Istanbul, die vielfältige Brückenstadt am Bosporus, verknüpft die Kulturen Europas und Asiens und lockt mit so manchem Juwel. Bewundern Sie die Blaue Moschee und erleben Sie den Großen Basar mit allen Sinnen. Im märchenhaften Herz Anatoliens entdecken Sie bizarre Feenkamine, Mützenberge und andere Steinskulpturen. Wir lassen uns von der atemberaubenden Landschaft verzaubern und erkunden die Felsformationen bei einer leichten Wanderung.
1. Tag Hosgeldiniz
Im Laufe des Tages Linienflug von Frankfurt nach Istanbul. Mit dem Taxi oder der Metro gelangen Sie bequem und individuell zum zentralen Stadthotel. Der Flughafenbus hält wenige Meter entfernt vom Hotel. Um 19.00 Uhr trifft Sie Ihr Marco Polo Scout zu einem ersten gemeinsamen Spaziergang entlang der Istiklalstraße und im Stadtteil Pera.
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2. Tag Blaue Moschee und Großer Basar
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen wir den Sultan-Ahmet-Platz. Wir flanieren vom Hippodrom, wo die römischen Kaiser aus ihrer Loge Pferderennen zusahen, zum Ägyptischen Obelisk. Dann betreten wir die Sultan-Ahmet-Moschee, größtes und prunkvollstes Gotteshaus in Istanbul. Sie verdankt ihren Beinamen "Blaue Moschee" den wunderschönen Fayencen, welche die Wände zieren. Wie wurde vor 1500 Jahren die Hagia Sophia, das damals größte Bauwerk der Welt, in nur fünf Jahren geplant und errichtet? Bei der Außenbesichtigung erzählt uns der Scout vom Meisterstück des alten Byzanz. Wir tauchen in die engen Gassen des kuppelüberdachten Großen Basars ein und lassen uns von Stand zu Stand treiben. In einem typischen Kaffeehaus stärken wir uns mit einem kräftigen Mokka, bevor wir in der monumentalen Süleyman-Moschee aus dem 16. Jahrhundert die andächtige Stille im Inneren und den Ausblick von der Terrasse genießen.
Verpflegung: F
Sehenswürdigkeiten
Antikes HippodromBlaue MoscheeHagia Sophia
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3. Tag Freie Zeit oder Ausflug zum Gewürzbasar
Ein ganzer Tag für eigene Erkundungen. Oder Sie kommen mit zum Ausflug im komfortablen Reisebus (Ausflugspaket, 200 €). Der erste Stopp gilt dem Gewürzbasar, wo Sie in Farben und Düften schwelgen. Nach einer Pause im Markt entdecken wir die Bauten rund um den Basar: das Alte Postamt und das Jugendstilhaus Flora Han. Mit einem Boot schippern Sie danach gemütlich über den Bosporus vorbei am Dolmabahçe-Palast, der Rumeli-Festung und dem Mädchenturm. Ein Geheimtipp sind die Stadtteile Fener und Balat. Beim Spaziergang von der Eisernen Stefanskirche bis zum Griechisch-orthodoxen Pat-riarchat entdecken Sie eine komplett neue Facette von Istanbul. Der Ausflug endet in Galataport – wer möchte, bleibt zum Sundowner in einer der vielen Bars.
Verpflegung: F
Sehenswürdigkeiten
Bosporus
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4. Tag Auf nach Kappadokien
Transfer zum Flughafen für den Inlandsflug nach Kayseri. Nach der Landung begleitet Sie der Scout zum Hotel in Ortahisar. Nachmittags erkunden wir den Ort gemeinsam bei einem Spaziergang.
Verpflegung: F
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Kayseri
5. Tag Ortahisar oder Göreme und die Drei Grazien
Wer Kappadokien heute aus einer ganz besonderen Perspektive erleben möchte, startet vor dem Tagesprogramm in der Stille der Morgendämmerung zu einer Fahrt im Heißluftballon (gegen Mehrpreis, auf Anfrage) und schwebt andächtig über die magische Landschaft. Genießen Sie am freien Tag die Annehmlichkeiten des Hotels. Oder Sie begleiten den Scout zum Ausflug (Ausflugspaket, 200 €) nach Göreme und Uçhisar. Nach dem Frühstück fahren wir zu den bekanntesten Tuffsteinkegeln dieser Region, den Drei Grazien. Im Dorf Uçhisar gehen wir rund um den höchsten der Tuffsteinkegel spazieren. Uns bietet sich ein grandioser Ausblick über die Formationen und auf die Vulkane Erciyes Dagi und Hasan Dagi, die einen wichtigen Beitrag zur Entstehung der geradezu unwirklichen Landschaft geleistet haben. Beim Rundgang in Göreme erkunden wir Spuren des frühen Christentums – in den weichen Tuffstein gegrabene Kirchen, mit teils wunderbar erhaltenen Fresken kunterbunt bemalt. Am Nachmittag bummeln wir in der Töpfereistadt Avanos am Fluss Kizilirmak und beschließen den erlebnisreichen Tag im Devrent-Tal, wo die Feenkamine und Formationen aus Tuff die Fantasie anregen – steht da ein Kamel und ist das nicht der Hut Napoleons?
