Studiosus bietet einmalig vielfältigen Urlaub in mehr als 100 Ländern weltweit und ist bekannt für die hohe Qualität seiner Reiseleiterinnen und Reiseleiter, deren Auswahl, Aus- und Weiterbildung nach internationalen Qualitätsstandards zertifiziert sind.
Flug bereits inklusive
8-tägige Studienreise durch Kappadokien
Eine Woche in der schönsen Märchenlandschaft Kappadokiens unterwegs
Uralte Felsenkirchen und magische Landschaften werden Sie verzaubern
Kappadokien beflügelt die Fantasie: Wo Vulkane einst Lavafeuer und Aschewolken in den Himmel spuckten, haben Wind und Wetter eine Wunderwelt aus Tuffstein geformt. Diese Studiosus-Reise führt mitten hinein ins Märchenland der Feenkamine. Wir entdecken Wohnhöhlen und bemalte Felsenkirchen, erforschen die unterirdische Stadt von Özkonak, spazieren zwischen Riesenpilzen, Mützenbergen und anderen Steinskulpturen, und wer mag wandert durch eine wildromantische Schlucht. Beim Stöbern und Feilschen auf einem lebhaften Markt oder im Gespräch mit einem Klosterwächter sind wir mitten im anatolischen Alltag. Und immer wieder verführt uns die außergewöhnliche Landschaft mit ihren stets neuen Stimmungen zum Träumen.
1. Tag Hos geldiniz! Willkommen!
Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen und Flug mit Turkish Airlines über Istanbul nach Kayseri. Transfer zum Hotel (70 km), wo Sie am Abend Ihre Studiosus-Reiseleiterin begrüßt. Mit einer bunten Auswahl türkischer Vorspeisen starten wir in unser Willkommensdinner und schmecken uns häppchenweise in das türkische Lebensgefühl hinein. Sieben Übernachtungen in Ürgüp.
Verpflegung: A
Städte
Kayseri
2. Tag Im Land der Feenkamine
Es war einmal ein Land, in dem die Natur die unglaublichsten Kapriolen schlug: Die Märchenlandschaft Kappadokiens (UNESCO-Welterbe) schauen wir uns zunächst von oben an. Vom höchsten Tuffsteinkegel in Uchisar schweifen unsere Blicke über die bizarren Fantasiegebilde der Natur: Riesenpilze, Zipfelmützen und Wellenberge – ein steingewordenes Traumreich für Zauberfeen und Trollkönige. Und uns! Neugierig tauchen wir ein in diese surreale Welt. Beim Rundgang in Göreme (UNESCO-Welterbe) entdecken wir das frühe Christentum - in den weichen Tuffstein gegrabene Kirchen, kunterbunt bemalt. Wir nutzen eine der geräumigen Höhlen als Konzertsaal: Ein Musiker spielt uns die melancholischen Melodien seiner Heimat auf der Saz, einer Art Laute, vor. Ein ausgesprochen stimmungsvoller Tagesausklang! 30 km.
Verpflegung: F, A
Städte
Göreme
3. Tag Picknick im Tal der Mönche
Wer Kappadokien heute aus einer ganz besonderen Perspektive erleben möchte, startet vor dem Tagesprogramm in der Stille der Morgendämmerung zu einer Fahrt im Heißluftballon (350 €) und schwebt andächtig über die magische Landschaft. Alle gemeinsam fahren wir nach Mustafapasa: einst ein griechisches Dorf, dessen Bewohner durch Kaviarhandel reich geworden sind. Ihre kunstvoll verzierten Steinhäuser können wir noch heute bestaunen. In den Ruinen des Keslik-Klosters reicht uns der Wächter türkischen Tee, während wir den griechisch-türkischen Bevölkerungstausch von 1923 und seine bis heute zu spürenden Folgen diskutieren. Dann fahren wir weiter ins Soganlital, in dem byzantinische Mönche einst eine Eremitenkolonie errichtet haben. Geschätzte hundert Gotteshäuser soll es in den Felsen geben, dazu Klöster, Ställe, Wohnhöhlen. Uns empfängt das Tal märchenhaft still. Durch die idyllische Landschaft spazieren wir zu den steinalten Felsenkirchen – und unserem Picknick mit Schafskäse, Fladenbrot und frischem Gemüse entgegen. Fahrtstrecke 100 km.
