Studiosus bietet einmalig vielfältigen Urlaub in mehr als 100 Ländern weltweit und ist bekannt für die hohe Qualität seiner Reiseleiterinnen und Reiseleiter, deren Auswahl, Aus- und Weiterbildung nach internationalen Qualitätsstandards zertifiziert sind.
Flug bereits inklusive
11-tägige Studienreise durch Ägypten
Je drei Tage auf dem Nassersee und auf dem Nil
Abu Simbel Tempel: Eines der Highlights Ihrer Reise
Wer könnte die Geheimnisse der ägyptischen Kultur besser lüften als der, der sie mit erschaffen hat? Der Nil, der das Wüstenland fruchtbar machte, einen Transportweg für den Stein monumentaler Bauwerke bot und den Menschen Lebensraum an seinen Ufern. Wir folgen der wundersamen Lebensader des Landes. Nach temporeichem Einstieg beim Tempel von Abu Simbel tragen uns Nassersee und Nil auf besonders komfortablen Kreuzfahrtschiffen entspannt zu weiteren antiken Heiligtümern und bis nach Luxor. Erleben Sie aber auch ursprüngliches Nil-Feeling auf einer traditionellen Feluke und kommen Sie mit Einheimischen ins Gespräch, etwa auf der Insel Bigeh. Zum Finale erwartet uns mit den Pyramiden ein Weltwunder der Antike und schließlich die Wunderwelt der Megacity Kairo.
1. Tag Willkommen in Ägypten!
Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen und im Laufe des Tages Flug mit Lufthansa nach Kairo, Ankunft abends. Alternativ vormittags Flug mit Austrian von Wien oder nachmittags Flug mit Egypt Air. Am Abend Weiterflug mit Egypt Air nach Assuan, mit Ankunft kurz nach Mitternacht. Unser Begrüßungsservice holt Sie am Flughafen ab und begleitet Sie zum Bus ins Hotel. Hier lernen Sie auch Ihren Studiosus-Reiseleiter kennen.
Städte
Assuan
2. Tag Versetzte Schönheit ... Abu Simbel
Was blieb von der Hochkultur der Schwarzen Pharaonen, und wie leben die
Menschen in der Wüste Nubiens heute? Das beantwortet Ihr Reiseleiter auf der
Busfahrt nach Abu Simbel. 290 km. Dort beziehen wir unser schwimmendes Hotel.
Nachmittags widmen wir uns ausführlich den kolossalen Statuen, die Ramses II.
aus dem roten Fels schlagen ließ. Fast wäre das Lebenswerk des Königs im
Nassersee versunken - die Geschichte der UNESCO-Rettungsaktion klingt spannend
wie ein Thriller! Wer mag, erlebt den Ramses-Tempel abends noch einmal bei der
Ton- und Lichtshow. Drei Übernachtungen an Bord der Prince
Abbas.
Verpflegung: F, M, A
Sehenswürdigkeiten
Nasser See Tempelanlage von Abu Simbel
Städte
Abu Simbel
3. Tag Kunstschätze im Reich der Nubier
Mit den ersten Sonnenstrahlen lichtet unser Schiff den Anker und gleitet an den Tempeln von Abu Simbel vorbei, wenn das Fotolicht am besten ist. Dann treiben wir auf dem Nassersee verborgenen Schätzen entgegen: dem Tempel von Amada mit fein gemeißelten Reliefs und dem Ed-Derr-Tempel - außen unscheinbar, innen ein Farbentraum. Hier lüftet Ihr Reiseleiter ein Geheimnis und lädt zur Suche nach den Königskartuschen, den Reliefdarstellungen der Herrschernamen, ein.
Verpflegung: F, M, A
Sehenswürdigkeiten
Nasser See Tempelanlage von Abu Simbel
Städte
Abu Simbel
4. Tag Naturspektakel am Nassersee
Mehr nubische Tempelkunst am Vormittag: die Tempel von Wadi Sebua, den frühe Christen in eine Kirche verwandelten, und Ed-Dakka. Zurück an Bord erzählt uns Kapitän Rais Mohammed auf der Kommandobrücke vom Alltag auf dem Stausee. Wenn Sonnengott Re am Abend wieder in die Unterwelt abtaucht und der Abendhimmel seinen Farbenzauber entfacht, genießen wir die Stimmung an Deck mit Poesie im Ohr und einem Glas Wein.
Verpflegung: F, M, A
Sehenswürdigkeiten
Nasser See
5. Tag Nach Assuan
Am Kalabscha-Tempel hören wir von dessen Rettung durch deutsche Archäologen, bevor wir wieder Kurs auf Assuan nehmen. Vom Hochdamm blicken wir zurück auf den Nassersee und sprechen über Sinn und Unsinn des Staudammprojekts, das Tempel und Dörfer verschluckte. Wir beziehen unser Kreuzfahrtschiff auf dem Nil. Bootswechsel - wir steigen um, in eine traditionelle Feluke, die im sanften Nachmittagslicht ihre weißen Segel hisst, und Assuans Kulisse gleitet an uns vorbei. Drei Übernachtungen an Bord der Medea.
Verpflegung: F, M, A
Sehenswürdigkeiten
Nasser See
Städte
Assuan
6. Tag Die Götterwelt des alten Ägypten
Es darf gestaunt werden: Im antiken Steinbruch von Assuan wurde ein unvollendeter Obelisk vergessen- unfassbare 1200 Tonnen schwer! Auf der Nilinsel Agilkia macht Sie Ihr Reiseleiter mit Göttin Isis im Tempel von Philae (UNESCO-Welterbe) bekannt. Ein verlassenes nubisches Dorf lebt auf der Nachbarinsel Bigeh als Eco-Lodge wieder auf. Beim Spaziergang stellt uns Herr Abbady das spannende Projekt vor, das von der Studiosus Foundation unterstützt wird. Mittags heißt es: Leinen los, unsere Nilkreuzfahrt beginnt! Nilabwärts begrüßen uns Krokodilgott Sobek und der falkenköpfige Haroeris im Doppeltempel von Kom Ombo.
