1. Tag Von der Zugspitze über das Gatterl zur Hochfeldern Alm
Wir treffen uns am Zugspitzbahnhof in Garmisch-Partenkirchen uns fahren, nach der Begrüßung durch unsere(n) Bergwanderführer(in), mit der traditionsreichen Zugspitzbahn hinauf aufs Zugspitzplatt (2.580 m). Umgeben von hochalpiner Landschaft und einem fantastischen Panorama beginnt unsere gemeinsame Wanderwoche daher gleich mit einem absoluten Highlight. Mit Tiefblick ins Reintal steigen wir gut eine Stunde bergab zur Knorrhütte, der ältesten Schutzhütte des Alpenvereins. Nach einer ersten Rast geht es weiter zum Gatterl (2.024 m), dem Übergang zwischen Bayern und Tirol. Ein kurzes, drahtseilversichertes Stück führt uns ins Feldernjöchl, wo wir vom schroffen Hochgebirge ins sanfte Almgelände wechseln. Der Blick zu den imposanten Mieminger Bergen begleitet uns bis zur urigen Hochfeldern Alm, wo wir auf der Sonnenterrasse ankommen und den ersten Wandertag entspannt ausklingen lassen.
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Zugspitze
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Garmisch-Partenkirchen
2. Tag Am Seebensee und Drachensee vorbei ins Sellrain
Nach einen stärkenden Frühstück machen wir uns zu unserer heutigen Etappe auf den Weg uns stehen nur wenig später staunend am Seebensee, der still, türkis und perfekt eingerahmt vom Massiv der Zugspitze vor uns liegt. Über steile Serpentinen erreichen wir die Coburger Hütte, die uns mit ihrem Blick auf den Drachensee zu einer kurzen Rast einlädt. Wieder auf der Route windet sich unser Weg am Ufer entlang und schraubt sich anschließend hoch zur Grünsteinscharte (2.263 m), einem schmalen, spektakulären Durchschlupf zwischen steilen Felswänden.Der Abstieg ist ein wenig steinig, aber mit jedem Schritt wird das Gelände wieder sanfter. Bald schon erreichen wir das Lehnberghaus und wandern noch ein kurzes letztes Stück nach Arzkasten. Von dort bringt uns ein kurzer Transfer durchs Inntal zum Alpengasthof Praxmar gemütlich, abgelegen und umgeben von Tiroler Bergidylle. Ein perfekter Ausklang für einen eindrucksvollen Tag.
Sehenswürdigkeiten
Zugspitze
3. Tag Hoch hinaus über das Horntaler Joch zur Franz-Senn-Hütte
Wir brechen früh vom Alpengasthof auf, da wir heute den längsten Aufstieg der Woche vor uns haben. Die uns umgebende Landschaft erleichtert den Aufstieg - Dichte Zirbenwälder, blühende Alpenrosen und immer neue Ausblicke begleiten uns auf unseren Weg. Im weiten Horntal steigen wir stetig höher, bis wir schließlich das Horntaler Joch (2.812 m) erreichen. Oben genießen wir eine wohlverdiente Rast mit Tiefblick ins Oberbergtal und dem Gefühl, dem Himmel ganz nah zu sein.Der Abstieg führt entlang rauschender Wasserfälle und klarer Bergbäche, bis wir am Nachmittag die gemütliche Franz Senn Hütte erreichen, unsere heutigen Unterkunft.
4. Tag Auf dem Stubaier Höhenweg in das Stubaital
Mit knapp der Hälfte an Höhenmeter zum Vortag beginnt unser heutiger Tag entspannt auf leichtem Weg talweinwärts. Wir wandern auf den Stubaier Höhenweg, der sich sanft zum Schimmenieder, einem Gebirgspass auf 2.714 m, hochschlängelt. Wir werden begleitet von einem grandiosen Panorama und lassen uns von den Stubaier Gletscherbergen, die eindrucksvoll über dem Tal thronen, begleiten. Ab dem Pass führt uns der Weg stetig bergab. An der eindrucksvollen Neuen Regensburger Hütte machen wir unsere wohlverdiente Mittagspause. Der Blick zurück und das Panorama vor uns versetzen uns in Hochstimmung auf alles, was wir heute und die letzten Tage bereits geschafft haben. Nach der Rast steigen wir weiter hinab in den kleinen Weiler Falbeson, wo unsere Unterkunft für die heutige Nacht liegt.
5. Tag Im Land der Gletscher zur Siegerlandhütte
Unser heutiger Tag startet mit einem kurzen Busfahrt zur Mutternbergalm, der Talstation der Stubaier Gletscherbahnen. Mit dem Gletscherexpress geht es rasant bergauf, hinein in eine faszinierende Welt aus Eis, Fels und Licht. Hoch oben am Schaufeljoch beginnt unsere heutige Tour. Ein kurzer, faszinierender Weg führt und über den spaltenfreien Gaiskarferner weiter über Blockgelände zum Hüttengipfel oberhalb der Hildesheimer Hütte. Der letzte Abschnitt ist drahtseilversichert, aber gut ausgebaut und führt uns direkt auf die Sonnenterrasse der Hütte, wo wir bei herrlichem Blick auf die Ötztaler Alpen einkehren und die Bergküche genießen. Frisch gestärkt wandern wir konzentriert weiter zum Gamsplatzl. Wer mag, baut hier sein eigenes Steinmännchen und lässt es in Gesellschaft Dutzender anderer stiller Wächter zurück.Mehrere Gletscherbäche begleiten unseren weiteren Weg, mal rauschend, mal gluckernd, bis wir die malerisch gelegene Siegerlandhütte erreichen, unserer heutigen Unterkunft.
6. Tag Über das Schneeberghaus in die Kurstadt Meran
Unsere letzte gemeinsame Etappe beginnt mit einer eindrucksvollen Kammüberschreitung. Über einen verblockten Steig und eventuell ein paar letzter Schneefelder steigen wir hinauf zur Windachscharte (2.846 m). Wir befinden uns nun in Südtirol! Der Kontrast des alpinen Geländes zum saftigen Talgrund ist beeindruckend. Von hier oben öffnet sich uns ein letztes Mal der Blick auf die Ötztaler Alpen. Der Abstieg führt uns entlang des Ufers des Großen Timmels Schwarzsee, durch grüne Wiesen und Almgelände bis hinüber zum geschichtsträchtigen Schneeberghaus. Hier tauchen wir ein in die Vergangenheit des alpinen Bergbaus. Nach einer letzten Rast steigen wir über Forstwege weiter ab, bis wir die Timmelsjochstraße erreichen. Hier wartet schon unser Taxi, welches uns durch Serpentinen hinab nach Meran bringt. Während der Fahrt zieht die alpine Woche noch einmal wie ein Film vorüber. Angekommen im in Meran: Palmen, Promenaden, milde Luft wissen wir: Diese Reise bleibt!
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Timmelsjoch
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Meran
7. Tag Rückreise nach Garmisch-Partenkirchen
Früh am Morgen heißt es Abschied nehmen. Mit dem Taxi geht es nun zurück nach Garmisch-Partenkirchen. Still zieht die Landschaft an uns vorbei ¿ eine Woche voller Eindrücke klingt leise aus. Mittags erreichen wir schließlich den Ausgangspunkt unserer Reise und nehmen, erfüllt und dankbar für die gemeinsame Zeit, Abschied voneinander.
Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
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