Diese 15-tägige Rundreise durch Vietnam und Kambodscha vereint Kultur, Natur und authentische Begegnungen in einem ausgewogenen Tempo. Von Hanois quirligen Straßen über die Halong-Bucht, kaiserliches Hué und das historische Hoi An bis zum tropischen Süden mit Saigon und Mekong-Delta erleben Sie Vietnams Vielfalt. In Kambodscha erkunden Sie Phnom Penh und die Tempel von Angkor, besuchen ländliche Dörfer und erleben lokale Traditionen hautnah.
1. Tag: Hinflug
Nachmittags Abflug von Frankfurt, Nonstop nach Hanoi mit VIETNAM AIRLINES.
2. Tag: Hanoi
Am Morgen Ankunft in Hanoi, der Hauptstadt Vietnams. Nach dem Transfer zum Hotel steht uns ein früher Check-in gegen 10 Uhr zur Verfügung. Zeit zum Ankommen und Ausruhen nach dem Flug. Am Nachmittag unternehmen wir einen ersten Rundgang durch die Altstadt, zu Fuß und mit dem Elektrowagen. Wir entdecken enge Gassen, traditionelle Handwerksläden, kleine Tempel, Kirchen und Straßenküchen, ein erster lebendiger Eindruck vom Alltag in Nordvietnam.
Verpflegung:
A
Städte
Hanoi
3. Tag: Hanoi
Heute entdecken wir Hanoi im Rahmen eines ganztägigen Besichtigungsprogramms. Wir beginnen mit der Ein-Säulen-Pagode, einem kleinen, aber symbolträchtigen Bauwerk, und besuchen anschließend den Tempel der Literatur, Vietnams erste Universität und ein Meisterwerk traditioneller Architektur. Wir halten am Ho Chi Minh-Mausoleum (Außenbesichtigung), bevor wir zum Hoan-Kiem-See mit dem Ngoc-Son-Tempel spazieren. Am Nachmittag besuchen wir das sehenswerte Ethnologische Museum, das einen tiefen Einblick in die Vielfalt der 54 ethnischen Gruppen Vietnams gibt. Den Tag lassen wir mit einer Vorstellung des traditionellen Wasserpuppentheaters ausklingen, eine kunstvolle Darbietung mit langen Wurzeln in der ländlichen Kultur des Nordens.
Verpflegung:
F, A
Sehenswürdigkeiten
EinsäulenpagodeHo Chi Minh MausoleumHoa Kiem SeeLiteraturtempel
Städte
Hanoi
4. Tag: Halong-Bucht (Kreuzfahrt)
Nach dem Frühstück verlassen wir Hanoi und fahren auf dem Landweg in Richtung Halong (170 km). Die Fahrt führt durch das fruchtbare Delta des Roten Flusses, vorbei an Reisfeldern, Wasserbüffeln und kleinen Dörfern, die einen authentischen Einblick ins ländliche Nordvietnam bieten. Am frühen Nachmittag erreichen wir die Halong-Bucht, ein UNESCO-Weltnaturerbe von beeindruckender Größe und landschaftlicher Vielfalt. Über 1.500 km² groß, durchziehen unzählige Kalksteininseln, Grotten und Felsformationen die smaragdgrüne Bucht. Nach der Einschiffung beginnt unsere Kreuzfahrt durch diese einzigartige Szenerie. An Bord wird ein frisches Mittagessen serviert, während wir an Inseln und Höhlen vorbeigleiten. Am Nachmittag besteht die Möglichkeit, eine Grotte zu besichtigen oder im klaren Wasser der Bucht zu schwimmen. Am Abend genießen wir ein mehrgängiges Dinner an Bord und erleben den Sonnenuntergang über der Bucht, ein stimmungsvoller Höhepunkt des Tages. Die Übernachtung erfolgt in privaten Kabinen an Bord.
Verpflegung:
F, M, A
Sehenswürdigkeiten
Halong Bucht
5. Tag: Halong - Hué
Wer früh aufsteht, wird belohnt: Während der ersten Sonnenstrahlen über der Halong-Bucht genießen wir Kaffee oder Tee an Deck und lassen die stille Magie des Morgens auf uns wirken. Die Dschunke gleitet langsam durch das Wasser, vorbei an eigentümlich geformten Felsen, mit etwas Fantasie erkennt man kämpfende Hähne, Drachen oder das markante Profil von General de Gaulle. Nach dem Frühstück an Bord heißt es Abschied nehmen. Zurück an Land fahren wir nach Hanoi, wo wir am Flughafen unseren Weiterflug nach Hue antreten. Die ehemalige Kaiserstadt im Herzen Mittelvietnams empfängt uns mit ihrem eigenen Rhythmus. Ruhig, geschichtsträchtig und voller kultureller Tiefe.
Verpflegung:
F, A
Sehenswürdigkeiten
Halong Bucht
Städte
HanoiHue
6. Tag: Hué
Heute widmen wir uns der ehemaligen Kaiserstadt Hue und ihrer Umgebung. Am Vormittag erkunden wir die weitläufige Zitadelle, einst Sitz der Nguyen-Dynastie. Wir besuchen den Kaiserpalast mit der Verbotenen Purpurnen Stadt, das Nagamon-Tor, die Halle der Mandarine sowie die imposanten Neun Dynastischen Urnen. Anschließend bummeln wir über den traditionsreichen Dong-Ba-Markt mit seinen vielfältigen Angeboten. Am Nachmittag unternehmen wir eine Bootsfahrt auf dem Huong Giang, dem „Fluss der Wohlgerüche“. Ziel ist die bekannte Thien-Mu-Pagode mit ihrer markanten Silhouette. Zum Abschluss besichtigen wir das Mausoleum von Kaiser Minh Mang, eine der eindrucksvollsten Grabanlagen Vietnams, eingebettet in eine stimmungsvolle Gartenlandschaft.
Verpflegung:
F, A
Sehenswürdigkeiten
Kaiserlichen Zitadelle mit der Verbotene StadtParfümflussThien Mu Pagode
Städte
Hue
7. Tag: Hoi An
Heute verlassen wir Hué und fahren in südlicher Richtung über den landschaftlich reizvollen Wolkenmeer-Pass (Hai Van), der auf 496?Metern Höhe spektakuläre Ausblicke auf die Küste und das Gebirge bietet. Unterwegs genießen wir den Blick auf die Südchinesische See und die tropisch bewachsenen Hänge Zentralvietnams. In Danang besichtigen wir das Cham-Museum mit einer bedeutenden Sammlung von Skulpturen und Relikten der untergegangenen Champa-Kultur, eine faszinierende Begegnung mit einer wenig bekannten, aber kunsthistorisch bedeutsamen Epoche. Am frühen Nachmittag erreichen wir Hoi An, eine der ältesten Handelsstädte Vietnams. Der historische Stadtkern mit Tempeln, chinesischen Versammlungshallen und traditionellen Wohnhäusern steht unter dem Schutz der UNESCO und vermittelt ein Stadtbild, das sich über Jahrhunderte kaum verändert hat. Bei einem Rundgang durch die malerischen Altstadtgassen besuchen wir den zentralen Markt, eine chinesische Pagode, die japanische Brücke sowie das Wohnhaus einer traditionsreichen Großfamilie, ein anschauliches Beispiel für vietnamesische Wohnkultur vergangener Jahrhunderte.
