Tag 1: Anreise
Flug von Frankfurt nach Baku. Bei Ankunft Empfang durch Ihre Reiseleitung und Transfer zum Hotel. Check-in in ihrem Hotel. Der weitere Abend steht zur freien Verfügung.
Städte
Baku
Tag 2: Baku
Der Tag beginnt mit einem Besuch des Bergparks, von wo aus Sie die berühmten Flame Towers – das Symbol des modernen Baku seit 2013 – bewundern können. Diese drei beeindruckenden Türme werden jeden Abend spektakulär beleuchtet. Von hier aus genießen Sie zudem eine großartige Aussicht auf die Stadt und die Baku-Bucht. Baku wird wegen seiner Architektur oft als „Paris“ oder „Dubai des Kaukasus“ bezeichnet. Anschließend erkunden wir die Altstadt von Baku, die erste historische Ortschaft Aserbaidschans auf der UNESCO-Weltkulturerbeliste. Hier besichtigen wir den Palast der Schirwanschahs (14. Jahrhundert) sowie den Jungfrauenturm und die Stadtmauer (12. Jahrhundert). Weitere Highlights sind das Miniaturbücher-Museum – weltweit einzigartig und mit Guinness-Zertifikat –, mittelalterliche Moscheen, Hamams, Mausoleen, Karawansereien und zahlreiche historische Denkmäler. Baku ist zudem seit 2016 Austragungsort der Formel 1. Sie sehen die längste Rennstrecke der F1-Welt und haben Gelegenheit, entlang der Fußgängerzone und der Promenade zu spazieren. Danach besuchen wir das Heydar Aliyev Zentrum, ein Meisterwerk der weltbekannten Architektin Zaha Hadid, das seit 2012 als Teil des modernen Baku gilt. Anschließend erwartet Sie ein lokaler Basar, auf dem Sie traditionelle Produkte wie Trockenfrüchte, Gewürze, Tee, Safran oder schwarzen Kaviar entdecken können. Den Abschluss des Tages bildet ein Besuch der Deutschen Kirche, die 1896 mit Unterstützung der Nobel-Familie errichtet wurde. Am Abend genießen Sie ein gemeinsames Abendessen in einem Restaurant, bevor Sie zum Hotel zurückkehren.
Sehenswürdigkeiten
Jungfrauenturm
Palast des Schirwanschahs
Städte
Baku
Tag 3: Baku & Umgebung
Wir starten den Tag am Janardag (Brennender Berg), wo, seit tausenden von Jahren Erdgasflammen aus der Erde lodern – ein faszinierendes Naturschauspiel, das Aserbaidschan seinen Beinamen „Land des Feuers“ eingebracht hat. Auf der Fahrt dorthin sehen Sie zahlreiche Ölpumpen und Raffinerie-Anlagen und erfahren Wissenswertes über die Geschichte und den aktuellen Stand der Öl- und Gasproduktion im Land. Anschließend besuchen wir das Gala Ethnographische Museum, ein Dorf voller Geschichte: Hier entdecken Sie Felszeichnungen aus der Steinzeit, die bis zu 5000 Jahre alt sind, und erfahren, wie die Menschen in Aserbaidschan einst lebten. Ein weiterer Höhepunkt ist das Müll-Museum, eine moderne Kunststätte mit interessanten Werken von einheimischen und internationalen Künstlern. Danach geht es zum Ateschgah (Feuertempel des Zoroastrismus, 18. Jh.), einer ehemaligen Pilgerstätte und Karawanserei für indische und zoroastrische Händler. In den historischen Räumen lernen Sie die zoroastrische Kultur und Religion kennen. Heute leben weltweit mehr als 100.000 Zoroastrier, deren Ursprünge in Aserbaidschan und Persien liegen. Der Feuertempel steht auf der Warteliste des UNESCO-Weltkulturerbes. Auf der Rückfahrt nach Baku genießen Sie die Fahrt entlang der modernen Skyline-Allee, bevor Sie den Tag bei einem Abendessen in einem Restaurant ausklingen lassen. Anschließend erfolgt der Transfer zum Hotel.