Verpflegung: F, M, A
Sehenswürdigkeiten
Doppeltempel von Kom OmboTempelkomplex mit Tempel Philae
Städte
Kom Ombo Insel AgilkiaAssuan
7. Tag Perfekt beleuchtet - Edfu und Luxor
Ein Höhepunkt im sanften Morgenlicht: der Tempel von Edfu, bewacht von Falkengott Horus. Zurück an Bord können Sie den Deckchair in den Schatten rücken und auf Traumreise ins alte Ägypten gehen. Am Ufer gleitet die Gegenwart des Landes vorbei: Frauen waschen Wäsche, Kinder planschen im Wasser - das alltägliche Flusstheater. Zum abendlichen Lichtzauber weckt Ihr Reiseleiter Sie rechtzeitig auf: Der erleuchtete Luxor-Tempel ist überirdisch schön!
Verpflegung: F, M, A
Sehenswürdigkeiten
Horus-TempelTempel von Luxor
Städte
EdfuLuxor
8. Tag Thebens Glanzlichter und Karnak
Die Schiffsplanken tauschen wir heute wieder gegen festen Hotelboden. Mit dem Motorboot vormittags nach Theben-West und weiter mit dem Bus zum Terrassentempel von Hatschepsut - eine Hommage an die einzige "Frau Pharao" Ägyptens. Die Rolle der Frau im heutigen Ägypten beleuchtet Ihr Reiseleiter. Im Tal der Könige, Totenstadt der Pharaonen, wird eine Sternstunde der Archäologie lebendig: Howard Carter fand hier den Schatz des Tutanchamun. In der riesigen Tempelstadt von Karnak stehen Widder-Sphinxe vor uns Spalier, und in gewaltigen Säulenhallen erweckt Ihr Reiseleiter Götterlegenden zum Leben.
Verpflegung: F, A
Sehenswürdigkeiten
Karnak-TempelTal der Könige
Städte
Luxor
9. Tag Kairo gestern und heute
Morgens Rückflug nach Kairo. Ramses II., Hatschepsut und Teje zusammen mit anderen Megastars der Antike erwarten uns in Person im Museum für Ägyptische Zivilisation. Hier haben sie 2021 ihr neues ewiges Zuhause bekommen. Die außergewöhnliche, kleine, aber feine Sammlung des modernen interaktiven Museums zeigt die Vielfalt und Beständigkeit der ägyptischen Zivilisation über Jahrhunderte. Im Anschluss erwartet uns die Sultan-Hassan-Moschee mit ihrer Schönheit, die als Perle der islamischen Architektur gilt. Zwei Übernachtungen in einem Luxushotel direkt am Nil.
Verpflegung: F, A
Sehenswürdigkeiten
Ägyptisches Museum in KairoSultan-Hassan-Moschee
Städte
Kairo
10. Tag Weltwunder der Antike
Für viele ein Lebenstraum - und wir stehen live vor ihnen: den Pyramiden von
Gizeh! Mit Ihrem Reiseleiter gehen Sie rund um die Cheopspyramide auf Zeitreise.
Und schauen dem Sphinx in die Augen, der vom Kampf gegen die Erosion erzählt.
Die Schätze der Pharaonen sollten besser verwahrt sein! Das neueste "Weltwunder"
ist entstanden: Das Große Ägyptische Museum (GEM). Wir bewundern die imposante
Architektur des Museumsbaus sowie die monumentale Statue von Ramses II. in der
großen Eingangshalle. Der größte Teil des neuen Museums wurde im Oktober 2024
der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und wir haben jetzt endlich die
Möglichkeit uns eingehend den schönsten Stücken der gigantischen Sammlung zu
widmen. In unserem Besichtigungsreigen kommt die Vorspeise zuletzt: die
Stufenpyramide von Sakkara, Vorläuferbau der Cheopspyramide - als
Experimentierfeld des Baumeisters. 50 km.
Zum Abendessen in einem lokalen Restaurant lässt Ihr Reiseleiter noch einmal
auftischen.
Verpflegung: F, A
Sehenswürdigkeiten
Pyramiden von GizehSphinxStufenpyramide von DjoserGrand Egyptian Museum
Städte
KairoGizehSakkara
11. Tag Zurück in die Heimat
Gäste von Egypt Air fliegen vormittags zurück, Ankunft am Nachmittag. Am Nachmittag fliegen die Lufthansa-Gäste nach Frankfurt, mit Ankunft am Abend. Gäste mit Austrian fliegen nachmittags nach Wien, Ankunft am Abend.
Verpflegung: F
Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern. (F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Nasser See
Der Nasser-Stausee, auch Assuan-Stausee genannt, ist ein riesiges künstlich angelegtes Gewässer, das sich über den südlichen Teil Ägyptens und den nördlichen Teil des Sudans erstreckt. Entstanden ist der See durch den Bau des Assuan-Staudamms in den 1960er Jahren. Ein beeindruckendes Ingenieursprojekt, dessen Ziel es war, Überschwemmungen zu kontrollieren, Wasser für die Bewässerung bereitzustellen und elektrische Energie zu erzeugen. Mit 5.250 Quadratkilometern Fläche ist der Nassersee einer der größten Stauseen der Welt. Er erstreckt sich von Ägypten bis in den Sudan über eine Länge von rund 550 Kilometern. Der See spielt eine zentrale Rolle für die Wasserversorgung und für die Bewässerung in den beiden Ländern. Das gestaute Wasser wird sowohl für die Landwirtschaft als auch für die Trinkwasserversorgung und die Stromerzeugung genutzt. Für Touristen bietet der Nassersee eine Vielzahl von Attraktionen. Die antiken Tempel, die malerischen Dörfer und die beeindruckende Landschaft entlang des Ufers des Sees ziehen Besucher aus der ganzen Welt an. Ein beliebtes Ausflugsziel ist eine Fahrt mit dem Boot auf dem See.