Verpflegung: F
Sehenswürdigkeiten
Göreme Tal
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GöremeAvanos
6. Tag Ortahisar oder Gülsehir und Mustafapasa
Ein weiterer Tag für eigene Erkundungen. Oder Sie kommen mit zum Ausflug nach Mustafapasa und in die Unterwelt Kappadokiens (Ausflugspaket, 200 €). Uns zieht es zunächst zu den farbenfrohen Fresken der Johanneskirche in Gülsehir. Danach steigen wir hinab in eine der unterirdischen Städte in Kappadokien. Beim Spaziergang durch Mustafapasa, dem ehemaligen Sinasos, erfahren wir, wie die Einwohner durch Kaviarhandel mit Russland einst zu den reichsten Leuten Kappadokiens wurden. Ihre kunstvoll verzierten Steinhäuser können wir noch heute bestaunen. Nach dem Bevölkerungsaustausch von 1923 kamen Türken aus Griechenland hierher. In den Ruinen des Keslik-Klosters stärken wir uns bei Schwarztee.
Verpflegung: F
Sehenswürdigkeiten
Unterirdische Städte Kappadokiens
7. Tag Das Rote Tal
Filmreife Fantasykulisse im Roten Tal: Spitze Felspyramiden und ausgewaschene Hügel in rotem Tuff legen das Gelände in Falten und Wellen – ein Paradies für Hobbyfotografen. Wir wollen nah ran an die Motive und durchqueren das Tal zu Fuß (1,5 Std., leicht), Obstbäume säumen den Weg. In einem Teppichzentrum zeigen uns die Frauen, wie sie die traditionelle Knüpfkunst bewahren und weitergeben. Wir lernen, wie man die Ornamente vom Millimeterpapier liest, Knoten bindet, den Schussfaden schießt und am Ende einer Reihe die Wolle abschneidet. Schon erstaunlich, was hier mit flinken Händen für Teppiche gezaubert werden. Am Nachmittag bewundern wir im Zelve-Tal und dem Pasabagi-Tal die vielleicht fotogensten Tuffsteinkegel der ganzen Region.
Verpflegung: F
Sehenswürdigkeiten
Rotes Tal
8. Tag Rückflug
Am Vormittag Transfer zum Flughafen von Kayseri und Linienflug mit Turkish Airlines nach Istanbul. Weiterflug nonstop nach Frankfurt mit Ankunft am Abend.
Verpflegung: F
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. (F=Frühstück)
Antikes Hippodrom
In der Nähe der bekannten blauen Moschee steht das Hippodrom. Ein Hippodrom ist eine Pferderennbahn, in der dann auch die Wagenrennen stattfanden. Das antike Hippodrom von Istanbul ist 324 von Konstantin neu aufgebaut worden. Es steht geschrieben, dass bis zu 100.000 Besucher hier Platz fanden. 450 Meter lang und 350 Meter breit war das damalige Hippodrom, also die eigentliche Rennstrecke plus die Tribüne.
Der Kaiser hatte sogar seine eigene Loge, die er gleich vom Palast aus betreten konnte. Einst eine reich mit Pferdestatuen geschmückte Rennbahn, von denen noch einige gut erhaltene Stücke im Museum bewundert werden können, sieht man heute nur noch einige Überreste dieses Hippodroms.
