1. Tag Willkommen im Baskenland!
Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen und im Laufe des Tages Flug nach Bilbao. Sie werden vom Flughafen abgeholt und ins Hotel gebracht. Beim gemeinsamen Abendessen lernen Sie Ihre Studiosus-Reiseleiterin und die anderen Reisegäste kennen.
Verpflegung: A
Städte
Bilbao
2. Tag Bilbao - Spielplatz der Stararchitekten
Den Aschenbrödelkittel der Industriestadt-Ära hat Bilbao längst abgelegt und
präsentiert sich dank Guggenheim-Effekt selbstbewusst und attraktiv. Mit dem
Museum für zeitgenössische Kunst von Frank O. Gehry, das wir von innen und außen
an"guggen", begann die baskische Architekturreise in die Moderne. Dann zu
weiteren Hinguckern im Stadtbild: Norman Fosters U-Bahnhöfe zum Beispiel oder
die Siete Calles in der Altstadt. Wer mag, genießt mittags in den Altstadtbars
baskische Tapas: Pintxos, kleine Kunstwerke zum Essen. Mit Klängen des
"baskischen Mozart", de Arriaga, nehmen wir Kurs auf Asturien. In unserer feinen
Bleibe hinter Klostermauern stimmt Ihre Reiseleiterin Sie beim Aperitivo kein
bisschen asketisch aufs grüne Spanien ein. 230 km. Drei Übernachtungen
im Parador de Cangas de Onís in Asturien.
Verpflegung: F, A
Sehenswürdigkeiten
Altstadt von Bilbao
Guggenheim-Museum
Städte
Bilbao
3. Tag Alpine Kulissen in den Picos de Europa
In Covadonga wurde spanische Geschichte geschrieben: Ihre Reiseleiterin
erweckt beim Spaziergang die Epoche der christlichen Rückeroberung im
Mittelalter zum Leben. Dann schieben sich auch schon die Kalkzacken des
Nationalparks Picos de Europa ins Bild, wo wir uns fast wie in den Alpen fühlen.
Welche Kulisse für unsere Wanderung (1,5 Std., leicht, ↑↓ 150 m) zwischen
funkelnden Bergseen und sattgrünen Almen mit lauter grandiosen Panoramen
ringsum! 50 km. Zurück in
unserem stilvollen Parador bleibt Zeit für die Urlaubslektüre.
Verpflegung: F, A
Sehenswürdigkeiten
Nationalpark Picos de Europa
4. Tag Mittelalterflair in Oviedo
In Oviedo, das als christliche Enklave im maurischen Spanien einst den
Eroberern trotzte, stoßen wir auf den Jakobsweg. Von Sühne, Sinnsuche und Kommerz auf dem Pilgerpfad einst
und jetzt erzählt Ihre Reiseleiterin in der Kathedrale und den präromanischen
Kirchen (UNESCO-Welterbe) vor den Toren der Stadt. Probieren Sie in der
Mittagspause doch asturische Tapas und dazu unbedingt Sidra, den herb-fruchtigen
Apfelwein der Region - stilecht in hohem Bogen eingeschenkt und wunderbar
prickelnd auf der Zunge! Mit einem Bummel durch die hübsche Altstadt Oviedos
klingt unser Ausflug aus. Fahrtstrecke 150 km.
Verpflegung: F, A
Städte
Oviedo
5. Tag Weltentrückt in den kantabrischen Bergen
Tagesauftakt mit einem Leckerbissen für Kunstliebhaber, der Kirche Santa
María de Lebeña, ein Kleinod mozarabischer Architektur. Dann windet sich unser
Bus durch Serpentinen ins Bergdorf Potes, in dem sich Natursteinhäuser fotogen
übereinanderstapeln. Vielleicht probieren Sie mittags den berühmten
Kichererbseneintopf der Region, einen echten Seelenwärmer. Mit der Seilbahn
schweben wir von Fuente Dé zum Mirador del Cable, ins Herz der beeindruckenden
Bergwelt. Dem Alltag fast 2000 m entrückt, genießen wir den sensationellen
Ausblick. Und bestimmt zaubert Ihre Reiseleiterin auch noch eine lokale
Spezialität aus dem Rucksack: den Tresterschnaps Orujo. Salud! Wieder im Tal
checken wir in unserem modernen Parador direkt an der Talstation ein.
Fahrtstrecke 130 km.