Verpflegung:
F, A
Sehenswürdigkeiten
Japanische Brücke Wolken-Pass
Städte
Hoi AnHueDanang
8. Tag: Hoi An - Saigon
Heute fliegen wir von Danang nach Saigon, einst Hauptstadt Südvietnams und heute offiziell Ho-Chi-Minh-Stadt genannt. Nach der Ankunft beginnt unser Besichtigungsprogramm in der größten Metropole des Landes. Im historischen, kolonial geprägten Stadtzentrum sehen wir den Wiedervereinigungspalast, das zentrale Postamt im Stil Gustave Eiffels sowie die Kathedrale Notre Dame und das ehemalige Opernhaus. Anschließend fahren wir in den westlich gelegenen Cholon-Distrikt, das traditionelle chinesische Viertel Saigons. Hier besuchen wir die Thien-Hau-Pagode der kantonesischen Gemeinde und schlendern über den Ben-Thanh-Markt, einen der ältesten und geschäftigsten Märkte der Stadt.
Verpflegung:
F, A
Sehenswürdigkeiten
Kathedrale Notre Dame von SaigonWiedervereinigungspalast
Städte
Ho Chi Minh Stadt
9. Tag: Mekong-Delta (Tagesausflug)
Heute verlassen wir die Großstadt und unternehmen einen Tagesausflug ins ländliche Südvietnam. Unsere Fahrt führt uns in die fruchtbare Ebene des Mekong-Deltas, eine der wichtigsten Agrarregionen des Landes. Bei einer Bootsfahrt durch das weit verzweigte Netz an Wasserkanälen erreichen wir einzelne Mekong-Inseln, die von kleinen Gärten, Obstplantagen und traditionellen Höfen geprägt sind. Unterwegs besuchen wir lokale Familienbetriebe und erfahren mehr über das Leben und die Arbeit in dieser wasserreichen Region. Am Nachmittag Rückfahrt nach Saigon.
Verpflegung:
F, M
Sehenswürdigkeiten
Mekongdelta
Städte
Ho Chi Minh Stadt
10. Tag: Saigon - Phnom Penh
Der Vormittag steht zur freien Verfügung, Zeit für eigene Entdeckungen oder eine Pause vor der Weiterreise. Am Nachmittag Flug von Saigon nach Phnom Penh. Nach der Ankunft in Kambodschas Hauptstadt werden wir zum Hotel gebracht. Der restliche Nachmittag steht zur freien Gestaltung: ein erster Spaziergang in der Umgebung oder entspanntes Ankommen im Hotel. Am Abend erwartet uns ein gemeinsames Abendessen, eine schöne Gelegenheit, den Tag ausklingen zu lassen und die neue Etappe unserer Reise gemeinsam zu beginnen.
Verpflegung:
F, A
Städte
Ho Chi Minh Stadt Phnom Penh
11. Tag: Phnom Penh - Siem Reap
Am Morgen besuchen wir den Königspalast, eine beeindruckende Anlage, die noch heute als offizielle Residenz des Königs dient. Besonders eindrucksvoll ist die Silberpagode mit ihrem Boden aus massivem Silber, der vom früheren Reichtum des kambodschanischen Königshauses zeugt. Im Anschluss besichtigen wir das Nationalmuseum, das eine umfassende Sammlung von Skulpturen, Kunstwerken und Alltagsgegenständen aus der vorkhmerischen Zeit präsentiert. Ein idealer Einstieg in die Geschichte Angkors. Danach bleibt Zeit für einen kurzen Besuch auf dem Zentralmarkt, wo sich lokale Produkte und buntes Alltagsleben mischen. Hinweis: Beim Besuch des Königspalastes ist angemessene Kleidung vorgeschrieben: Schultern und Knie müssen bedeckt sein, durchsichtige Kleidung ist nicht erlaubt. Nach dem Mittagessen in einem lokalen Restaurant beginnt unsere Fahrt nach Siem Reap. Der Überlandtransfer (ca. 6 Stunden) führt durch ländliche Regionen mit Einblicken in das kambodschanische Alltagsleben abseits der Städte. Ankunft in Siem Reap am späten Abend. (318 km)
Heute beginnen wir früh (bereits um 07:30 Uhr), um den geheimnisvollen Tempel Ta Prohm in ruhiger Atmosphäre zu erleben. Der Tempel ist für die mächtigen Wurzeln und Ranken bekannt, die sich über seine Mauern gelegt haben, und wurde durch den Film Tomb Raider international bekannt. Der östliche Zugang ermöglicht einen besonders stillen Einstieg abseits der Besucherströme. Anschließend besuchen wir Angkor Thom, die ehemalige Hauptstadt der Khmer. Wir sehen die Elefantenterrasse, das Gelände des einstigen Königspalastes und gehen zu Fuß durch die unteren Galerien des Bayon-Tempels, dessen Reliefs Szenen aus dem Leben des 11. Jahrhunderts zeigen. Zum Abschluss dieses Rundgangs lohnt ein Moment der Ruhe: Von der Außenseite aus lassen sich die berühmten Gesichtertürme betrachten – 54 steinerne Türme mit Blicken, die in alle Himmelsrichtungen über den Dschungel schweifen. Rückkehr zum Hotel und kurze Verschnaufpause. Am Nachmittag widmen wir uns ausführlich dem Höhepunkt der Khmer-Architektur: Angkor Wat. Die gewaltige Tempelanlage aus dem 12. Jahrhundert wurde unter König Suryavarman II. errichtet und spiegelt in ihrer Struktur symbolisch den heiligen Berg Meru wider, Sitz der hinduistischen Götter. Im Inneren erwarten uns kunstvolle Reliefs mit Szenen aus der hinduistischen Mythologie und über 2.000 filigran gearbeitete Apsara-Tänzerinnen. Angkor Wat ist ein nationales Symbol Kambodschas, es ziert nicht nur die Flagge des Landes, sondern steht sinnbildlich für dessen kulturelle Identität.
Verpflegung:
F, A
Sehenswürdigkeiten
Angkor WatTa Prohm
Städte
Siem Reap
13. Tag: Siem Reap
Am Morgen besuchen wir zunächst den wenig besuchten Tempel Banteay Samré. Sein Name ist erhalten geblieben und verweist sowohl auf seine festungsartige Bauweise (Banteay = Festung) als auch auf eine alte Legende um den sogenannten Gurkenkönig (Samré). Die abgelegene Lage sorgt für eine besondere Atmosphäre, fernab der Hauptbesucherrouten. Im Anschluss fahren wir weiter nach Banteay Srei, dem rosafarbenen Sandsteintempel, der durch seine feinen, fast filigranen Reliefarbeiten besticht. Trotz seiner geringeren Größe gilt er als eines der am besten erhaltenen Bauwerke der Angkor-Zeit. Danach erhalten wir einen besonderen Einblick in den Alltag der ländlichen Bevölkerung. Wir besuchen das Dorf Pradak, bekannt für die Herstellung traditioneller Khmer-Reisnudeln. Eine Familie vor Ort zeigt uns den gesamten Prozess, vom Reismehl bis zur fertigen Nudel. Wer möchte, kann selbst Hand anlegen und das typische Gericht „Nam Ben Chok“ probieren. Am Nachmittag besichtigen wir den weitläufigen Tempel Preah Khan, eine bedeutende Anlage aus dem späten 12. Jahrhundert, die König Jayavarman?VII. zu Ehren seines Vaters errichten ließ. Zum Ausklang des Tages fahren wir zum Tempel Pre Rup, wo wir (wenn es die Witterung zulässt) den Sonnenuntergang über den Ruinen erleben.