Blaue Moschee
Die Sultan Ahmed-Moschee ist überall bekannt unter den Namen Blaue Moschee. Sie steht in Istanbul in der Türkei. Die Blaue Moschee ist ein sehr imposantes und großes Bauwerk mit sechs Türmen. Es ist auch die Einzige, die so viele Türme hat. Sie werden Minarette genannt und von da aus ruft man seine Bürger zum Gebet auf. Die Moschee wurde zwischen 1609 und 1616 vom 14 jährigen Sultan Ahmet I. in Auftrag gegeben. Er wollte unbedingt die Hagia Sophia Moschee, die genau gegenüberliegt, übertreffen. Die Sultan Ahmed-Moschee ist zwar sehr groß, doch ihre Formen kann man fast als sanft beschreiben. Es ist kein klobiger Bau, sondern ganz im Gegenteil. Der innere Gebetsraum misst 51 mal 53 Meter. Darüber wölbt sich auf vier Pfeiler eine große Kuppel, die einen Durchmesser von etwas über 22 Meter hat. Den Namen Blaue Moschee bekam sie, weil es im Innenraum über 21.000 Kacheln gibt, die überwiegend in blau gehalten sind, auf denen diverse traditionelle Pflanzenmotive zu sehen sind. 260 Fenster lassen die Blaue Moschee in ein fast mystisches Licht tauchen. Die Glasscheiben der Fenster stammen noch aus dem 17. Jahrhundert. Früher umgab die Sultan Ahmed-Moschee eine Mauer, die heute nur noch an der Nordwand steht. Damit wurde die Moschee vom Hof getrennt. Zu der Moschee gehören aber auch noch andere Gebäude. So gibt es eine Armenküche, ein Hospital, einen Basar und auch eine höhere Schule. In einem Gebäude ruht Ahmet I. mit seinen drei Söhnen und seiner Frau. Besichtigt man die Blaue Moschee, so wird man gleich in dieser ganz besonderen Atmosphäre gefangen. Sie ist auf jeden Fall ein Muss für jeden Istanbul Besucher. Die Blaue Moschee ist einer der beeindruckendsten Bauten auf der Welt. Sultan Ahmet I. Starb, kurz nachdem die Moschee fertig war. Eigentlich wollte er die sechs Minarette noch vergolden lassen, aber das wurde dann doch zu teuer. Er schuf auch ohne Vergoldung mit der Blauen Moschee ein sehr imposantes Bauwerk, das noch heute einen großen Stellenwert unter den Sehenswürdigkeiten in der Türkei einnimmt.
Hagia Sophia
Die Hagia Sophia steht in Istanbul in der Türkei und ist eines der bedeutendsten Denkmäler. Zuerst wurde sie im Dezember 537 als Kirche gebaut und geweiht. Die Hagia Sophia war knapp 56 Meter hoch. Sie wurde damals in fünf Jahren und zehn Monaten errichtet. Dafür sorgte der damalige Kaiser Justinian, der die Architektur damals sehr förderte und auch gern seine Macht und Reichtum nach außen hin demonstrierte. 558 stürzte die Kuppel durch ein Erdbeben ein. Sie wurde dann neu aufgebaut und die einzelnen Träger noch einmal verstärkt. Die Unterkonstruktion stürzte im 13. und 14. Jahrhundert zwar immer einmal wieder ein, aber ansonsten erlitt die Hagia Sophia keine weiteren Schäden. 1453 wurde die Hagia Sophia im Zuge durch die Eroberung der Osmanen zur Moschee ausgebaut. Sie bekam zwei Minarette und wurde innen ganz neu ausgestattet. 1573 dann wird die Moschee noch einmal mit vier Minaretten ausgestattet und hatte nun sechs. Innen wurden die Gebetsräume verändert und der gesamte Bau noch einmal renoviert. Jetzt war die Hagia Sophia das größte Gebetshaus in Istanbul. 1934 erklärt Kemal Atatürk die Hagia Sophia zum Museum. Alle christlichen Symbole, die übermalt worden sind, wurden wieder freigelegt. Nun ist die Hagia Sophia für alle Menschen offen. Jeder Besucher der Hagia Sophia spürt gleich schon fast einen unwirklichen Eindruck dieses Gebäudes. Steht man im Hauptraum und schaut auf die Kuppel, die 33 Meter Durchmesser hat und fast 14 Meter hoch ist, dann ist man überwältigt. Die ganze Architektur und Bauweise wird jeden Gast tief beeindrucken. Aber nicht nur die Bauweise lässt die Hagia Sophia mystisch erscheinen, sondern auch die ganz besondere Lichtführung trägt dazu bei. Es sieht aus, als wenn das Gebäude leuchtet. Silber, Gold und Marmor verstärken diesen Eindruck noch und lassen die Hagia Sophia von innen strahlen.
