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Flug bereits inklusive
10-tägige Erlebnisreise durch Ägypten
Ägypten hautnah erleben: Pyramiden, Nil und Kultur
Besuch des Grand Egyptian Museum bei den Pyramiden von Gizeh
Ramses und Hatschepsut, Gräber und Tempel, Sphingen und Pyramiden, Statuen und Hieroglyphen – das antike Ägypten fesselt! Wie auch das blaue Band des Nils, das die endlose Wüste teilt, gesäumt von wogenden Dattelpalmen. Basare voller Farben, Düfte und Klänge, charmante Menschen, geschickte Händler, ein schaukelndes Nilschiff und Feluken mit geblähtem Segel. Im Café blubbert die Wasserpfeife, der Minztee dampft, und über allem hallt der Ruf der Muezzins: Ägypten – ein Land für alle Sinne!
1. Tag Ankunft in Ägypten
Im Laufe des Tages Anreise mit Egypt Air, Swiss, Austrian oder Lufthansa nach Kairo. Sie werden am Flughafen empfangen, zu unserem modernen Hotel im Süden der Hauptstadt gebracht – und schon sind Sie umgeben von ägyptischem Flair: Der Nil zieht vorbei, und zwischen glänzenden Hochhausfassaden lässt sich bei klarer Sicht ein Blick auf die Pyramiden erhaschen. Wer am Nachmittag ankommt, kann den Pool unseres Hotels genießen oder ein wenig modernes Kairo in der näheren Umgebung erkunden, wo Geschäfte und Restaurants Sie willkommen heißen.
Zwei Übernachtungen in Kairo.
Städte
Kairo
2. Tag Kairo und die Pyramiden
Erstes Highlight: Großes Hallo in Ihrer Reisegruppe, ein herzliches "Salam" Ihres Reiseleiters – und los geht’s auf Insiderwegen direkt zu den Pyramiden, die wir in wendigen Elektrobussen umrunden. Natürlich grüßen wir auch den Sphinx, bevor uns das Neue Ägyptische Museum erwartet: Raffinierte Architektur – die Fassade scheint aus einem Mosaik kleiner Pyramiden zu bestehen! Dazu passt unser Welcome-Lunch im schicken Museumsrestaurant: ein aromatisches Puzzle aus ägyptischen Köstlichkeiten – Humus, Falafel, Tahini, Auberginen füllen bunte Schüsseln, die kreuz und quer über den Tisch wandern. Wie man vor Jahrtausenden gekocht, gelebt und getrauert hat, verraten uns danach die bislang unveröffentlichten Exponate, die uns die riesigen Hallen, audiovisuell und spannend aufbereitet präsentieren.
Verpflegung: F, M
Sehenswürdigkeiten
Pyramiden von GizehSphinxGrand Egyptian Museum
Städte
KairoGizeh
3. Tag Der Griff in die Wunderkiste
Der Chor der Muezzins, lautstarke Hupkonzerte und die Rufe der Händler im Basar - die Melodie Kairos begleitet uns durch den Tag! Wir starten im Azhar-Park, der grünen Lunge der Stadt. In Golfcarts surren wir durch die verwinkelten Gassen des Viertels Darb El Ahmar, ein uriges Viertel mit bezaubernden alten, vorbildlich restaurierten Gebäuden. Wir schauen, staunen und lassen uns den Wind um die Nasenspitze wehen. Mischt sich da nicht auch der Duft von Falafel hinein? Ihr Reiseleiter lädt Sie zum Imbiss mit Minztee an einem Imbissstand ein, ein authentisches Erlebnis! Am Ende öffnet sich der Basar wie eine riesige Wunderkiste vor uns. Gut, dass Sie vor unserem Weiterflug nach Assuan genügend Zeit zum Stöbern und Feilschen haben.
Verpflegung: F, I
Städte
KairoAssuan
4. Tag Ein weit gereister Tempel auf Philae
Frühaufsteher haben in unserem Hotel in Assuan vielleicht im Swimmingpool ersten Kontakt mit dem feuchten Element aufgenommen, das sich wie ein blauer Faden durch die kommenden Tage zieht. Denn nach dem Frühstück geht es mit Bus und Boot hinüber auf die Insel Philae, wo uns ein reich verzierter Tempel erwartet. Warum das Bauwerk weit gereist ist und welche Legenden sich um die Skulpturen ranken, erzählt Ihr Reiseleiter. Danach richten wir uns auf unserem Nilschiff ein, auf dem wir mit einem Mittagessen begrüßt werden. Wir wollen aber auch wissen, wie man den Fluss früher befahren hat, und lassen uns auf einer Feluke übers Wasser treiben. Unser weißes Segel bläht sich vor grünen Oasen, goldgelbem Sand und bunten nubischen Häusern. Wer danach noch mal festen Boden unter den Füßen genießen will, gönnt sich einen luxuriösen Tee im Old Cataract Hotel, in dem Agatha Christie ihren Krimi "Tod auf dem Nil" verfasst hat. Oder Sie schlendern noch über den Basar und lassen sich von Gewürzen, Datteln, Messinglampen und Lederwaren zum Souvenirkauf verführen.
