Rumänien begeistert mit der Bergwelt der Karpaten, den mittelalterlichen Städten Siebenbürgens und den bemalten Klöstern der Bukovina. Das Donaudelta und die Schwarzmeerküste bieten einzigartige Naturerlebnisse, während Constanța kulturelle Akzente setzt. Diese Vielfalt aus Natur und Kultur macht eine Rundreise durch das Land besonders lohnend.
1. Tag: Anreise - Sibiu - Sibiel
Vormittags Linienflug nach Sibiu. Transfer mit der Reiseleitung zum zentral gelegenen Hotel. Nach dem Check-in Fahrt ins nahe gelegene Bauerndorf Sibiel, wo uns ein Willkommens-Abendessen bei einer Bauernfamilie mit typisch rumänischer Sarmale (Krautroulade), Polenta, Wein und Schnaps erwartet.
Verpflegung:
A
Städte
Hermannstadt
2. Tag: Sibiu (Hermannstadt)
Morgens Stadtrundgang in Sibiu (Hermannstadt), Gründung Deutscher Siedler und heute noch Zentrum der "Siebenbürger Sachsen". Wir sehen den Großen und Kleinen Ring, das Bruckenthal Palais, die Lügenbrücke, die orthodoxe und die evang. Kathedrale in der Altstadt, außen Gotik, innen Barock, jetzt Bischofssitz. Nachmittags freie Zeit, die man wunderbar in den vielen Museen, Cafés und attraktiven Geschäften verbringen kann.
Verpflegung:
F, A
Sehenswürdigkeiten
Lügenbrücke
Städte
Hermannstadt
3. Tag: Biertan - Sighisoara - Targu Mures
Fahrt durch das Kokeltal nach Biertan (Bierthälm). Besichtigung der Kirchenburg, eine der schönsten und besterhaltenen Wehranlagen Siebenbürgens und über drei Jahrhunderte Bischofssitz der evang.-sächsischen Landeskirche. Weiterfahrt nach Sighisoara (Schäßburg), bekannt als das Rothenburg Rumäniens und für die einzige noch bewohnte mittelalterliche Burg Europas. Stadtrundgang mit dem Uhrturm, der spätgotischen Bergkirche und des angeblichen Geburtshauses Draculas. Weiter nach Targu Mures, der Hauptort des "ungarischen Rumäniens". Hier unser Hotel.
Zunächst ein Rundgang in Targu Mures (Neumarkt) mit orthodoxer Kathedrale, Rathaus und Kulturpalast mit seinen bunten Dachziegeln. Weiterfahrt und in Bistrita kurzer Halt für einen Bummel durch die Altstadt mit der evangelischen Kirche. Weiter über den Tihuta-Pass und die wilden Ostkarpaten – in dieser Landschaft siedelte Bram Stoker seinen berühmten Dracula-Roman an – mit Fotostopp an einer besonders schönen Stelle, in den nördlichen Teil der Moldau, die Bukovina. Hier unser Hotel bei Voronet.
Verpflegung:
F, A
Sehenswürdigkeiten
Kulturpalast-Targu Mures
Städte
Neumarkt am MiereschBistrita
5. Tag: Moldauklöster
Uns erwarten zwei der berühmten Moldau-Klöster. Wir beginnen mit dem Kloster Moldovita, das mit seinen farbenprächtigen Außenwandmalereien begeistert. Anschließend besuchen wir das Kloster Vorone?, dessen außergewöhnliche Fresken ihm den Beinamen ‚Sixtinische Kapelle Rumäniens‘ eingebracht haben. Weiter geht es zum traditionsreichen Kloster Neam?, Heimat einer der ältesten Mönchsgemeinschaften des Landes. Übernachtung in Piatra Neamt.
Verpflegung:
F, A
Sehenswürdigkeiten
Moldauköster, Moldovita
Städte
Piatra Neamt
6. Tag: Ostkarpaten - Prejmer - Brasov
Die Route führt uns durch die Ostkarpaten über den wildromantischen Gebirgspass der Bicaz-Klamm mit kurzem Halt am Roten See (Lacu Ro?u), dessen Entstehung auf einen Erdrutsch zurückgeht. Anschließend Weiterfahrt durch das Szeklerland, die Heimat ungarischer Siedler, zurück nach Siebenbürgen. Auf dem Weg nach Brasov ein kurzer Stopp in Prejmer (Tartlau), mit einer der best-erhaltenen Kirchenburgen mit vollständiger Wehrmauer, Wohnräumen und Gängen. In Brasov (Kronstadt), einst ein Mittelpunkt der deutschen Minderheit in Rumänien, Stadtrundgang durch die restaurierte Altstadt, ein kleines Juwel: Wir sehen die Schwarze Kirche, den eindrucksvollen gotischen Sakralbau mit der größten mechanischen Orgel des Landes, und schlendern über den Rathausplatz mit dem Alten Rathaus. Abendessen in der Altstadt.
Verpflegung:
F, A
Sehenswürdigkeiten
Rathausplatz BrasovSchwarze Kirche
Städte
Kronstadt
7. Tag: Sinaia/Schloss Peles - Tulcea
Abreise nach Sinaia, auch liebevoll als „Perle der Karpaten“ bezeichnet, und Besichtigung von Schloss Peles, das als Sommerresidenz der ehemaligen Königsfamilie Rumäniens diente. Wir sehen auch den Kurpark mit dem Casino, nach Vorbild des Casinos in Monaco errichtet, sowie das kleinere Schloss Pelisor (von außen), das einen interessanten architektonischen Kontrast bildet, denn die gesamte Anlage ist im deutschen Fachwerkstil angelegt. Weiterfahrt in Richtung Osten und durch die Dobrudscha. Abends Ankunft in Tulcea – das „Tor zum Donaudelta“. Unser Hotel direkt an der Donaupromenade gelegen.