Bosporus
Der Bosporus ist eine 30 Kilometer lange Meerenge, welche die Kontinente Asien und Europa trennt. Gleichzeitig verbindet die Lebensader das Schwarze Meer im Norden mit dem Marmarameer im Süden von Istanbul. Vom Bosporus aus genießt man die schönste Aussicht auf die Stadt Istanbul, daher sollte auf einer Rundreise durch die Türkei eine Bosporusrundfahrt immer mit eingeplant werden. Südlich der Galatabrücke starten die meist 1,5 Stunden dauernden Bootsfahrten. Gegenüber der Straßenbahnhaltestelle Eminönü legen die preiswertesten Schiffe ab. Tickets kann man direkt vor Ort erwerben und die Boote fahren los, sobald sie voll sind. Die meisten Schiffe bieten den Gästen kleine Snacks und Getränke an. Die Strecke führt entlang dem europäischen Ufer hinauf und am asiatischen Ufer wieder hinunter. Um einen guten Sitzplatz zu bekommen, sollte man sich rechtzeitig vor der Abfahrt auf dem Boot befinden, denn die guten Plätze sind schnell vergeben.
Göreme Tal
Das Göreme-Tal im Herzen Kappadokiens zählt zu den faszinierendsten Reisezielen der Türkei. Es ist berühmt für seine einzigartigen Feenkamine. Das sind turmartige Tuffsteinformationen, die über Jahrtausende durch Wind und Wasser geformt wurden. Diese bizarren Felsen prägen die Landschaft und wurden von Menschen schon vor Jahrhunderten ausgehöhlt, um Wohnräume, Lagerräume, Ställe und kunstvoll verzierte Kirchen zu schaffen, die bis heute das Landschaftsbild prägen. Ein Highlight ist das Göreme Open-Air Museum, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Die Anlage besteht aus mehreren in den Fels gehauenen Klosteranlagen, Kirchen und Kapellen aus byzantinischer Zeit, die mit farbenprächtigen Fresken aus dem 10. bis 12. Jahrhundert verziert sind. Besonders sehenswert sind die Dunkle Kirche (Karanlık Kilise), deren Fresken sich in einem außergewöhnlich guten Zustand befinden, und die Tokalı-Kirche mit ihren detailreichen Szenen aus dem Neuen Testament. Das Göreme-Tal ist auch ein Paradies für Naturliebhaber. Gut markierte Wanderwege führen durch die umliegenden Täler wie das Love Valley, das Rose Valley und das Pasabag-Tal. Hier begegnen Sie einer Mischung aus bizarren Felsformationen, Weinreben, Aprikosenbäumen und spektakulären Aussichtspunkten. Besonders eindrucksvoll ist ein Besuch in den frühen Morgenstunden, wenn zahlreiche Heißluftballons lautlos über das Tal schweben und die Landschaft in sanftes Licht tauchen. Das Tal ist leicht von der Stadt Göreme aus zu erreichen und lässt sich sowohl zu Fuß als auch mit geführten Touren erkunden. In der Nähe befinden sich zudem weitere Sehenswürdigkeiten wie die unterirdischen Städte Derinkuyu und Kaymaklı, die Sie besichtigen können. Das Göreme-Tal ist ein lohnendes Ziel für alle, die auf ihrer Rundreise durch Kappadokien Naturerlebnis, Kulturgeschichte und beeindruckende Fotomotive verbinden möchten.
Unterirdische Städte Kappadokiens
Derinkuyu – die faszinierende Untergrundstadt in Kappadokien Die unterirdische Stadt Derinkuyu ist eine der beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten in Kappadokien und ein absolutes Highlight auf jeder Türkei-Rundreise. Komplett im weichen Tuffstein angelegt, wird auch heute noch ein einzigartiger Einblick in das Leben vergangener Jahrtausende geboten.
Bereits um 2000 v. Chr. begannen die Bewohner der Region damit, mit einfachsten Werkzeugen Höhlen in den Fels zu schlagen.
Daraus entstanden im Laufe der Zeit weit verzweigte unterirdische Städte, die Wohnräume, Kirchen, Lager, Ställe, Belüftungsschächte und sogar unterirdische Wasserläufe umfassen. Manche Gebäude reichen bis zu 85 Meter in die Tiefe. Forscher vermuten, dass sie als Schutz vor Feinden und vor den damals aktiven Vulkanen dienten, die damals für große Gefahr sorgten.