Drei Übernachtungen auf der La Traviata.
Verpflegung: F, M, A
Sehenswürdigkeiten
Tempelkomplex mit Tempel Philae
Städte
AssuanInsel Agilkia
5. Tag Nassersee und Kom Ombo
Nicht nur im alten Ägypten herrschte Gigantomanie, wie wir heute am Hochdamm sehen, der den Nassersee begründet. Wir bestaunen die Ingenieurleistung, die man mit einem Denkmal gekrönt hat, und lassen uns die Funktion des Elektrizitätswerks erklären. Wie elektrisiert stehen wir später in einem riesigen Steinbruch vor dem berühmten unvollendeten Obelisken, den die Altvorderen mit Muskelkraft und einfachstem Werkzeug aus dem Stein geschlagen haben. Dann dampfen wir schließlich los mit unserer La Traviata: Inseln ziehen vorbei, die Düne mit den Fürstengräbern verschwindet aus den Augen. Noch bei Tageslicht erreichen wir den Tempel Kom Ombo. Warum wir vor den Mumien hier Krokodilstränen vergießen sollten? Ihr Reiseleiter verrät es Ihnen. Zwischen unzähligen Hieroglyphen und Reliefs weiß man kaum, wo man zuerst hinschauen soll. Und wo nur zuerst hingreifen?, lautet die Frage beim abendlichen Buffett auf dem Schiff.
Verpflegung: F, M, A
Sehenswürdigkeiten
Nasser See
Städte
Kom Ombo
6. Tag Edfu am Morgen, Luxor-Tempel am Abend
Der Horus-Tempel in Edfu leuchtet uns im weichen Morgenlicht entgegen und erhellt uns in Sachen ägyptische Riten. Während wir auf dem blauen Band des Nils weiter entlangziehen, haben wir Gelegenheit, mit den Kapitän zu plaudern. Verläuft seine Route immer so entspannt, welche Herausforderungen hat er zu bewältigen? Am Nachmittag erreichen wir Luxor und haben Zeit, auf dem Deck zu relaxen, denn den "kleinen" Luxor-Tempel gönnen wir uns erst am Abend, wenn die Reliefs und Skulpturen im Scheinwerferlicht erstrahlen und auf magische Weise lebendig werden.
Verpflegung: F, M, A
Sehenswürdigkeiten
Horus-TempelTempel von Luxor
Städte
EdfuLuxor
7. Tag Karnak-Tempel und Luxor-Museum
Nach dem Frühstück auf dem Schiff heißt es rasch auschecken. Denn den Karnaktempel wollen wir mit möglichst wenigen Schaulustigen teilen. Während wir durch die monumentale Säulenhalle schreiten, rätseln wir über die Tricks und Kniffe, mit denen die Menschen vor Jahrtausenden solch gigantische Ensembles errichten konnten. Vom Schönheitskult, den man den Pharaonen nachsagt, überzeugen wir uns im Luxor-Museum zwischen formvollendeten Statuen. Danach beziehen wir unser Hotel – damit wir uns behutsam vom Nil abnabeln, ist es direkt am Ufer gelegen.
Zwei Übernachtungen in Luxor.
Verpflegung: F, A
Sehenswürdigkeiten
Karnak-TempelTempel von Luxor
Städte
Luxor
8. Tag Im Tal der Könige
Mit einem kleinen Fährschiff tuckern wir über den Fluss, bevor uns der Bus in Empfang nimmt und zum Tal der Könige bringt. Vorbei an den beeindruckenden Memnonkolossen geht es zum Toten-Tempel der Hatschepsut, erbaut von der einzigen je herrschenden Pharaonin. Wer die bärtige Gestalt auf den Wandmalereien ist? Ihr Reiseleiter verrät es Ihnen. Danach erwartet uns im Tal der Könige in unwirtlicher Landschaft der wohl schönste Friedhof der Welt: Wir bewundern das Innenleben zweier sagenhaft bunt ausgemalter Gräber – bestens präpariert mit den Geschichten Ihres Reiseleiters zur Seelenwanderung. Ein letzter Hauch altes Ägypten für uns.