Verpflegung:
F, A
Sehenswürdigkeiten
Banteay Srei Tempel
Städte
Siem Reap
14. Tag: Siem Reap - Rückflug
Zum Abschluss unserer Reise tauchen wir noch einmal tief in das ländliche Kambodscha ein. Abseits der bekannten Tempelstätten erleben wir den Alltag der Menschen, erhalten persönliche Einblicke in traditionelle Lebensweise. In Ta Brak, einem typischen Dorf nahe Siem Reap, beobachten wir das geschäftige Morgenleben, die beste Zeit, um authentische Eindrücke zu sammeln. Beim Frühstück (Lunchbox aus dem Hotel) sitzen wir gemeinsam mit einer einheimischen Familie und erleben die Atmosphäre des Dorfes hautnah. Wir besuchen zu Fuß den lokalen Markt, erkunden die bunten Auslagen mit frischem Gemüse, Kräutern und weiteren Produkten aus der Umgebung. Unterwegs ergeben sich immer wieder Gelegenheiten für Begegnungen und Gespräche mit den Dorfbewohnern. Ein besonderes Erlebnis bietet der Besuch einer Khmer-Räucherei: Hier lernen wir eine herzliche Familie kennen, die täglich Fisch nach traditioneller Art räuchert, ein duftender Einblick in den Alltag der Region. Bei einem frischen Kokosnusssaft tauschen wir uns aus und erfahren mehr über das ländliche Leben. Zum Abschluss des Vormittags nehmen wir an einer besonderen buddhistischen Zeremonie teil. Mönche sprechen ihre Segenswünsche klangvoll für Glück und Gesundheit, ein stiller, kraftvoller Moment. Zurück in Siem Reap bleibt Zeit für einen Besuch des Alten Markts mit dem Tuk-Tuk: Souvenirstände, lokale Produkte und kleine Garküchen laden zum Erkunden ein. Am Nachmittag Transfer zum Flughafen und Rückflug über Hanoi nach Frankfurt.
Verpflegung:
F
Städte
Siem Reap
15. Tag: Ankunft
Ankunft in Frankfurt am frühen Morgen.
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
Einsäulenpagode
Die originale Einsäulenpagode stammt aus dem 11. Jahrhundert. Leider wurde sie im Jahre 1954 in der Zeit des französischen Krieges zerstört. Eine gelungene Rekonstruktion ermöglichte es, dass die Einsäulenpagode ein Jahr später wieder aufgebaut wurde. Ursprünglich wurde die Pagode vom Kaiser Ly Thai Tong in Auftrag gegeben, so auch die Form der Pagode, die sich als Lotusblume zeigt. Der Grund dafür war, dass der Kaiser damit seine Dankbarkeit für die lang ersehnte Geburt seines Sohnes zum Ausdruck bringen wollte. Im Innern der Pagode ist eine Statue der Göttin der Barmherzigkeit zu betrachten. Die Säule zählt zu den großen Sehenswürdigkeiten von Hanoi.
Ho Chi Minh Mausoleum
Wohl eines der bekanntesten und berühmtesten Wahrzeichen der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi ist sicher das beeindruckende Ho Chi Minh Mausoleum, welches von 1973 bis 1975 zu Ehren des Revolutionärs und einstigen Herrschers der Demokratischen Republik Vietnam Ho Chi Minh errichtet wurde.
Es befindet sich direkt an dem Platz, an dem Ho Chi Minh am 2. September 1945 die Unabhängigkeitserklärung des Landes verlas. Gleich neben dem Mausoleum befindet sich das Ho Chi Minh Museum, welches in den 90er Jahren erbaut wurde und neben dem Werdegang des bekannten Politikers auch die Geschichte Vietnams darstellt.
Das Mausoleum ist die mit Abstand meist besuchte Attraktion der Stadt und wird von vielen Besuchern ganz unterschiedlich beschrieben, denn für die einen ist es ein imposanter und beeindruckende Bau, für andere eher ein riesiges graues Monstrum, deshalb sollte man es am besten selbst besuchen und sich eine eigene Meinung bilden.
Hoa Kiem See
Der Hoa-Kiem-See trennt den alten Teil von Hanoi vom früheren französischen Kolonialviertel. Das Gewässer in Nordvietnam ist rund 700 Meter breit und entstand aus dem Rückstauwasser des Roten Flusses. Im 18. Jahrhundert war er noch ein Vielfaches größer und wurde in den späteren Jahren teilweise zugeschüttet. Bei einer Rundreise durch Vietnam gehört ein Besuch des Sees unbedingt dazu.
Im 18. Jahrhundert thronten die Trinh-Fürsten in 52 Paläste entlang des Ufers des Sees. Heute ist er vor allem durch den Schildkrötenturm bekannt, der gleichzeitig das Wahrzeichen Hanois ist. Der Turm soll einer Sage nach der Fischer Le Loi im 15. Jahrhundert als Dank an einer goldenen Schildkröte gebaut haben. Dieses Fabeltier soll ihm ein magisches Schwert gegeben haben, mit dem er die chinesischen Besatzer aus Vietnam vertreiben konnte.
Auch heute wird der See von Schildkröten bewohnt. So wurde 1968 eine 2,10 Meter lange und rund 250 Kilogramm schwere Schildkröte aus dem See geborgen. Diese soll über 400 Jahre alt gewesen sein. Präpariert können Besucher sie heute in einem Glaskasten im Jadeberg-Tempel bestaunen. Der Tempel steht auf einer Insel inmitten des Hoa-Kiem-Sees. Zu ihm gelangt man über die schöne The-Huc-Brücke. Im Wasser lebte zudem bis 2016 ein Exemplar der Weichschildkröten-Art Rafetus Leloii.
Literaturtempel
Der knapp tausend Jahre alte Literaturtempel war einst die erste Universität in Vietnam. Die gesamte Anlage, in der dieser Tempel steht, nennt man Van Mieu. Verschiedene Mauern und Tore trennen die Innenhöfe voneinander. Das Portal in der Mitte ist mit seinen runden Fenstern ein Wahrzeichen von Hanoi und wird als Pavillon des Sternbildes bezeichnet. Im dritten Innenhof kann man auf einer Tafel die Namen der Absolventen nachlesen, welche in der Zeit von 1442 bis 1779 Prüfungen in der Universität abgelegt hatten. Der Tempel wurde zu Ehren Konfuzius und für die Söhne der Nation, nicht aber für die Töchter, erstellt.
Halong Bucht
„Die Halong-Bucht ist nicht nur ein Reiseziel – sie ist ein Gefühl.“
Ein Besuch der Halong-Bucht in Vietnam zählt zu den unvergesslichen Höhepunkten einer jeden Rundreise durch das faszinierende Land. Die Region strahlt eine fast magische Atmosphäre aus: Rund 1.500 km² türkisgrünes Wasser, durchzogen von über 3.000 imposanten Kalksteininseln, formen eine Landschaft, die wie aus einem Märchen zu stammen scheint. Kein Wunder, dass dieses spektakuläre Naturwunder zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört.
Der Legende nach entstand die Bucht durch einen Drachen, der mit seinem mächtigen Schwanz das Land zerschlug und dabei die zahllosen Inseln formte. Und tatsächlich – wer frühmorgens den Nebel über dem Wasser beobachtet, versteht, warum sich um diesen Ort so viele Mythen ranken. Mystische Grotten, bizarre Felsformationen und angebliche Sichtungen seltsamer Meereswesen befeuern bis heute die Fantasie der Besucher.
Ein weiteres faszinierendes Erlebnis bietet der Besuch der schwimmenden Fischerdörfer, deren Bewohner seit Generationen auf dem Wasser leben – auf Booten und Plattformen, umgeben von der Kulisse aus Fels und Meer. Besucher können dort einen authentischen Einblick in eine traditionsreiche Lebensweise gewinnen.
Bei einer Vietnam-Rundreise sollte eine Bootsfahrt mit Übernachtung auf einer Dschunke unbedingt auf dem Programm stehen. So lassen sich abgelegene Höhlen wie die Sung Sot („Überraschungshöhle“) oder der Thien Cung („Himmelspalast“) entdecken – und beim Sonnenaufgang das spektakuläre Farbenspiel über der Bucht erleben.
