und erleben die Kontraste und Widersprüche der Stadt zwischen westlichem Lifestyle und islamischer Tradition. Mit einer Architektin sprechen wir über das dynamische Wachstum der Stadt, und auf einem Schiff lassen wir uns die Bosporus-Luft um die Nase wehen. Spannendes Istanbul!
1. Tag Hos geldiniz - willkommen in Istanbul!
Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen und im Laufe des Tages Flug nach Istanbul. Dort erwartet Sie ein Mitarbeiter von Studiosus und begleitet Sie zu Ihrem Hotel. 50 km. Wenn Sie am späten Nachmittag schon vor Ort sind, können Sie mit Ihrem Studiosus-Reiseleiter die Umgebung des Hotels erkunden, den modernen Stadtteil Beyoglu. Vielleicht lacht Sie dabei ja schon ein Restaurant an für den Abend, für erste kulinarische Entdeckungen auf eigene Faust? Sechs Übernachtungen in Istanbul in einem zentral gelegenen Hotel.
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2. Tag Auf der Serailspitze
Byzanz, Konstantinopel, Istanbul - die Fäden der wechselvollen Geschichte laufen an der Spitze der Altstadthalbinsel zusammen, wo sie Ihr Reiseleiter sorgsam für Sie entwirrt. Wo die Stadt einst von den Griechen gegründet wurde, heißt es heute: Vorhang auf zur orientalischen Märchenwelt des Topkapi-Palastes! Wir erkunden die Schatzkammer und den Harem. Mit dem Studiosus-Audioset haben Sie Ihren Reiseleiter immer am Ohr, auch wenn Sie fürs richtige Foto ein paar Meter von der Gruppe entfernt stehen. Ein Stück weiter zieht uns die Hagia Sophia mit ihrer Mosaikkunst in den Bann. Und gegenüber bestaunen wir ihr osmanisches Pendant, die Blaue Moschee. Abends führt Sie Ihr Reiseleiter in sein Lieblingsrestaurant: Gibt es fangfrischen Fisch oder gegrilltes Fleisch und Gemüse? Auf jeden Fall einen bunten Mix an Vorspeisen!
Verpflegung: F, A
Sehenswürdigkeiten
Blaue MoscheeHagia Sophia
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3. Tag Facetten einer Metropole
Hinter den eindrucksvollen Landmauern Konstantinopels begeistern uns in der Chorakirche die Mosaiken aus spätbyzantinischer Zeit. In den Stadtvierteln Balat und Fener gehen wir auf Spurensuche nach dem multikulturellen und multireligiösen Istanbul. Heute blüht in den historischen Holzhäusern in Galerien und Cafés die Kulturszene. Ganz anders die Stimmung in Eyüp: Hier mischen wir uns unter die Gläubigen, die zum Grab des Eyüp Ensari, des Fahnenträgers des Propheten, pilgern. Wie steht es um das Spannungsfeld zwischen den religiösen und den westlich orientierten Türken? Ihr Reiseleiter erzählt. Mit der Fähre folgen wir dann dem Goldenen Horn ins angesagte Stadtviertel Karaköy, wo wir im Museum Istanbul Modern der zeitgenössischen Kunst nachspüren. Bleiben Sie doch gleich zum Abendessen vor Ort und speisen in einem der Lokale an der Uferpromenade!
Verpflegung: F
Sehenswürdigkeiten
Chora KircheGoldenes Horn
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4. Tag Schätze und Verführungen
Heute schließt Ihnen Ihr Reiseleiter die Schatzkiste des Archäologischen Museums auf: mit den großartigen Exponaten aus der Zeit der frühen Bewohner Istanbuls und Anatoliens! In der Süleyman-Moschee sind sich dann alle einig: Der Hofarchitekt Sinan hat das Prädikat "Michelangelo der Osmanen" wirklich verdient. Rund um die Moschee erstreckte sich ein Komplex sozialer Einrichtungen, und wie wir bei einem kleinen Mittagessen sehen: die frühere Armenspeisung ist für uns heute eine Delikatesse. Danach tauchen wir ein in das Labyrinth der Basargassen: Vorbei an Lederwaren, Schmuck, Gewürzen und anderen Verführungen schlendern wir vom Großen Basar zum Ägyptischen Basar. Dort heben wir einen letzten Schatz des Tages: die versteckte Rüstem-Pascha-Moschee, eine architektonische Perle inmitten des Trubels. Empfehlung für den Abend: eines der vielen Fischrestaurants an der Galatabrücke.