Verpflegung: F
Sehenswürdigkeiten
Tal der KönigeMemnonkolosse
Städte
Luxor
9. Tag Abschied in Kairo
Heute heißt es Abschied nehmen. Nutzen Sie den Vormittag noch für einen Sprung in den Pool, denn mittags nehmen wir bereits den Flug zurück nach Kairo, wo wir uns auf ein letztes gemeinsames Abendessen freuen. In einem schicken Lokal lässt uns der bunte Reigen der Speisen noch einmal in Gedanken um die Vielzahl unserer Reiseerlebnisse kreisen. Schlusspunkt: ein Nachtisch so süß, dass es schwerfällt, sich loszureißen.
Verpflegung: F, A
Städte
Kairo
10. Tag Heimreise
Fluggäste von Egypt Air fliegen am Morgen zurück, wer Lufthansa oder Swiss gebucht hat, fliegt am Nachmittag zurück.
Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Ägyptens gehören ganz zweifellos
die Pyramiden von Gizeh, die größte und älteste in diesem Komplex die
Cheops-Pyramide, welche deshalb auch oft als Große Pyramide bezeichnet
wird. Sie ist zudem auch die größte Pyramide der Erde. Errichtet
wurde sie im Auftrag des Pharao Cheops zur Zeit der 4. Dynastie im Alten
Reich also zwischen 2639 bis 2504 v. Chr. Die Fertigstellung des Baus
datieren Forscher auf das Jahr 2580 v. Chr.
Zusammen mit ihren
beiden Schwestern, der der Mykerinos-Pyramide und der Chephren-Pyramide
ist die Cheops-Pyramide nicht nur das älteste sondern auch das letzte
noch existierende Weltwunder der Antike. Zudem war sie rund 4000 Jahre
lang das höchste Gebäude der Erde bis sie im 14. Jahrhundert von der
Lincoln Kathedrale in England übertroffen wurde.
Nach ihrer Schwester, der Cheops-Pyramide ist die Chephren-Pyramide die zweithöchste Pyramide von Gizeh sowie die zweithöchster aller ägyptischen Pyramiden. Die Tatsache, dass sie höher als die Cheops-Pyramide erscheint liegt daran, dass sie auf einem etwas höheren Untergrund errichtet wurde. Auch sie wurde in der 4. Dynastie im Alten Reich um das Jahr 2550 v. Chr. errichtet.
Die ursprüngliche Höhe betrug 143,5 Meter, heute misst die Chephren-Pyramide allerdings nur noch 136,4 Meter. Vor dem beeindruckenden Grabgebäude des Pharao Chephren befindet sich ein ebenfalls bemerkenswertes Bauwerk, die die große Sphinx von Gizeh. Sie ist die mit Abstand größte und berühmteste Sphinx in ganz Ägypten. Die Mykerinos Pyramide gehört zu den drei weltberühmten Pyramiden von Gizeh, welche das letzte erhaltene der einmal sieben Weltwunder der Antike darstellen. Die Mykerinos Pyramide ist dabei mit ihren gerade einmal 65 Metern die mit Abstand kleinste der drei Pyramiden. Im Gegensatz dazu kommt die Cheops Pyramide auf eine Höhe von 146 Metern und die Chephren Pyramide erreicht 143 Meter.
Wie auch die beiden anderen Bauwerke wurde die Mykerinos Pyramide in der 4. Dynastie also zwischen 2540 bis 2520 vor Christus errichtet. Sie diente als Grabstätte des Pharaos Mykerinos, welchem sie auch ihren Namen verdankt. Die Tatsache, dass die Granitplatten, welche zur Verkleidung verwendet wurden, nicht bearbeitet wurden, lässt darauf schließen, dass der König vor der Fertigstellung seines Grabmahls verstarb.
Sphinx
Neben den Pyramiden ist die Sphinx von Gizeh wohl das bekannteste Wahrzeichen Ägyptens. Die Statue mit dem Körper eines Löwen und dem Kopf eines Menschen fasziniert Besucher seit jeher. Besonders charakteristisch ist die fehlende Nase der Sphinx. Bis heute ist nicht ganz klar, wann genau das 20 Meter hohe und knapp 74 Meter lange Kunstwerk entstanden ist. Allerdings weiß man, dass die Sphinx aus Kalkstein gemeiselt wurde, der bereits an dieser Stelle vorhanden war. Zum Glück für die heutigen Besucher war die Sphinx viele Jahrhunderte bis auf den Kopf mit Sand bedeckt, was zu ihrer Erhaltung beigetragen hat. So können Touristen aus aller Welt dieses einzigartige Kunstwerk noch heute bewundern.