Verpflegung:
F, A
Sehenswürdigkeiten
Schloss Peles
Städte
SinaiaTulcea
8. Tag: Im Donaudelta
Heute unternehmen wir eine ganztägige, geruhsame Schifffahrt ins Donaudelta – ein wahres Fisch- und Vogelparadies. Rund150 Fischarten bevölkern Lagunen und Küstengewässer, über 300 Vogelarten nisten in der größten Schilflandschaft der Erde (keine Garantie für Vogelsichtung). Im Labyrinth aus Kanälen und Seen leben zudem etwa 13.000 Menschen auf kleinen Inseln. Am Abend Rückkehr nach Tulcea.
Verpflegung:
F, A
Sehenswürdigkeiten
Donaudelta
Städte
Tulcea
9. Tag: Tulcea - Constanta - Bukarest
Morgens Fahrt nach Constanta, bedeutende Schwarzmeer-Hafenstadt. Bummel über die Promenade mit Besichtigung des wunderbar restaurierten Casinos, ein herausragendes Jugendstilgebäude. Wir sehen auch den Yachthafen und die orthodoxe Kathedrale. Anschließend Weiterreise nach Bukarest, der rumänischen Hauptstadt. Am frühen Abend Abfahrt mit dem Bus in die Altstadt, Stadtrundgang in der schön restaurierten Altstadtkulisse und Abendessen in einem bekannten Restaurant. Im Anschluss bleibt Zeit für einen individuellen Stadtbummel (individuelle Rückkehr ins Hotel) oder Rückfahrt mit dem Bus zum Hotel.
Verpflegung:
F, A
Städte
BukarestConstanta Tulcea
10. Tag: Bukarest - Abreise
Morgens Stadtrundfahrt in Bukarest, mit Halt am Parlamentspalast (zweitgrößtes Verwaltungsgebäude der Welt nach dem Pentagon) und am Revolutionsplatz. Besichtigung der Patriarchenkirche, Sitz des orthodoxen Oberhauptes des Landes. Gegen Nachmittag Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Hause.
Verpflegung:
F
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. (F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Sehenswürdigkeiten
ParlamentspalastPatriarchenkirche
Städte
Bukarest
Lügenbrücke
Nahe der Südkarpaten, am Fluss Zibin in Rumänien, liegt Hermannstadt. Einst von deutschen Siedlern gegründet, wurde Hermannstadt oder Sibiu, wie der rumänische Name lautet, in 2007 neben Luxemburg zur Kulturhauptstadt in Europa ernannt. Die charmante Stadt in Siebenbürgen hat neben imposanten, wunderschönen Kirchen, wie die orthodoxe Kathedrale mit ihren beeindruckenden Zwiebeltürmen, Museen und Theatern eine ganz besondere Sehenswürdigkeit, die Sie sich während Ihrer Rundreise durch Rumänien nicht entgehen lassen sollten - die Lügenbrücke von Hermannstadt. Sie ist ein gusseisernes Schmuckstück und die erste gusseiserne Brücke in Rumänien. Das Tragwerk der Brücke ist mit wunderschönen Rosetten, eisernen Pflanzenornamenten und einer Bordüre verziert. Oben flankieren auf vier steinernen Sockeln schmiedeeiserne, alte Straßenlampen die Brücke. Um die Lügenbrücke ranken sich viele Legenden. So heißt es in einer Legende, dass, wenn auf der Brücke eine Lüge erzählt wird, die Brücke ächzende Geräusche von sich gibt - gerade so, als ob sie jeden Moment zusammenbricht. Kaum zu glauben? Probieren Sie es während Ihrer Rundreise einfach einmal aus.
Kirchenburg Biertan
Über 70 steile, überdachte Stufen führen hinauf auf den Burgberg, der sich inmitten der Stadt Biertan in Siebenbürgen erhebt und hinauf zu der Kirchenburg Birthälm - oder Biertan, wie der rumänische Name des Ortes lautet. Tritt man aus dem dunklen Treppenaufgang heraus, bietet sich ein unvergesslicher Anblick. Mächtig und wehrhaft thront die Burganlage auf ihrem Berg, umgeben von drei Ringmauern, Zwingern und neun imposanten Wehrtürmen. Die turmlose, dreischiffige Hallenkirche wurde circa 1500 erbaut und ist bis heute fast unverändert erhalten. So imposant und mächtig die Kirchenburg Birthälm von außen erscheint, so schön und zart sind die Innenräume der herrlichen Kirche gestaltet. Ein Highlight ist der spätgotische Flügelaltar, mit 28 Tafelbildern und filigranem Sprengwerk. Viele Geschichten und Legenden erfährt man bei einem Besuch der prachtvollen Kirchenburg während einer Rundreise durch Siebenbürgen in Rumänien. So gab es das Ehegefängnis in der Ostbastei. Paare, die sich scheiden lassen wollten, wurden hier 14 Tage zusammen eingesperrt - mit nur einem Bett, Stuhl, Teller und Besteck - und angeblich wurde in 400 Jahren nur eine Ehe geschieden.