Verpflegung: F, M
Sehenswürdigkeiten
Moscheen von BursaSüleymaniye Moschee
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BursaIstanbul
5. Tag Links und rechts des Bosporus
In voller Schönheit zeigt sich Istanbul vom Wasser aus: Die Skyline der Bürotürme hinter historischen Palästen und Holzvillen, Minarette, gigantische Brücken und Frachter lassen wir auf einer Bootsfahrt auf dem Bosporus an uns vorüberziehen. Auf der asiatischen Seite gehen wir an Land: Hier öffnen sich uns die Tore des Beylerbeyi-Palastes, der früheren Sommerresidenz der Sultane. Wir besuchen die Sakirin-Moschee, eine moderne Variante von Moschee-Architektur, und tauchen ein in den Alltag in Kadiköy: Wo Istanbuler gerne shoppen, Tee trinken und ausgehen, gönnen auch wir uns ein Mittagessen. Dann kehren wir auf einer der schönsten Fährstrecken der Stadt zurück auf die europäische Seite. Möchten Sie dort noch zum Galataturm und über die Istiklal Caddesi flanieren, die Haupteinkaufsstraße? In welchem der Panoramarestaurants Sie heute Abend gut essen gehen können, verrät Ihnen Ihr Reiseleiter.
Verpflegung: F, M
Sehenswürdigkeiten
BosporusBosporus BrückeGalataturm
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6. Tag Wege der Kunst
Die "Kleine Hagia Sophia" führt uns zurück in die byzantinische Vergangenheit und schenkt uns Momente der Stille. Mächtige Mauern nebenan erinnern an das einst hoch aufragende Hippodrom. Heute zeigt uns hier das Museum für türkisch-islamische Kunst, wie die türkische Formensprache entstanden ist, die Holzschnitzereien und edle Teppiche ziert. In einem Teppichzentrum sehen wir, wie die Kunstwerke entstehen – überirdisch schön! Danach treffen wir uns zum Tee mit einer Architektin und sprechen mit ihr über die Einflüsse der türkischen Architektur. Fragen Sie sie, wie man mit dem Wachstum der Stadt umgeht – denn Istanbul wirkt wie ein Magnet. Kein Wunder! Und am Abend wartet unser Abschiedsessen in einem stimmungsvollen Restaurant, wo wir auf unsere Reise anstoßen: Serefe! Zum Wohl!
Verpflegung: F, A
Sehenswürdigkeiten
Antikes HippodromHagia Sophia
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7. Tag Rückflug von Istanbul
Gehören Sie zu den Glücklichen, die eine individuelle Verlängerung gebucht haben? Wenn nicht, fliegen Sie im Laufe des Tages in die Heimat zurück. Bei späterer Abflugzeit haben Sie noch Zeit für einen Bummel und für einen Tee mit Bosporusblick. Güle güle! Auf Wiedersehen!
Verpflegung: F
Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern. (F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
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Blaue Moschee
Die Sultan Ahmed-Moschee ist überall bekannt unter den Namen Blaue Moschee. Sie steht in Istanbul in der Türkei. Die Blaue Moschee ist ein sehr imposantes und großes Bauwerk mit sechs Türmen. Es ist auch die Einzige, die so viele Türme hat. Sie werden Minarette genannt und von da aus ruft man seine Bürger zum Gebet auf. Die Moschee wurde zwischen 1609 und 1616 vom 14 jährigen Sultan Ahmet I. in Auftrag gegeben. Er wollte unbedingt die Hagia Sophia Moschee, die genau gegenüberliegt, übertreffen. Die Sultan Ahmed-Moschee ist zwar sehr groß, doch ihre Formen kann man fast als sanft beschreiben. Es ist kein klobiger Bau, sondern ganz im Gegenteil. Der innere Gebetsraum misst 51 mal 53 Meter. Darüber wölbt sich auf vier Pfeiler eine große Kuppel, die einen Durchmesser von etwas über 22 Meter hat. Den Namen Blaue Moschee bekam sie, weil es im Innenraum über 21.000 Kacheln gibt, die überwiegend in blau gehalten sind, auf denen diverse traditionelle Pflanzenmotive zu sehen sind. 260 Fenster lassen die Blaue Moschee in ein fast mystisches Licht tauchen. Die Glasscheiben der Fenster stammen noch aus dem 17. Jahrhundert. Früher umgab die Sultan Ahmed-Moschee eine Mauer, die heute nur noch an der Nordwand steht. Damit wurde die Moschee vom Hof getrennt. Zu der Moschee gehören aber auch noch andere Gebäude. So gibt es eine Armenküche, ein Hospital, einen Basar und auch eine höhere Schule. In einem Gebäude ruht Ahmet I. mit seinen drei Söhnen und seiner Frau. Besichtigt man die Blaue Moschee, so wird man gleich in dieser ganz besonderen Atmosphäre gefangen. Sie ist auf jeden Fall ein Muss für jeden Istanbul Besucher. Die Blaue Moschee ist einer der beeindruckendsten Bauten auf der Welt. Sultan Ahmet I. Starb, kurz nachdem die Moschee fertig war. Eigentlich wollte er die sechs Minarette noch vergolden lassen, aber das wurde dann doch zu teuer. Er schuf auch ohne Vergoldung mit der Blauen Moschee ein sehr imposantes Bauwerk, das noch heute einen großen Stellenwert unter den Sehenswürdigkeiten in der Türkei einnimmt.
