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Reiseverlauf
Der Lake Tekapo gehört zu den spektakulärsten Naturwundern der neuseeländischen Südinsel und präsentiert sich als größter Binnensee der Region Canterbury mit einer beeindruckenden Wasserfläche von 83 Quadratkilometern. Als östlichster der drei großen Gletscherseen im Mackenzie Basin besticht der Lake Tekapo durch seine charakteristische türkisfarbene Färbung, die durch fein gemahlenes Gletschermehl entsteht und ihn zu einem der meistfotografierten Seen Neuseelands macht.
Der Name Tekapo stammt aus der traditionellen Maori-Sprache und setzt sich aus den Wörtern "taka" (Schlafmatte) und "po" (Nacht) zusammen - eine poetische Bezeichnung, die auf die ruhige, friedliche Atmosphäre dieses außergewöhnlichen Ortes hinweist. Die Maori nutzten die Region seit Jahrhunderten als Rastplatz auf ihren Wanderungen durch die Southern Alps, lange bevor europäische Entdecker die Schönheit des Lake Tekapo entdeckten.
Lake Tekapo hat sich in den letzten Jahren als Weltklasse-Reiseziel für Sternenbeobachtung etabliert und beherbergt das Mount John Observatory - eines der wichtigsten astronomischen Forschungszentren der südlichen Hemisphäre. Die Region um den Lake Tekapo gehört zum Aoraki Mackenzie Dark Sky Reserve, dem größten Dark Sky Reserve der Welt, wo Lichtverschmutzung praktisch nicht existiert. Diese einzigartigen Bedingungen ermöglichen es Besuchern, die Milchstraße, Südkreuz und andere Himmelskörper in einer Klarheit zu sehen, die in Europa unmöglich ist.
Das charmante Lake Tekapo Village hat sich von einem verschlafenen Bergdorf zu einem beliebten Touristenziel entwickelt und verzeichnet besonders in den letzten Jahren einen enormen Besucheransturm. Das Dorf bietet eine ausgezeichnete touristische Infrastruktur mit Hotels, Restaurants, Cafés und Souvenirläden, während es seinen authentischen Charme bewahrt hat. Von hier aus starten zahlreiche Aktivitäten rund um den Lake Tekapo und die umliegenden Southern Alps.
Die berühmte Church of the Good Shepherd am Ufer des Lake Tekapo gilt als eine der meistfotografierten Kirchen der Welt. Diese kleine Steinkirche wurde 1935 erbaut und bietet durch ihre großen Fenster einen spektakulären Blick auf den türkisfarbenen See und die schneebedeckten Gipfel der Southern Alps. Besonders zur Lupinen-Blütezeit von November bis Januar verwandelt sich die Umgebung in ein Meer aus violetten, rosa und blauen Blüten, die einen dramatischen Kontrast zum türkisfarbenen Wasser bilden.
Aktivitäten am Lake Tekapo sind so vielfältig wie die Landschaft selbst. Wanderungen führen zu verschiedenen Aussichtspunkten: Der Mount John Walkway bietet einen 360-Grad-Blick über das Mackenzie Basin und die umliegenden Bergseen, während der Tekapo Springs Trail zu den beliebten heißen Quellen führt. Die Tekapo Springs bieten ganzjährig warme Pools mit Temperaturen bis zu 40 Grad Celsius und spektakulären Blicken auf den See - perfekt für Entspannung nach einem Wandertag.
Für Abenteuerlustige bietet Lake Tekapo hervorragende Bedingungen für Kajak-Touren und Stand-Up-Paddling auf dem ruhigen Gletscherwasser. Scenic Flights mit Helikoptern oder Kleinflugzeugen ermöglichen atemberaubende Luftaufnahmen des Sees und der umliegenden Mount Cook Region. Im Winter verwandelt sich die Region in ein Skiparadies, mit den nahegelegenen Skigebieten Roundhill und Mount Dobson, die weniger überfüllt sind als die großen Skigebiete der Südinsel.
Die beste Reisezeit für Lake Tekapo hängt von den gewünschten Aktivitäten ab. Sommer (Dezember bis Februar) bietet die wärmsten Temperaturen und die spektakuläre Lupinen-Blüte, während Herbst (März bis Mai) golden gefärbte Landschaften und klare Nächte für Sternenbeobachtung bringt. Winter (Juni bis August) lockt mit Schneelandschaften und optimalen Bedingungen für Astrofotografie, da die langen Nächte mehr Zeit für Himmelsbeobachtungen bieten.
Lake Tekapo liegt strategisch günstig an der State Highway 8 und ist leicht erreichbar: Von Christchurch dauert die Fahrt etwa 3 Stunden, von Queenstown über den Lindis Pass etwa 4 Stunden. Viele Südinsel Rundreisen kombinieren Lake Tekapo mit dem nahegelegenen Lake Pukaki und dem Mount Cook Nationalpark, wodurch Besucher die spektakulärsten Gletscherseen und Berglandschaften der Südinsel in einer Tour erleben können.
Die wissenschaftliche Bedeutung des Lake Tekapo geht weit über seine touristische Attraktivität hinaus. Das University of Canterbury Mount John Observatory betreibt hier wichtige Forschung in den Bereichen Astronomie und Astrophysik. Die klaren Himmelsbedingungen machen Lake Tekapo zu einem idealen Standort für die Erforschung von Exoplaneten, Supernovae und anderen kosmischen Phänomenen. Besucher können an geführten Sternenbeobachtungs-Touren teilnehmen und dabei mehr über die Geheimnisse des südlichen Sternenhimmels erfahren.
Die Umweltschutz-Bemühungen rund um Lake Tekapo zielen darauf ab, die einzigartige Natur und die Dark Sky-Qualität für zukünftige Generationen zu bewahren. Spezielle Beleuchtungsvorschriften minimieren Lichtverschmutzung, während nachhaltige Tourismus-Praktiken die empfindlichen alpinen Ökosysteme schützen. Der Lake Tekapo ist ein perfektes Beispiel dafür, wie Naturtourismus und Umweltschutz erfolgreich miteinander vereinbart werden können.
Der auf der Südinsel gelegene See hat eine, je nach Jahreszeit schwankende, Größe von 82 bis 87 km² und wird durch Gletscherwasser gespeist, was auch zu seiner faszinierenden Farbe führt.
Der Fiordland Nationalpark erstreckt sich über die spektakuläre Südwestspitze der neuseeländischen Südinsel und umfasst mit mehr als 12.500 Quadratkilometern Neuseelands größtes Naturschutzgebiet. Diese UNESCO-Welterbe-Region gilt als eine der unberührtesten Wildnisgebiete der Welt und bildet das Herzstück jeder Südinsel Rundreise. Der Fiordland Nationalpark vereint dramatische Fjordlandschaften, kristallklare Bergseen und dichte Regenwälder zu einem einzigartigen Naturerlebnis, das jährlich über 500.000 Besucher aus aller Welt anzieht.
Die geografische Vielfalt des Fiordland Nationalpark ist außergewöhnlich: Während der östliche Teil von einem ausgedehnten Netzwerk verzweigter Bergseen wie dem Lake Te Anau und Lake Manapouri geprägt wird, dominieren an der wilden Westküste die weltberühmten Fjorde von Fiordland. Der Milford Sound und der Doubtful Sound gehören zu den bedeutendsten Touristenattraktionen Neuseelands und bieten Besuchern spektakuläre Bootfahrten zwischen senkrecht aufragenden Felswänden, tosenden Wasserfällen und einer einzigartigen Tierwelt.
Der Milford Sound, der bekannteste aller Fiordland-Fjorde, erstreckt sich über 15 Kilometer ins Landesinnere und wird von bis zu 1.200 Meter hohen Felswänden eingerahmt. Die berühmten Stirling Falls und Lady Bowen Falls stürzen hier direkt ins dunkle Fjordwasser, während Robbenkolonien und Fiordland-Pinguine ihre natürlichen Lebensräume bewohnen. Der Doubtful Sound präsentiert sich als ruhigere Alternative mit dreimal längerer Ausdehnung und zehnmal größerer Wasserfläche als sein berühmter Nachbar. Hier können Besucher absolute Stille erleben und mit etwas Glück Delfine oder sogar Wale beobachten.
Wandern im Fiordland Nationalpark gehört zu den außergewöhnlichsten Naturerlebnissen Neuseelands. Der Park bietet ein umfangreiches Netzwerk von Wanderwegen für alle Schwierigkeitsgrade: Von entspannten Tagestouren bis hin zu mehrtägigen Great Walks ist für jeden Wanderer etwas dabei. Der weltberühmte Milford Track gilt als "schönster Wanderweg der Welt" und führt über 54 Kilometer durch unberührte Wildnis, vorbei an spektakulären Wasserfällen, durch dichte Regenwälder und über alpine Pässe. Der Kepler Track bietet eine 60 Kilometer lange Rundwanderung um den Lake Te Anau mit atemberaubenden Ausblicken auf die Fiordland-Berge.