Schäßburger Bergkirche
Bei einer Rumänien-Rundreise darf ein Aufenthalt in der idyllischen Stadt Schäßburg in Siebenbürgen nicht fehlen. Die kleine Stadt liegt in den sanften Hügeln der endenden Karpaten am Fluss Große Kokel. Bekannt ist vor allem die Altstadt mit ihren bunten Häusern, die zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Mitten in der Stadt erhebt sich der Schulberg mit der Bergkirche aus dem 15. Jahrhundert. Ausgehend von der Altstadt erreichen Besucher die Kirche nach 175 Stufen. Bei der Bergkirche handelte es sich ursprünglich um eine Kapelle, die sich in einer Szekler- oder Gräfenburg des 12. Jahrhunderts befand. Zuerst wurde sie zur dreischiffigen Basilika im romanischen Stil vergrößert. Später erfolgte der gotische Umbau. Noch heute sind in der Kirche mittelalterliche Fresken zu bewundern, die 1995 entdeckt wurden. Heute dient die Kirche als Museum und zeigt Schmuckstücke aus vergangenen Zeiten. Dazu zählen u.a. diverse Flügelaltäre, ein spätgotisches Chorgestühl und bedeutende Grabsteine aus der Renaissance.
Stundturm
Der Stundturm oder auch Uhrturm der siebenbürgischen Stadt Sighisoara ist eines der bekanntesten touristischen Besuchsziele Rumäniens und wurde mittlerweile auch zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Der Uhrturm von Sighisoara befindet sich an der Ostseite des Burgberges und wurde vor Angriffen durch massive Tore geschützt. Die Stadt Sighisoara in der Provinz Siebenbürgen ist die ideale Ausgangsstation für eine Rundreise durch Rumänien und wurde bereits 1999 zum Weltkulturerbe erklärt. Literaturfans wurde Sighisoara vermutlich durch die Bücher des Bram Stoker und seines Graf Dracula bekannt. Dieser wird immer wieder mit der siebenbürgischen Stadt in Verbindung gebracht, soll er doch im 15. Jahrhundert hier für kurze Zeit residiert haben.
Kulturpalast-Targu Mures
Auf einer Rundreise durch Siebenbürgen in Rumänien gibt es viele beeindruckende Orte und Plätze zu entdecken. Einer dieser Orte ist Târgu Mures. Târgu Mures, oder zu Deutsch Neumarkt am Mieresch ist die Hauptstadt des Kreises Mures im historischen Siebenbürgen in Rumänien. Die märchenhafte Stadt mit ihren beeindruckenden, mittelalterlichen Gebäuden liegt umschlossen von ursprünglichen Wäldern und Bergen am Ufer des Flusses Mures und bezaubert mit einem ganz besonderen Charme. Die Geschichte von Neumarkt am Mieresch, die um 1300 in Siebenbürgen in Rumänien gegründet wurde, ist heute noch geprägt von dem ungarischen Einfluss auf die schöne Hauptstadt. Die beliebteste Sehenswürdigkeit von Neumarkt am Mieresch ist der Kulturpalast der Stadt. Ein Besuch lohnt sich nicht nur wegen der prunkvollen Fassade des mächtigen Gebäudes, die in einer reich verzierten ungarischen Jugendstilarchitektur erstrahlt, die ihresgleichen sucht, sondern speziell wegen der kulturellen Schätze im Inneren. So finden sich hier wundervolle Fresken, venezianische Spiegel und Reliefs, eine Bibliothek, ein Kunst- und ein historisches Museum und ein Konzertsaal.
Moldauköster, Moldovita
Eine Rundreise durch Rumänien ist nicht komplett ohne einen Besuch der außergewöhnlichen und überwältigend schönen Moldauklöster. Die Moldauklöster in der südlichen Bukawina in Rumänien sind eine Gruppe von rumänisch-orthodoxen Klöstern. Das Besondere an diesen Klöstern ist nicht die schöne Bauweise oder die liebevoll gestalteten Innenräume, sondern die Fassaden einiger der Kloster-Kirchen sind über und über mit eindrucksvollen, illustren Wandmalereien überzogen. Die schönsten Beispiele dieser Klöster in der Bukawina sind die Moldauklöster Voronet, Moldovita und Sucevita. Die Kloster-Kirche Voronet ist die prächtigste und berühmteste dieser Kirchen. "Schuld" daran ist die Grundfarbe der Malereien, einem intensiven, aus gemahlenem Lapislazuli hergestellten, einzigartigen Blau, welches heute genauso bekannt ist wie das sogenannte "Rubens-Rot". Inmitten eines prächtigen Gartens thront die Kloster-Kirche Moldovita. Die Fassadenmalereien dieser bezaubernden Kirche sind teilweise zwar nicht mehr so gut erhalten, begeistern jedoch durch ihre Detailgenauigkeit. Auch die Kirche des Klosters Sucevita zeigt auf ihrer Fassade eine überwältigende Pracht. Die Fresken der Kirche sind die am besten erhaltenen der einzelnen Klöster.
Rathausplatz Brasov
Der Rathausplatz in Brasov wurde im Jahr 1420 erbaut und lädt zu gemütlichen Shoppingtouren ein und auch für Ihr leibliches Wohl wird hier bestens gesorgt. Die Kronstadt Brasov stammt aus dem 13. Jahrhundert und zählt wohl zu den schönsten Städten in Siebenbürgen. Genießen Sie das Flair der Altstadt und begeben Sie sich auf eine Zeitreise. Imposante Bauwerke im gotischen und barocken Stil erwarten Sie und der Rathausplatz besticht mit seinem Wahrzeichen der "Schwarzen Kirche", dem ehemaligen Rathaus. Auf Ihrer Rundreise durch Rumänien sollten Sie sich die Kronstadt nicht entgehen lassen. Rund um Brasov finden Sie eine Vielzahl an historischen Burgen und urigen Dörfern. Vergessen Sie die Wanderschuhe nicht. Besichtigen Sie auch die eindrucksvolle Befestigungsanlage von Brasov. Von hier aus können Sie Blicke über die Altstadt werfen. Auch ein Bummel durch die Fadengasse lohnt sich. Sie stammt noch aus dem 18. Jahrhundert und ist nur einen Meter breit.