Hagia Sophia
Die Hagia Sophia steht in Istanbul in der Türkei und ist eines der bedeutendsten Denkmäler. Zuerst wurde sie im Dezember 537 als Kirche gebaut und geweiht. Die Hagia Sophia war knapp 56 Meter hoch. Sie wurde damals in fünf Jahren und zehn Monaten errichtet. Dafür sorgte der damalige Kaiser Justinian, der die Architektur damals sehr förderte und auch gern seine Macht und Reichtum nach außen hin demonstrierte. 558 stürzte die Kuppel durch ein Erdbeben ein. Sie wurde dann neu aufgebaut und die einzelnen Träger noch einmal verstärkt. Die Unterkonstruktion stürzte im 13. und 14. Jahrhundert zwar immer einmal wieder ein, aber ansonsten erlitt die Hagia Sophia keine weiteren Schäden. 1453 wurde die Hagia Sophia im Zuge durch die Eroberung der Osmanen zur Moschee ausgebaut. Sie bekam zwei Minarette und wurde innen ganz neu ausgestattet. 1573 dann wird die Moschee noch einmal mit vier Minaretten ausgestattet und hatte nun sechs. Innen wurden die Gebetsräume verändert und der gesamte Bau noch einmal renoviert. Jetzt war die Hagia Sophia das größte Gebetshaus in Istanbul. 1934 erklärt Kemal Atatürk die Hagia Sophia zum Museum. Alle christlichen Symbole, die übermalt worden sind, wurden wieder freigelegt. Nun ist die Hagia Sophia für alle Menschen offen. Jeder Besucher der Hagia Sophia spürt gleich schon fast einen unwirklichen Eindruck dieses Gebäudes. Steht man im Hauptraum und schaut auf die Kuppel, die 33 Meter Durchmesser hat und fast 14 Meter hoch ist, dann ist man überwältigt. Die ganze Architektur und Bauweise wird jeden Gast tief beeindrucken. Aber nicht nur die Bauweise lässt die Hagia Sophia mystisch erscheinen, sondern auch die ganz besondere Lichtführung trägt dazu bei. Es sieht aus, als wenn das Gebäude leuchtet. Silber, Gold und Marmor verstärken diesen Eindruck noch und lassen die Hagia Sophia von innen strahlen.
Chora Kirche
Der große Sakralbau hat, seit seiner Errichtung im 11. Jahrhundert auf dem Grundstein einer kleineren Kirche, eine wechselhafte Geschichte hinter sich gebracht. Seitdem wurde sie mehrfach umgebaut, im 17. Jahrhundert in eine Moschee umgewandelt und Mitte des letzten Jahrhunderts schließlich als Museum genutzt. Die Kirche liegt in Istanbul, im Stadtteil Fatih, und kann besichtigt werden.
Der Bau besteht aus verschiedenen Kompartimenten, darunter einem Eso- und Exonarthex, die der eigentlichen Kirche vorgelagert sind, einer Seitenkapelle zur rechten und einer Galerie zur linken Seite. Der Mittelraum wird von einer großen Kuppel überspannt, die auch das äußere Erscheinungsbild prägt.