Für weniger erfahrene Wanderer bietet der Fiordland Nationalpark zahlreiche kurze Wanderwege und Naturpfade. Der Lake Matheson Walk führt zu perfekten Spiegelungen der Southern Alps, während der Mirror Lakes Walk einfache Zugänge zu den charakteristischen Bergseen bietet. Der Chasm Walk bei Milford Sound zeigt eindrucksvolle Felsformationen, die das Wasser über Jahrtausende geschaffen hat.
Die Tierwelt des Fiordland Nationalpark ist so einzigartig wie vielfältig. In den Fjorden leben Neuseeländische Pelzrobben, Dickschnabelpinguine und verschiedene Delfinarten. Die Wälder beherbergen den Takahe, einen flugunfähigen Vogel, der lange als ausgestorben galt, sowie den nachtaktiven Kiwi-Vogel. In den kristallklaren Gewässern schwimmen Süßwasserkrebs und Forellen, während in den Baumkronen der seltene Kea-Papagei seine akrobatischen Flugkünste zeigt.
Das Klima im Fiordland Nationalpark ist geprägt von hohen Niederschlägen, besonders an der Westküste, wo jährlich bis zu 8.000 Millimeter Regen fallen. Diese extremen Niederschläge schaffen die charakteristischen temporären Wasserfälle, die nach Regenfällen von den Felswänden stürzen und der Landschaft eine mystische Atmosphäre verleihen. Die beste Reisezeit für Fiordland sind die Sommermonate von November bis März, wenn die Wege zugänglich sind und die Wetterbedingungen für Wanderungen und Bootfahrten am stabilsten sind.
Te Anau fungiert als wichtigste Basisstadt für Fiordland-Erkundungen und liegt direkt am größten See der Südinsel. Von hier aus starten Touren zum Milford Sound, Doubtful Sound und zu den verschiedenen Wanderwegen. Die Stadt bietet umfassende Infrastruktur mit Unterkünften, Restaurants und Tourenanbietern, die Fjord-Kreuzfahrten, Helikopterflüge und Kajak-Touren organisieren. Die berühmten Glühwürmchenhöhlen von Te Anau bieten ein magisches Untergrundzentrum mit tausenden leuchtenden Glühwürmchen.
Der Fiordland Nationalpark ist Teil des Te Wahipounamu Welterbegebiets, das auch den Westland, Mount Cook und Mount Aspiring Nationalpark umfasst. Diese Anerkennung würdigt die außergewöhnliche natürliche Schönheit und die Bedeutung für den globalen Naturschutz. Für Besucher einer Neuseeland Rundreise ist Fiordland ein absolutes Muss - ein Ort, an dem die wilde Schönheit Neuseelands in ihrer ursprünglichsten Form erlebt werden kann.
Spannend zu wissen ist, dass die neuseeländischen Glühwürmchen nichts mit den deutschen Glühwürmchen gemein haben. Während die uns bekannten Glüh"würmchen" keine Würmer, sondern Käfer sind, sind die neuseeländischen Glühwürmchen tatsächlich kleine durchsichtige Würmer. Sie sind Mückenlarven, die mit dem Leuchten versuchen, Beute anzulocken, die sich schließlich in ihren Fangfäden verfängt.
Der Milford Sound gilt als Neuseelands berühmteste Naturattraktion und krönt als spektakulärster Fjord des Fiordland Nationalparks jede Südinsel Rundreise mit einem unvergesslichen Höhepunkt. Dieser 15 Kilometer lange Fjord im Südwesten der neuseeländischen Südinsel gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und zieht täglich Tausende von Besuchern in seinen Bann. Der britische Schriftsteller Rudyard Kipling bezeichnete den Milford Sound einst als das "achte Weltwunder" - eine Beschreibung, die angesichts der überwältigenden natürlichen Schönheit dieses Ortes vollkommen berechtigt erscheint.
Die Anreise zum Milford Sound ist bereits ein Erlebnis für sich. Während viele Besucher von Queenstown aus anreisen, was etwa fünf Stunden Fahrtzeit bedeutet, bietet sich Te Anau als wesentlich günstigerer Ausgangspunkt an. Die nur 120 Kilometer entfernte Stadt am größten See der Südinsel fungiert als Gateway zum Fiordland und ist über die spektakuläre Milford Road (State Highway 94) direkt mit dem Milford Sound verbunden. Diese Panoramastraße gilt als eine der schönsten Neuseelands und führt durch dichte Regenwälder, vorbei an spiegelglatten Seen und durch den beeindruckenden Homer Tunnel.
Am Milford Sound angekommen, werden Besucher von einem Naturschauspiel überwältigt, das seinesgleichen sucht. Senkrechte Felswände ragen über 1.200 Meter direkt aus dem dunklen Fjordwasser empor, während spektakuläre Wasserfälle wie die Stirling Falls und Lady Bowen Falls tosend in die Tiefe stürzen. Der markante Mitre Peak erhebt sich majestätisch 1.692 Meter über dem Meeresspiegel und gilt als Wahrzeichen des Milford Sound. Seine pyramidenförmige Silhouette ist eines der meistfotografierten Motive Neuseelands und ziert unzählige Postkarten und Reiseführer.
Bootsfahrten im Milford Sound gehören zu den absoluten Höhepunkten einer Neuseeland Rundreise. Diese Fjord-Kreuzfahrten führen bis zur Tasmansee und bieten spektakuläre Ausblicke auf die gewaltigen Felswände, Wasserfälle und die einzigartige Tierwelt des Milford Sound. Mit etwas Glück können Besucher Neuseeländische Pelzrobben auf den Felsen, Fiordland-Dickschnabelpinguine in den Gewässern und sogar Delfine oder Wale beobachten. Die Stirling Falls mit einer Fallhöhe von 162 Metern sind so nah an der Fahrtroute, dass Boote oft direkt unter den Wasserfall fahren und den Passagieren ein erfrischendes Duscherlebnis bieten.
Die Unterwasserwelt des Milford Sound ist ebenso faszinierend wie die Landschaft über Wasser. Das dunkle Tannin-Wasser aus den umliegenden Regenwäldern schafft eine einzigartige Süßwasser-Oberflächenschicht, die das Salzwasser darunter überlagert. Dieses Phänomen ermöglicht es Tiefwasser-Korallen und anderen Meereslebewesen, in ungewöhnlich geringen Tiefen zu gedeihen. Schwarze Korallen, die normalerweise erst in 40 Meter Tiefe vorkommen, können hier bereits in 10 Meter Tiefe beobachtet werden.
Wanderungen am Milford Sound bieten alternative Perspektiven auf diese spektakuläre Landschaft. Der Milford Track, einer der berühmtesten Great Walks Neuseelands, endet am Milford Sound nach einer 54 Kilometer langen Wanderung durch unberührte Wildnis. Für Tagesbesucher bietet der Lookout Track einen einfachen Aufstieg zu einem Aussichtspunkt mit Panoramablick über den Fjord. Der Lake Marian Track führt zu einem versteckten Bergsee, während der Milford Foreshore Walk einen entspannten Spaziergang entlang des Fjordufers ermöglicht.
Das Wetter am Milford Sound ist berüchtigt wechselhaft, aber gerade das macht seinen besonderen Reiz aus. Die Region verzeichnet über 200 Regentage pro Jahr mit Niederschlagsmengen von bis zu 8.000 Millimetern jährlich. Doch gerade nach Regenfällen zeigt sich der Milford Sound von seiner spektakulärsten Seite: Hunderte temporärer Wasserfälle stürzen von den steilen Felswänden herab und schaffen eine mystische Atmosphäre von unvergleichlicher Schönheit. Die Maori bezeichneten dieses Phänomen als "Piopiotahi" - der ursprüngliche Name für den Milford Sound.
Die Mirror Lakes auf der Fahrt zum Milford Sound bieten bei windstillem Wetter perfekte Spiegelungen der umliegenden Berge und sind ein beliebter Fotostopp. Der Homer Tunnel, ein 1,2 Kilometer langer einspuriger Tunnel durch das Felsmassiv, markiert den spektakulären Übergang ins Milford Sound Tal. Die Chasm, eine tiefe Schlucht mit bizarren Felsformationen, zeigt die erosive Kraft des Wassers über Jahrtausende.
Übernachtungen am Milford Sound sind begrenzt möglich, da nur das Milford Sound Lodge direkte Unterkunft bietet. Die meisten Besucher übernachten in Te Anau und unternehmen Tagesausflüge zum Milford Sound. Scenic Flights mit Helikoptern oder Kleinflugzeugen bieten spektakuläre Luftaufnahmen des Fjords und ermöglichen es, die gewaltigen Dimensionen der Landschaft vollständig zu erfassen.
Die beste Reisezeit für Milford Sound ist relativ, da jede Jahreszeit ihren eigenen Reiz hat. Sommer (Dezember bis Februar) bietet die längsten Tage und stabilsten Wetterbedingungen, während Winter (Juni bis August) dramatische Schneelandschaften und weniger Touristen bringt. Herbst und Frühling sind ideal für Wanderungen, da die Temperaturen mild sind und die Wasserfälle nach den Regenfällen besonders spektakulär erscheinen.