Durch den Bau des Staudamms konnten mehrere antike Stätten gerettet werden, zu denen auch der berühmte Tempel von Abu Simbel gehört.
Diese historischen Stätten wurden zum Schutz vor dem Anstieg des Wasserspiegels umgesiedelt.
Der Nassersee hat auch ökologische Auswirkungen: Er bietet Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten und fördert die Entwicklung der Fischereiindustrie in der Umgebung. Insgesamt ist der Nassersee ein herausragendes Beispiel menschlicher Ingenieurskunst und ihrer ökologischen und sozialen Auswirkungen.
Tempelanlage von Abu Simbel
Rund 280 Kilometer südlich der ägyptischen Stadt Assuan machte der Schweizer Orientforscher Johann Ludwig Burckhardt 1813 eine bahnbrechende Entdeckung: die zwischen 1290 und 1224 v. Chr. erbauten Felsentempel von Abu Simbel. Pharao Ramses II. ließ sich diese mächtige Tempelanlage als eindrucksvolles Zeugnis seiner Macht errichten. Sie war ein Monument der Verehrung für die ägyptischen Gottheiten Amun, Ptah, Ramses II. selbst und den Sonnengott Re-Harachte. Ursprünglich waren bei der Entdeckung nur die Köpfe der Kolossalstatuen sichtbar, so dass die Tempelanlage 1817 vollständig ausgegraben werden musste. Die monumentalen Fassaden der Haupttempel, insbesondere die imposanten, bis zu 20 Meter hohen Kolossalstatuen von Ramses II., die den Eingang des Großen Tempels bewachen, sind Meisterwerke prunkvoller Baukunst. Auch der Kleine Tempel, der dem Sonnengott Re-Harachte gewidmet ist, beeindruckt durch seine majestätische Architektur und seine kunstvollen Reliefs.
Durch den Bau des Assuan-Staudammes drohte die Tempelanlage in den 1960er Jahren überflutet zu werden. Daher wurde ein beispielloses Rettungsprojekt ins Leben gerufen: Die Felsentempel wurden zersägt und rund 180 Kilometer landeinwärts wieder aufgebaut. Es ist eines der gigantischsten Bauprojekte unserer Zeit. Seit 1979 stehen die Tempel von Abu Simbel aufgrund ihrer kulturellen Bedeutung und historischen Relevanz auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes.
Die Tempelwände sind mit kunstvollen Reliefs und Hieroglyphen geschmückt, die Szenen aus dem Leben des Pharaos, kriegerische Triumphe und religiöse Zeremonien darstellen. Diese Darstellungen geben einen faszinierenden Einblick in die Geschichte und Kultur des alten Ägyptens. Heute können Besucher die majestätischen Tempelanlagen erkunden, die beeindruckenden Kolossalstatuen bewundern und den geistigen und künstlerischen Glanz des Alten Ägypten hautnah erleben.
Doppeltempel von Kom Ombo
Der Doppeltempel von Kom Ombo, eine der bedeutendsten Stätten der ägyptischen Antike, erhebt sich majestätisch an den Ufern des Nils. Der Tempel wurde in ptolemäischer Zeit errichtet und ist dem Krokodilgott Sobek und dem falkenköpfigen Sonnengott Haroeris geweiht. Er ist einer der wenigen Doppeltempel Ägyptens, die zwei Gottheiten gemeinsam verehren. Der Tempel liegt etwa 50 Kilometer nördlich von Assuan in der Stadt Kom Ombo am Ufer des Nils. Bemerkenswert ist seine Architektur, die aus zwei identischen Tempelhälften besteht, jede einem anderen Gott geweiht. Das Bauwerk ist symmetrisch angelegt und mit aufwändigen Reliefs, Säulen und Hieroglyphen verziert. Die Tempelwände sind mit detaillierten Reliefs und Hieroglyphen geschmückt, die mythologische Geschichten, Opferzeremonien und Heilbehandlungen darstellen. Diese Inschriften geben einen Einblick in das religiöse Leben und die medizinische Praxis im alten Ägypten. Überreste von Krokodilen, die einst als heilige Tiere verehrt wurden, wurden in der Nähe des Tempels gefunden. Sie lassen erahnen, welche religiösen Praktiken und Rituale mit dem Tempel verbunden waren. Heute ist der Doppeltempel von Kom Ombo nicht nur eine beliebte Touristenattraktion, sondern stellt auch ein wichtiges kulturelles Erbe Ägyptens dar.
Tempelkomplex mit Tempel Philae
Bis in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts befand sich auf der malerischen Insel Philae, nahe der Stadt Assuan in Oberägypten, der gleichnamige Tempelkomplex. Mit dem Bau des Assuan Staudammes änderte sich dies allerdings, denn heute ist die beschauliche Insel überflutet. Doch der imposante Tempelkomplex von Philae konnte gerettet werden, er wurde rund 600 Meter weiter nordwestlich auf das höher gelegene Gelände der Insel Agilkia umgesiedelt.