Grand Egyptian Museum
Grand Egyptian Museum: Das größte archäologische Museum der Welt am Gizeh-Plateau
Das Grand Egyptian Museum (GEM) in Gizeh ist mit 81.000 m² Grundfläche das weltweit größte archäologische Museum und beherbergt rund 50.000 altägyptische Exponate auf einer Gesamtfläche von 50 Hektar. Nur zwei Kilometer von den weltberühmten Pyramiden von Gizeh entfernt gelegen, wurde das Museum nach 15-jähriger Bauzeit im Februar 2024 fertiggestellt und öffnete seine Hauptgalerien im Oktober 2024 im Probebetrieb. Die spektakuläre 800 Meter lange Frontfassade aus transparenten Alabaster-Platten nach dem Sierpinski-Dreieck-Prinzip macht das Museum bereits von außen zu einem architektonischen Meisterwerk. Im imposanten Atrium empfängt Besucher die 82 Tonnen schwere Kolossalstatue von Ramses II., während die große Haupttreppe von monumentalen antiken Statuen gesäumt wird.
Hauptattraktion des Grand Egyptian Museum ist die weltweit erste nahezu vollständige Ausstellung der Grabbeigaben von König Tutanchamun mit etwa 5.000 Objekten, die zuvor aus Platzmangel nie komplett im Ägyptischen Museum Kairo gezeigt werden konnten. Das Museum vereint Exponate aus ganz Ägypten, darunter zwei kolossale Granitstatuen aus der versunkenen Hafenstadt Herakleion sowie bedeutende Artefakte aus Luxor, Alexandria und weiteren historischen Stätten. Mit modernsten Restaurierungslaboren, einem Kindermuseum, Kongresszentrum und internationaler Unterstützung durch renommierte Institutionen wie das British Museum, den Louvre und das Museo Egizio Turin setzt das GEM neue Maßstäbe in der Präsentation altägyptischer Kulturschätze und etabliert sich als kulturelles Zentrum von Weltrang für Touristen, Forscher und Ägypten-Enthusiasten.
Tempelkomplex mit Tempel Philae
Bis in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts befand sich auf der malerischen Insel Philae, nahe der Stadt Assuan in Oberägypten, der gleichnamige Tempelkomplex. Mit dem Bau des Assuan Staudammes änderte sich dies allerdings, denn heute ist die beschauliche Insel überflutet. Doch der imposante Tempelkomplex von Philae konnte gerettet werden, er wurde rund 600 Meter weiter nordwestlich auf das höher gelegene Gelände der Insel Agilkia umgesiedelt.
Der Tempel von Philae wird häufig auch Hut-chenti oder Haus des Anfangs genannt, das bedeutendste Bauwerk des gesamten Komplexes ist der Isis-Tempel, welcher der gleichnamigen Göttin geweiht ist. Um diesen Tempel herum befinden sich zahlreiche weitere, kleinere Bauwerke. Bis heute ist lässt sich die Entstehung des beeindruckenden Tempelkomplexes nicht genau datieren, die ältesten Belege gehen aber zurück bis in das 4. Jahrhundert vor Christus.
Nasser See
Der Nasser-Stausee, auch Assuan-Stausee genannt, ist ein riesiges künstlich angelegtes Gewässer, das sich über den südlichen Teil Ägyptens und den nördlichen Teil des Sudans erstreckt. Entstanden ist der See durch den Bau des Assuan-Staudamms in den 1960er Jahren. Ein beeindruckendes Ingenieursprojekt, dessen Ziel es war, Überschwemmungen zu kontrollieren, Wasser für die Bewässerung bereitzustellen und elektrische Energie zu erzeugen. Mit 5.250 Quadratkilometern Fläche ist der Nassersee einer der größten Stauseen der Welt. Er erstreckt sich von Ägypten bis in den Sudan über eine Länge von rund 550 Kilometern. Der See spielt eine zentrale Rolle für die Wasserversorgung und für die Bewässerung in den beiden Ländern. Das gestaute Wasser wird sowohl für die Landwirtschaft als auch für die Trinkwasserversorgung und die Stromerzeugung genutzt. Für Touristen bietet der Nassersee eine Vielzahl von Attraktionen. Die antiken Tempel, die malerischen Dörfer und die beeindruckende Landschaft entlang des Ufers des Sees ziehen Besucher aus der ganzen Welt an. Ein beliebtes Ausflugsziel ist eine Fahrt mit dem Boot auf dem See.