Milford Sound ist mehr als nur ein Reiseziel - es ist ein Naturerlebnis, das die Macht und Schönheit der Erde in ihrer ursprünglichsten Form demonstriert. Für Besucher einer Neuseeland Rundreise ist dieser Fjord ein absolutes Muss und oft der emotionale Höhepunkt ihrer gesamten Reise. Die Kombination aus spektakulären Landschaften, einzigartiger Tierwelt und der überwältigenden Stille dieses entlegenen Ortes macht Milford Sound zu einem Ort, der die Seele berührt und für immer in Erinnerung bleibt.
Der Fox Glacier gehört zu den spektakulärsten Naturwundern der neuseeländischen Südinsel und bildet gemeinsam mit dem Franz Josef Glacier das Herzstück des Westland Nationalparks an der wilden Westküste. Dieser beeindruckende Gletscher erstreckt sich über 13 Kilometer von den Southern Alps bis auf nur 300 Meter über dem Meeresspiegel - eine weltweit einzigartige geografische Besonderheit, die den Fox Glacier zu einem absoluten Highlight jeder Neuseeland Rundreise macht.
Die Geschichte des Fox Glacier reicht weit zurück, doch seinen heutigen Namen erhielt er erst 1872, als Entdecker ihn nach dem damaligen neuseeländischen Premierminister William Fox benannten. Die Maori, die Ureinwohner Neuseelands, kennen ihn unter dem traditionellen Namen "Te Moeka o Tuawe", was "Schlafplatz von Tuawe" bedeutet. Nach der Maori-Legende war Tuawe ein großer Bergsteiger, der seine Geliebte Hinehukatere bei einer Bergtour verlor. Ihre gefrorenen Tränen bildeten den Gletscher - eine poetische Erklärung für dieses Naturwunder.
Wissenschaftlich betrachtet erlebte der Fox Glacier seit seiner Entdeckung durch europäische Forscher bis etwa 1985 einen kontinuierlichen Rückzug von mehreren Kilometern. Doch seit 1985 zeigt der Gletscher ein faszinierendes Phänomen: Er wächst täglich um etwa 40 Zentimeter und gehört damit zu den wenigen vorwärts bewegenden Gletschern weltweit. Diese ungewöhnliche Aktivität macht den Fox Glacier nicht nur für Touristen, sondern auch für Klimaforscher besonders interessant. Der Gletscher reagiert dabei sensibel auf Klimaveränderungen in den Southern Alps, wo der jährliche Schneefall und die Temperaturen seine Bewegung direkt beeinflussen.
Das charmante Fox Glacier Village dient als idealer Ausgangspunkt für alle Gletscheraktivitäten und liegt nur wenige Kilometer vom Gletscherende entfernt. Diese kleine Gemeinde mit etwa 300 Einwohnern bietet verschiedene Unterkünfte, Restaurants und Touranbieter, die Gletscherwanderungen, Helikopterflüge und Gletschertrekking organisieren. Von hier aus starten die beliebten Fox Glacier Walks, die Besucher zu verschiedenen Aussichtspunkten führen und spektakuläre Blicke auf das Gletschereis und die umliegenden Bergwipfel bieten.
Eine Helikoptertour zum Fox Glacier zählt zu den unvergesslichsten Erlebnissen einer Südinsel Rundreise. Diese Flüge ermöglichen nicht nur atemberaubende Luftaufnahmen des Gletschers, sondern oft auch Landungen direkt auf dem Eis, wo Besucher die surreale Landschaft aus Gletscherspalten, Eishöhlen und kristallklaren Eispools erkunden können. Die Kombination aus tropischem Regenwald am Gletscherfuß und ewigem Eis macht die Fox Glacier Region zu einem einzigartigen Ökosystem, das sich auf der ganzen Welt kein zweites Mal findet.
Für Wanderer bietet die Region mehrere Fox Glacier Tracks unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. Der Lake Matheson Walk führt zu einem spiegelglatten Bergsee, der bei windstillem Wetter perfekte Reflexionen des Fox Glacier und des Mount Cook bietet - ein Motiv, das zu den meistfotografierten Neuseeland-Panoramen gehört. Der Fox Glacier Valley Walk bringt Besucher näher an das Gletscherende heran, während der anspruchsvollere Chalet Lookout Track spektakuläre Ausblicke auf den gesamten Gletscher und die umliegenden Berggipfel gewährt.
Die Fox Glacier Westküste ist auch für ihre reiche Tierwelt bekannt. In den Küstengewässern leben Robbenkolonien, an den Seen brüten seltene Vogelarten wie der Kotare-Eisvogel, und in den umliegenden Regenwäldern finden sich Kiwi-Vögel und andere einheimische Arten. Diese Biodiversität macht die Region zu einem wichtigen Naturschutzgebiet und erklärt, warum der gesamte Westland Nationalpark zum UNESCO-Welterbe gehört.
Besucher sollten beachten, dass das Wetter am Fox Glacier sehr wechselhaft sein kann. Die Westküste Neuseelands ist bekannt für häufige Regenschauer und plötzliche Wetterumschwünge, die Helikopterflüge und Gletschertouren beeinträchtigen können. Daher empfiehlt es sich, mehrere Tage für Fox Glacier Aktivitäten einzuplanen und flexible Buchungen zu wählen. Die beste Zeit für einen Besuch am Fox Glacier sind die Sommermonate von November bis März, wenn die Wetterbedingungen am stabilsten sind und die längsten Tageslichtstunden optimale Bedingungen für Fotografien bieten.
Die Anfahrt zum Fox Glacier erfolgt über die scenic State Highway 6 entlang der Westküste, eine der schönsten Panoramastraßen Neuseelands. Von Queenstown dauert die Fahrt etwa vier Stunden, von Christchurch über Arthur's Pass etwa fünf Stunden. Viele Rundreisende kombinieren den Fox Glacier mit einem Besuch des nur 25 Kilometer entfernten Franz Josef Glacier, wodurch sie beide Gletscherwunder des Westland Nationalparks in einer Tour erleben können.
Der Franz Josef Glacier gehört zu den spektakulärsten Naturwundern der neuseeländischen Südinsel und bildet gemeinsam mit dem Fox Glacier das Herzstück des Westland Nationalparks an der wilden Westküste. Dieser beeindruckende 11 Kilometer lange Gletscher erstreckt sich von den schneebedeckten Gipfeln der Southern Alps bis hinunter auf nur 240 Meter über dem Meeresspiegel - eine weltweit einzigartige geografische Besonderheit, die den Franz Josef Glacier zu einem absoluten Highlight jeder Neuseeland Rundreise macht.
Die Geschichte des Franz Josef Glacier ist eng mit der europäischen Entdeckung Neuseelands verknüpft. Im Jahr 1865 benannte der deutsche Entdecker Julius von Haast den Gletscher nach dem damaligen Kaiser von Österreich Franz Joseph I. Die Maori, die Ureinwohner Neuseelands, kennen ihn jedoch unter dem traditionellen Namen "Ka Roimata o Hine Hukatere", was "die Tränen von Hine Hukatere" bedeutet. Nach der Maori-Legende weinte die Berggöttin Hine Hukatere so bittere Tränen um ihren geliebten Tawe, der beim Bergsteigen ums Leben kam, dass ihre gefrorenen Tränen den Gletscher bildeten - eine poetische Erklärung für dieses Naturwunder.
Die geologische Geschichte des Franz Josef Glacier ist ebenso faszinierend wie seine Legenden. Vor etwa 150.000 Jahren war der Gletscher so gewaltig, dass er Mount Cook und die gesamten umliegenden Berge unter einer massiven Eisschicht begrub. Diese eiszeitlichen Dimensionen sind heute kaum vorstellbar, doch die gewaltigen U-förmigen Täler und polierten Felswände zeugen noch immer von der enormen erosiven Kraft des prähistorischen Eises. Obwohl heute nur noch ein Bruchteil dieser ursprünglichen Größe existiert, gehört der Franz Josef Glacier dennoch zu den wenigen großen Gletschern weltweit, die bislang kaum von der globalen Gletscherschmelze betroffen sind.
Das charmante Franz Josef Village dient als idealer Ausgangspunkt für alle Gletscheraktivitäten und liegt nur etwa 5 Kilometer vom Gletscherende entfernt. Diese kleine Gemeinde mit rund 330 Einwohnern bietet eine komplette touristische Infrastruktur mit Hotels, Restaurants, Cafés und spezialisierten Tourenanbietern, die Gletscherwanderungen, Helikopterflüge und Gletschertrekking organisieren. Das Dorf entwickelte sich in den letzten Jahrzehnten von einer abgelegenen Goldgräbersiedlung zu einem international bekannten Gletscher-Tourismus-Zentrum.
Helikopterflüge zum Franz Josef Glacier zählen zu den unvergesslichsten Erlebnissen einer Südinsel Rundreise. Diese spektakulären Rundflüge ermöglichen nicht nur atemberaubende Luftaufnahmen des Gletschers und der umliegenden Southern Alps, sondern oft auch Landungen direkt auf dem Gletschereis. Besucher können dabei die surreale Landschaft aus Gletscherspalten, Eishöhlen und kristallklaren Eispools erkunden, während erfahrene Guides die Geheimnisse der Gletscherbewegung und -bildung erklären. Die Kombination aus tropischem Regenwald am Gletscherfuß und ewigem Eis in den Höhenlagen macht die Franz Josef Region zu einem einzigartigen Ökosystem.