Der Tempel von Philae wird häufig auch Hut-chenti oder Haus des Anfangs genannt, das bedeutendste Bauwerk des gesamten Komplexes ist der Isis-Tempel, welcher der gleichnamigen Göttin geweiht ist. Um diesen Tempel herum befinden sich zahlreiche weitere, kleinere Bauwerke. Bis heute ist lässt sich die Entstehung des beeindruckenden Tempelkomplexes nicht genau datieren, die ältesten Belege gehen aber zurück bis in das 4. Jahrhundert vor Christus.
Horus-Tempel
Der Horus-Tempel, auch als Tempel von Edfu bekannt, ist ein prächtiges altägyptisches Bauwerk. Er befindet sich in der Stadt Edfu am Westufer des Nils. Der Tempel ist dem Falkengott Horus gewidmet, einer der wichtigsten Gottheiten des ägyptischen Pantheons. Er diente als Kultstätte für Horus. Der in ptolemäischer Zeit (237-57 v. Chr.) erbaute Horustempel gilt als einer der besterhaltenen altägyptischen Tempel. Die Säulenhallen und Innenhöfe des Tempels erstrecken sich über weite Flächen und werden von imposanten Säulenreihen gesäumt, die mit kunstvollen Verzierungen eine erhabene Atmosphäre schaffen
Die Wände des Tempels sind mit kunstvollen Reliefs und Hieroglyphen verziert, auf denen Geschichten aus der ägyptischen Mythologie und religiöse Rituale dargestellt sind.
Diese Inschriften geben uns einen wichtigen Einblick in die religiösen Vorstellungen und die religiöse Praxis der alten Ägypter.
Der Horus-Tempel war ein wichtiger Schauplatz für religiöse Feste und Zeremonien, darunter das jährliche "Opferfest der Schlacht", mit dem der Sieg des Horus über den Gott Seth gefeiert wurde. Diese Feste waren Anziehungspunkt für Pilger aus dem ganzen Land und spielten eine zentrale Rolle im religiösen Leben des alten Ägyptens. Heute ist der Horus-Tempel eine der Haupttouristenattraktionen Ägyptens und zieht Besucher aus aller Welt an, die die faszinierende altägyptische Geschichte und Architektur erleben wollen. Der Tempel ist teilweise restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich.
Tempel von Luxor
Der Tempel von Luxor zählt zu den bedeutendsten Bauwerken des Alten Ägypten und befindet sich im Herzen der Stadt Luxor, dem ehemaligen Theben, am Ostufer des Nils. Er wurde hauptsächlich während der Herrschaft von Pharao Amenophis III (etwa 1390 - 1353 v. Chr.) errichtet und später von Ramses II (etwa 1279 - 1213 v. Chr.) ausgebaut. Im Altägyptischen wurde er Ipet-resyt genannt, was „Heiligtum des Südens“ bedeutet. Der Tempel war dem Gott Amun-Re, seiner Gattin Mut und ihrem Sohn Chons geweiht, die zusammen die thebanische Triade bildeten. Das Bauwerk beeindruckt durch seine monumentale Architektur. Besonders hervorzuheben ist der gewaltige Eingangspylon von Ramses II., der mit Reliefs seiner militärischen Erfolge geschmückt ist. Ursprünglich standen hier zwei Obelisken, von denen heute nur noch einer an Ort und Stelle steht. Der andere ist auf dem Place de la Concorde in Paris zu bewundern. Eine besondere Verbindung bestand zwischen dem Luxor-Tempel und dem etwa 2,5 Kilometer entfernten Karnak-Tempel. Beide waren durch eine prächtige Sphinxallee miteinander verbunden. Innerhalb der Anlage befinden sich der imposante Säulenhof von Ramses II., eine große Säulenhalle von Amenophis III. mit 14 massiven Papyrusbündelsäulen sowie das Allerheiligste mit dem später von Alexander dem Großen restaurierten Amun-Heiligtum. Der Tempel spielte im religiösen Leben des alten Ägypten eine zentrale Rolle. Besonders wichtig war das jährliche Opet-Fest, bei dem die Statue des Gottes Amun in einer feierlichen Prozession vom Karnak-Tempel zum Luxor-Tempel zur Erneuerung des göttlichen Bandes mit dem Pharao getragen wurde.
Heute gehört der Tempel von Luxor zum Weltkulturerbe der UNESCO und ist eine der am meisten besuchten Sehenswürdigkeiten in Ägypten.
Besonders beeindruckend ist ein nächtlicher Besuch, wenn kunstvolle Beleuchtung die mächtigen Säulen und Statuen mystisch erscheinen lässt.
Karnak-Tempel
Eines der eindrucksvollsten und größten religiösen Bauwerke der Antike ist der Tempel von Karnak. Er war über viele Jahrhunderte das wichtigste religiöse Zentrum des alten Ägypten und liegt in Luxor am Ostufer des Nils. Mit einer Fläche von ca. 30 ha ist der Tempelkomplex einer der größten sakralen Baukomplexe der Welt. Er setzt sich aus mehreren Tempelbezirken zusammen, von denen der Bezirk des Amun der größte ist.
Hier befindet sich auch der berühmte Amun-Tempel. Er beeindruckt durch seine gewaltigen Säulen und monumentalen Bauwerke. Besonders bekannt ist die Große Säulenhalle, getragen von 134 gewaltigen Säulen, einige bis zu 23 Meter hoch. Dieses Meisterwerk der altägyptischen Architektur wurde unter Sethos I. und Ramses II. erbaut.
Heute gehört die Tempelanlage von Karnak zum Weltkulturerbe der UNESCO und ist eine der am meisten besuchten Sehenswürdigkeiten in Ägypten.