Die Halong-Bucht lässt sich ideal mit Hanoi, Hue, Hoi An oder dem Mekong-Delta kombinieren. Die beste Reisezeit ist von Oktober bis April, wenn das Wetter mild und die Sicht klar ist.
3 Fakten zur Halong-Bucht:
Fläche: ca. 1.500 km² mit über 3.000 Inseln
Schwimmende Fischerdörfer: Traditionelles Leben auf dem Wasser
Wer einmal durch diese surreale Landschaft gefahren ist, wird die einzigartige Schönheit der Halong-Bucht nie wieder vergessen. Sie ist ohne Zweifel einer der eindrucksvollsten Orte Südostasiens – ein Platz, der die Seele berührt.
Kaiserlichen Zitadelle mit der Verbotene Stadt
Von 1802 bis 1945 war die Küstenstadt Hué am Huong Giang Fluss die Hauptstadt Vietnams. Wahrzeichen der Stadt ist neben der Pagode der himmlischen Frau vor allem die Zitadelle mit der Verbotenen Stadt, welche im 17. Jahrhundert nach dem Vorbild in Peking entstanden ist. Seit 1993 gehört der Prachtbau zum UNESCO Weltkulturerbe.
Einst war die Zitadelle eine Art Staat in der Stadt, die imposante Anlage bot alles was dazu benötigt wurde, neben Tempeln vor allem Ziergärten, Beamtenwohnungen und Straßen. Auch die schachtelartige Konstruktion der Anlage ähnelt stark jener in Peking, so befindet sich ganz außen die Zitadelle, im Anschluss folgt die Kaiserstadt und schließlich das Herzstück, der alte Kaiserpalast. Jener wird ebenfalls als „verbotene Stadt“ bezeichnet und beheimatet eine Bibliothek, Tempelhallen sowie private Empfangsräume.
Parfümfluss
30 Kilometer ist er nur lang, trotzdem ist der Huong Giang ein ganz besonderer Fluss in Zentralvietnam. Er trägt die wunderbaren Namen Parfümfluss oder der Fluß der Wohlgerüche. Bei einer Rundreise sollte der besondere Wasserlauf unbedingt besucht werden. Es ist ein Erlebnis für Augen und vor allem für die Nase.
Warum der Parfümfluss seinen Namen trägt, darüber gibt es zwei Theorien. Zum einen wurden früher auf ihm wohlriechende Edelhölzer transportiert. Die andere Meinung ist, dass der Fluß der Wohlgerüche seinen Namen von den vielen Pollen und Blüten erhalten hat, die im Frühling auf der Wasseroberfläche treiben. Der Huong Giang speist sich aus zwei Gebirgsflüssen, dem Ta Trach und dem Huu Trach und fließt bei der kleinen Stadt Thuan An in die Tam Giang-Lagune und anschließend ins Südchinesische Meer.
Der Fluss fließt sehr langsam dahin und führt etwa an den berühmten sieben Königsgräbern der Nguyen-Dynastie sowie an den beiden Tempeln von Ngoc Tra und Hòn Chén vorbei. Weiter durchquert der Fluss die alte Kaiserstadt Hue mit seiner berühmten Pagode der himmlischen Frau. Zudem fließt der Fluss auch unter der von Gustave Eiffel konstruierten Tràng-Tien-Brücke hindurch. Auf dem Fluss können verschiedene Bootsfahrten unternommen - ein Höhepunkt auf der Rundreise durch Zentralvietnam.
Thien Mu Pagode
Die Thien Mu Pagode liegt am Parfümfluss. Die Pagode ist eines der wohl bekanntesten Werke in Vietnam. Der Turm ist 21 Meter hoch und achteckig und gilt als offizielles Wahrzeichen von Hue. Der Innenhof, in welchem sich die Pagode befindet, ist in zwei Teile getrennt. Die Thien Mu Pagode ist der Öffentlichkeit leider nicht zugänglich. Aber der Garten und die Innenhöfe sind sehr schön gestaltet. In einem der beiden Innenhöfe wohnen Mönche, denen man bei der Arbeit zusehen kann. In der ganzen Anlage fühlt man sich wohl und die Atmosphäre strahlt Ruhe und Gelassenheit aus, die einen Besuch vollkommen machen.
Japanische Brücke
Die Japanische Brücke in Hoi An, vietnamesisch Chùa Cầu genannt, ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Vietnams und ein Höhepunkt jeder Rundreise durch Zentralvietnam.
Sie wurde im frühen 17. Jahrhundert von der japanischen Handelsgemeinde errichtet, um das japanische mit dem chinesischen Viertel zu verbinden, was bis heute eine wichtige Verbindung darstellt.
Sie ist ein eindrucksvolles Symbol für die Blütezeit Hoi Ans, als die Stadt zu den wichtigsten Handelszentren Südostasiens gehörte.
Die rund 18 Meter lange Holzbrücke hat eine vollständige Überdachung und eine reich verzierte Gestaltung. Die Figuren eines Affen und eines Hundes an den Brückenenden fallen besonders auf. Sie tragen Schutzsymbolik und weisen zugleich auf die Bauzeit hin. Im Inneren befindet sich ein kleiner Schrein, der dem taoistischen Schutzgott Tran Vo Bac De geweiht ist.
Heute gehört die Brücke zusammen mit der Altstadt von Hoi An zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist ein beliebter Fotospot.
Gerade in den Abendstunden, wenn die Laternen der Stadt in voller Pracht leuchten und die Brücke in sanftes Licht getaucht wird, entfaltet sie ihren ganz besonderen Charme. Für den Besuch ist ein Altstadt-Ticket erforderlich, das auch den Zutritt zu weiteren historischen Gebäuden ermöglicht.
Die Japanische Brücke ist nicht nur architektonisch reizvoll, sondern auch tief in der Kulturgeschichte verankert.
Sie schmückt die vietnamesische 20.000-VND-Banknote und ist von Mythen umgeben, die sich um ihre Herkunft ranken. Einer Legende nach soll sie ein Ungeheuer gebändigt haben, das Erdbeben in der Region verursacht hat. Ein Spaziergang über die Brücke ist daher mehr als nur ein kurzer Stopp – er verbindet Kultur, Geschichte und eine einmalige Atmosphäre.
Wolken-Pass
Eine atemberaubende Landschaft und einen grandiosen Ausblick bis zum Südchinesischen Meer garantiert eine Fahrt über den Wolken-Pass. Der Hai-Van-Pass ist fast 20 Kilometer lang und ist die natürliche Grenze und Wetterscheide zwischen Nord- und Süd-Vietnam. Bei einer Rundreise durch Zentralvietnam ist eine Fahrt auf dem Pass ein gelungener Abstecher. Zudem kann die in der Nähe befindende alte Kaiserstadt Hue ebenfalls besucht werden. Der Wolken-Pass hat eine jüngere, umkämpfte Geschichte. So hatte er schon während des Indochinakriegs ein wichtige strategische Bedeutung. Auch im Vietnamkrieg war der Hai-Van-Pass schwer umkämpft. So können heute noch die Ruinen französischer und US-amerikanischer Bunkeranlagen auf der Passhöhe besichtigt werden. Die Auffahrt schlängelt sich über zahlreiche Serpentinen. Ganz oben angekommen, ist es gut möglich, dass man im Nebel landet. Davon hat der Pass auch seinen Namen erhalten. Die Abfahrt verläuft in Blickrichtung Meer und bietet darum einen unvergesslichen Ausblick. Zudem ist es auf der Straße relativ ruhig, denn der Hauptverkehr verläuft über den 2005 eröffneten Hai-Van-Tunnel - den längsten Tunnel Südostasiens. Ein Besuch des Hai-Van-Passes kann wunderbar mit einem Aufenthalt in der 350.000 Einwohner großen Stadt Hue verbunden werden. Der Besuch der dortigen Palastanlage der Nguyen-Dynastie, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, gehört bei einer Rundreise durch Zentralvietnam dazu.