Für Wanderer bietet die Franz Josef Glacier Region verschiedene Wanderwege unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. Der Franz Josef Glacier Valley Walk ist ein relativ einfacher Weg, der Besucher näher an das Gletscherende heranführt und spektakuläre Ausblicke auf die Eisfront und die Gletschermoräne bietet. Der Alex Knob Track ist eine anspruchsvollere Tageswanderung, die zu einem Aussichtspunkt auf 1.303 Meter Höhe führt und Panoramablicke über den gesamten Gletscher, die Westküste und die Southern Alps gewährt. Der Peters Pool Walk führt zu einem kleinen See, der bei ruhigem Wetter perfekte Spiegelungen des Gletschers zeigt.
Die Franz Josef Westküste ist bekannt für ihre außergewöhnliche Biodiversität und ihr einzigartiges Klima. Die Region verzeichnet hohe Niederschläge von bis zu 5.000 Millimeter pro Jahr, die den üppigen gemäßigten Regenwald nähren, der bis fast an das Gletschereis heranreicht. In diesen Wäldern leben seltene Vogelarten wie der Kea-Papagei, der Tui und der Bellbird, während in den Küstengewässern Robbenkolonien und gelegentlich Delfine zu beobachten sind. Diese Kombination aus Gletscherlandschaft und subtropischer Vegetation ist weltweit nahezu einzigartig.
Sicherheit am Franz Josef Glacier ist von größter Bedeutung, da sich das Gletschereis ständig bewegt und Spalten sowie Eisstürze auftreten können. Aus diesem Grund sind geführte Touren mit erfahrenen Gletscherführern obligatorisch, und ungeführte Wanderungen auf dem Gletschereis sind nicht gestattet. Die Gletscherfront kann sich täglich um mehrere Meter bewegen, weshalb Absperrungen und Wege regelmäßig angepasst werden müssen.
Das Wetter am Franz Josef Glacier kann sehr wechselhaft sein, und Helikopterflüge sind stark wetterabhängig. Die Westküste Neuseelands ist bekannt für plötzliche Wetterumschwünge und häufige Regenschauer, die Touren beeinträchtigen können. Daher wird empfohlen, mehrere Tage für Franz Josef Glacier Aktivitäten einzuplanen und flexible Buchungen zu wählen. Die beste Reisezeit für den Franz Josef Glacier sind die Sommermonate von November bis März, wenn die Wetterbedingungen am stabilsten sind und die längsten Tageslichtstunden optimale Bedingungen für Erkundungen bieten.
Die Anfahrt zum Franz Josef Glacier erfolgt über die landschaftlich reizvolle State Highway 6 entlang der Westküste. Von Queenstown dauert die Fahrt etwa vier Stunden über die spektakuläre Haast Pass Route, von Christchurch über Arthur's Pass etwa fünf Stunden. Viele Rundreisende kombinieren den Franz Josef Glacier mit einem Besuch des nur 25 Kilometer entfernten Fox Glacier, wodurch sie beide Gletscherwunder des Westland Nationalparks in einer Tour erleben können.
Wissenschaftliche Forschung am Franz Josef Glacier liefert wichtige Erkenntnisse über Klimawandel und Gletscherdynamik. Der Gletscher wird kontinuierlich überwacht, um Veränderungen in seiner Masse, Bewegung und Ausdehnung zu dokumentieren. Diese Daten sind entscheidend für das Verständnis globaler Klimatrends und helfen Wissenschaftlern, zukünftige Entwicklungen vorherzusagen. Der Franz Josef Glacier dient somit nicht nur als Touristenattraktion, sondern auch als wichtiges Klimaforschungslabor.
Die kulturelle Bedeutung des Franz Josef Glacier reicht weit über seine touristische Attraktivität hinaus. Für die Maori ist der Gletscher ein heiliger Ort, der mit ancestralen Geschichten und spirituellen Überzeugungen verbunden ist. Moderne Tourismus-Praktiken bemühen sich, diese kulturellen Aspekte zu respektieren und in die Besuchererfahrung zu integrieren, wodurch Besucher nicht nur die natürliche Schönheit, sondern auch die tiefe kulturelle Bedeutung dieses außergewöhnlichen Ortes verstehen können.
Für Liebhaber unberührter Natur ist der Mount Apriring Nationalpark ein Muss. Diese Region Neuseelands ist nämlich bis auf die zahlreichen Wanderwege weitgehend unerschlossen und beherbergt eine riesige Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen. Hier lässt sich die ursprüngliche Schönheit der Natur mit allen Sinnen erleben.
Die Felsen, welche aussehen wie übereinander geschichtete Eierkuchen, wodurch sie auch ihren Namen erhielten, befinden sich direkt an der Tasmansee. Nur rund 40 Kilometer nördlich liegt die beschauliche Stadt Greymouth. Wer die faszinierenden Kalksteinformationen gern besichtigen will, kann dies auf dem herrlich angelegten Rundweg durch die Felsen tun. Zudem befinden sich hier auch einige Aussichtsplattformen, von denen man einen spektakulären Ausblick auf die tosenden Brandungslöcher, die sogenannten Blowholes hat.
Die Aussichtsplattform oberhalb der Kolonie lässt sich gemütlich über einen 10-minütigen Fußweg erreichen. Wer die Landschaft gerne ausgedehnter genießen möchte, kann in ein einhalb Stunden an der Küste entlang zur südlicheren Tauranga Bay wandern. Dabei bietet sich ein einzigartiges Panorama mit steilen Felswänden, endlosem Weideland und dem Cape Foulwind Leuchtturm.
Der Abel Tasman National Park präsentiert sich als wahres Juwel der neuseeländischen Südinsel und beweist eindrucksvoll, dass Größe nicht alles ist. Mit einer Fläche von nur 225 Quadratkilometern ist der Abel Tasman Nationalpark zwar das kleinste Naturschutzgebiet Neuseelands, dennoch gehört er zu den absoluten Highlights jeder Neuseeland Rundreise und sollte in keinem Reiseprogramm fehlen. An der sonnenverwöhnten Nordspitze der Südinsel gelegen, verzaubert dieser Küstennationalpark Besucher mit einer unvergleichlichen Kombination aus goldenen Sandstränden, türkisfarbenen Buchten, dichten Wäldern und malerischen Küstenorten.
Die Geschichte des Abel Tasman National Park reicht zurück bis ins Jahr 1642, als der niederländische Seefahrer Abel Tasman als erster Europäer die Gewässer vor der neuseeländischen Küste erkundete. Exakt 300 Jahre später, im Jahr 1942, wurde das Gebiet zu seinem Gedenken als Abel Tasman Nationalpark eingerichtet und erhielt seinen Namen zu Ehren des großen Entdeckers. Diese symbolische Namensgebung würdigt nicht nur die historische Bedeutung der europäischen Entdeckung Neuseelands, sondern auch die außergewöhnliche natürliche Schönheit dieser Region, die bereits Tasman in ihren Bann zog.
Der weltberühmte Abel Tasman Coast Track gilt als einer der schönsten Küstenwanderwege der Welt und bildet das Herzstück jedes Abel Tasman National Park Besuchs. Dieser 60 Kilometer lange Great Walk führt entlang einer spektakulären Küstenlinie vorbei an einsamen Stränden, versteckten Buchten und durch ursprüngliche Küstenwälder. Der Wanderweg ist in mehrere Tagesetappen unterteilt und kann sowohl als komplette mehrtägige Wanderung als auch in einzelnen Tagesabschnitten erkundet werden. Besonders beliebte Abschnitte sind die Strecken von Marahau zu Anchorage Beach und von Bark Bay zu Awaroa Beach, die zu den meistfotografierten Küstenlandschaften Neuseelands zählen.
Goldene Sandstrände sind das Markenzeichen des Abel Tasman National Park und unterscheiden ihn deutlich von anderen neuseeländischen Nationalparks. Anchorage Beach, Bark Bay, Torrent Bay und Awaroa Beach bieten kristallklares Wasser und feinen, goldenen Sand, der durch die Verwitterung von Granit und Sandstein entsteht. Diese Traumstrände laden nicht nur zum Baden und Entspannen ein, sondern bieten auch ideale Bedingungen für Wassersport und Strandaktivitäten. Die geschützten Buchten sind besonders familienfreundlich, da die Gewässer hier ruhiger und wärmer sind als an der offenen Westküste.
Kajakfahren im Abel Tasman National Park hat sich zu einer der beliebtesten Aktivitäten entwickelt und bietet eine einzigartige Perspektive auf die spektakuläre Küstenlandschaft. Kajak-Touren ermöglichen es Besuchern, versteckte Buchten zu erkunden, die zu Fuß nicht erreichbar sind, und dabei die reiche Meerestierwelt zu beobachten. Neuseeländische Pelzrobben sonnen sich regelmäßig auf den Felsen, Delfine begleiten oft die Kajakfahrer, und mit etwas Glück können sogar Orcas oder andere Walarten gesichtet werden. Die ruhigen Gewässer der Golden Bay bieten ideale Bedingungen für Anfänger und erfahrene Paddler gleichermaßen.