Tal der Könige
Das berühmte Tal der Könige befindet sich in Theben-West, gegenüber dem Ort Karnak, am Rande der Wüste. Sie war im alten Ägypten eine Nekropole, bis heute wurden hier 63 Gräber und Gruben entdeckt.
Das Tal der Könige gehört zu den bedeutendsten Touristenattraktionen in Ägypten, vor allem das Grab des Tutanchamun, die Memnonkolosse und der Tempel der Hatschepsut sind wichtige Anziehungspunkte. Unweit des Tals der Könige befindet sich das ebenfalls sehr sehenswerte Tal der Königinnen.
Aus konservatorischen Gründen und um die Königsgräber vor einer weiteren Zerstörung zu bewahren dürfen nur einige wenige Gräber besichtigt werden, man plant aber von den wichtigsten, wie beispielsweise das des Sethos I. originalgetreue Kopien zu erstellen.
Ägyptisches Museum in Kairo
Rund 2,5 Millionen Besucher strömen jedes Jahr in das Ägyptische Museum
der Hauptstadt Kairo, welches das größte Museum für altägyptische Kunst
weltweit ist. 1902 wurde es eröffnet, der Architekt war der Franzose Marcel Dourgnon, welcher es im neoklassischen Stil errichten ließ. Das Ägyptische Museum befindet sich in der Innenstadt Kairos am Al-Tahrir-Platz. Die
Ausstellung beherbergt über 120.000 Artefakte, darunter zahlreiche
Mumien von Pharaonen wie Ramses II. Zu den bekanntesten
Ausstellungsstücken zählen allerdings die Funde aus dem Grab
Tutanchamuns, wobei das berühmteste Exponat wohl die goldene Totenmaske
Tutanchamuns ist. Bei der Ägyptischen Revolution 2011 kam es leider zu
zahlreichen Plünderungen und Beschädigungen der Sammlung, seither werden
acht Ausstellungsstücke vermisst.
Sultan-Hassan-Moschee
Die Sultan-Hassan-Moschee in Kairo wurde von 1356 bis 1363 errichtet und war zu ihrer Zeit die größte Moschee der Welt. Bei einer Rundreise in Kairo & Umgebung gehört der Besuch dieses monumentalen Bauwerks einfach dazu. Die Moschee steht auf dem Fundament eines ehemaligen Palasts. Auch das Baumaterial stammt in erster Linie von dem abgerissenen weltlichen Bau. Bauherr im 14. Jahrhundert war an-Nasir al-Hasan. Er war zweimaliger Sultan von Ägypten. Der Herrscher war ein sehr gelehrsamer Mensch. Diese eignete er sich kurioserweise im Gefängnis an. Er war zwischen seinen Amtsperioden eingesperrt. So ordnete er der Moschee vier Medressen an, die seine hohe Gelehrsamkeit widerspiegelten. Die Sultan-Hassan-Moschee zeigt einige architektonische Besonderheiten auf. Allein das 38 Meter hohe, monumentale Tor schlägt den Besucher dank seiner vielen reich verzierten Dekorationen schnell in seinen Bann. Das Bauwerk hat für die Ägypter noch heute eine große Bedeutung und ist sogar auf der 100-Pfund-Banknote verewigt.
Pyramiden von Gizeh
Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Ägyptens gehören ganz zweifellos
die Pyramiden von Gizeh, die größte und älteste in diesem Komplex die
Cheops-Pyramide, welche deshalb auch oft als Große Pyramide bezeichnet
wird. Sie ist zudem auch die größte Pyramide der Erde. Errichtet
wurde sie im Auftrag des Pharao Cheops zur Zeit der 4. Dynastie im Alten
Reich also zwischen 2639 bis 2504 v. Chr. Die Fertigstellung des Baus
datieren Forscher auf das Jahr 2580 v. Chr.
Zusammen mit ihren
beiden Schwestern, der der Mykerinos-Pyramide und der Chephren-Pyramide
ist die Cheops-Pyramide nicht nur das älteste sondern auch das letzte
noch existierende Weltwunder der Antike. Zudem war sie rund 4000 Jahre
lang das höchste Gebäude der Erde bis sie im 14. Jahrhundert von der
Lincoln Kathedrale in England übertroffen wurde.
Nach ihrer Schwester, der Cheops-Pyramide ist die Chephren-Pyramide die zweithöchste Pyramide von Gizeh sowie die zweithöchster aller ägyptischen Pyramiden. Die Tatsache, dass sie höher als die Cheops-Pyramide erscheint liegt daran, dass sie auf einem etwas höheren Untergrund errichtet wurde. Auch sie wurde in der 4. Dynastie im Alten Reich um das Jahr 2550 v. Chr. errichtet.
Die ursprüngliche Höhe betrug 143,5 Meter, heute misst die Chephren-Pyramide allerdings nur noch 136,4 Meter. Vor dem beeindruckenden Grabgebäude des Pharao Chephren befindet sich ein ebenfalls bemerkenswertes Bauwerk, die die große Sphinx von Gizeh. Sie ist die mit Abstand größte und berühmteste Sphinx in ganz Ägypten. Die Mykerinos Pyramide gehört zu den drei weltberühmten Pyramiden von Gizeh, welche das letzte erhaltene der einmal sieben Weltwunder der Antike darstellen. Die Mykerinos Pyramide ist dabei mit ihren gerade einmal 65 Metern die mit Abstand kleinste der drei Pyramiden. Im Gegensatz dazu kommt die Cheops Pyramide auf eine Höhe von 146 Metern und die Chephren Pyramide erreicht 143 Meter.