Schwarze Kirche
Die in den rumänischen Karpaten in der Provinz Siebenbürgen gelegene Stadt Brasov, deutsch Kronstadt, ist bekannt für seine mittelalterliche Struktur und Architektur. Besonders imposant ist dabei die schwarze Kirche im gotischen Baustil im Stadtzentrum. Brasov ist die ideale Ausgangs- und Aufenthaltsstation auf Ihrer geplanten Rundreise durch Rumänien. Neben zahlreichen historischen Sehenswürdigkeiten beeindruckt die Stadt auch mit ihrer Nähe zu den imposanten Karpaten. So ergibt sich mit einer Reise nach Brasov eine ideale Kombination aus Städtetourismus und Naturerlebnis. Wem der Trubel der Altstadt zu viel wird, der kann sich bei einer entspannten Wanderung in den karpatischen Gebirgspfaden der Ruhe der Natur widmen.
Schloss Peles
Nur wenige Gehminuten vom Zentrum des Kurortes Sinaia entfernt liegt das berühmte Schloss Peleș, das zu den schönsten Königsschlössern Europas zählt. Das Schloss wurde im 19. Jahrhundert als Sommerresidenz von König Carol I. erbaut. Schon von außen ist es beeindruckend. Die Türme, Erkertürme und reich verzierten Fassaden sehen aus wie ein romantisches Märchenschloss. Im Inneren erwarten Besucher mehr als 160 prachtvoll gestaltete Räume, darunter der prunkvolle Große Salon, der exotische Türkische Salon und das hauseigene Theater. Aufwendig gearbeitete Holzvertäfelungen, Gemälde, Skulpturen und wertvolle Möbelstücke geben Einblicke in den Lebensstil der rumänischen Königsfamilie, die einst in dem Schloss gelebt hat. Außerdem bietet das angeschlossene Museum interessante Ausstellungen, die sich mit der Geschichte Rumäniens beschäftigen. Das Schloss ist von sieben kunstvoll angelegten Terrassen und einer weitläufigen Parkanlage umgeben, die zu entspannten Spaziergängen einlädt. Dank seiner Lage in den Karpaten ist Schloss Peleș auch ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen in die umliegende Natur. Aus Sinaia gelangen Sie außerdem in kurzer Zeit zu weiteren Sehenswürdigkeiten wie der Hauptstadt Bukarest oder dem nahegelegenen Schloss Pelișor. Ein Besuch von Schloss Peleș ist ein unvergessliches Erlebnis und gehört zu den absoluten Höhepunkten jeder Rundreise durch Rumänien.
Donaudelta
Vom Schwarzwald bis ins Schwarze Meer - über 2800 Kilometer fließt das Wasser der schönen Donau durch die vielseitigen Landschaften Europas, bis es endlich an seinem Bestimmungsort angekommen ist. Kurz bevor der herrliche Fluss in das Schwarze Meer mündet, weitet sich die Mündung zu einem riesigen und unvergesslichen Biosphärenreservat aus - dem Donaudelta. 5000 Quadratkilometer magischer Auenwälder, funkelnder Seen, geheimnisvoller Seitenarme, schier unendlich wirkende Schilfrohrgebiete, schwimmende Inseln, Sümpfe, karge Dünenlandschaften und die aufregende Fauna machen das Donaudelta zu einer eigenen Wunderwelt - und zu einem unvergesslichen Highlight jeder Rundreise durch Rumänien. Das traumhaft schöne, ursprüngliche und vielschichtige Donaudelta liegt zu einem Großteil in Rumänien. Insgesamt leben 4029 verschiedene Tierarten hier. Das herrliche Biosphärenreservat bietet allein 325 verschiedenen Vogelarten Ruhe- und Nistplätze oder eine feste Heimat, darunter auch dem Seeadler, verschiedenen Reiher-Arten und dem Pelikan. Der Pelikan ist das Symbol des Donaudeltas. 7000 Exemplare dieser wundervollen Vögel leben hier und bilden damit auch die größte Kolonie in Rumänien und Europas.
Parlamentspalast
Eine Rundreise durch die Walachei ist besonders für Kulturinteressierte zu empfehlen. Hier befindet sich auch die rumänische Hauptstadt Bukarest mit ihrem imposanten Parlamentspalast. Die Dimensionen des Gebäudes sprengen jede Vorstellungskraft. Für die Realisierung des gigantischen Bauvorhabens wurden über 20 Kirchen, 6 Synagogen und Wohnhausanlagen mit 40.000 Wohneinheiten dem Erdboden gleich gemacht. Mehr als 20.000 Arbeiter und 700 Architekten waren in den Bau des Parlamentsgebäudes involviert. Eine unfassbare Million Kubikmeter Marmor, 700.000 Tonnen Stahl sowie 900.000 Kubikmeter Holz wurden insgesamt verarbeitet. Laut Guinnessbuch der Rekorde ist der Parlamentspalast in Rumänien mit 4,1 Millionen Tonnen das schwerste Gebäude der Welt. Auch die sonstigen Maße beeindrucken: Das Parlament ist 270 Meter lang, 245 Meter breit sowie 45 Meter hoch. Damit ist es das größte Gebäude Europas und das weltweit zweitgrößte Parlament. Enormere Ausmaße hat nur das amerikanische Pentagon. Auch das prunkvoll gestaltete Innere des Gebäudes ist sehenswert.