Kathedrale Notre Dame von Saigon
In der Zeit von 1877 bis 1883 wurde die Kathedrale Notre Dame, Duong Dong Khoi erbaut. Sie ist im Zentrum von Saigon, etwas entfernt vom Wiedervereinigungspalast anzutreffen. Sie hat zwei 40 Meter hohe Türme, die schon von Weitem sichtbar sind. Aus diesem Grund sind sie ein Wahrzeichen der Stadt, ebenso ist sie ein bedeutendes Kolonialgebäude und Zentrum der katholischen Kirche in Südvietnam. Ebenfalls werden jeden Sonntag Messen in englischer Sprache gehalten. Auf dem Platz vor der Kathedrale, dem Platz der Pariser Kommune, steht die Jungfrau Maria Statue. Wie viele andere Sehenswürdigkeiten in Vietnam lohnt sich der Besuch der Notre Dame Kathedrale.
Wiedervereinigungspalast
In der größten vietnamesischen Metropole Ho Chi Minh Stadt gibt es neben zahlreichen Kirchen und Pagoden sowie dem Rathaus und dem Hauptpostamt noch eine weitere Attraktion die man während eines Aufenthaltes in der Stadt in keinem Fall missen sollte, der Wiedervereinigungspalast. Das einstige Regierungsgebäude Südvietnams ist heute das Symbol für das Ende des Vietnamkriegs und für die Wiedervereinigung von Nord und Süd.
Erst seit kurzem ist es Besuchern gestattet das prunkvolle und geschichtsträchtige Gebäude auch von innen zu bewundern, die Einrichtung ist originalgetreu und vollständig erhalten somit erwartet den Besucher vielfältiges Angebot an Sehenswürdigkeiten.
Ein weiteres Highlight des Wiedervereinigungspalastes ist der hinter dem Gebäude befindliche Park, eine herrliche grüne Oase, die von vielen als schönste in der ganzen Stadt bezeichnet wird.
Mekongdelta
Das Mekong-Delta im Südwesten Vietnams zählt zu den fruchtbarsten Regionen des Landes. Hier, wo der mächtige Mekong in das Südchinesische Meer mündet, erstreckt sich ein weit verzweigtes Netz aus Wasserstraßen, Reisfeldern und schwimmenden Dörfern. Die Region ist nicht nur für ihre beeindruckende Natur bekannt, sondern auch für ihre lebendige Kultur und ihre freundlichen Menschen. Die Bewohner des Deltas leben hauptsächlich vom Fischfang, vom Reisanbau und vom Handel auf den berühmten schwimmenden Märkten. Trotz der oft einfachen Lebensbedingungen strahlen sie eine bemerkenswerte Zufriedenheit aus, die Besucher immer wieder beeindruckt.
Dank des Wasserreichtums gedeihen hier nicht nur riesige Reisfelder, die Vietnam zu einem der größten Reisexporteure der Welt machen, auch Kokosnüsse, tropische Früchte und Zuckerrohr werden in großen Mengen angebaut. Besonders sehenswert sind die schwimmenden Gärten und Plantagen entlang der Wasserwege, die ein Bild von üppiger Natur und traditionellem Leben vermitteln.
Das Mekong-Delta hat eine bewegte Geschichte. Während des Vietnamkrieges war es Schauplatz heftiger Kämpfe zwischen US-Streitkräften und Guerillas. Heute können Besucher verschiedene Gedenkstätten und Tunnelanlagen besichtigen, die einen Einblick in die bewegte Geschichte der Region geben.
Bei einer Rundreise durch Vietnam sollte ein Besuch des Mekong-Deltas nicht fehlen. Eine Bootsfahrt durch die Kanäle und Wasserstraßen gehört zu den eindrucksvollsten Erlebnissen. Besonders faszinierend sind die schwimmenden Märkte von Cai Rang oder Phong Dien, wo Händler ihre Waren direkt von Boot zu Boot verkaufen - ein authentisches Schauspiel, das die Lebensweise der Menschen im Delta widerspiegelt.
Das Mekong-Delta lässt sich hervorragend mit anderen Highlights Vietnams kombinieren. Nach einem Aufenthalt in Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon) ist die Region ein ideales Ziel für eine mehrtägige Erkundungstour. Von hier aus bieten sich weitere Rundreisen an, zum Beispiel zu den Stränden von Phu Quoc oder zu den Kolonialbauten und Tempelanlagen von Chau Doc. Die beste Reisezeit ist zwischen November und April, wenn das Klima trocken und angenehm ist.
Ein unvergessliches Erlebnis, das tiefe Einblicke in die vietnamesische Kultur gewährt, ist eine Rundreise durch das Mekong-Delta. Die Kombination aus einzigartiger Natur, pulsierendem Marktleben und historischer Bedeutung macht diese Region zu einem besonderen Highlight jeder Vietnamreise.
Königspalast Phnom Penh
Der Königspalast in Pnom Penh wurde im Jahre 1813 erbaut und immer wieder wurden einzelne Gebäude hinzugefügt. Er befindet sich direkt neben dem Nationalmuseum und in unmittelbarer Flussnähe. Er besteht nicht, wie andere Paläste aus einem großen Gebäude, sondern aus mehreren kleineren Gebäuden.
In dem im Jahre 1919 unter französischer Kolonialherrschaft erbauten Thronsaal finden heute Staatsempfänge statt. Die Kunstwerke im Inneren wurden leider durch die Khmer Rouge zerstört. Das Eingangstor ist der Pavillon Chan Chaya, an der Straßenseite gelegen. Dieser wird heute aber nur bei offiziellen Anlässen geöffnet. In dem sich darüber befindlichen offenen Bereich finden heute manchmal Vorführungen statt.
Nationalmuseum
Das Nationalmuseum von Phnom Penh ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt und lässt sich gut in eine Stadterkundung integrieren. Das beeindruckende Gebäude im traditionellen Khmer-Stil wurde zwischen 1917 und 1924 erbaut und bereits 1920 eröffnet.
Mit über 14.000 Exponaten ist es das wichtigste Museum des Landes und bietet einen umfassenden Einblick in die Kunst- und Kulturgeschichte Kambodschas, denn es beherbergt frühe vorangkorianische Funde ebenso wie Meisterwerke aus der Blütezeit des Khmer-Reiches.
Im Inneren erwarten Sie kunstvolle Skulpturen, filigrane Steinmetzarbeiten und religiöse Figuren aus Hinduismus und Buddhismus. Besonders bekannt sind die Bronzestatuen und die imposanten Skulpturen aus der Angkor-Epoche.
Darunter sind Darstellungen des Leper King, fein gearbeitete Buddha-Figuren und seltene Sanskrit-Inschriften zu finden. Viele dieser Funde gelten als unschätzbar wertvoll und erzählen die Geschichte einer der bedeutendsten Hochkulturen Südostasiens. Während des Khmer-Regimes war das Museum zwischen 1975 und 1979 geschlossen. Heute dient es wieder als nationales Zentrum für Forschung, Restaurierung und die Bewahrung des kulturellen Erbes.
Der rot gehaltene Khmer-Bau mit seinen filigranen Giebeln ist architektonisch sehenswert. Er umschließt mehrere ruhige Innenhöfe mit Lotusteichen. Diese sind ideale Orte für eine kurze Pause, fernab des Stadttrubels. Dank seiner zentralen Lage im Stadtteil Chey Chumneas ist das Nationalmuseum bequem zu erreichen. Es liegt nur wenige Minuten vom Königspalast und nahe des Mekong-Ufers.