Durch den Bau des Staudamms konnten mehrere antike Stätten gerettet werden, zu denen auch der berühmte Tempel von Abu Simbel gehört.
Diese historischen Stätten wurden zum Schutz vor dem Anstieg des Wasserspiegels umgesiedelt.
Der Nassersee hat auch ökologische Auswirkungen: Er bietet Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten und fördert die Entwicklung der Fischereiindustrie in der Umgebung. Insgesamt ist der Nassersee ein herausragendes Beispiel menschlicher Ingenieurskunst und ihrer ökologischen und sozialen Auswirkungen.
Horus-Tempel
Der Horus-Tempel, auch als Tempel von Edfu bekannt, ist ein prächtiges altägyptisches Bauwerk. Er befindet sich in der Stadt Edfu am Westufer des Nils. Der Tempel ist dem Falkengott Horus gewidmet, einer der wichtigsten Gottheiten des ägyptischen Pantheons. Er diente als Kultstätte für Horus. Der in ptolemäischer Zeit (237-57 v. Chr.) erbaute Horustempel gilt als einer der besterhaltenen altägyptischen Tempel. Die Säulenhallen und Innenhöfe des Tempels erstrecken sich über weite Flächen und werden von imposanten Säulenreihen gesäumt, die mit kunstvollen Verzierungen eine erhabene Atmosphäre schaffen
Die Wände des Tempels sind mit kunstvollen Reliefs und Hieroglyphen verziert, auf denen Geschichten aus der ägyptischen Mythologie und religiöse Rituale dargestellt sind.
Diese Inschriften geben uns einen wichtigen Einblick in die religiösen Vorstellungen und die religiöse Praxis der alten Ägypter.
Der Horus-Tempel war ein wichtiger Schauplatz für religiöse Feste und Zeremonien, darunter das jährliche "Opferfest der Schlacht", mit dem der Sieg des Horus über den Gott Seth gefeiert wurde. Diese Feste waren Anziehungspunkt für Pilger aus dem ganzen Land und spielten eine zentrale Rolle im religiösen Leben des alten Ägyptens. Heute ist der Horus-Tempel eine der Haupttouristenattraktionen Ägyptens und zieht Besucher aus aller Welt an, die die faszinierende altägyptische Geschichte und Architektur erleben wollen. Der Tempel ist teilweise restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich.
Tempel von Luxor
Der Tempel von Luxor zählt zu den bedeutendsten Bauwerken des Alten Ägypten und befindet sich im Herzen der Stadt Luxor, dem ehemaligen Theben, am Ostufer des Nils. Er wurde hauptsächlich während der Herrschaft von Pharao Amenophis III (etwa 1390 - 1353 v. Chr.) errichtet und später von Ramses II (etwa 1279 - 1213 v. Chr.) ausgebaut. Im Altägyptischen wurde er Ipet-resyt genannt, was „Heiligtum des Südens“ bedeutet. Der Tempel war dem Gott Amun-Re, seiner Gattin Mut und ihrem Sohn Chons geweiht, die zusammen die thebanische Triade bildeten. Das Bauwerk beeindruckt durch seine monumentale Architektur. Besonders hervorzuheben ist der gewaltige Eingangspylon von Ramses II., der mit Reliefs seiner militärischen Erfolge geschmückt ist. Ursprünglich standen hier zwei Obelisken, von denen heute nur noch einer an Ort und Stelle steht. Der andere ist auf dem Place de la Concorde in Paris zu bewundern. Eine besondere Verbindung bestand zwischen dem Luxor-Tempel und dem etwa 2,5 Kilometer entfernten Karnak-Tempel. Beide waren durch eine prächtige Sphinxallee miteinander verbunden. Innerhalb der Anlage befinden sich der imposante Säulenhof von Ramses II., eine große Säulenhalle von Amenophis III. mit 14 massiven Papyrusbündelsäulen sowie das Allerheiligste mit dem später von Alexander dem Großen restaurierten Amun-Heiligtum. Der Tempel spielte im religiösen Leben des alten Ägypten eine zentrale Rolle. Besonders wichtig war das jährliche Opet-Fest, bei dem die Statue des Gottes Amun in einer feierlichen Prozession vom Karnak-Tempel zum Luxor-Tempel zur Erneuerung des göttlichen Bandes mit dem Pharao getragen wurde.
Heute gehört der Tempel von Luxor zum Weltkulturerbe der UNESCO und ist eine der am meisten besuchten Sehenswürdigkeiten in Ägypten.