Große Bedeutung hat der Sakralbau vor allem durch seine weltbekannten Fresken und einzigartigen Mosaike, die der palaiologischen Renaissance zugerechnet werden und sowohl die Wände als auch die Kuppel verzieren. Die größten zeigen Christus und Maria an den Portalen zweier gegenüberliegender Eingänge. Weitere Mosaike widmen sich dem Lebenszyklus der Gezeigten sowie den Abbildern einiger Jünger. Die Fresken zeigen verschiedene biblische Szenen wie Himmel, Hölle, das Jüngste Gericht, die Wiederauferstehung und weitere Abbildungen der heiligen Familie.
Goldenes Horn
Mit dem Goldenen Horn ist eine Landspitze am Bosporus gemeint. Sie ist sechs Kilometer lang und war einmal der wichtigste natürliche Hafen in Istanbul. Die Hafeneinfahrt war sogar mit einer dicken Kette gesichert, sodass kein unerwünschtes Schiff den Hafen anlaufen konnte. Die Form und das goldschimmernde Wasser beim Sonnenuntergang gab ihm seinen Namen. Es heißt auch, der Name käme von dem prunkvollen Palast, der auf der Hauptinsel angesiedelt ist. An beiden Seiten sind die Ufer bewohnt und es gibt große Parkanlagen. Bei einem erholsamen Spaziergang entdeckt man die ganze Schönheit des Goldenen Hornes. In vielen kleinen Cafés kann man den Blick über das Wasser genießen. Brücken verbinden die einzelnen Stadtteile von Istanbul.
Moscheen von Bursa
In der Türkei, insbesondere in Istanbul & Umgebung, gibt es zahlreiche Moscheen zu bestaunen. Genießen Sie auf Ihrer Rundreise durch die Türkei diese imposanten Bauwerke. In Bursa gibt es wundervolle und prächtige Moscheen. Die Moschee Ulu Camii; Große Moschee, ist das Wahrzeichen der Stadt. Die größte Moschee der Stadt beeindruckt mit der frühen osmanischen Architektur.
Das große, rechteckige Gebäude verfügt über zwanzig Kuppeln, welche von zwölf Säulen getragen werden. Mit den monumentalen Inschriften, einem Brunnen und zwei Minaretten versprüht die Moschee ein ganz besonderes Flair.
Die grüne Moschee zählt ebenfalls zu den drei großen Moscheen von Bursa. Das Meisterwerk der frühosmanischen Architektur wurde bereits im 15. Jahrhundert errichtet. Mit den schönen Verzierungen verzaubert das Gebäude alle Besucher. Die Vielfalt an Moscheen in der Stadt ist herausragend. Lassen Sie sich auf der Rundreise von den architektonischen Besonderheiten beeindrucken. Mit mehr als 200 Moscheen ist das Spektrum von großen und geschichtsträchtigen Bauten bis zu neuen und moderneren Moscheen groß.
Süleymaniye Moschee
Der Besuch der Süleymaniye Moschee in Istanbul ist ein unbedingtes Muss.
Die zweitgrößte Moschee von Istanbul ist ein architektonisches Meisterwerk.
Sie liegt im historischen Stadtteil Eminönü auf einem der sieben Hügel Istanbuls und ist bekannt für ihre prächtige osmanische Architektur und die harmonische Anlage.
Der zu seiner Zeit bekannte Baumeister Mimar Sinan wollte für den Auftraggeber Sultan Süleyman ein Bauwerk für die Ewigkeit schaffen.Der Gebäudekomplex ist auf einem bis ins Detail durchdachten Fundament erbaut, um dem Erdbebengebiet zu trotzen.
Die Bauzeit dauerte von 1550 bis 1557.Die Moschee beeindruckt durch Ihre riesige Kuppel, die über 50 Meter hoch ist. Wenn Sie die Süleymaniye Moschee besichtigen, werden Sie nicht nur von der äußeren Architektur, sondern auch vom Innenraum beeindruckt sein.
Im Inneren besticht nicht eine opulente Einrichtung, sondern eher die Schlichtheit. Zahlreiche Buntglasfenster schaffen ein ganz besonderes Licht und die Akustik ist einmalig.Rund um die Moschee gibt es noch weitere sehenswerte Einrichtungen, wie eine umfangreiche Bibliothek, eine Armenküche sowie der Friedhof mit den Mausoleen des Sultans Süleyman, seiner Gemahlin Hürrem und seiner Tochter Mihrimah.