Man kann es zu Fuß, per Auto oder Bus erreichen. Für den Besuch sollte man etwa 1–2 Stunden einplanen.
In den Innenräumen ist das Fotografieren teilweise eingeschränkt, im Hof jedoch problemlos möglich. Wer tiefer in die kambodschanische Geschichte tauchen möchte, findet im benachbarten Wat Ounalom weitere spannende Eindrücke.
Ein Rundgang durch das Nationalmuseum, das perfekte Ausflugsziel, um die Khmer-Kultur zu verstehen und ein unverzichtbarer Bestandteil jeder Kambodscha Rundreise.
Silberpagode Phnom Penh
Neben der Schatzkammer des Königspalastes befindet sich ein Gebäude, welches französisch geprägt ist. Hierbei handelt es sich um die Silberpagode, ein Geschenk des damaligen Königs Napoleon III. Erbaut wurde sie 1892 unter König Norodom. Der Fuß dieser Pagode ist mit Silberfliesen bedeckt, wodurch sie auch den Namen Silberpagode erhalten hat.
Im Inneren der Pagode befindet sich ein lebensgroßer Buddha. Dieser mit über 9.500 Diamanten verzierte Buddha wurde Anfang des 20. Jahrhunderts hergestellt. Die Silberpagode wird von einem überdachten Wandelgang umschlossen. Auf dem Gelände, auf dem die Silberpagode steht, befinden sich ein Reiterstandbild von König Norodom sowie mehrere Schreine und Stupas.
Angkor Wat
Angkor Wat ist die größte und bedeutendste Tempelanlage der Region Angkor und eine der beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten Kambodschas. Die monumentale Anlage liegt etwa 20 Kilometer von Siem Reap und dem Tonle-Sap-See entfernt und ist eines der bekanntesten Wahrzeichen des Landes. Der Bau von Angkor Wat wurde im frühen 12. Jahrhundert unter König Suryavarman II. begonnen und diente zunächst als hinduistischer Tempel, bevor er später in ein buddhistisches Heiligtum umgewandelt wurde.
Die Architektur von Angkor Wat ist ein Meisterwerk der Khmer-Kultur. Die gesamte Tempelanlage wurde aus kunstvoll bearbeitetem Sandstein errichtet. Über ein ausgeklügeltes System von Kanälen wurden die Steine per Floß transportiert und so präzise geschliffen, dass sie nahtlos aufeinandergesetzt werden konnten. Das Areal umfasst einschließlich des Wassergrabens eine Länge von 1,5 Kilometern und eine Breite von 1,3 Kilometern. Der zentrale Tempel, der von fünf turmförmigen Erhebungen in Form von Lotosblüten dominiert wird, symbolisiert den heiligen Berg Meru – das Zentrum des Universums in der hinduistischen Mythologie. Aufwendige Reliefs und kunstvolle Schnitzereien zeigen Szenen aus dem Ramayana und Mahabharata sowie detailreiche Darstellungen von Tänzerinnen, sogenannten Apsaras.
Heute ist Angkor Wat nicht nur eine UNESCO-Welterbestätte, sondern auch ein aktives buddhistisches Heiligtum, das täglich von Mönchen besucht wird. Nach Zeiten des Verfalls und Vernachlässigung, insbesondere während des 20. Jahrhunderts, beschäftigen sich heute internationale Organisationen mit der Restaurierung und dem Schutz der Anlage.
Eine Rundreise durch Kambodscha beginnt oft in der pulsierenden Hauptstadt Phnom Penh. Hier können Reisende das Königspalast-Ensemble mit der Silberpagode besuchen, das bewegende Tuol-Sleng-Genozidmuseum erkunden oder am Mekong-Ufer die moderne kambodschanische Kultur erleben.
Von Phnom Penh aus führt der Weg weiter nach Siem Reap, dem Ausgangspunkt für die Erkundung von Angkor Wat und den umliegenden Tempeln. Neben Angkor Wat lohnt sich ein Besuch von Angkor Thom, der einstigen Hauptstadt des Khmer-Reichs. Besonders eindrucksvoll ist der Bayon-Tempel mit seinen riesigen in Stein gemeißelten Gesichtern. Ebenfalls beeindruckend ist Ta Prohm, ein Tempel, der fast vollständig von den Wurzeln riesiger Würgefeigen umschlungen ist – ein Bild, das an eine längst vergangene Zeit erinnert.
Abseits der bekannten Tempelanlagen bietet die Region um Siem Reap weitere spannende Ziele. Der Tonle-Sap-See, der größte Süßwassersee Südostasiens, ist Heimat schwimmender Dörfer, in denen die Menschen auf Stelzenhäusern leben und sich von Fischerei ernähren. Eine Bootstour durch die Mangrovenwälder und Wasserkanäle eröffnet Einblicke in das traditionelle Leben der Khmer.
Ta Prohm
Nur rund zwei Kilometer nordöstlich der berühmten Tempelanlage Angkor Wat befindet sich der atemberaubende Gebäudekomplex Ta Prohm, welcher aus einem Tempel, einem Kloster sowie mehreren kleineren Gebäuden und einer Mauer mit Eingangspavillons (Gopurams) und Ecktürmen besteht. Entstanden ist die imposante Tempelanlage im späten 12. Jahrhundert. In den darauffolgenden Jahrzehnten wurde sie immer wieder erweitert und ausgebaut.
Die Besonderheit von Ta Prohm ist die Tatsache, dass dies der einzige Tempel ist, welcher nicht restauriert wurde, sondern in dem Zustand belassen wurde, in welchem er zu Beginn des 20. Jahrhunderts vorgefunden wurde. Die einzigen Arbeiten, die vorgenommen wurden dienten lediglich der Sicherheit der Besucher. Somit hat Ta Prohm einen ganz eigenen und ganz besonderen Charme und darf auf keiner Kambodscha-Rundreise fehlen. Zudem diente die Tempelanlage auch als Kulisse für den Film Lara Croft: Tomb Raider.
Banteay Srei Tempel
Zu den kleinsten Tempeln in der kambodschanischen Region Angkor gehört der faszinierende Banteay Srei. Doch seine geringe Größe macht der prächtige Tempel mit seiner herrlichen Ornamentik wieder wett, denn diese macht den Banteay Srei zu einem der kunstvollsten Tempel innerhalb Angkors. Gerade einmal 30 Kilometer nordöstlich des berühmten Angkor Wat, lag dieser kleine Tempel Jahrhunderte lang versteckt in den Tiefen des kambodschanischen Dschungels. Erst im Jahre 1914 entdeckten französische Archäologen den Tempel wieder. Zu dieser Zeit war Banteay Srei, dessen ursprünglicher Name Tribhuvanamahesvara, zu Deutsch „Großer Gott der dreifaltigen Welt“, lautet, allerdings fast vollständig zerfallen. Deshalb begannen französische Experten 1931 damit in aufwendiger Kleinarbeit mit dem Wiederaufbau der imposanten Tempelanlage.
Hanoi
Hanoi ist eine sehr große Stadt in Vietnam und zählt über 6.500.000 Einwohner. Die Stadt liegt am Roten Fluss. Das Klima in Hanoi ist im Sommer feucht-heiß und im Winter trocken-warm. Die Stadt hat viele kulturelle Sehenswürdigkeiten zu bieten, die einen Aufenthalt sehr empfehlenswert machen. Die Altstadt von Hanoi ist einzigartig, sie hat viele kleine Gassen mit kleinen Läden. Aufenthaltsmöglichkeiten gibt es in Hanoi zahlreiche. Man hat die Wahl zwischen einfachen Zwei- und luxuriösen Vier- bis Fünfsterne Hotels. Die Anreise wird oft mit dem Flugzeug gemacht, da der Flughafen nicht weit vom Stadtzentrum und den Hotels entfernt ist.