Besonders beeindruckend ist ein nächtlicher Besuch, wenn kunstvolle Beleuchtung die mächtigen Säulen und Statuen mystisch erscheinen lässt.
Karnak-Tempel
Eines der eindrucksvollsten und größten religiösen Bauwerke der Antike ist der Tempel von Karnak. Er war über viele Jahrhunderte das wichtigste religiöse Zentrum des alten Ägypten und liegt in Luxor am Ostufer des Nils. Mit einer Fläche von ca. 30 ha ist der Tempelkomplex einer der größten sakralen Baukomplexe der Welt. Er setzt sich aus mehreren Tempelbezirken zusammen, von denen der Bezirk des Amun der größte ist.
Hier befindet sich auch der berühmte Amun-Tempel. Er beeindruckt durch seine gewaltigen Säulen und monumentalen Bauwerke. Besonders bekannt ist die Große Säulenhalle, getragen von 134 gewaltigen Säulen, einige bis zu 23 Meter hoch. Dieses Meisterwerk der altägyptischen Architektur wurde unter Sethos I. und Ramses II. erbaut.
Heute gehört die Tempelanlage von Karnak zum Weltkulturerbe der UNESCO und ist eine der am meisten besuchten Sehenswürdigkeiten in Ägypten.
Tal der Könige
Das berühmte Tal der Könige befindet sich in Theben-West, gegenüber dem Ort Karnak, am Rande der Wüste. Sie war im alten Ägypten eine Nekropole, bis heute wurden hier 63 Gräber und Gruben entdeckt.
Das Tal der Könige gehört zu den bedeutendsten Touristenattraktionen in Ägypten, vor allem das Grab des Tutanchamun, die Memnonkolosse und der Tempel der Hatschepsut sind wichtige Anziehungspunkte. Unweit des Tals der Könige befindet sich das ebenfalls sehr sehenswerte Tal der Königinnen.
Aus konservatorischen Gründen und um die Königsgräber vor einer weiteren Zerstörung zu bewahren dürfen nur einige wenige Gräber besichtigt werden, man plant aber von den wichtigsten, wie beispielsweise das des Sethos I. originalgetreue Kopien zu erstellen.
Memnonkolosse
In der Ruinenstätte Theben befinden sich neben zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie dem Tal der Könige, dem Tempel Ramses III und dem Totentempel der Hatschepsut auch die beeindruckenden Memnonkolosse. Sie stammen aus dem 14. Jahrhundert und beeindrucken vor allem mit ihrer Größe von mehr als 17 Metern Höhe. Zwar sind beide Statuen stark beschädigt, dennoch kann man ihre einstige Schönheit und Ausdrucksstärke erahnen.
Die Memnonkolosse stellen den König Amenophobis III dar, welcher auf seinem Thron sitzt und in Richtung Nil blickt. Majestätisch thront er und wacht über die umliegende Umgebung. Gefertigt wurden die imposanten Statuen aus Quarzit, sie waren ursprünglich einmal 21 Meter hoch. Wer die alte Nekropole Theben besucht, kann die riesigen Memnonkolosse gar nicht verfehlen.
Kairo
Kairo, die pulsierende und historisch bedeutende Millionenmetropole am Nil ist sowohl die Hauptstadt Ägyptens als auch die der arabischen Welt. Mit ihren mehr als 16 Millionen Einwohnern ist sie zudem die größte Stadt des afrikanischen Kontinents. Sie befindet sich im Nordosten des Landes und nimmt eine Fläche von 214 Quadratkilometern ein. Natürlich gehört Kairo während einer Rundreise durch Ägypten ohne Zweifel zu den Orten die man unbedingt gesehen haben muss. Bereits 1979 ernannte die UNESCO die Altstadt Kairos zum Weltkulturerbe. Zu ihren Hauptattraktionen gehört der Fernsehturm, die Ben Ezra Synagoge, der Turm von Al-Dschasira und der Tahir Platz.
Zudem beheimatet Kairo mehr als 100 Moscheen von denen die Sultan-Hasan-Moschee, die Al-Rifa'i-Moschee, die Oman-Makran-Moschee, die Ibn-Tulun-Moschee, die Azhar- und die Al-Hakims-Moschee sowie die auf der Zitadelle befindliche Mohammed-Ali-Moschee zu den bekanntesten gehören. Diese Zitadelle wurde im Jahre 1176 im Auftrag des Sultan Saladin errichtet.