Patriarchenkirche
Bei einer Rumänien-Rundreise kommen Natur- und Kulturbegeisterte gleichermaßen auf ihre Kosten. Häufig ist die Hauptstadt Bukarest in der Walachei Ausgangspunkt für weitere Erkundungen. Bukarest wird auch "Paris des Ostens" genannt, da es mit einer imposanten Architektur und bedeutenden historischen Hinterlassenschaften aufwartet. Ein solches Schmuckstück aus dem 17. Jahrhundert ist die Patriarchenkirche. Damals gründete der Fürst der Walachei, Constantin Serban Basarab, die Kirche als Teil eines Klosters. Die Weihe fand im Jahre 1658 statt. Viele Jahre diente das Kloster als Sitz des Metropoliten von Bukarest. Es stand stets im Raum, die Kirche in eine große Kathedrale umzuwandeln. Allerdings erfolgten nur Restaurierungen. Im Jahre 1925 wurde der Kirche der Rang eines Patriarchats verliehen. Heute wird das Gotteshaus von unzähligen Besuchern aufgesucht. Besonders beeindruckend sind die fein und detailgetreu ausgearbeiteten Säulen, die versilberten Ikonen und die goldenen Ikonostasen. 2018 wurde nach mehrjähriger Bauzeit die neue prunkvolle Patriarchenkathedrale in der Innenstadt von Bukarest eingeweiht.
Hermannstadt
Hermannstadt, rumänisch Sibiu, ist ein beliebtes Reiseziel in Rumänien. Es ist eines der größten Städte des Landes und eine kulturell bedeutsame Stadt. Hermannstadt ist das Zentrum von Siebenbürgen und liegt am Fluss Zibin, am Fuß der Karpaten. Hermannstadt mit seiner bewegten Geschichte, sollten Sie sich auf Ihrer Rundreise durch Siebenbürgen unbedingt ansehen. Schon 1147 ließen sich die ersten deutschen Siedler im heutigen Hermannstadt nieder. Rund 550 Jahre später wurde ganz Siebenbürgen an Österreich angegliedert, bevor es 1867 Teil des Königreichs Ungarn wurde. Seit Ende des Ersten Weltkrieges gehört es zu Rumänien. Sibiu oder Hermannstadt wartet mit charmanten Sehenswürdigkeiten. Der Hauptplatz der Stadt, Großer Ring genannt, ist eines der größten Plätze in Rumänien und von zahlreichen historischen Gebäuden, wie dem Brukenthal-Palast, dem Blauen Stadthaus und der katholischen Stadtpfarrkirche, umgeben. Bekannt ist auch der Ratsturm, der aus dem 18. Jahrhundert stammt und eine wunderschöne Aussicht über die Stadt bietet.
Biertan
Mitten im schönen Siebenbürgen liegt die Gemeinde Biertan mit ihrer spätgotischen Kirchenburg. Das Bauwerk wurde zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt und besticht mit seinem Pyramidendach und den sechs Türmen. Möchten Sie auf Ihrer Rundreise durch Rumänien möglichst viel von der Geschichte des Landes kennenlernen, sollte Sie ihr Weg ins idyllisch Biertan führen. Die Ortschaft wird auch Birthälm genannt und befindet sich im Seitental der Târnava Mare. Vergessen Sie Ihre Wanderstiefel nicht, denn die Umgebung lädt zu langen Spaziergängen ein. Romantische Sonnenblumenfelder und zauberhafte Weingärten machen aus Ihrer Rundreise ein Erlebnis. Die kleine Ortschaft Biertan hat Reisenden viel zu bieten. Nicht nur fantastische Blicke über den Ort vom Wehrturm aus können Sie hier genießen, auch ein Besuch im hiesigen Museum lohnt sich. Hier können Sie Utensilien aus den Weinbaugebieten bewundern und in die Vergangenheit eintauchen. Besichtigen Sie auch das bekannte "Ehegefängnis", in dem zerstrittene Eheleute zwei Wochen lang eingesperrt wurden.
Schäßburg
Ein Abstecher zum etwa 60 km nördlich von Sibiu (Hermannstadt) liegenden 30.000-Einwohner-Städtchen Sighisoara ist bei einer Rundreise durch Siebenbürgen unbedingt zu empfehlen. Der deutsche Name des im 12. Jahrhundert von Siebenbürger Sachsen gegründeten Orts lautet "Schäßburg" und deutet auf den Ursprung der Stadt als Wehrsiedlung hin. Dieser historische Aspekt ist im "Oberstadt" oder auch "Burg" genannten ältesten Stadtviertel immer noch nachzuspüren. Ein Dutzend Türme und viele Burgmauern haben nämlich die bewegten Zeitläufte bis heute überstanden und geben Zeugnis von Schäßburgs Geschichte. Dabei ist das ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommene Burgviertel nicht etwa museal, sondern voller Leben in den verwinkelten Gassen mit seinen zahlreichen charmanten Häusern. Eine Sonderheit dieser Häuser sind deren unterschiedliche Fassadenbemalung, der das "Rothenburg ob der Tauber von Rumänien", wie Sighisoara gelegentlich auch genannt wird, seine außergewöhnliche Buntheit verdankt. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten im offiziell dreisprachigen (Rumänisch, Ungarisch, Deutsch) Schäßburg zählt der als Stadtwahrzeichen geltende, vierzig Meter hohe Piata Muzeuluij (Stundturm) aus dem Mittelalter. Der Turm beherbergt ein Museum. Und natürlich darf hier im Herzen von Transsylvanien auch kein Hinweis auf den wohl berühmtesten einst im "Land jenseits des Waldes" (von Ungarn aus gesehen) heimischen Mann fehlen: Dracula. Angeblich soll der Gruselfürst Vlad III. um 1430 in einem Haus der Oberstadt geboren worden sein.