Verpflegung: F, A, P
4. Tag Im Herzen Anatoliens - Kayseri
Eine typisch türkische Stadt mitten in Anatolien: Kayseri. Zunächst besuchen wir am Stadtrand die Ruinen der alten assyrischen Handelskolonie Kültepe, dann sehen wir uns die Funde von dort im Archäologischen Museum an. Die Bauten der Seldschuken, die die Stadt prägen, bestaunen wir in der Zitadelle und im Hunat-Hatun-Komplex, einer Moschee mit Grabstätten und islamischer Hochschule. Und ganz in der Gegenwart sind wir auf unserem Streifzug über den Basar. 180 km.
Verpflegung: F, A
Städte
Kayseri
5. Tag Christentum und Islam
Obst, Gemüse, Gewürze und Trockenfrüchte – auf dem Wochenmarkt in Gülsehir wird hoch gestapelt, gefeilscht und getratscht. Uns zieht es weiter zu den farbenfrohen Fresken der Johanneskirche, danach zu einer islamischen Gedenkstätte. Gläubige Aleviten pilgern nach Hacibektas, zum Grab des Ordensgründers Haci Bektas Veli. Was Aleviten und sunnitische Muslime trennt und verbindet erfahren wir gleich vor Ort. Am Nachmittag verschwinden wir unter der Erde: In Özkonak geht es mehrere Stockwerke in die Tiefe, denn der ganze Ort wurde hier tiefergelegt. Unterirdisch eine überirdische Atmosphäre! Wieder an der Oberfläche, bummeln wir durch Avanos: Das Dorf steht ganz im Zeichen der Töpferkunst. Und zum Abschluss des Tages sind wir zu Gast in einer alten Karawanserei und sehen dem Tanz der Derwische zu. 130 km.
Verpflegung: F, A
Städte
Avanos
6. Tag Freizeit oder Schluchtenwanderung
Ein freier Tag mit Ihrem ganz eigenen Programm in Ürgüp: Bummeln Sie durch den Ort, setzen Sie sich mit den Einheimischen in den Teegarten oder unternehmen Sie eine Radtour in die Umgebung. Wenn Sie Lust haben, können Sie Ihre Reiseleiterin auf eine Wanderung (ca. 4 Std., leicht bis mittel) durch die beeindruckende Ihlaraschlucht begleiten (95 €). Zwischen 150 m hohen Tuffwänden folgen wir dem Fluss Melendiz Suyu, blicken zwischen Pappeln, Weiden und Zypressen ins Tal und ab und an in eine der Felsenkirchen, die fleißige Mönche in den Tuffstein gegraben und mit Fresken bemalt haben. Fahrtstrecke 190 km.
Verpflegung: F, A
Sehenswürdigkeiten
Ihlara Tal
7. Tag Steinwellenreiten im Roten Tal
Filmreife Fantasykulisse: Spitze Felspyramiden und ausgewaschene Hügel in rotem Tuff legen das Gelände in Falten und Wellen – ein El Dorado für Hobbyfotografen und eines der schönsten Täler Kappadokiens! Wir wollen ganz nah ran an die Motive und durchqueren das Rote Tal zu Fuß (ca. 2 Std., leicht bis mittel). Noch mehr fantastische Tuffsteinkegel begegnen uns im Pasabagital, zahllose Höhlenbauten im Zelvetal. Kunststücke ganz anderer Art sehen wir in einem Teppichzentrum: Hier erfahren wir, wie die gewebten Träume entstehen und was einen wertvollen Teppich auszeichnet. Abends – an einem mystisch schönen Platz – beobachten wir, wie die Sonne beim Untergehen den Tuffstein küsst, trinken kappadokischen Wein und freuen uns, diese einmalige Landschaft so intensiv erlebt zu haben. 50 km.