Unweit der Stadt befinden sich auch die berühmten Pyramiden von Gizeh, sie sind das einzig erhaltene der sieben Weltwunder der Antike und gehören zu den bekanntesten Bauwerken der Menschheit. Die Ägypter selbst nennen die Pyramiden El Ahram zu Deutsch „die Heiligtümer“. Der Name Kairo bedeutet im Übrigen „die Starke“ oder „die Eroberin“.
Gizeh
Nach der Hauptstadt Kairo und der Metropole Alexandria ist Gizeh die drittgrößte Stadt Ägyptens, sie zählt etwa 3,3 Millionen Einwohner und gehört zur Metropolregion Kairo. Die Stadt liegt am Westufer des Nils, etwa 20 Kilometer südwestlich der Innenstadt Kairos und ist berühmt für ihre historisch bedeutenden Bauwerke zu denen die Pyramiden von Gizeh (Pyramide des Mykerinos, Chephren Pyramide und die Cheops oder Große Pyramide), die Sphinx und die Nekropole von Gizeh gehören.
Sowohl die Pyramiden als auch die Nekropole von Gizeh gehören seit 1979 zum UNESCO Weltkulturerbe, zudem sind die weltberühmten und imposanten Pyramiden von Gizeh das einzige erhaltene der Weltwunder der Antike. Weiterhin zählen sie zu den ältesten und gleichzeitig bekanntesten Bauwerken der Menschheit.
Assuan
Die südlichste Stadt Ägyptens ist Assuan, deren Verwaltungsgebiet des gleichnamigen Gouvernements bis an die Grenze zum Sudan heran reicht. Der rund 280.000 Einwohner zählende Ort erstreckt sich am östlichen Ufer des Nils.
Besondere Berühmtheit erlangte die Stadt durch den in der Nähe errichteten Assuan-Hochdamm, dessen Bau zur Folge hatte, dass zahlreiche Dörfer sowie der Tempel Abu Simbel umgesiedelt wurden. Dies war notwendig, da die Dörfer und das einzigartige Kulturdenkmal sonst vom Stausee überflutet worden wären.
Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören das Assuan Museum, das Nubische Museum, die Erzengel-Michael-Kathedrale, der Fatimidische Friedhof, das Mausoleum des Aga Khan und die Nekropole der Herrscher von Elephantine.
Insel Agilkia
In der Nilregion in Südägypten liegt die Insel Agilkia im Stausee des Old Assuan Dam. Besucher können die Insel über den unteren Teil des Assuan-Staudammes mit einem Motorboot erreichen. Eine wunderschöne Insel, auf der man während einer Rundreise den Tempel von Philae in die Besichtigungen mit einplanen sollte. Im Jahr 1902 wurde der Komplex durch den Bau des alten Staudamms teilweise überflutet. Der Tempel von Philae war der Göttin Isis gewidmet und musste durch den Bau des Staudamms auf die Insel Agilkia umziehen. Er ist in der griechisch-römischen Zeit entstanden und befindet sich jetzt 3 Kilometer südlich des alten Staudamms. Eins der letzten großen Heiligtümer der altägyptischen Religion präsentiert noch in der heutigen Zeit die ungeheure Baukunst der Ägypter. Ein Besuch am Abend ist besonders empfehlenswert, denn dann kann man an einer zauberhaften Musik- und Lichtshow teilnehmen, die unvergessliche Eindrücke hinterlassen wird.
Kom Ombo
In Oberägypten, direkt am Ufer des Nil, befindet sich der rund 75.000 Einwohner zählende Ort Kom Ombo. Die Stadt liegt nur etwa 40 Kilometer nördlich von Assuan. Zu einem beliebten Touristenziel wurde Kom Ombo vor allem wegen seines imposanten Doppeltempels, welcher sich ganz majestätisch direkt am Nilufer erhebt. Die Ruinen dieses beeindruckenden Bauwerks waren bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zum Großteil mit Sand bedeckt und wurden erst dann freigelegt und restauriert. Leider konnte das große Mammisi (Geburtshaus), welches bis ins 19. Jahrhundert hinein vor dem Tempel stand nicht wieder errichtet werden, da es von einer gewaltigen Nilschwemme zerstört wurde.
Edfu
Edfu liegt etwa 100 km südlich von Luxor zwischen Esna und Assuan am Westufer des Nils. Edfu ist heute eine mittelgroße Stadt, die vor allem durch die Landwirtschaft und den Tourismus eine große wirtschaftliche Bedeutung für die Region hat. Bekannt ist die Stadt vor allem für den gut erhaltenen Tempel des Horus von Edfu.
Die berühmte Ruine des Horustempels, welcher auch häufig nur Tempel von Edfu genannt wird, befindet sich am westlichen Stadtrand von Edfu, ist allerdings nicht die einzige Sehenswürdigkeit der Stadt.