Wie auch die beiden anderen Bauwerke wurde die Mykerinos Pyramide in der 4. Dynastie also zwischen 2540 bis 2520 vor Christus errichtet. Sie diente als Grabstätte des Pharaos Mykerinos, welchem sie auch ihren Namen verdankt. Die Tatsache, dass die Granitplatten, welche zur Verkleidung verwendet wurden, nicht bearbeitet wurden, lässt darauf schließen, dass der König vor der Fertigstellung seines Grabmahls verstarb.
Sphinx
Neben den Pyramiden ist die Sphinx von Gizeh wohl das bekannteste Wahrzeichen Ägyptens. Die Statue mit dem Körper eines Löwen und dem Kopf eines Menschen fasziniert Besucher seit jeher. Besonders charakteristisch ist die fehlende Nase der Sphinx. Bis heute ist nicht ganz klar, wann genau das 20 Meter hohe und knapp 74 Meter lange Kunstwerk entstanden ist. Allerdings weiß man, dass die Sphinx aus Kalkstein gemeiselt wurde, der bereits an dieser Stelle vorhanden war. Zum Glück für die heutigen Besucher war die Sphinx viele Jahrhunderte bis auf den Kopf mit Sand bedeckt, was zu ihrer Erhaltung beigetragen hat. So können Touristen aus aller Welt dieses einzigartige Kunstwerk noch heute bewundern.
Stufenpyramide von Djoser
Die Djoser Pyramide ist das zentrale Bauwerk der Nekropole von Sakkara, zudem ist sie die neunthöchste aller ägyptischen Pyramiden und die einzige deren Grundfläche nicht quadratisch ist. Der Ort Sakkara befindet sich rund 20 Kilometer südlich der ägyptischen Hauptstadt Kairo und ist damit sehr leicht und schnell zu erreichen und dadurch ein beliebtes Ausflugsziel.
Seit 1979 gehört die aus Kalkstein erbaute Stufenpyramide zum UNESCO Weltkulturerbe. Entstanden ist sie etwa um 2650 vor Christus, in den vergangenen Jahren wurden Teile des beeindruckenden Pyramidenkomplexes restauriert, der Eingangsbereich mit der Umfassungsmauer musste allerdings komplett rekonstruiert werden. Währen einer Rundreise durch Ägypten darf ein Besuch in Sakkara und die Erkundung der Djoser Pyramide in keinem Fall fehlen.
Grand Egyptian Museum
Grand Egyptian Museum: Das größte archäologische Museum der Welt am Gizeh-Plateau
Das Grand Egyptian Museum (GEM) in Gizeh ist mit 81.000 m² Grundfläche das weltweit größte archäologische Museum und beherbergt rund 50.000 altägyptische Exponate auf einer Gesamtfläche von 50 Hektar. Nur zwei Kilometer von den weltberühmten Pyramiden von Gizeh entfernt gelegen, wurde das Museum nach 15-jähriger Bauzeit im Februar 2024 fertiggestellt und öffnete seine Hauptgalerien im Oktober 2024 im Probebetrieb. Die spektakuläre 800 Meter lange Frontfassade aus transparenten Alabaster-Platten nach dem Sierpinski-Dreieck-Prinzip macht das Museum bereits von außen zu einem architektonischen Meisterwerk. Im imposanten Atrium empfängt Besucher die 82 Tonnen schwere Kolossalstatue von Ramses II., während die große Haupttreppe von monumentalen antiken Statuen gesäumt wird.
Hauptattraktion des Grand Egyptian Museum ist die weltweit erste nahezu vollständige Ausstellung der Grabbeigaben von König Tutanchamun mit etwa 5.000 Objekten, die zuvor aus Platzmangel nie komplett im Ägyptischen Museum Kairo gezeigt werden konnten. Das Museum vereint Exponate aus ganz Ägypten, darunter zwei kolossale Granitstatuen aus der versunkenen Hafenstadt Herakleion sowie bedeutende Artefakte aus Luxor, Alexandria und weiteren historischen Stätten. Mit modernsten Restaurierungslaboren, einem Kindermuseum, Kongresszentrum und internationaler Unterstützung durch renommierte Institutionen wie das British Museum, den Louvre und das Museo Egizio Turin setzt das GEM neue Maßstäbe in der Präsentation altägyptischer Kulturschätze und etabliert sich als kulturelles Zentrum von Weltrang für Touristen, Forscher und Ägypten-Enthusiasten.
Assuan
Die südlichste Stadt Ägyptens ist Assuan, deren Verwaltungsgebiet des gleichnamigen Gouvernements bis an die Grenze zum Sudan heran reicht. Der rund 280.000 Einwohner zählende Ort erstreckt sich am östlichen Ufer des Nils.
Besondere Berühmtheit erlangte die Stadt durch den in der Nähe errichteten Assuan-Hochdamm, dessen Bau zur Folge hatte, dass zahlreiche Dörfer sowie der Tempel Abu Simbel umgesiedelt wurden. Dies war notwendig, da die Dörfer und das einzigartige Kulturdenkmal sonst vom Stausee überflutet worden wären.
Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören das Assuan Museum, das Nubische Museum, die Erzengel-Michael-Kathedrale, der Fatimidische Friedhof, das Mausoleum des Aga Khan und die Nekropole der Herrscher von Elephantine.
Abu Simbel
Die bezaubernde Stadt Abu Simbel erlangte weltweite Berühmtheit wegen des hier befindlichen Felsentempels des Pharao Ramses II. Dieser stammt aus dem 13. Jahrhundert vor Christus und wurde 1979 zusammen mit dem ebenfalls hier befindlichen Hathor-Tempel von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Der kleinere Hathor-Tempel wurde zur Erinnerung an Nefertari, die große königliche Gemahlin Ramses II. errichtet.