Verpflegung: F, A
8. Tag Abschied vom Märchenland
Im Laufe des Tages Transfer zum Flughafen von Kayseri und via Istanbul Rückflug nach Hause.
Verpflegung: F
Der angezeigte Reiseverlauf und die Hotels beziehen sich auf den angegebenen Abreisetermin. Bei anderen Terminen dieser Reise können sich Reiseverlauf und Hotels ändern. (F=Frühstück, P=Picknick, A=Abendessen)
Städte
Kayseri
Ihlara Tal
Im Südwesten der einmalig schönen und imposanten Region Kappadokien in der türkischen Provinz Aksaray erstreckt sich das 15 Kilometer lange und 150 Meter tiefe Ihlara Tal, auch bekannt als Peristrema Tal. Es beheimatet neben zahlreichen eindrucksvollen Höhlenbauten auch rund 50 spektakuläre Felsenkirchen. Im Südosten der Schlucht befindet sich der Ort Ihlara, am anderen Ende im Nordwesten der Ort Selime.
Von Ihlara aus führt eine fast 400-stufige Treppe knapp 100 Meter tief in die Schlucht. Zu den bedeutendsten und bekanntesten in den Fels gehauenen Kirchen gehört die Agacalti Kilisesi, was übersetzt so viel wie Kirche unter dem Baum bedeutet, die Schlangenkirche Yilanli Kilise und auch die Sümbüllü Kilise, zu Deutsch die Hyazinthenkirche.
Kayseri
Kayseri ist eine türkische Stadt in der kappadokischen Provinz Kayseri, die genau so heißt wie ihre Hauptstadt. Hier leben ungefähr 900.000 Einwohner. Kayseri ist eine wohlhabende Stadt, die weit bekannt ist durch den Bau von Möbeln. Aber auch Haushaltswarenprodukte und eine florierende Lebensmittelproduktion macht diese Stadt bekannt. So kommt der als Delikatesse gehandelte Pastirma Schinken hierher. Rund um die Stadt gibt es diverse Stätten, wo Ausgrabungen gemacht werden oder Felsreliefe, die besichtigt werden können. Kayseri ist mehr ein Verkehrsknotenpunkt und somit ein recht reger Handelspunkt der Türkei. Für Gäste gibt es hier nicht allzu viel zu sehen. Es ist keine typische Touristenstadt. Auf jeden Fall sind die Märkte mit den kulinarischen Spezialitäten sehenswert, und auch der eine oder andere Teppich kann gekauft werden. Hier erlebt der Gast noch das richtige türkische Leben.
Göreme
Göreme ist ein touristenreicher türkischer Ort in Kappadokien. Er gehört zu dem Nationalpark Göreme, der weltbekannt durch seine vulkanischen Tuffsteingebilde ist. Besonders attraktiv sind die in das Gestein gehauenen Wohnanlagen, Kapellen und Kirchen.
Die ersten Christen besiedelten in dieser Form Göreme und versteckten sich in dieser Gesteinslandschaft vor ihren Feinden. Die Wohnanlagen sind teilweise unterirdisch angelegt und lieferten somit den damaligen Bewohnern nicht nur Schutz vor ihren Feinden, sondern auch vor dem Klima. Die Tuffsteinhäuser boten in der sommerlichen Hitze viel Kühle und im Winter eine gute Isolation gegen die Kälte. Noch nicht alle Wohnanlagen sind bis heute gefunden worden, aber es sollen schätzungsweise 100 dieser unterirdischen Behausungen bestehen.