Neumarkt am Mieresch
Mitten in der rumänischen Region Siebenbürgen liegt die Stadt Neumarkt am Mieresch - oder Targu Mures, wie sie auf Landessprache heißt. Diesen Namen trägt die Stadt auch aufgrund der Lage, denn sie ist direkt am Fluss Mures zu finden. Die gesamte Landschaft ist geprägt von Gewässern, Bergen und Wäldern, die sofort Erinnerungen an Bram Stokers Dracula-Romane wecken. Targu Mures zeichnet sich durch eine Vielzahl alter Gebäude und historischer Sehenswürdigkeiten aus und sollte daher auf Ihrer Rundreise durch Rumänien unbedingt als Zwischenstopp in Erwägung gezogen werden. Die frühesten Spuren der städtischen Besiedlung lassen sich noch aus dem Zeitalter des Neolithikum, der Bronze- und Eisenzeit, finden. Besonders sehenswert ist die mittelalterliche Burg inklusive der Reformierten Burgkirche, die noch aus dem 15. Jahrhundert stammt. Historisch bedingt lassen sich zudem noch viele mehrsprachige Ortsschilder finden, mit Bezeichnung in rumänischer, ungarischer und deutscher Sprache - ein kleines Highlight für alle Geschichtsfreunde und Touristen.
Bistrita
Im Nordosten von Siebenbürgen findet man die Stadt Bistrita. Es lohnt sich, diese mittelalterliche Stadt in Rumänien einmal zu Fuß zu besuchen. Der große Stadtpark wurde im 20. Jahrhundert angelegt und versammelt Junge und auch Ältere. Hier kann man auch Ginkgo Bäume bestaunen, die im Park wachsen. Den Kulturpalast kann man gar nicht verfehlen. Er befindet sich in der Mitte des Parks und ist ein wichtiger Ort für kulturelle Veranstaltungen. Touristen sollten im Rahmen ihrer Rundreise durch Rumänien an einem landestypischen Festival oder einer Theateraufführung teilnehmen. Im Stadtzentrum von Bistrita findet man die evangelische Stadtpfarrkirche. Ihr Bau begann im Jahr 1470 und sie besitzt einen 75 Meter hohen Turm. In ihrem Inneren steht die berühmte Orgel von Johannes Prause. Sehenswert ist ebenfalls das evangelische Pfarrhaus, welches aus dem 14. Jahrhundert stammt und auch einen Besuch im Heimatmuseum sollte mit eingeplant werden.
Piatra Neamt
Piatra Neamt oder Kreuzburg an der Bistritz, ist die Hauptstadt des Kreises Neamt in Siebenbürgen - im geheimnisvollen Transsylvanien. Die einzigartige, spektakuläre Stadt liegt im Flusstal der Bistrita, umgeben von majestätischen Bergen, die die Stadt fast wie eine Insel in der Bergwelt erscheinen lassen. Piatra Neamt ist eine der ältesten Städte in der Moldauer Region. Genauso alt und vielfältig sind Kultur und Geschichte dieser hinreißenden Stadt. Darüber hinaus verfügt Kreuzburg an der Bistritz über einen unvergleichlichen Charme und einer geradezu magischen Ausstrahlung, die Sie sich während einer Rundreise durch Rumänien nicht entgehen lassen sollten. Wunderschöne historische Gebäude, wie das Casa Domneasca, das "Herrenhaus" mit seinem wunderschönen Glockenturm in der Altstadt von Piatra Neamt, die herrlichen Klöster, Burg Neamt, Museen, Wintersportangebote, die Wanderwege durch die ursprüngliche Natur, all das macht Piatra Neamt zu einer der schönsten und malerischsten Städte in Rumänien. Nicht umsonst heißt es: "Wer die Stadt einmal von einem der herrlichen Aussichtspunkte aus bei Nacht gesehen hat, ist ihr sofort verfallen."
Kronstadt
Kronstadt ist eine Stadt mit rund 280.000 Einwohnern in Siebenbürgen in Rumänien. Sie liegt im Bergland der Karpaten. Von Rittern des Deutschen Orden wurde die in der Landessprache Brasov genannte Großstadt im 13. Jahrhundert gegründet. Kronstadt ist bekannt, weil Bran mit Draculas Schloss in der Nähe liegt. Für einen Besuch dieses Schlosses und der charmanten Stadt Brasov sollten Sie auf Ihrer Rundreise durch Siebenbürgen unbedingt genug Zeit einplanen. In Kronstadt gibt es einiges zu entdecken: Das Wahrzeichen der Stadt ist die Schwarze Kirche, eine gotische Hallenkirche, die 1477 gebaut wurde. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Rathausplatz mit dem Alten Rathaus, das 1420 gebaut wurde. Dazu gibt es unzählige gotische und barocke Fassaden und Türme in der Altstadt zu bewundern. Rund um die Altstadt sind die Reste der Stadtmauer, die aus dem 15. Jahrhundert stammt, zu sehen.