In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts mussten die berühmten Wahrzeichen der Stadt versetzt werden, weshalb sie sich heute auf einer Insel im Nassersee befinden. Diese Insel ist durch einen befahrbaren Damm mit der Stadt verbunden. In der beschaulichen Ortschaft Abu Simbel leben rund 2.500 Menschen, sie befindet sich im äußersten Süden Ägyptens, nahe der Grenze zum Sudan.
Kom Ombo
In Oberägypten, direkt am Ufer des Nil, befindet sich der rund 75.000 Einwohner zählende Ort Kom Ombo. Die Stadt liegt nur etwa 40 Kilometer nördlich von Assuan. Zu einem beliebten Touristenziel wurde Kom Ombo vor allem wegen seines imposanten Doppeltempels, welcher sich ganz majestätisch direkt am Nilufer erhebt. Die Ruinen dieses beeindruckenden Bauwerks waren bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zum Großteil mit Sand bedeckt und wurden erst dann freigelegt und restauriert. Leider konnte das große Mammisi (Geburtshaus), welches bis ins 19. Jahrhundert hinein vor dem Tempel stand nicht wieder errichtet werden, da es von einer gewaltigen Nilschwemme zerstört wurde.
Insel Agilkia
In der Nilregion in Südägypten liegt die Insel Agilkia im Stausee des Old Assuan Dam. Besucher können die Insel über den unteren Teil des Assuan-Staudammes mit einem Motorboot erreichen. Eine wunderschöne Insel, auf der man während einer Rundreise den Tempel von Philae in die Besichtigungen mit einplanen sollte. Im Jahr 1902 wurde der Komplex durch den Bau des alten Staudamms teilweise überflutet. Der Tempel von Philae war der Göttin Isis gewidmet und musste durch den Bau des Staudamms auf die Insel Agilkia umziehen. Er ist in der griechisch-römischen Zeit entstanden und befindet sich jetzt 3 Kilometer südlich des alten Staudamms. Eins der letzten großen Heiligtümer der altägyptischen Religion präsentiert noch in der heutigen Zeit die ungeheure Baukunst der Ägypter. Ein Besuch am Abend ist besonders empfehlenswert, denn dann kann man an einer zauberhaften Musik- und Lichtshow teilnehmen, die unvergessliche Eindrücke hinterlassen wird.
Edfu
Edfu liegt etwa 100 km südlich von Luxor zwischen Esna und Assuan am Westufer des Nils. Edfu ist heute eine mittelgroße Stadt, die vor allem durch die Landwirtschaft und den Tourismus eine große wirtschaftliche Bedeutung für die Region hat. Bekannt ist die Stadt vor allem für den gut erhaltenen Tempel des Horus von Edfu.
Die berühmte Ruine des Horustempels, welcher auch häufig nur Tempel von Edfu genannt wird, befindet sich am westlichen Stadtrand von Edfu, ist allerdings nicht die einzige Sehenswürdigkeit der Stadt.
Eine weitere stellen die Ruinen der antiken Stadt dar. Bei der Ausgrabung von Teilen der antiken Stadt wurden zudem Häuser aus der griechischen, römischen und byzantinischen Zeit gefunden.
Luxor
Luxor liegt am östlichen Ufer des Nils im Süden Ägyptens und hat rund 500.000 Einwohner.
Die Stadt gilt als eines der bedeutendsten archäologischen Zentren der Welt und wird oft als das „größte Freilichtmuseum“ bezeichnet. Hier finden sich auf engem Raum Zeugnisse mehrerer Jahrtausende ägyptischer Geschichte.
Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehören die Tempelanlagen von Karnak und der Luxor-Tempel. Sie sind durch eine historische Sphinxallee miteinander verbunden. Auf der Westseite des Nils locken das Tal der Könige mit den Gräbern der Pharaonen – darunter das Grab von Tutanchamun – sowie der Tempel der Hatschepsut und die gewaltigen Memnonkolosse.
Luxor ist ein wichtiger Ausgangspunkt für Nilkreuzfahrten und bietet neben lebendigen Basaren auch traditionelle Felukenfahrten. Auf einzigartige Weise verbindet die Stadt altägyptische Kultur mit dem heutigen Leben am Nil.
Kairo
Kairo, die pulsierende und historisch bedeutende Millionenmetropole am Nil ist sowohl die Hauptstadt Ägyptens als auch die der arabischen Welt. Mit ihren mehr als 16 Millionen Einwohnern ist sie zudem die größte Stadt des afrikanischen Kontinents. Sie befindet sich im Nordosten des Landes und nimmt eine Fläche von 214 Quadratkilometern ein. Natürlich gehört Kairo während einer Rundreise durch Ägypten ohne Zweifel zu den Orten die man unbedingt gesehen haben muss. Bereits 1979 ernannte die UNESCO die Altstadt Kairos zum Weltkulturerbe. Zu ihren Hauptattraktionen gehört der Fernsehturm, die Ben Ezra Synagoge, der Turm von Al-Dschasira und der Tahir Platz.
Zudem beheimatet Kairo mehr als 100 Moscheen von denen die Sultan-Hasan-Moschee, die Al-Rifa'i-Moschee, die Oman-Makran-Moschee, die Ibn-Tulun-Moschee, die Azhar- und die Al-Hakims-Moschee sowie die auf der Zitadelle befindliche Mohammed-Ali-Moschee zu den bekanntesten gehören. Diese Zitadelle wurde im Jahre 1176 im Auftrag des Sultan Saladin errichtet.