Bosporus
Der Bosporus ist eine 30 Kilometer lange Meerenge, welche die Kontinente Asien und Europa trennt. Gleichzeitig verbindet die Lebensader das Schwarze Meer im Norden mit dem Marmarameer im Süden von Istanbul. Vom Bosporus aus genießt man die schönste Aussicht auf die Stadt Istanbul, daher sollte auf einer Rundreise durch die Türkei eine Bosporusrundfahrt immer mit eingeplant werden. Südlich der Galatabrücke starten die meist 1,5 Stunden dauernden Bootsfahrten. Gegenüber der Straßenbahnhaltestelle Eminönü legen die preiswertesten Schiffe ab. Tickets kann man direkt vor Ort erwerben und die Boote fahren los, sobald sie voll sind. Die meisten Schiffe bieten den Gästen kleine Snacks und Getränke an. Die Strecke führt entlang dem europäischen Ufer hinauf und am asiatischen Ufer wieder hinunter. Um einen guten Sitzplatz zu bekommen, sollte man sich rechtzeitig vor der Abfahrt auf dem Boot befinden, denn die guten Plätze sind schnell vergeben.
Bosporus Brücke
Drei Brücken überspannen in Istanbul den Bosporus und verbinden den europäischen und den asiatischen Teil der türkischen Stadt. Die älteste dieser drei Brücken ist die Brücke der Märtyrer des 15. Juli, die auch unter dem Namen Bosporus-Brücke bekannt ist. Es ist eine Hängebrücke, deren Bau 1970 begonnen wurde. 1973 wurde die Bosporus-Brücke eingeweiht. Sie besteht aus sechs Fahrspuren sowie zwei Notspuren und einem Fußweg. Dieser war aber nur wenige Jahre geöffnet. Heute ist die Brücke für Fußgänger gesperrt. Bei Ihrer Rundreise durch die Türkei und Ihrem Besuch der Stadt am Bosporus haben Sie aber von der Ortaköy Moschee einen hervorragenden Blick auf die Brücke der Märtyrer des 15. Juli.
Galataturm
Der Galata-Turm ist eines der markantesten Wahrzeichen Istanbuls. Er thront im historischen Stadtteil Galata auf der europäischen Seite der Stadt. Er wurde im Jahr 1348 von den Genuesen als Wachturm erbaut und diente später auch als Gefängnis und Feuermeldeturm. Der runde Steinturm mit seinem Kegeldach ist heute etwa 66 Meter hoch und ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen.
Besonders reizvoll ist die Aussichtsplattform, von der aus sich ein atemberaubender 360-Grad-Blick über Istanbul, das Goldene Horn, den Bosporus und die Altstadt bietet. Ein Café und ein Restaurant auf der oberen Ebene laden zum Verweilen ein. Der Galata-Turm vereint auf eindrucksvolle Weise Geschichte, Architektur und ein großartiges Panoramaerlebnis.
Antikes Hippodrom
In der Nähe der bekannten blauen Moschee steht das Hippodrom. Ein Hippodrom ist eine Pferderennbahn, in der dann auch die Wagenrennen stattfanden. Das antike Hippodrom von Istanbul ist 324 von Konstantin neu aufgebaut worden. Es steht geschrieben, dass bis zu 100.000 Besucher hier Platz fanden. 450 Meter lang und 350 Meter breit war das damalige Hippodrom, also die eigentliche Rennstrecke plus die Tribüne.
Der Kaiser hatte sogar seine eigene Loge, die er gleich vom Palast aus betreten konnte. Einst eine reich mit Pferdestatuen geschmückte Rennbahn, von denen noch einige gut erhaltene Stücke im Museum bewundert werden können, sieht man heute nur noch einige Überreste dieses Hippodroms.
Istanbul
Istanbul liegt in der Türkei und erstreckt sich über zwei Kontinente, nämlich Europa und Asien. Dadurch vermischen sich in dieser Stadt auch zwei Kulturen, die christliche und die islamische. Istanbul hat auch noch viele historische Bauwerke, die zum Teil aus dem 15. Jahrhundert stammen. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten sind in dieser Stadt zu finden, wie zum Beispiel die Blaue Moschee. Sie besteht aus sechs Minaretten, was sehr selten ist. Diese historischen Bauten sind sehr beeindruckend. Istanbul hat zirka acht Millionen Einwohner. Diese Stadt bietet Ihren Besuchern aber nicht nur die interessante historische Seite, sondern auch viel modernes Stadtleben mit all seinen Facetten.