Derinkuyu war eine riesige unterirdische Stadt, die bis zu 20.000 Menschen beherbergen konnte und über
kilometerlange Tunnel mit der benachbarten Stadt Kaymakli verbunden war. Besonders beeindruckend sind die Überreste von Kirchen mit Apsiden und Taufbecken. Sie zeugen davon, wie vollständig das Leben hier unter der Erde organisiert war.
Wer die Geheimnisse Kappadokiens entdecken möchte, für den ist ein Besuch von Derinkuyu eine faszinierende Zeitreise in die Vergangenheit und ein unvergessliches Erlebnis.
Rotes Tal
Das Rote Tal liegt in der Region Kappadokien in der Türkei und zählt zu den spektakulärsten Landschaftsformationen der Gegend. Die Region ist dünn besiedelt, es leben nur wenige Dörfer in der Umgebung, wodurch das Tal eine besonders ursprüngliche und ruhige Atmosphäre behält. Dank seiner einzigartigen Felsformationen, farbigen Täler und Höhlenkirchen zieht das Rote Tal Besucher an, die Natur, Geschichte und abenteuerliche Wanderungen erleben möchten.
Die Landschaft des Roten Tals entstand durch vulkanische Aktivitäten vor Millionen von Jahren, die Tuffsteinablagerungen formten. Jahrtausende der Erosion schufen die charakteristischen roten und goldfarbenen Felsformationen. Frühe Christen nutzten viele der Höhlen als Wohnstätten, Kirchen und Klöster, wovon noch heute Fresken und Ruinen zeugen.
Besonders sehenswert sind die bizarre Felslandschaft, die Höhlenkirchen mit antiken Fresken, die spektakulären Aussichtspunkte bei Sonnenauf- und -untergang sowie die gut markierten Wanderwege durch das Tal. Auch Fototouren, Ballonfahrten über die Region und Erkundungen der angrenzenden Täler wie das Rose Valley oder Kızılçukur machen den Besuch unvergesslich.
Mit seiner Mischung aus geologischer Einzigartigkeit, historischer Bedeutung und atemberaubender Natur verkörpert das Rote Tal das typische Flair Kappadokiens – farbenprächtig, geheimnisvoll und landschaftlich eindrucksvoll.
Istanbul
Istanbul liegt in der Türkei und erstreckt sich über zwei Kontinente, nämlich Europa und Asien. Dadurch vermischen sich in dieser Stadt auch zwei Kulturen, die christliche und die islamische. Istanbul hat auch noch viele historische Bauwerke, die zum Teil aus dem 15. Jahrhundert stammen. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten sind in dieser Stadt zu finden, wie zum Beispiel die Blaue Moschee. Sie besteht aus sechs Minaretten, was sehr selten ist. Diese historischen Bauten sind sehr beeindruckend. Istanbul hat zirka acht Millionen Einwohner. Diese Stadt bietet Ihren Besuchern aber nicht nur die interessante historische Seite, sondern auch viel modernes Stadtleben mit all seinen Facetten.
Kayseri
Kayseri ist eine türkische Stadt in der kappadokischen Provinz Kayseri, die genau so heißt wie ihre Hauptstadt. Hier leben ungefähr 900.000 Einwohner. Kayseri ist eine wohlhabende Stadt, die weit bekannt ist durch den Bau von Möbeln. Aber auch Haushaltswarenprodukte und eine florierende Lebensmittelproduktion macht diese Stadt bekannt. So kommt der als Delikatesse gehandelte Pastirma Schinken hierher. Rund um die Stadt gibt es diverse Stätten, wo Ausgrabungen gemacht werden oder Felsreliefe, die besichtigt werden können. Kayseri ist mehr ein Verkehrsknotenpunkt und somit ein recht reger Handelspunkt der Türkei. Für Gäste gibt es hier nicht allzu viel zu sehen. Es ist keine typische Touristenstadt. Auf jeden Fall sind die Märkte mit den kulinarischen Spezialitäten sehenswert, und auch der eine oder andere Teppich kann gekauft werden. Hier erlebt der Gast noch das richtige türkische Leben.
Göreme
Göreme ist ein touristenreicher türkischer Ort in Kappadokien. Er gehört zu dem Nationalpark Göreme, der weltbekannt durch seine vulkanischen Tuffsteingebilde ist. Besonders attraktiv sind die in das Gestein gehauenen Wohnanlagen, Kapellen und Kirchen.