Unweit der Stadt befinden sich auch die berühmten Pyramiden von Gizeh, sie sind das einzig erhaltene der sieben Weltwunder der Antike und gehören zu den bekanntesten Bauwerken der Menschheit. Die Ägypter selbst nennen die Pyramiden El Ahram zu Deutsch „die Heiligtümer“. Der Name Kairo bedeutet im Übrigen „die Starke“ oder „die Eroberin“.
Gizeh
Nach der Hauptstadt Kairo und der Metropole Alexandria ist Gizeh die drittgrößte Stadt Ägyptens, sie zählt etwa 3,3 Millionen Einwohner und gehört zur Metropolregion Kairo. Die Stadt liegt am Westufer des Nils, etwa 20 Kilometer südwestlich der Innenstadt Kairos und ist berühmt für ihre historisch bedeutenden Bauwerke zu denen die Pyramiden von Gizeh (Pyramide des Mykerinos, Chephren Pyramide und die Cheops oder Große Pyramide), die Sphinx und die Nekropole von Gizeh gehören.
Sowohl die Pyramiden als auch die Nekropole von Gizeh gehören seit 1979 zum UNESCO Weltkulturerbe, zudem sind die weltberühmten und imposanten Pyramiden von Gizeh das einzige erhaltene der Weltwunder der Antike. Weiterhin zählen sie zu den ältesten und gleichzeitig bekanntesten Bauwerken der Menschheit.
Sakkara
Etwa 20 Kilometer südlich der ägyptischen Hauptstadt Kairo befindet sich die altägyptische Nekropole Sakkara. Sie liegt am linken Nilufer und kann auf eine sehr lange Geschichte zurück blicken. Bis heute werden hier immer wieder neue Gräber entdeckt und spektakuläre Funde gemacht. So fand man hier beispielsweise die rund 2.300 Jahre alte Mumie des König Teti mit einem so reich verzierten Sarkophag, dass er als einer der schönsten, je in Ägypten gefundenen Sarkophage gilt.
Der Ort gehört zu den ältesten Begräbnisstätten Ägyptens was zur Folge hat, dass sich hier fast alle ägyptischen Grabformen finden lassen. Neben klassischen Pyramiden gibt es hier auch Stufenpyramiden, Galerie- und Schachtgräber sowie Mastabas. Und sogar Tierfriedhöfe auf denen Hunde, Katzen, Ibisse und sogar Stiere beigesetzt wurden. Die bekanntesten Gräber der Nekropole sind aber immer noch die der Menschen, zu ihnen gehören die Djoser-Pyramide, der Mastabat al-Fir’aun und die Chendjer-Pyramide.
Länderinfo
Ägypten (EG)
Ägypten liegt im Nordosten von Afrika. Es ist flächenmäßig knapp dreimal so groß wie Deutschland und die Geburtsstätte einer der ältesten Kulturen der Welt. Das fortschrittliche Land ehrt bis heute die einstigen Herrscher, die Pharaonen, die Ägypten zu einem reichen Erben von zahllosen imposanten Bauwerken machten. So zum Beispiel die Pyramiden und die Sphinx, diese sogenannten „Wunderwerke der Architektur“ zählen zu den bekanntesten Bauwerken der Erde und gehören zu den Weltwundern der Menschheit. Für Geschichtsliebhaber ist das Land als Reiseziel besonders gut geeignet, da mit den Pyramiden von Gizeh, Abu Simbel oder der Tempel von Luxor geschichtliches Kulturerbe gesehen werden kann.
Das wichtigste für die Ägypter ist ohne Zweifel der Nil, denn ohne ihn könnte das Land nicht existieren.
Zu beiden Seiten des Nils breitet sich die Sahara aus, welche mit 9,2 Mio qm die größte Trockenwüste der Welt ist.
Kairo ist mit 19,5 Millionen Einwohnern nicht nur Ägyptens Hauptstadt, sondern auch die größte Stadt Afrikas. In ihr existieren die orientalische Gelassenheit und das hektische Leben einer Großstadt nebeneinander.
Ägypten gewinnt jedes Jahr neue Touristen, da die humanen Preise einen Luxusurlaub mit viel Kultur zulassen.
Besonders bietet sich eine Kombination aus Rundreise, Nilkreuzfahrt und anschließendem Badeurlaub an. Sie sorgt für einen abwechslungsreichen Aufenthalt, mit interessanten Erkundungen und Abenteuer. Weiterhin bietet sie Erholung und gibt dem Reisenden die Gelegenheit, das Erlebte zu verarbeiten und Revue passieren zu lassen.
Beste Reisezeit: Ägypten kann man je nach Vorhaben ganzjährig bereisen. Dabei ist die beste Reisezeit für Rundreisen von Oktober bis März und zum Baden von Mai bis Oktober.
Klima: Es herrscht in allen Teilen des Landes ein Wüstenklima, wobei die Tages-und Nachttemperaturen stark schwanken. Es gibt nur wenige Regentage im Jahr.
Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und
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Wir
weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über
diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen
nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des
jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.
Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.
Währung: Ägyptischer Pfund = 100 Piaster
Flugdauer: ca. 4 Stunden (nonstop)
Ortszeit: MEZ + 1
Gut zu wissen: Respektieren Sie den Islamischen Glauben und begegnen Sie den Menschen mit Achtung. Nichtmuslimen ist es untersagt eine Moschee zu betreten.
Tragen Sie stets Kleidung, welche die Arme und die Beine bedeckt. Kurze Hosen sind nur am Strand erlaubt.
Weiterhin ist Trinkgeld für erbrachte Leistungen in Ägypten gerne gesehen.
Sollten Sie mit dem Taxi fahren wollen wird erwartet, dass Sie den Preis vor Beginn der Fahrt aushandeln.
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