Die Tierwelt des Abel Tasman National Park ist vielfältig und einzigartig. In den Küstenwäldern leben zahlreiche einheimische Vogelarten wie der Tui, Bellbird, Fantail und der seltene Takahe. Die Meeresschutzgebiete des Parks beherbergen eine reiche Unterwasserwelt mit tropischen Fischen, Rochen und Oktopussen. Little Blue Penguins (kleine Blaupinguine) nisten in versteckten Höhlen entlang der Küste, während Gannet-Kolonien auf den vorgelagerten Inseln brüten. Diese Biodiversität macht den Abel Tasman National Park zu einem wichtigen Naturschutzgebiet und idealen Ort für Tierbeobachtungen.
Marahau und Kaiteriteri fungieren als wichtigste Eingangstore zum Abel Tasman National Park und bieten umfassende touristische Infrastruktur. Marahau, das südliche Gateway, ist ein charmantes Küstendorf, das sich vollständig dem Abel Tasman-Tourismus verschrieben hat. Hier finden Besucher Kayak-Verleihe, Wassertaxis, Unterkünfte und Restaurants. Kaiteriteri begeistert mit seinem berühmten goldenen Sandstrand und fungiert als Ausgangspunkt für Bootstouren und Scenic Flights über den Nationalpark.
Wassertaxis haben sich als praktische und umweltfreundliche Art entwickelt, den Abel Tasman National Park zu erkunden. Diese Boote ermöglichen es Besuchern, verschiedene Buchten anzusteuern, ohne den gesamten Coast Track wandern zu müssen. Drop-off und Pick-up Services bieten flexible Möglichkeiten, individuelle Wanderungen zu planen oder einfach einen Tag an einem der Traumstrände zu verbringen. Die Wassertaxi-Fahrer sind oft lokale Experten, die wertvolle Informationen über die Gezeiten, Tierwelt und versteckten Schätze des Parks teilen.
Camping im Abel Tasman National Park bietet die Möglichkeit, die natürliche Schönheit des Parks in vollen Zügen zu genießen. Der Park verfügt über mehrere DOC-Campingplätze und Hütten entlang des Coast Track, die im Voraus gebucht werden müssen. Anchorage, Bark Bay, Awaroa und Totaranui bieten verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten von einfachen Zeltplätzen bis hin zu komfortablen Hütten. Das Camping unter dem Sternenhimmel der Golden Bay ist ein unvergessliches Erlebnis für Naturliebhaber.
Die beste Reisezeit für den Abel Tasman National Park erstreckt sich von Oktober bis April, wobei der neuseeländische Sommer (Dezember bis Februar) die wärmsten Temperaturen und besten Bedingungen für Wassersport bietet. Herbst (März bis Mai) und Frühling (September bis November) sind ideal für Wanderungen, da die Temperaturen angenehm mild sind und weniger Touristen unterwegs sind. Die Wassertemperaturen in der Tasman Bay sind von Dezember bis April am wärmsten und erreichen angenehme 18-20 Grad Celsius.
Umweltschutz steht im Abel Tasman National Park an oberster Stelle. Das Department of Conservation (DOC) führt kontinuierliche Programme zur Schädlingsbekämpfung durch, um einheimische Arten zu schützen. Project Janszoon ist eine bemerkenswerte Privatinitiative, die darauf abzielt, den Park bis 2026 vollständig schädlingsfrei zu machen und die ursprüngliche Biodiversität wiederherzustellen. Besucher werden ermutigt, die Leave No Trace-Prinzipien zu befolgen und zur Erhaltung dieses einzigartigen Ökosystems beizutragen.
Fotografie im Abel Tasman National Park bietet unendliche Möglichkeiten für spektakuläre Aufnahmen. Die goldenen Sandstrände im Kontrast zum türkisfarbenen Wasser, die grünen Küstenwälder und die dramatischen Felsformationen schaffen perfekte Motive für Landschaftsfotografie. Sonnenaufgänge über der Tasman Bay und Sonnenuntergänge hinter den bewaldeten Hügeln bieten magische Lichtverhältnisse. Die beste Zeit für Fotografien ist während der Golden Hour kurz nach Sonnenaufgang oder vor Sonnenuntergang, wenn das warme Licht die goldenen Strände zum Leuchten bringt.
Die Anreise zum Abel Tasman National Park erfolgt am besten über Nelson, die nächstgelegene größere Stadt, die etwa eine Stunde Fahrtzeit entfernt liegt. Von Christchurch dauert die Fahrt über Nelson etwa 5 Stunden, von Picton etwa 2 Stunden. Viele Südinsel-Rundreisen kombinieren den Abel Tasman National Park mit dem Nelson Lakes National Park und der Marlborough-Weinregion, was eine perfekte Route für Naturliebhaber und Genießer darstellt. Der Abel Tasman National Park ist zweifellos ein Höhepunkt jeder Neuseeland-Reise und bietet eine perfekte Mischung aus Entspannung, Abenteuer und natürlicher Schönheit.
Das Gebiet der Marlborough-Sounds erstreckt sich über 55 Kilometer Länge in Südost-Nordwest-Richtung und 45 Kilometer breit in Südwest-Nordost-Richtung. Die Sounds sind nur dünn besiedelt, viele Inseln für Besucher gesperrt. Beliebte Ausgangspunkte für Ausflüge sind die Hafenorte Picton und Havelock.
Entstanden ist diese betörende, stellenweise streng geschützte Wasserlandschaft durch den Anstieg des Meeresspiegels. Zahlreiche Flusstäler wurden dadurch überflutet - die Sounds waren geboren.
Eine Maori Legende besagt jedoch, dass Kupe, ein polynesischer Seefahrer und Entdecker des Landes, bei einem Kampf gegen einen Riesen-Kraken mit seinen Fingern tiefe Furchen in die Erde gezogen und so die Sounds erschaffen haben soll.Die Sounds sind ein paradiesisches Fleckchen Erde. Die zerklüftete Küste, herrliche Buchten und Sandstrände, bewaldete Hügel, all dies macht den wildromantischen Charme dieser Landschaft aus.
Von dem imposanten Hügel aus hat man eine spektakuläre Sicht auf die neuseeländische Metropole Wellington und die umliegende Umgebung. Doch das ist nicht der einzige Grund warum man dem Mount Victoria einen Besuch abstatten sollte. Neben der herrlichen Natur und dem Ausblick gibt es weiterhin noch einige Anziehungspunkte wie das am Hang des Berges befindliche Government House oder die griechisch-orthodoxe Kirche an der Westflanke.
Schon von Außen beeindruckt das imposante Bauwerk seine Besucher, denn das Neuseeländische Nationalmuseum sieht nicht unbedingt wie ein normales Museum aus. Die gelbe Fassade und interessante Konstruktionen machen es unverkennbar.
Aber auch von Innen bietet es jede Menge Eindrucksvolles. So erstrecken sich auf sechs Ebenen Ausstellungen über die Geschichte des Landes.
Vor allem die Entwicklung des Landes, von den ersten Besiedlungen bis zum heutigen modernen Staat, steht im Vordergrund. Besonders angenehm ist auch, dass der Eintritt in das Museum kostenlos ist, lediglich im Unterhaltungsbereich des Museums gibt es kostenpflichtige interaktive Angebote, hier unter anderem einen Bungee-Sprungsimulator. Seit seiner Eröffnung im Jahre 1998 haben mehr als 10 Millionen Menschen das „Te Papa“ besucht.
Zudem beheimatet der Nationalpark die bis heute aktiven Vulkane Mount Tongaria (1967 m), Mount Ngauruhoe (2287 m) und Mount Ruapehu (2797 m). Eine weitere Besonderheit die den Tongariro so besonders macht ist die Tatsache, dass er zu den gerade einmal 23 Stätten gehört welche von der UNESCO sowohl zum Weltnaturerbe als auch zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Denn nicht nur die artenreiche Flora und Fauna macht den Park zu einem beliebten Ausflugsziel sondern auch die zahlreichen hier befindlichen Kultstätten der Maori.
Nicht nur Wanderer und Vulkanliebhaber kommen am Mount Ruapehu auf ihre Kosten, der Berg ist nämlich auch ein beliebtes Wintersportgebiet und lockt mit seinen zahlreichen herrlichen Hängen und Abfahrten Wintersportler aus der ganzen Welt an.
Aber auch im Sommer ist die Region in jedem Fall einen Besuch wert und sollte bei einem Besuch der Nordinsel Neuseeland natürlich in keinem Fall fehlen.
Zu Beginn ist der Fluss noch circa 100 Meter breit, doch dann muss er sich durch einen nur 15 Meter breiten Canyon zwängen, dabei spült er pro Sekunde etwa 140.000 Liter über die einzelnen Stufen. Am stürzt das Wasser schließlich 11 Meter in die Tiefe.