Sinaia
Auf einer Rundreise durch Rumänien darf ein Ausflug Richtung Südkarpaten nicht fehlen. Dieses Gebirge liegt zwischen Siebenbürgen im Norden und der Walachai im Süden und wird häufig auch als Transsilvanische Alpen bezeichnet. Inmitten dieser Gegend liegt die Kleinstadt Sinaia. Obwohl Sinaia nur um gute 10.000 Einwohner hat, kann die Stadt einiges anbieten: Vor allem die eindrucksvolle bergige Landschaft macht sie zu einem idealen Ausflugsziel für Wanderer und Naturfreunde. In den Wintermonaten besuchen Wintersportler die Gegend um Sinaia gerne, auch weil sich in der Nähe das Skigebiet Bucegi-Gebirge befindet. Wer auf den kulturellen und historischen Spuren dieser Stadt wandeln möchte, wird sich an einem Besuch des Schlosses Peles und des Klosters Sinaia erfreuen. Dieses Kloster bildet den Ursprung der Stadt und trägt seinen Namen nach dem religiösen Berg Sinai. Wenn Sie sich auf eine Reise durch Rumänien begeben, sollten Sie Sinaia daher nicht außer Acht lassen.
Tulcea
Obwohl Tulcea nur eine kleine Stadt ist, hält sie für Touristen und Besucher viele Attraktionen bereit. Sie liegt in der historischen Landschaft Dobrudscha in Rumänien direkt an der Donau. Auf einer Rundreise durch das Land sollte man unbedingt eine Zeit lang in Tulcea verweilen. Sehenswert ist das Aquarium, welches das größte in Osteuropa ist. Die Gegend verfügt außerdem über einige sehr schöne Klosteranlagen. Das Kloster Celic-Dere liegt im Norden und ist zwischen der Donau und dem Schwarzen Meer eines der wichtigsten spirituellen Zentren. Hier gibt es eine umfangreiche Sammlung von alter kirchlicher Kunst zu sehen, unter anderem die Bibel von Serban Cantacuzino aus dem Jahr 1688. Umgeben von Lindenwäldern an einem Hügelhang befindet sich das Kloster Cocos. Es liegt an einem sehr abgeschiedenen Ort und wird von einer Mönchsgemeinschaft geleitet. Im Museum sind religiöse Kunstgegenstände und alte Ikonen ausgestellt, die aus verschiedenen, das Kloster angrenzenden Pfarreien stammen.
Bukarest
Bukarest, die Hauptstadt Rumäniens, liegt mitten in der großen Walachei und wird das i-Tüpfelchen Ihrer Rundreise durch Rumänien sein. Die ungewöhnliche Stadt besticht mit historischen Attraktionen und hier können Sie noch den alten Sagen und Legenden lauschen. Besichtigen Sie den bekannten Triumphbogen, oder schlendern Sie über den Platz der Revolution. Werfen Sie einen Blick in das Nationalmuseum und wandeln Sie auf den Spuren der Geschichte. Das rumänische Athenäum zählt wohl zu den schönsten Bauwerken der Hauptstadt. Hier finden viele Konzertabende statt. Schlendern Sie durch die fantastische Altstadt. Vergangenheit und Gegenwart verbinden sich hier und neben imposanten Altbauten finden Sie auch moderne Hochhäuser. Das berühmte "Haus des Volkes" können Sie hautnah erleben. Es ist das zweitgrößte Verwaltungsgebäude der Welt und suchen Sie ein wenig Ruhe, dann sollte Sie Ihr Weg auch in den Herastrau Park führen. Das Naherholungsgebiet bietet einen japanischen Garten und auch erholsame Bootstouren.
Constanta
Die ehemals griechisch-römische Stadt Constanta befindet sich direkt am Schwarzen Meer und besticht mit ihrem schönen Hafen. Der Süden Rumäniens mit seinem mediterranen Klima lädt zu erholsamen Sonnenstunden ein. Möchten Sie möglichst viel über die Geschichte der Stadt erfahren, dann erwartet Sie eine umfangreiche Sammlung an Relikten im archäologischen Museum der Ortschaft. In Rumänien scheint die Zeit manchmal stehen geblieben zu sein. Hier finden Sie noch griechische und römische Statuen, antike Ruinen und einen Leuchtturm aus dem 13. Jahrhundert. Auf Ihrer Rundreise durch Rumänien sollten Sie die historische Landschaft Dobrudscha nicht auslassen. Sie liegt idyllisch eingebettet zwischen der Donau und dem schwarzen Meer. Vergessen Sie Ihre Wanderschuhe nicht, denn hier gibt es viel zu entdecken. Möchten Sie auf den Spuren der Vergangenheit wandeln, finden Sie in Constanta außer dem Volkskundemuseum auch noch das beliebte Mosaikmuseum und die byzantinische Basilika sowie zahlreiche Theater und das Planetarium.
Länderinfo
Das Land auf den Grenzen zwischen Mittel-, Süd- und Osteuropa bietet eine fast schon erschreckende Vielfalt.
Hier findet jeder die passende Beschäftigung. So können sich Naturfreunde beispielsweise an dem artenreichen Ökosystem des Donaudeltas und den herrlichen Bergzügen der Karpaten erfreuen. Für Sonnenanbeter sind die Strände des Schwarzen Meeres das Paradies auf Erden und Kulturinteressierte werden in den überwältigenden mittelalterlichen Städten mit ihren zahllosen Kirchen, Burgen und Klöstern fündig.