Sehenswürdigkeiten
Feuertempel von Ateshgah
Städte
Baku
Tag 4: Scheki – Dorf Kisch
Am Vormittag besuchen wir das Dorf Kisch, wo sich der erste christliche Tempel des Kaukasus (1.–5. Jahrhundert) befindet. Hier erhalten Sie spannende Einblicke in die Geschichte des Christentums in Aserbaidschan und des historischen Kaukasischen Albaniens. Anschließend steht ein Besuch eines Seiden-Geschäfts auf dem Programm, denn Scheki war schon immer ein bedeutendes Zentrum der Seidenproduktion im Kaukasus. Bis heute gibt es hier eine Seidenfabrik aus der Sowjetzeit. Ein Höhepunkt des Tages ist der Khan-Palast (1762) in Scheki, der auf der UNESCO-Weltkulturerbeliste steht. Besonders beeindruckend sind die einzigartigen Intarsien-Fenster, deren Quadratmeter aus tausenden kleinen Holz- und Murano-Glasstücken besteht. In einer Werkstatt zeigt ein lokaler Meister die traditionelle Herstellung dieser Kunstwerke. In der Umgebung des Palastes entdecken wir außerdem die Festungsmauer (18. Jh.), ein altes Gefängnis (seit 1895, heute Handwerkerzentrum), eine historische Karawanserei und traditionelle Läden, darunter auch Baklawa-Geschäfte – Scheki gilt nicht umsonst als Stadt der Süßigkeiten. Am Abend genießen wir ein gemeinsames Abendessen im Restaurant, bei dem Sie die traditionellen Süßigkeiten Bamjä und Baklawa (Halwa) mit Schwarztee probieren können. Anschließend erfolgt der Transfer zum Hotel.
Tag 5: Göygöl - Gandscha
Abfahrt nach Göygöl (früher Helenendorf), der ersten deutschen Siedlung in Aserbaidschan, gegründet 1819. Dort besichtigen wir traditionelle schwäbische Häuser sowie die erste deutsch-evangelische Kirche des Landes, die St. Johannis Kirche aus dem Jahr 1854. Sie erhalten interessante Einblicke in die Geschichte der Kaukasus-Deutschen. Anschließend Weiterfahrt nach Gandscha, der drittgrößten Stadt Aserbaidschans mit über 2.500 Jahren Geschichte. In Gandscha besichtigen wir den historischen Schah-Abbas-Moschee-Hamam-Karawanserei-Komplex (17. Jahrhundert), das Stadtzentrum, den Paradeplatz, die Philharmonie, das Rathaus sowie die russisch-orthodoxe Kirche aus dem 19. Jahrhundert. Ein besonderes Highlight ist das Flaschenhaus, das 1967 aus 50.000 Flaschen erbaut wurde. Den Tag lassen wir bei einem traditionellen Abendessen in einer lokalen Familie ausklingen, bevor wir zum Hotel zurückkehren.
Sehenswürdigkeiten
Schah Abbas-Moschee
Städte
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Tag 6: Gandscha - Gobustan - Baku
Abfahrt nach Baku. Unterwegs besuchen wir das Nizami-Mausoleum in der Nähe von Gandscha. Nizami Gandschawi (12. Jahrhundert) gilt als einer der bedeutendsten Dichter und wird als Vater der aserbaidschanischen Literatur verehrt. Am Nachmittag fahren wir weiter nach Gobustan, bekannt für seine prähistorischen Felszeichnungen aus der Zeit der Steinzeitmenschen, die 10.000–12.000 Jahre alt sind. Gobustan gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und liegt in einer Halbwüstenlandschaft. Laut dem weltberühmten norwegischen Forscher Thor Heyerdahl sollen die Wikinger ursprünglich aus dieser Region stammen. Auf der Rückfahrt nach Baku passieren wir hunderte Ölpumpen, zahlreiche Bohrinseln im Kaspischen Meer und verschiedene Raffinerieanlagen. Die Gäste haben die Gelegenheit, auch den Strand zu besuchen – warum nicht? Einmal im Leben das Wasser des Kaspischen Meeres berühren! Übrigens handelt es sich dabei nicht um ein Meer, sondern um den größten See der Welt. Anschließend besuchen wir die beeindruckende Bibi-Heybet-Moschee. Den Tag lassen wir bei einem Abendessen in einem Restaurant ausklingen, bevor wir zum Hotel zurückkehren.
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