Jedes Jahr strömen Tausende Besucher in den Taupo-Distrikt um dieses faszinierende Naturschauspiel zu sehen. Und wem der bloße Anblick der Fälle nicht reicht der kann mit einem Jetboot bis zum Fuß des Wasserfalls fahren. Diese Fahrten sind eine sehr beliebte Touristenattraktion.
Am Nordufer des Sees befindet sich der gleichnamige Ort Taupo, sie zählt rund 34.000 Einwohner. Hier findet jedes Jahr im Februar oder März der Triathlon Ironman New Zealand statt. Der Name Taupo stammt aus der Sprache der Maori, der Ureinwohner Neuseeland und bedeutet so viel wie „klingende Schritte“, diese Bezeichnung geht auf die zahlreichen unterirdischen Hohlräume zurück.
Somit verwundert es nicht, dass es jedes Jahr mehr als 130.000 Besucher an diesen paradiesischen Strand lockt. Sowohl Einheimische als auch ausländische Touristen haben die Reize des Hot Water Beach kennen und lieben gelernt. Beim Schwimmen im Meer solle der Besucher allerdings Vorsicht walten lassen, da die Wellen oft tückisch sein können und auch die spitzen Felsen Gefahren bergen.
Christchurch ist mit etwa 380.000 Einwohnern die größte Stadt der neuseeländischen Südinsel und präsentiert sich als bemerkenswerte Gartenstadt an der malerischen Ostküste zwischen Pazifischem Ozean und den Canterbury Plains. Strategisch gelegen an den Mündungen der Flüsse Avon und Heathcote in die Pegasus Bay, gilt Christchurch traditionell als die "englischste" aller neuseeländischen Städte - eine Charakterisierung, die sich sowohl in der viktorianischen Architektur als auch in der gepflegten Gartenkultur und den englischen Traditionen widerspiegelt. Als wichtigstes Gateway zur Südinsel empfängt der Christchurch Airport die meisten internationalen Besucher, die ihre Südinsel-Rundreise hier beginnen.
Die Geschichte von Christchurch ist eng mit der Canterbury Association verknüpft, die 1850 die Stadt als anglikanische Siedlung gründete. Benannt nach dem Christ Church College in Oxford, sollte Christchurch ein "England in Miniatur" werden - ein Konzept, das bis heute das Stadtbild prägt. Die viktorianische Architektur, die gepflegten Parks und die englischen Gartentraditionen machen Christchurch zu einer einzigartigen Stadt in der südlichen Hemisphäre. Diese britische Identität zeigt sich auch in Traditionen wie Afternoon Tea, Cricket und der Pflege englischer Gärten.
Das historische Wahrzeichen von Christchurch, die Christchurch Cathedral am Cathedral Square, wurde durch die verheerenden Erdbeben von 2010 und 2011 schwer beschädigt und befindet sich im Wiederaufbau-Prozess. Die anglikanische Kathedrale mit ihrem 63 Meter hohen Turm war seit 1904 das spirituelle und geografische Herz der Stadt. Der nahegelegene Millennium Cone, eine moderne Skulptur, steht symbolisch für die Jahrtausendwende und die Zukunftsorientierung der Stadt. Während des Wiederaufbaus dient die temporäre Cardboard Cathedral als Übergangslösung und ist selbst zu einer architektonischen Attraktion geworden.
Die Erdbeben-Katastrophe von 22. Februar 2011 war ein Wendepunkt in der Geschichte von Christchurch. Das Magnitude 6,3-Beben forderte 185 Todesopfer und zerstörte über 1.500 Gebäude in der Innenstadt. Seitdem erlebt Christchurch eine bemerkenswerte Transformation mit innovativer Erdbeben-sicherer Architektur, nachhaltigen Bauprojekten und einer modernen Stadtplanung, die die Stadt zu einem Beispiel für Resilienz und Wiederaufbau macht. Diese Renaissance hat Christchurch eine neue Identität als "Stadt der Zukunft" verliehen.
Der Cathedral Square bleibt trotz der Erdbebenschäden das kulturelle Zentrum von Christchurch. Dieser historische Platz war traditionell der Mittelpunkt des städtischen Lebens mit Straßenkünstlern, Märkten und öffentlichen Veranstaltungen. Der Wiederaufbau des Platzes erfolgt mit modernen Elementen, die Respekt für die Geschichte mit zukunftsweisender Stadtplanung verbinden. Die römisch-katholische Cathedral of the Blessed Sacrament, ein weiteres architektonisches Juwel im Renaissance-Stil, wurde ebenfalls durch die Erdbeben beschädigt und wird schrittweise restauriert.
Das Canterbury Museum gehört zu den bedeutendsten Museen Neuseelands und beherbergt eine weltklasse Sammlung zur Natur- und Kulturgeschichte der Region Canterbury. Die Antarktis-Abteilung ist besonders bemerkenswert, da Christchurch als "Gateway zur Antarktis" fungiert und hier das International Antarctic Centre beheimatet. Das Museum zeigt auch umfangreiche Maori-Artefakte, Kolonialgeschichte und Naturkundesammlungen. Die Ernest Shackleton-Ausstellung würdigt die historische Rolle von Christchurch als Ausgangspunkt für Antarktis-Expeditionen.
Die restaurierte historische Straßenbahn ist zu einer der beliebtesten Touristenattraktionen von Christchurch geworden. Diese nostalgische Straßenbahn-Linie führt in einer 2,5 Kilometer langen Schleife durch die Innenstadt und verbindet wichtige Sehenswürdigkeiten wie den Botanical Garden, Canterbury Museum, Arts Centre und den New Regent Street Distrikt. Die 17 Haltestellen ermöglichen es Besuchern, bequem ein- und auszusteigen und die Stadt in ihrem eigenen Tempo zu erkunden.
Christchurch wird oft als "Gartenstadt" bezeichnet - ein Titel, der durch die über 700 Parks und Gärten gerechtfertigt ist, die etwa ein Drittel der Stadtfläche ausmachen. Der Christchurch Botanic Gardens im Hagley Park umfasst 21 Hektar und zeigt eine beeindruckende Sammlung einheimischer und exotischer Pflanzen. Der Rosengarten mit über 250 Rosensorten ist besonders spektakulär zur Blütezeit von November bis April. Mona Vale, ein viktorianisches Herrenhaus mit prächtigen Gärten, und die Christchurch Cathedral Woodlands bieten weitere grüne Oasen in der Stadt.
Der Avon River ist das blaue Band, das sich durch das Herz von Christchurch schlängelt und der Stadt ihren charakteristischen Charme verleiht. Punting auf dem Avon ist eine der beliebtesten Aktivitäten - entspannte Bootsfahrten in traditionellen flachen Booten, die von kostümierten "Punters" gesteuert werden, bieten einzigartige Perspektiven auf die Stadt. Die Avon River Promenade lädt zu Spaziergängen und Radtouren ein, während der River of Avon Trail eine malerische Route durch Parks und Gärten bietet.
Moderne Architektur und innovative Stadtplanung prägen das neue Christchurch. Die New Central Library Tūranga ist ein architektonisches Meisterwerk mit nachhaltigen Bauweisen und modernster Technologie. Das Te Pae Christchurch Convention Centre zeigt zeitgenössisches Design mit Maori-Einflüssen. Der Riverside Market ist ein modernes Marktkonzept in einem historischen Gebäude, das lokale Produzenten, Restaurants und Einzelhändler unter einem Dach vereint.
Das International Antarctic Centre macht Christchurch zu einem einzigartigen Antarktis-Erlebnis-Zentrum. Diese Besucherattraktion bietet interaktive Ausstellungen, Antarktis-Simulationen und die Möglichkeit, Little Blue Penguins zu beobachten. Christchurch dient als logistisches Zentrum für neuseeländische, amerikanische und italienische Antarktis-Programme, weshalb regelmäßig Antarktis-Transportflugzeuge am Flughafen zu sehen sind.
Arts and Culture spielen eine wichtige Rolle im neuen Christchurch. Das Arts Centre in den historischen University of Canterbury-Gebäuden beherbergt Galerien, Theatern, Handwerksmärkte und Restaurants. Street Art hat sich zu einem charakteristischen Merkmal der Stadt entwickelt, mit Murals und Wandgemälden, die die Wiederaufbau-Geschichte erzählen. Das Annual World Buskers Festival verwandelt die Stadt in eine Open-Air-Bühne mit internationalen Straßenkünstlern.
Christchurch bietet hervorragenden Zugang zu Outdoor-Aktivitäten und Tagesausflügen. Die Port Hills südlich der Stadt bieten Wanderwege mit Panoramablicken über die Stadt, Canterbury Plains und den Pazifik. Banks Peninsula mit dem charmanten Akaroa (45 Minuten Fahrt) ist berühmt für französische Geschichte, Delfin-Beobachtungen und Vulkanlandschaften. Castle Hill und Arthur's Pass (1,5 Stunden) bieten Zugang zu den Southern Alps und alpinen Abenteuern.