Die ersten Christen besiedelten in dieser Form Göreme und versteckten sich in dieser Gesteinslandschaft vor ihren Feinden. Die Wohnanlagen sind teilweise unterirdisch angelegt und lieferten somit den damaligen Bewohnern nicht nur Schutz vor ihren Feinden, sondern auch vor dem Klima. Die Tuffsteinhäuser boten in der sommerlichen Hitze viel Kühle und im Winter eine gute Isolation gegen die Kälte. Noch nicht alle Wohnanlagen sind bis heute gefunden worden, aber es sollen schätzungsweise 100 dieser unterirdischen Behausungen bestehen.
Avanos
Avanos am Fluss Kizilirmak, dem längsten in der Türkei, ist ein beliebtes Ziel für Touristen. Das eher kleine Städtchen in Kappadokien ist Ausgangspunkt für Ausflüge in die faszinierende Welt der unterirdischen Städte, von denen es noch etwa 40 gibt. Özkonak liegt am nächsten zu Avanos.
Avanos ist ein Eldorado für Freunde der Töpferkunst. Die vielen preiswerten bis luxuriösen Unterkünfte empfehlen ihren Gästen gerne die passenden Töpferkurse. Auch Shopping ist in dieser Stadt etwa 900 m über dem Meeresspiegel kein Problem. Das Sortiment ist erstaunlich groß, auch an Restaurants und Bars, wo Einheimische und Besucher gleichermaßen gerne feucht und fröhlich feiern.
Länderinfo
Türkei (TR)
Die Türkei, das Land zwischen Europa und Asien, ein Land mit einer faszinierenden und sehr alten Kultur und langen Geschichte. Daneben lockt die Türkei aber auch mit traumhaften Stränden und einem sehr warmen Klima, welches zusammen mit den Traumstränden perfekte Bedingungen für einen erstklassigen und unvergesslichen Badeurlaub. Doch wer nur zum sonnenbaden, relaxen und schwimmen in die Türkei gekommen ist, der wird wohl das Beste verpassen, denn die Städte und Landschaften des Landes halten so viel Sehenswertes für die Besucher bereit, dass selbst ein ganzer Monat Urlaub kaum ausreichen würde um all die Schönheiten und Höhepunkte der Türkei zu erkunden. In der Metropole Istanbul, in der gleich drei Großmächte ihre Spuren hinterlassen haben, gilt es die Hagia Sophia, eines der bedeutendsten Bauwerke der Antike oder auch die Süleymaniye Moschee, die blaue Moschee Sultan Ahmet, den Topkapi Palast sowie den Große Bazar Kapali Carsi zu besichtigen.
Auch die türkische Hauptstadt Ankara hält einige Highlights für ihre Besucher bereit, so beispielsweise das Mausoleum Atatürks (Anitkabir), die Kocatepe-Moschee, die römischen Ruinen des Augustustempels mit der Juliansäule, die Hacibayram-Moschee oder den Atakule-Fernsehturm. Zudem ist das Land reich an natürlichen Sehenswürdigkeiten, wie die Region Kappadokien, ihre Landschaft ist geprägt von Vulkanausbrüchen welche zwar schon mehrere Millionen Jahre zurück liegen, aber nachhaltige Spuren hinterlassen haben. So wird die von Tuff-Gebilden durchzogene Gegend oft als Mondlandschaft bezeichnet. Wichtigster Ort dieser Region ist Göreme, hier können Höhlenkirchen und einzigartige Felsformationen erkundet werden, außerdem gibt es in Kappadokien zahlreiche unterirdische Städte. Die Türkei bietet also neben Badestränden und Metropolen auch eine unglaublich beeindruckende und einmalige Natur. Auf einer Rundreise lernen Sie bequem sämtliche Highlights dieses riesigen und beeindruckenden Landes kennen.
beste Reisezeit:
Mai bis Oktober
Klima:
An den Küsten (außer Schwarzes Meer) herrscht Mittelmeerklima, im Rest des Landes dominiert ein gemäßigtes Klima.
Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:
Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind. Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.
Währung:
1 Neue Türkische Lira = 100 Kurus
Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 45 Minuten
Ortszeit:
MEZ +1h
Gut zu wissen:
Der Austausch von Zärtlichkeiten sollte in der Öffentlichkeit vermieden werden. Negative Äußerungen und Kritik an der türkischen Politik sollten ebenfalls unterlassen werden. Allgemein wird empfohlen bettelnden Kindern nichts zu geben, da die Gefahr besteht, dass sie zu Berufsbettlern werden. Bei alten und kranken Bettlern ist das anders, ihnen kann man etwas geben.
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