Verpflegung: F, A
6. Tag Die Höhlenkünstler von Altamira
Noch ein kleiner Spaziergang in frischer Bergluft? Dann rauschen wir zurück
in Richtung Küste ins Städtchen Comillas. Dort erfreuen wir uns am Jugendstil
des katalanischen Architekten Antoni Gaudí am Sommerlandhaus El Capricho.
Bisons, Hirsche, Wildschweine und Pferde preschen über die Wände der Höhle von
Altamira (UNESCO-Welterbe). Was uns die Steinzeitkünstler sagen wollten? Wir
rätseln vor einigen der frühesten Kunstwerke der Menschheit – aus
konservatorischen Gründen in einer Replik. Spätnachmittags tauchen wir ins
Mittelalter ein und genießen die postkartenschöne Altstadt von Santillana del
Mar. 110 km. Übernachtung im Parador - einem ehemaligen Herrenhaus - mitten in
der Altstadt.
Verpflegung: F, A
Städte
Comillas
7. Tag Genießen auf Baskisch
Die Straßenschilder der alten baskischen Hauptstadt Gernika kommen Ihnen kein
bisschen spanisch vor? Kein Wunder – hier spricht und schreibt man Baskisch. Was
aus der baskischen Autonomiebewegung wurde, erzählt Ihre Reiseleiterin beim
Stadtspaziergang. Aufs Genießen verstehen sich die Basken zweifellos, und ihren
Lieblingswein lernen wir in einer Bodega kennen: Txakoli, ein spritzig-frischer
Weißer, der trotz des sperrigen Namens sanft durch die Kehle rinnt. Über seine
rassige Säure und die feine Perlage können wir bei einer Weinprobe mit dem
Winzer philosophieren. Auf der Weiterfahrt nach Argómaniz dürfen Sie sich in der
hohen Kunst der Siesta üben und ruhig mal sanft entschlummern. 270 km.
Drei Übernachtungen im Renaissancepalast des Parador de Argómaniz.
Verpflegung: F, A
8. Tag Pilgern auf dem Jakobsweg
Vormittags Rätselraten vor der Kirche von Eunate: Baute tatsächlich der geheimnisvolle Templerorden das achteckige Gotteshaus? Um ein Stück Jakobsweg unter den Sohlen zu spüren, mischen wir uns im Wanderschritt unter die Pilger (1,5 Std., leicht, ↑↓ 100 m) und folgen dem Zeichen der Jakobsmuschel bis Puente la Reina, wo sich die Bogen der alten Pilgerbrücke im Fluss Arga spiegeln. Mit (stier-)kämpferischen Paso-Doble-Klängen stimmt Ihre Reiseleiterin Sie dann auf Pamplona ein. Während der sommerlichen Fiesta lassen sich hier Wagemutige von Stieren durch die Straßen jagen – wie einst Ernest Hemingway. Lust auf einen Abstecher ins Stammcafé des Schriftstellers? Uns gefällt die Stadt auf unserem nachmittäglichen Altstadtspaziergang – garniert mit ein paar Hemingway-Zitaten – aber auch stierfrei. 220 km.
Verpflegung: F, A
Sehenswürdigkeiten
Brücke Puente la Reina
Städte
Puente la Reina
Pamplona
9. Tag Atlantikschönheit San Sebastián
Ein baskischer Liedermacher sorgt im Bus für den richtigen Sound – jetzt wissen wir, wie das Baskenland klingt! Dann umgarnt uns San Sebastián mit seinem Seebadcharme: Promenaden treffen auf Belle-Epoque-Paläste. Nach einer Stadtrunde mit Atlantikbrise liegt uns vom Hausberg Monte Igueldo aus La Concha, die muschelförmige Bucht, zu Füßen. Im Skulpturenpark Chillida-Leku in Hernani berühren die schwergewichtigen Werke des baskischen Künstlers Eduardo Chillida zum Finale die Seele. 210 km. Beim Abschiedsessen in unserem Parador lassen wir uns baskische Leckerbissen noch einmal auf der Zunge zergehen und verabschieden uns ein bisschen wehmütig vom grünen Norden Spaniens.
Verpflegung: F, A
Städte
San Sebastián
10. Tag Adiós!
Der Kreis schließt sich. Wir fahren zum Flughafen von Bilbao (80 km) und fliegen mittags zurück in die Heimat.
Verpflegung: F
Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern.
(F=Frühstück, A=Abendessen)
(F=Frühstück, A=Abendessen)
Städte
Bilbao