Eine weitere stellen die Ruinen der antiken Stadt dar. Bei der Ausgrabung von Teilen der antiken Stadt wurden zudem Häuser aus der griechischen, römischen und byzantinischen Zeit gefunden.
Luxor
Luxor liegt am östlichen Ufer des Nils im Süden Ägyptens und hat rund 500.000 Einwohner.
Die Stadt gilt als eines der bedeutendsten archäologischen Zentren der Welt und wird oft als das „größte Freilichtmuseum“ bezeichnet. Hier finden sich auf engem Raum Zeugnisse mehrerer Jahrtausende ägyptischer Geschichte.
Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehören die Tempelanlagen von Karnak und der Luxor-Tempel. Sie sind durch eine historische Sphinxallee miteinander verbunden. Auf der Westseite des Nils locken das Tal der Könige mit den Gräbern der Pharaonen – darunter das Grab von Tutanchamun – sowie der Tempel der Hatschepsut und die gewaltigen Memnonkolosse.
Luxor ist ein wichtiger Ausgangspunkt für Nilkreuzfahrten und bietet neben lebendigen Basaren auch traditionelle Felukenfahrten. Auf einzigartige Weise verbindet die Stadt altägyptische Kultur mit dem heutigen Leben am Nil.
Länderinfo
Ägypten (EG)
Ägypten liegt im Nordosten von Afrika. Es ist flächenmäßig knapp dreimal so groß wie Deutschland und die Geburtsstätte einer der ältesten Kulturen der Welt. Das fortschrittliche Land ehrt bis heute die einstigen Herrscher, die Pharaonen, die Ägypten zu einem reichen Erben von zahllosen imposanten Bauwerken machten. So zum Beispiel die Pyramiden und die Sphinx, diese sogenannten „Wunderwerke der Architektur“ zählen zu den bekanntesten Bauwerken der Erde und gehören zu den Weltwundern der Menschheit. Für Geschichtsliebhaber ist das Land als Reiseziel besonders gut geeignet, da mit den Pyramiden von Gizeh, Abu Simbel oder der Tempel von Luxor geschichtliches Kulturerbe gesehen werden kann.
Das wichtigste für die Ägypter ist ohne Zweifel der Nil, denn ohne ihn könnte das Land nicht existieren.
Zu beiden Seiten des Nils breitet sich die Sahara aus, welche mit 9,2 Mio qm die größte Trockenwüste der Welt ist.
Kairo ist mit 19,5 Millionen Einwohnern nicht nur Ägyptens Hauptstadt, sondern auch die größte Stadt Afrikas. In ihr existieren die orientalische Gelassenheit und das hektische Leben einer Großstadt nebeneinander.
Ägypten gewinnt jedes Jahr neue Touristen, da die humanen Preise einen Luxusurlaub mit viel Kultur zulassen.
Besonders bietet sich eine Kombination aus Rundreise, Nilkreuzfahrt und anschließendem Badeurlaub an. Sie sorgt für einen abwechslungsreichen Aufenthalt, mit interessanten Erkundungen und Abenteuer. Weiterhin bietet sie Erholung und gibt dem Reisenden die Gelegenheit, das Erlebte zu verarbeiten und Revue passieren zu lassen.
Beste Reisezeit: Ägypten kann man je nach Vorhaben ganzjährig bereisen. Dabei ist die beste Reisezeit für Rundreisen von Oktober bis März und zum Baden von Mai bis Oktober.
Klima: Es herrscht in allen Teilen des Landes ein Wüstenklima, wobei die Tages-und Nachttemperaturen stark schwanken. Es gibt nur wenige Regentage im Jahr.
Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und
medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie
unter folgendem Link:
Wir
weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über
diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen
nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des
jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.
Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.
Währung: Ägyptischer Pfund = 100 Piaster
Flugdauer: ca. 4 Stunden (nonstop)
Ortszeit: MEZ + 1
Gut zu wissen: Respektieren Sie den Islamischen Glauben und begegnen Sie den Menschen mit Achtung. Nichtmuslimen ist es untersagt eine Moschee zu betreten.
Tragen Sie stets Kleidung, welche die Arme und die Beine bedeckt. Kurze Hosen sind nur am Strand erlaubt.
Weiterhin ist Trinkgeld für erbrachte Leistungen in Ägypten gerne gesehen.
Sollten Sie mit dem Taxi fahren wollen wird erwartet, dass Sie den Preis vor Beginn der Fahrt aushandeln.
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