Bursa
Schneebedeckte Berggipfel und heiße Thermalquellen sind nicht die einzigen Attraktionen der Millionenstadt Bursa. Der historische Bereich Tophane steht in reizvollem Gegensatz zu den ultramodernen Shopping Malls wie der Zafer Plaza. Das Marmarameer als innereurasische Grenze ist nicht weit entfernt und lädt an zauberhafte Strände mit klarem Wasser. Die Ufer sind seicht und ideal für Kinder. Zahlreiche Fähren bieten einen tollen Blick auf die Landschaft und die Städte.
In Bursa sollte man sich die wunderschönen Moscheen ansehen, die Gräber der Sultane und die vielen Basars. Handeln ist ausdrücklich erwünscht. Genießer der einheimischen Gerichte werden vom Besuch in Bursa noch lange träumen: hier gibt es die beste Küche der Türkei.
Länderinfo
Türkei (TR)
Die Türkei, das Land zwischen Europa und Asien, ein Land mit einer faszinierenden und sehr alten Kultur und langen Geschichte. Daneben lockt die Türkei aber auch mit traumhaften Stränden und einem sehr warmen Klima, welches zusammen mit den Traumstränden perfekte Bedingungen für einen erstklassigen und unvergesslichen Badeurlaub. Doch wer nur zum sonnenbaden, relaxen und schwimmen in die Türkei gekommen ist, der wird wohl das Beste verpassen, denn die Städte und Landschaften des Landes halten so viel Sehenswertes für die Besucher bereit, dass selbst ein ganzer Monat Urlaub kaum ausreichen würde um all die Schönheiten und Höhepunkte der Türkei zu erkunden. In der Metropole Istanbul, in der gleich drei Großmächte ihre Spuren hinterlassen haben, gilt es die Hagia Sophia, eines der bedeutendsten Bauwerke der Antike oder auch die Süleymaniye Moschee, die blaue Moschee Sultan Ahmet, den Topkapi Palast sowie den Große Bazar Kapali Carsi zu besichtigen.
Auch die türkische Hauptstadt Ankara hält einige Highlights für ihre Besucher bereit, so beispielsweise das Mausoleum Atatürks (Anitkabir), die Kocatepe-Moschee, die römischen Ruinen des Augustustempels mit der Juliansäule, die Hacibayram-Moschee oder den Atakule-Fernsehturm. Zudem ist das Land reich an natürlichen Sehenswürdigkeiten, wie die Region Kappadokien, ihre Landschaft ist geprägt von Vulkanausbrüchen welche zwar schon mehrere Millionen Jahre zurück liegen, aber nachhaltige Spuren hinterlassen haben. So wird die von Tuff-Gebilden durchzogene Gegend oft als Mondlandschaft bezeichnet. Wichtigster Ort dieser Region ist Göreme, hier können Höhlenkirchen und einzigartige Felsformationen erkundet werden, außerdem gibt es in Kappadokien zahlreiche unterirdische Städte. Die Türkei bietet also neben Badestränden und Metropolen auch eine unglaublich beeindruckende und einmalige Natur. Auf einer Rundreise lernen Sie bequem sämtliche Highlights dieses riesigen und beeindruckenden Landes kennen.
beste Reisezeit:
Mai bis Oktober
Klima:
An den Küsten (außer Schwarzes Meer) herrscht Mittelmeerklima, im Rest des Landes dominiert ein gemäßigtes Klima.
Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:
Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind. Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.
Währung:
1 Neue Türkische Lira = 100 Kurus
Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 45 Minuten
Ortszeit:
MEZ +1h
Gut zu wissen:
Der Austausch von Zärtlichkeiten sollte in der Öffentlichkeit vermieden werden. Negative Äußerungen und Kritik an der türkischen Politik sollten ebenfalls unterlassen werden. Allgemein wird empfohlen bettelnden Kindern nichts zu geben, da die Gefahr besteht, dass sie zu Berufsbettlern werden. Bei alten und kranken Bettlern ist das anders, ihnen kann man etwas geben.
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