Hue
Hue ist eine Stadt in Zentralvietnam mit etwa 300.000 Einwohner und liegt am Huong Giang. Ebenso ist die Stadt eine bedeutende Hafenstadt am Südchinesischen Meer. Die Stadt war einst Hauptstadt von Vietnam, dies in der Zeit von 1802 bis 1945. Eine Besonderheit war auch, dass Hue gleichzeitig der Sitz des buddhistischen Mönchtums wie auch der Sitz des katholischen Erzbischofs war. Neben der Zitadelle und der Verbotenen Stadt, die einst nach jenem Vorbild von Peking entstanden war, wurde diese im Jahre 1993 ins Unesco Weltkulturerbe aufgenommen. Oft empfindet man die Stimmung, die man in der Stadt antrifft, als poetisch und melancholisch.
Hoi An
Die Altstadt von Hoi An liegt in Zentralvietnam, am Thu-Bon Fluss und ist von Reisfeldern umgeben. Zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert ließen sich in der Stadt viele chinesische und japanische Seefahrer nieder. Diese handelten mit Porzellan, Seide und chinesischer Medizin.
Es ist eine gemächliche Stadt, die vom Tourismus nach dem Vietnamkrieg immer mehr besucht wurde und die sich dadurch stark entwickeln konnte. So kann man heute Tempel, Pagoden und andere sehenswerte Bauten betrachten und dies etwas abseits des großen Trubels. Hoi An bedeutet „friedlicher Treffpunkt“, obwohl man in dem Ort wohl den lebhaftesten Markt von ganz Vietnam antrifft.
Danang
Danang liegt an dem Han-Fluss. Die Stadt befindet sich in Zentralvietnam und zählt ungefähr 485.000 Einwohner. Sie zählt zu den wichtigsten Handelspunkten am Pazifischen Ozean. Wenn man in Danang ist, sollte man die Kathedrale und die Höhlen der Marmor-Berge besichtigen, die südlich der Stadt liegen.
Danang wird oft von Kreuzfahrtschiffen besucht, die von Japan und USA herkommen. Die Übernachtungsmöglichkeiten sind auch sehr gut, es gibt hier erstklassige Hotels, unter anderem auch ein Luxus-Hotel, das im Jahre 1997 eröffnet wurde. Nach Danang reist man mit dem Flugzeug. Da die Stadt einen internationalen Flughafen besitzt, ist das die beste Variante.
Ho Chi Minh Stadt
Ho-Chi-Minh ist die größte Stadt in Vietnam, sie zählt über 7.000.000 Einwohner. Die Stadt bekam ihren Namen erst im Jahre 1976, davor hieß die Hauptstadt Saigon. Die Stadt liegt nördlich vom Mekongdelta am Saigonfluss. Das Klima in Ho-Chi-Minh Stadt ist sehr tropisch, beträgt doch die Durchschnittstemperatur über 27 Grad Celsius. Zwischen den Monaten Mai bis Oktober herrscht die eigentliche Regenzeit und nicht selten kommt es dadurch zu Überschwemmungen.
In dieser riesigen Stadt kommt bestimmt keine Langeweile auf, neben den unzähligen Sehenswürdigkeiten, die es sich lohnt, die eine oder andere zu besichtigen, laden auch diverse Parks zur Erholung ein. Zum Beispiel wäre da der botanische Garten, der 1864 von zwei Franzosen errichtet wurde, in dem viele tropische Pflanzen zu bestaunen sind. Geht man in den Garten hinein, trifft man Elefanten, Kamele, Krokodile und Großkatzen in einem Zoo an. Einen ausführlicheren Einblick in das Leben der Südvietnamesen bekommt man in dem Themenpark Binh Quoi Cultural Village.
In Ho-Chi-Minh Stadt hat man ein reichhaltiges Angebot an sehr empfehlenswerten Restaurants. Viele davon bieten die traditionelle vietnamesische Küche an. Daneben gibt es aber auch unzählige Restaurants mit beispielsweise mexikanischen Speisen, Kebab oder Sushi. Die meisten Lokale haben aber nach wie vor die französischen Spezialitäten im Angebot. Dazu kommen viele typisch französische Cafés. Die meisten Lokale haben sich mit den Öffnungszeiten stark dem touristischen Aufkommen angepasst und haben zudem mehrheitlich das ganze Jahr über geöffnet.
Zu beachten ist, dass die nobleren Spezialitätenrestaurants für vietnamesische Verhältnisse recht teuer sind, für die westlichen Besucher sind die Preise allerdings verhältnismäßig immer noch günstig. Wenn man sich auf einer Vietnamrundreise befindet, wird man um den Besuch in der Ho-Chi-Minh Stadt nicht herumkommen. Die vielen gewonnenen Eindrücke wird man mit nach Hause nehmen und sie werden noch lange in guter Erinnerung bleiben.
Phnom Penh
Pnom Penh, Hauptstadt Kambodschas, liegt im Südwesten des Landes. Sie ist Universitätsstadt und außerdem gibt es hier ein Technikum. Die Stadt verfügt über einen internationalen Flughafen und einen Hafen, in dem auch kleinere Seeschiffe über den Mekong einlaufen. Außerdem ist sie das bedeutendste wirtschaftliche Zentrum Kambodschas.
Für kambodschanische Verhältnisse ist Pnom Penh eine sehr moderne Stadt. Hier hat man fast unbegrenzte Einkaufsmöglichkeiten und es gibt viele Restaurants, in denen man günstig speisen kann. Die Luftqualität ist im Verhältnis zu anderen asiatischen Großstädten relativ gut, da hier wohl viel Moped gefahren wird, aber der Autoverkehr noch nicht so stark zugenommen hat.
Siem Reap
Siem Reap ist Provinzhauptstadt der Provinz Siem Reap in Kambodscha. Hier übernachten die meisten Besucher der Tempelanlage Angkor Wat, da es die der Tempelanlage nächstgelegene Stadt ist. Siem Reap liegt etwa 10 Kilometer vom Tonle-Sap-See, dem größten See Südost-Asiens, entfernt. Durch den Zusammenschluss mehrerer kleiner Dörfer hat sich die Stadt Siem Reap gebildet.
Das Stadtzentrum wird durch den alten Markt, der mit Häusern im französischen Kolonialstil umgeben ist, gebildet. Die Bewohner ernähren sich durch Fischfang und Reisanbau. Aber heute spielt auch der Tourismus in dieser Stadt eine große Rolle. Alte Hotels wurden wieder eröffnet, aber auch viele neue, von billigen Pensionen bis zu 5-Sterne-Hotels.
Länderinfo
Vietnam ist ein Land der Kontraste, das seine Besucher mit einer faszinierenden Mischung aus jahrtausendealter Kultur, atemberaubenden Naturlandschaften und herzlicher Gastfreundschaft empfängt. Von den nebelverhangenen Bergen im Norden bis zu den tropischen Stränden im Süden erstreckt sich dieses S-förmige Land entlang der südostasiatischen Küste und bietet auf einer Vietnam Rundreise unvergessliche Erlebnisse für jeden Reisenden.