Avanos
Avanos am Fluss Kizilirmak, dem längsten in der Türkei, ist ein beliebtes Ziel für Touristen. Das eher kleine Städtchen in Kappadokien ist Ausgangspunkt für Ausflüge in die faszinierende Welt der unterirdischen Städte, von denen es noch etwa 40 gibt. Özkonak liegt am nächsten zu Avanos.
Avanos ist ein Eldorado für Freunde der Töpferkunst. Die vielen preiswerten bis luxuriösen Unterkünfte empfehlen ihren Gästen gerne die passenden Töpferkurse. Auch Shopping ist in dieser Stadt etwa 900 m über dem Meeresspiegel kein Problem. Das Sortiment ist erstaunlich groß, auch an Restaurants und Bars, wo Einheimische und Besucher gleichermaßen gerne feucht und fröhlich feiern.
Länderinfo
Türkei (TR)
Die Türkei, das Land zwischen Europa und Asien, ein Land mit einer faszinierenden und sehr alten Kultur und langen Geschichte. Daneben lockt die Türkei aber auch mit traumhaften Stränden und einem sehr warmen Klima, welches zusammen mit den Traumstränden perfekte Bedingungen für einen erstklassigen und unvergesslichen Badeurlaub. Doch wer nur zum sonnenbaden, relaxen und schwimmen in die Türkei gekommen ist, der wird wohl das Beste verpassen, denn die Städte und Landschaften des Landes halten so viel Sehenswertes für die Besucher bereit, dass selbst ein ganzer Monat Urlaub kaum ausreichen würde um all die Schönheiten und Höhepunkte der Türkei zu erkunden. In der Metropole Istanbul, in der gleich drei Großmächte ihre Spuren hinterlassen haben, gilt es die Hagia Sophia, eines der bedeutendsten Bauwerke der Antike oder auch die Süleymaniye Moschee, die blaue Moschee Sultan Ahmet, den Topkapi Palast sowie den Große Bazar Kapali Carsi zu besichtigen.
Auch die türkische Hauptstadt Ankara hält einige Highlights für ihre Besucher bereit, so beispielsweise das Mausoleum Atatürks (Anitkabir), die Kocatepe-Moschee, die römischen Ruinen des Augustustempels mit der Juliansäule, die Hacibayram-Moschee oder den Atakule-Fernsehturm. Zudem ist das Land reich an natürlichen Sehenswürdigkeiten, wie die Region Kappadokien, ihre Landschaft ist geprägt von Vulkanausbrüchen welche zwar schon mehrere Millionen Jahre zurück liegen, aber nachhaltige Spuren hinterlassen haben. So wird die von Tuff-Gebilden durchzogene Gegend oft als Mondlandschaft bezeichnet. Wichtigster Ort dieser Region ist Göreme, hier können Höhlenkirchen und einzigartige Felsformationen erkundet werden, außerdem gibt es in Kappadokien zahlreiche unterirdische Städte. Die Türkei bietet also neben Badestränden und Metropolen auch eine unglaublich beeindruckende und einmalige Natur. Auf einer Rundreise lernen Sie bequem sämtliche Highlights dieses riesigen und beeindruckenden Landes kennen.
beste Reisezeit:
Mai bis Oktober
Klima:
An den Küsten (außer Schwarzes Meer) herrscht Mittelmeerklima, im Rest des Landes dominiert ein gemäßigtes Klima.
Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:
Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind. Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.
Währung:
1 Neue Türkische Lira = 100 Kurus
Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 45 Minuten
Ortszeit:
MEZ +1h
Gut zu wissen:
Der Austausch von Zärtlichkeiten sollte in der Öffentlichkeit vermieden werden. Negative Äußerungen und Kritik an der türkischen Politik sollten ebenfalls unterlassen werden. Allgemein wird empfohlen bettelnden Kindern nichts zu geben, da die Gefahr besteht, dass sie zu Berufsbettlern werden. Bei alten und kranken Bettlern ist das anders, ihnen kann man etwas geben.
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