Die kulinarische Szene von Christchurch reflektiert sowohl traditionelle englische Einflüsse als auch moderne neuseeländische Küche. The Strip entlang der Oxford Terrace bietet eine Konzentration von Restaurants und Bars mit Terrassen am Avon River. New Regent Street mit ihrer Spanish Mission-Architektur beherbergt Boutique-Restaurants und Cafés. Der Christchurch Farmers Market am Samstag zeigt die besten lokalen Produzenten der Canterbury-Region.
Transport in Christchurch ist gut organisiert mit einem effizienten Bus-System (Metro), das die Stadt und Vororte verbindet. Fahrradfahren ist sehr beliebt, da die Stadt flach ist und über ein ausgedehntes Radwegenetz verfügt. Christchurch Airport liegt 12 Kilometer nordwestlich der Stadt und bietet internationale Verbindungen nach Australien, Asien und saisonale Flüge nach Südamerika, sowie Inlandsverbindungen zu allen wichtigen neuseeländischen Städten.
Christchurch als Ausgangspunkt für Südinsel-Rundreisen ist strategisch ideal gelegen. Von hier aus sind Arthur's Pass und die West Coast mit den Gletschern in 2-3 Stunden erreichbar. Lake Tekapo und das Mackenzie Basin liegen 3 Stunden südwestlich, während Queenstown über eine malerische 5-Stunden-Fahrt durch Central Otago erreicht werden kann. Picton und die Marlborough-Sounds sind 5 Stunden nördlich über die Lewis Pass Route.
Die beste Reisezeit für Christchurch ist von Oktober bis April, wenn das Wetter warm und trocken ist und die Gärten in voller Blüte stehen. Sommer (Dezember bis Februar) bietet die wärmsten Temperaturen und längsten Tage, während Herbst (März bis Mai) mit milden Temperaturen und golden gefärbten Bäumen besonders malerisch ist. Christchurch ist das ganze Jahr über ein attraktives Reiseziel und bietet eine einzigartige Mischung aus Geschichte, Innovation, Natur und Kultur in einer der resilientesten Städte der Welt.
Historisch gesehen ist Dunedin einer der interessantesten Orte Neuseelands. 1848 erreichten die ersten schottischen Siedler die Region. Der Australier Gabriel Read verursachte 1861 den Otago Goldrausch. Die Menschen kamen aus allen Teilen der Welt um ihr Glück zu versuchen. Dunedin entwickelte sich schlagartig zum wichtigsten Handelsplatz Neuseelands. 1864 zählte Dunedin fast 16 000 Einwohner.
Neuseelands erste Tageszeitung wurde gegründet und 1869 die University of Otago. Als allererste Universität wurden auch Frauen zu allen Fächern zugelassen.
Dunedin wird gerne als schottisch geprägte Stadt dargestellt. Doch spätestens nach dem Goldrausch kamen Menschen aller Nationalitäten und Kulturen in diese Stadt und hinterließen ihren unverkennbaren Einfluss. Dunedin ist heute als weltoffene und multikulturelle Stadt bekannt. Heute leben ca. 120 000 Menschen in Dunedin.
Dunedin besitzt zahlreiche Museen und Galerien, zudem zwei Theater. Empfehlenswerte Sehenswürdigkeiten sind unter anderen das als „einzige Schloss Neuseelands“ bezeichnete Larnach Castle, die First Church of Otago, die St. Paul`s Cathedral die St. Joseph`s Cathedral und die Dunedin Railway Station. Der im flämischen Stil erbaute Bahnhof ist das wohl am meisten fotografierte historische Gebäude Neuseelands und neben der alten Universität das Wahrzeichen Dunedins.
Als absolut sehenswert gilt die einzige kontinentale Königsalbatroskolonie der Welt. Die Albatrosse leben auf der Halbinsel Otago Peninsula. Die Königsalbatrosse erreichen eine Flügelspannweite bis zu drei Metern. Die Halbinsel ist zudem Heimat des einzigartigen Blauen Pinguins. Er ist der kleinste und seltenste Pinguin der Welt. Auch der vom aussterben bedrohten Gelbaugenpinguin und weitere Pinguin- und Seehundkolonien haben dort ihre Heimat.
Selbst im Guinness Buch der Rekorde findet man Dunedin. Die Baldwin Street gilt mit einer Steigung von mit ca. 35 % als steilste Straße der Welt.
Die Moeraki Boulders kann man nur bei Ebbe bewundern, dann liegen hunderte Steinkugeln am Strand. Die Boulders wurden im Laufe der Zeit von der Brandung aus dem weichen Gestein der Klippen heraus gewaschen.
Die Moeraki Boulders entstanden vor Millionen Jahren durch Zementation mit Calcit aus salzhaltigen Porenwasser und paläozänen Sedimenten, aus denen sie später durch Erosion freigelegt wurden.
Die Maori sehen in ihnen die versteinerten Vorratskörbe ihrer Ahnen, die auf der Fahrt nach Neuseeland Schiffbruch erlitten. In der Maorisprache heißen die Moeraki Boulder „te ka-hinaki“ (Vorratskörbe).
Ursprünglich ist der östliche Teil der Halbinsel der Kraterrand eines kollabierten Vulkans mit all seinen Ausläufern. Die Erosion prägte die abwechslungsreiche Landschaft faszinierende Einblicke in Täler, Buchten, auf den Pazifischen Ozean und den Othago Harbour. An der Küste wechseln sich Klippen mit kleinen und großen Sandbuchten mit den geschützten und sehr reizvollen Inlets ab.
Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Othago Peninsula zählen der Leuchtturm auf dem Taiaroa Head, Fort Taiarora eine kleine Festung, die Royal Albatross Colony eine Vogelwarte für Königsalbatrosse, Penguin Beach Heimat der seltenen und geschützten Gelbaugenpinguine, Otakou eine historisch bedeutsame Maori Siedlung, das Marine Studies Centre ein Meeresaquarium, Larnach Castle mit Botanischen Garten, Sandymount Hill ein fantastischer Aussichtspunkt, Fletcher House und Glenfalloch Garden ein verstecktes Tal mit eigenem Microklima.
Der Name der Stadt und des Sees gehen vermutlich auf das Karsthöhlensystem Te Ana-au zurück.
Weil Te Anau direkt an der Grenze zum Fjordland Nationalpark liegt, ist das Städtchen ganz auf Tourismus eingestellt. Unweit des Ortes beginnt und endet der Keppler Track, eine mehrtägige Rundwanderung, die zu den Great Walks gehört.
Darüber informiert auch ein Besucherzentrum am Ortseingang.
Mit einem Boot kann man auch zur Westküste des Sees fahren. Dort befinden sich die Te Ana-au Caves, ein ausgedehntes Karsthöhlensystem mit einem unterirdischen Wasserfall. In den Seenahen Teilen des Höhlensystems wurden erst 1948 die so genannten Glowworms entdeckt.
Queenstown gilt unbestritten als Abenteuerhauptstadt der Welt und präsentiert sich als spektakulär gelegene Bergstadt im Herzen der neuseeländischen Südinsel. Eingebettet zwischen den dramatischen Remarkables Mountains und den Southern Alps liegt diese malerische Stadt am kristallklaren Lake Wakatipu, dessen charakteristische S-Form das Stadtbild maßgeblich prägt. Mit etwa 16.000 Einwohnern (Tendenz stark steigend) hat sich Queenstown von einem verschlafenen Goldgräberdorf zu einem internationalen Tourismus-Hotspot entwickelt, der jährlich über 3 Millionen Besucher aus aller Welt anzieht.
Die spektakuläre Lage von Queenstown ist einzigartig auf der Welt. Die Stadt liegt 310 Meter über dem Meeresspiegel am Ufer des 80 Kilometer langen Lake Wakatipu, der mit seiner charakteristischen Blitz-Form den drittgrößten See Neuseelands bildet. Die Remarkables Mountains ragen imposant 2.319 Meter in die Höhe und bieten eine dramatische Kulisse, die das ganze Jahr über atemberaubende Fotomotive liefert. Diese alpine Umgebung kombiniert mit dem gemäßigten Kontinentalklima macht Queenstown zu einem ganzjährigen Reiseziel für Abenteuerlustige und Naturliebhaber.
Queenstown verdankt seinen Ruf als Extremsport-Mekka einer bahnbrechenden Innovation: Hier erfand A.J. Hackett in den 1980er Jahren das kommerzielle Bungee-Jumping. Die Kawarau Gorge Bridge, 43 Meter über dem reißenden Kawarau River, war die weltweit erste kommerzielle Bungee-Sprungstelle und ist noch heute in Betrieb. Seitdem hat sich Queenstown zur Welthauptstadt des Bungee-Jumping entwickelt mit spektakulären Sprungstellen wie dem Nevis Swing (300 Meter hoch), dem Ledge Bungee am Bob's Peak und dem Pipeline Bungee in den Skigebieten.