Zu den schönsten Städten Rumäniens gehört ganz klar die Hauptstadt Bukarest. Ihre Highlights sind der Triumphbogen, das Athenäum, der Parlamentspalast, das Nationale Kunstmuseum, das Offizierskasino und der Patriarchenpalast.
Weitere wichtige rumänische Städte sind Iaşi, Cluj-Napoca, Constanţa und Timişoara.
Unbedingt erlebt haben sollte man eine Kreuzfahrt auf der Donau, dem größten Fluss Rumäniens. Eine solche Fahrt bringt führt sie zu vorbei an malerischen Ufern, eindrucksvollen Landschaften und pittoresken Ortschaften.
Ein anderes Highlight erwartet sie weiter im Landesinneren. Eingegrenzt von den Ostkarpaten, den Südkarpaten und dem Apuseni-Gebirge befindet sich hier das berühmt berüchtigte Transsilvanien welches auch als Siebenbürgen bekannt ist.
Berühmtheit erlangte Siebenbürgen nicht nur wegen seiner herrlichen Landschaft und der abwechslungsreichen Geschichte, sondern in erster Linie wegen der Legenden, welche sich um diese mythische Region ranken. Aus dem einstigen Grafen Vlad III. Draculea wurde in einem Roman von 1897 der Vampir Graf Dracula, eine der bekanntesten Schauermärchenfiguren unserer Zeit. Seither heißt es, dass Vampire aus Transsilvanien stammen und noch heute kann man das Gruselschloss Castelul Bran (Törzburg)besuchen.
Doch die Region hat auch eine lange deutsche Tradition und daran erinnern beispielsweise die schwarze Kirche von Kronstadt und andere einst deutsche Städte wie Klausenburg, Hermannsstadt oder Mühlbach.
Eine Rundreise durch Transsilvanien ist also neben den Vampir-Legenden wegen ein echtes Highlight sondern auch wegen dem reichen deutschen Erbe, der wunderbaren Natur und natürlich den vielen kulturhistorischen Bauwerken.
Beste Reisezeit: Die Monate Mai bis Oktober eignen sich am besten für eine Reise nach Rumänien.
Klima: Es herrscht Kontinentalklima mit heißen Sommern und kalten Wintern.
Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:
Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind. Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.
Währung: 1 Leu = 100 Bani
Flugdauer: ca. 2 Stunden und 15 Minuten
Ortszeit: MEZ +1h
Gut zu wissen: In Rumänien gelten teilweise auch französische Umgangsformen. So ist es beispielsweise üblich einer Dame bei der Begrüßung einen Handkuss zu geben.
Die Rumänen gelten eher als zurückhaltend und reserviert.
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Bulgarien gehört mit Sicherheit zu den vielseitigsten Ländern Osteuropas, denn egal ob Badeurlaub, Wintersportaufenthalt, Wellness- oder Aktivreisen, in Bulgarien ist all das und noch vieles mehr möglich. Beliebtestes Ziel bei einer Bulgarien-Reise ist und bleibt natürlich die Schwarzmeerküste. Und das ist auch verständlich, denn sie ist ein wahres Paradies für gestresste und erholungssuchende Menschen. Dieser natürliche „Wellness-Tempel“ ist eine Wohltat für Körper und Seele und fördert zudem die Gesundheit.
Es ist aber auch ratsam einmal andere wunderbare Regionen des Landes zu erkunden. Beispielsweise gibt es herrliche Wander- und Wintersportgebiete im Balkangebirge, welche die Herzen von Sportbegeisterten in jedem Fall höher schlagen lassen werden. Und auch an kulturellen Attraktionen hat Bulgarien so einiges zu bieten. Allen voran die Hauptstadt Sofia, besonders sehenswert sind hier das Nationaltheater „Iwan Wasow“, der Fernsehturm, das Reiterdenkmal Zar Alexanders und der nationale Kulturpalast. Vielen ist Bulgarien auch unter dem Spitznamen „Land der Hundertjährigen“ bekannt, der Grund dafür liegt auf der Hand, das bulgarische Klima ist einfach gesünder. Zudem verfügt das Land über mehr als 3500 natürliche Mineralquellen, dementsprechend groß ist auch das Angebot an diversen Kur- und Wellness-Programmen. Sie sehen also, dass es nicht übertrieben ist Bulgarien als eines der vielseitigsten Länder im Osten Europas zu bezeichnen, hier werden sich Familien, Paare, Singles, Freundesgruppen, Aktivurlauber, Kulturinteressierte und Erholungssuchende allesamt gleich wohl fühlen, womit ein traumhafter und unvergesslicher Urlaub so gut wie garantiert ist.
beste Reisezeit:
Mai bis Oktober
Klima:
Im Großteil Bulgariens herrscht gemäßigtes Kontinentalklima, nur der Süden und Südwesten sind von mediterranen Einflüssen geprägt.
Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:
Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind. Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.
Währung: 1 Lew = 100 Stotinki
Flugdauer: ca. 2 Stunden und 30 Minuten
Ortszeit: MEZ +1h
Gut zu wissen:
Freizeitkleidung ist üblich, elegante Kleidung wird nur zu festlichen Anlässen erwartete. Badekleidung sollte nur am Strand getragen werden. Im Gegensatz zu Deutschland kann in Bulgarien ein Kopfschütteln ein „Ja“ bedeuten, während ein Nicken zumeist eine Verneinung unterstreicht.
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