Die pulsierenden Metropolen erleben
Hanoi, die charmante Hauptstadt im Norden, verzaubert mit ihrer französischen Kolonialarchitektur, verwinkelten Altstadtgassen und dem geschäftigen Treiben rund um den malerischen Hoan-Kiem-See. Besuchen Sie das eindrucksvolle Ho Chi Minh Mausoleum und den historischen Literaturtempel, Vietnams erste Universität aus dem 11. Jahrhundert. Ho Chi Minh Stadt, das ehemalige Saigon, begeistert als dynamische Wirtschaftsmetropole mit der prachtvollen Kathedrale Notre Dame und dem historischen Hauptpostamt.
UNESCO-Welterbestätten und Naturwunder
Das absolute Highlight jeder Vietnam Rundreise ist die legendäre Halong Bucht mit ihren über 1.600 smaragdgrün umspülten Kalksteinfelsen. Eine Übernachtung auf einer traditionellen Dschunke zwischen den schwimmenden Dörfern gehört zu den unvergesslichsten Reiseerlebnissen Südostasiens. Im Norden locken die spektakulären Reisterrassen von Sapa und der Fansipan, Vietnams höchster Berg. Die Grotten von Tam Coc bei Ninh Binh werden oft als „trockene Halong Bucht" bezeichnet und beeindrucken mit ihren Karstformationen.
Kulturelle Schätze in Zentralvietnam
Hue, die ehemalige Kaiserstadt, beherbergt die prachtvolle Kaiserliche Zitadelle mit der Verbotenen Stadt und die spirituelle Thien Mu Pagode am Parfümfluss. Das bezaubernde Hoi An mit seiner UNESCO-geschützten Altstadt verzaubert bei Nacht mit tausenden bunten Laternen. Die berühmte Japanische Brücke ist das Wahrzeichen dieser malerischen Handelsstadt. Danang verbindet als aufstrebende Küstenmetropole Tradition und Moderne.
Beste Reisezeit: Berge im Norden und Nordwesten Die Trockenzeit von Oktober bis April, ist die beste Zeit, den Norden zu erkunden. Allerdings kann es hier im Dezember und Januar sehr kalt werden. Norden Die beste Reisezeit für den Norden ist von Oktober bis April. Das zu der Zeit trockenere und kühlere Klima ist angenehmer als der feucht-heiße Sommer. Zentralvietnam Die beste Reisezeit liegt zwischen Februar und April. Südvietnam Die beste Reisezeit für den südlichen Landesteil ist von Dezember bis Februar.
Bedenken Sie bei Ihrer Urlaubsplanung auch das Tet-Fest Ende Januar/Anfang Februar. Im ganzen Land sind dann viele Geschäfte geschlossen. Da viele Bewohner zu ihren Familien fahren sind die Hotels und Sehenswürdigkeiten sowie die Transportmittel überfüllt.
Kulturelle Schätze in Zentralvietnam Hue, die ehemalige Kaiserstadt, beherbergt die prachtvolle Kaiserliche Zitadelle mit der Verbotenen Stadt und die spirituelle Thien Mu Pagode am Parfümfluss. Das bezaubernde Hoi An mit seiner UNESCO-geschützten Altstadt verzaubert bei Nacht mit tausenden bunten Laternen. Die berühmte Japanische Brücke ist das Wahrzeichen dieser malerischen Handelsstadt. Danang verbindet als aufstrebende Küstenmetropole Tradition und Moderne. Das lebendige Mekong-Delta
Im Süden erwartet Sie das fruchtbare Mekong-Delta, die Reiskammer Vietnams. Erleben Sie das bunte Treiben auf schwimmenden Märkten in Can Tho und Cai Be, wo Händler ihre Waren direkt vom Boot verkaufen. Vinh Long bietet authentische Einblicke in das Leben am Fluss.
Traumstrände für die perfekte Badeverlängerung
Nach einer erlebnisreichen Rundreise laden die Strände von Nha Trang, Mui Ne mit seinen beeindruckenden Sanddünen, Phan Thiet oder die Tropeninsel Phu Quoc zum Entspannen ein. Das Bergstädtchen Dalat bietet angenehme Kühle im zentralen Hochland.
Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.
Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.
Währung: Dong
Flugdauer: ca. 14 Stunden und 35 Minuten (mit Zwischenstopp)
Ortszeit: MEZ +6h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +5h
Gut zu wissen: Die Amtssprache ist Vietnamesisch, vereinzelt wird aber auch englisch oder französisch gesprochen. Angeber werden in Vietnam nicht gern gesehen. Es schickt sich nicht sich mit teuren Gegenständen, Erfolgen oder ähnlichem großzutun.
Vietnamesen geben ungern zu wenn sie etwas nicht wissen oder nicht weiter helfen können. Lieber geben sie stattdessen eine falsche Antwort. Auch wird das Wort „Nein“ nur sehr ungern ausgesprochen.
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Kambodscha steht ganz im Zeichen eines der eindrucksvollsten, bedeutendsten und schönsten Bauwerke der Menschheit: den Ruinen des Tempelkomplexes von Angkor Wat. Sie sind das Symbol eines ganzen Volkes und zieren sogar die kambodschanische Flagge sowie die 500-Riel-Banknote. Die genaue Erkundung dieser riesigen und beeindruckenden Anlage nimmt mehrere Tage in Anspruch. Bereits im 11. Jahrhundert wurde mit dem Bau des Tempelkomplexes begonnen. Nach dem Untergang der Khmer und diversen anderen Herrschern geriet die Anlage in Vergessenheit und der Dschungel eroberte das Gebiet zurück. Erst im 19 Jahrhundert entdeckten französische Wissenschaftler und Forscher den Komplex wieder. Doch sie fanden nicht einen mächtigen Tempel, sondern seine Ruinen. Eingefallene Gebäude, verwitterte Statuen und von Wurzeln und Pflanzen überwucherte Bauwerke. So kommt man sich heute bei dem Besuch Angkor Wats wie in einem Indiana Jones – Film vor. Die Vegetation hat nicht nur Schaden angerichtet, sondern dem ganzen Bauwerk auch einen ganz besonderen Reiz verliehen.
Der ideale Ausgangspunkt zur Erkundung von Kambodschas Wahrzeichen ist die Stadt Siem Reap. Der Name der Stadt bedeutet „Ort der Niederlage der Siamesen“ und bezieht sich auf den Sieg über das Thai-Königreich im 17. Jahrhundert. Seit den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts hat sich Siem Reap zu einem viel besuchten Reiseziel entwickelt.
Die Hauptstadt Kambodschas aber ist Phnom Penh. Zu ihren Highlights gehören einige sehr schöne Tempel sowie der Königspalast, das National-Theater, das Unabhängigkeits-Denkmal und die Tonle-Sap-Promenade, welche sich am Zusammenfluss von Mekong und Tonle Sap befindet. Neben dem Tonle-Sap-Fluss gibt es auch den Tonle-Sap-See, welcher der größte Binnensee Südostasiens ist.
Auf einer Rundreise in Kambodscha gibt es also viel zu entdecken. Dabei kommen nicht nur Geschichts- und Kulturinteressierte auf ihre Kosten, sondern auch Aktivurlauber und Naturliebhaber.
Beste Reisezeit: Von November bis März ist mit wenig Regen zu rechnen und die etwas niedrigeren Temperaturen von etwa 30 °C sind für Reisende zu ertragen. Daher eignet sich diese Zeit für Reisende besonders.
Klima:
Ein Kambodscha herrscht ein tropisches Monsunklima, die Regenzeit dauert von Mai bis Oktober.
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Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.
Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.
Währung: 1 Riel = 100 Sen
Flugdauer: ca. 12 Stunden (nonstop)
Ortszeit: MEZ +6h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +5h Gut zu wissen: Die größte Glaubensgemeinschaft im Land ist die der Theravada-Buddhisten. Werte und Moral dieser Religion sind im ganzen Land lebendig und sollten von Reisenden respektiert werden.
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