Als Neuseelands Zentrum des Abenteuertourismus bietet Queenstown eine unvergleichliche Vielfalt an Adrenalin-Aktivitäten. Die berühmten Shotover Jet-Fahrten durch die enge Shotover River Schlucht mit spektakulären 360-Grad-Drehungen bei hoher Geschwindigkeit sind zu einem Markenzeichen von Queenstown geworden. Paragliding und Hang-Gliding von den umliegenden Bergen bieten atemberaubende Vogelperspektiven auf die alpine Landschaft, während Skydiving aus 4.500 Meter Höhe die ultimative Adrenalinerfahrung mit Blick auf Gletscher, Bergseen und Fjorde bietet.
Queenstown hat sich auch als Wintersportzentrum internationalen Ranges etabliert. Die Ski-Saison von Juni bis Oktober lockt Wintersportler aus der ganzen Welt in die nahegelegenen Skigebiete The Remarkables, Coronet Peak, Cardrona und Treble Cone. Diese Gebiete bieten nicht nur erstklassige Pisten für alle Schwierigkeitsgrade, sondern auch Weltklasse-Terrain-Parks für Snowboarder und Freeskier. Heli-Skiing auf unberührten Gletschern und Cat-Skiing in abgelegenen Pulverschnee-Gebieten machen Queenstown zu einem Premium-Wintersport-Destination.
Mountainbiking hat sich zu einer der beliebtesten Aktivitäten in Queenstown entwickelt. Der Queenstown Bike Park auf dem Skyline Gondola-Berg bietet über 30 Kilometer professionell angelegte Downhill-Strecken für alle Schwierigkeitsgrade. Der Skyline Gondola transportiert Radfahrer und ihre Bikes bequem auf 800 Meter Höhe, von wo aus spektakuläre Single-Trails durch Bergwälder und über alpine Wiesen führen. Cross-Country-Strecken rund um Queenstown bieten zusätzliche Möglichkeiten für Ausdauer-Mountainbiking mit Panoramablicken.
Wandern und Trekking rund um Queenstown erschließen einige der spektakulärsten Landschaften Neuseelands. Der Ben Lomond Track führt auf 1.748 Meter Höhe und bietet 360-Grad-Panoramablicke über den Lake Wakatipu und die umliegenden Berggipfel. Der Routeburn Track, einer der Great Walks Neuseelands, startet nahe Queenstown und führt durch alpine Täler, Buchenwälder und zu kristallklaren Bergseen. Tageswanderungen wie der Queenstown Hill Walk, Lake Hayes Circuit und Arrow River Bridges Walk bieten spektakuläre Ausblicke ohne mehrtägige Verpflichtungen.
Lake Wakatipu ist nicht nur eine malerische Kulisse, sondern auch ein Wassersport-Paradies. Jet-Boat-Fahrten erkunden die entlegenen Winkel des Sees und seiner Zuflüsse, während Kajak-Touren ruhigere Erkundungen ermöglichen. Die historische TSS Earnslaw, ein 1912 gebauter Kohleschaufel-Dampfer, bietet nostalgische Dampfschiff-Fahrten über den See zur Walter Peak High Country Farm. Angeln auf Forellen und Lachse im kristallklaren Wasser des Sees ist sowohl für Anfänger als auch erfahrene Angler ein Highlight.
Die Innenstadt von Queenstown ist kompakt und fußgängerfreundlich gestaltet. Shotover Street bildet das pulsierende Herz mit Restaurants, Bars, Souvenirläden und Adventure-Buchungszentren. Das Queenstown Arts Centre zeigt lokale Kunst und Handwerk, während der Queenstown Gardens am Seeufer Erholung und Spazierwege bietet. Der Skyline Gondola zum Bob's Peak ist eine der Hauptattraktionen und bietet nicht nur spektakuläre Aussichten, sondern auch Restaurants, Luge-Bahnen und Stargazing-Erlebnisse.
Queenstown gilt als kulinarisches Zentrum der Südinsel mit einer beeindruckenden Restaurant-Szene. Von Gourmet-Restaurants mit Michelin-Stern-Qualität bis hin zu entspannten Pub-Mahlzeiten bietet die Stadt für jeden Geschmack und jedes Budget etwas. Neuseeländisches Lamm, Cervena-Hirsch, Bluff-Austern und Central Otago-Weine stehen im Mittelpunkt der lokalen Küche. Weinverkostungen in den nahegelegenen Central Otago-Weingütern sind ein beliebtes Tagesausflug-Ziel.
Das Nachtleben in Queenstown ist legendär und zieht Backpacker und Luxusreisende gleichermaßen an. Cowboy Bar, World Bar und Rhino's Ski Shack sind Institution für Party-Atmosphäre, während Rooftop-Bars wie Perky's und Atlas Beer Café Craft-Bier und Cocktails mit Aussicht bieten. Live-Musik, DJ-Auftritte und Themen-Partys sorgen für ein lebendiges Nachtleben das ganze Jahr über.
Unterkünfte in Queenstown reichen von Budget-Hostels bis hin zu 5-Sterne-Luxury-Resorts. YHA Queenstown und Nomads bieten Budget-freundliche Optionen für Backpacker, während Eichardt's Private Hotel, The Rees und Millbrook Resort Luxus-Erlebnisse mit Weltklasse-Service bieten. Vacation Rentals und Holiday Houses am Lake Wakatipu ermöglichen Selbstversorgung mit privaten Seezugängen.
Transport in und um Queenstown ist gut organisiert. Queenstown Airport liegt nur 8 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt und bietet Direktflüge nach Auckland, Wellington, Christchurch sowie internationale Verbindungen nach Australien. Connectabus und Super Shuttle verbinden den Flughafen mit der Stadt. Mietwagen sind ideal für Tagesausflüge und Skigebiet-Besuche, während öffentliche Busse die Skigebiete während der Wintersaison bedienen.
Die beste Reisezeit für Queenstown hängt von den gewünschten Aktivitäten ab. Sommer (Dezember bis März) bietet warme Temperaturen und lange Tage für Outdoor-Aktivitäten, während Winter (Juni bis September) Schnee und Weltklasse-Skifahren bringt. Herbst (März bis Mai) zeigt die Region in goldenen Farben und ist ideal für Wanderungen und Weinverkostungen. Frühling (September bis November) bietet milde Temperaturen und weniger Menschenmassen.
Queenstown als Basis für Südinsel-Erkundungen ist strategisch perfekt gelegen. Tagesausflüge führen zum Milford Sound (4 Stunden Fahrt), Doubtful Sound, Mount Cook National Park und den Central Otago-Weingütern. Scenic Flights mit Helikoptern oder Kleinflugzeugen ermöglichen Luftaufnahmen der Southern Alps, Gletschern und Fjorden. Queenstown ist zweifellos der Höhepunkt jeder Südinsel-Rundreise und bietet eine unvergleichliche Kombination aus Abenteuer, natürlicher Schönheit und Weltklasse-Hospitality in einer der spektakulärsten Kulissen der Welt.
Während das Goldfieber in der Region seinen Höhepunkt erlebte siedelten hier zeitweise bis zu 7.000 Menschen. Arrowtown war zu dieser Zeit das pulsierende Zentrum der Region, welche noch andere Orte wie Macetown, Skippers und Bullendale umfasste. Doch abgesehen von Arrowtown wurde alle diese Siedlungen wieder aufgegeben und existieren heute nur noch als Geister-Städte.
Ein besonderes Highlight für Besucher von Arrowtown ist die Möglichkeit in dem gleichnamigen Arrow River selbst nach Gold suchen zu können. Mit ausgeliehenen Pfannen dürfen die Gäste hier ihr eigenes Goldschürfer-Glück versuchen. Zudem ist man bemüht das historische Erscheinungsbild der Stadt zu erhalten, weshalb nicht nur einige historische Bauten wie Geschäfte, Restaurants und Bergmannshäuser aufwendig renoviert wurden sondern auch neue Bauvorhaben strikt überwacht und teilweise auch verboten werden.
In der Sprache der Maori bedeutet Te Wahipounamu „Jadeort“.
Seinen Namen erhielt der Ort nach dem deutschen Geologen, Naturforscher und Entdecker Julius von Haast. Dieser bezwang als erster Europäer den Haast Pass, der auch seinem Namen trägt. Der Haast Pass ist die südlichste Passstraße über die neuseeländischen Südalpen.
Jahrelang nutzten die Maori den Weg um Jade, Geenstone und grünen Nephrit zu transportieren.
Die Straße über den Haast Pass ist eine der faszinierensten und atemberaubendsten des gesamten Landes. Regenwald, Feuchtgebiete, Seen, Gletscherflüsse und Stromschnellen säumen den Weg nach Haast.
Die erste Siedlung entstand während des Goldrausches in 19. Jahrhundert und bis 1940 war Wanaka unter den Namen Pembroke bekannt. Heute ist der Ort vom Tourismus geprägt. Sehenswert ist die Puzzling World mit Vexier- und Denkspielen sowie dem Irrgarten Great Maze, in dem man für Stunden die Orientierung verlieren kann. Im Kino Cinema Paradiso dienen Sofas als Kinositze und man kann bequem frischgebackene Cookies genießen.
Die Berge und Seen rund um Wanaka bildeten einst Kulisse für einige Szenen den Kinofilm „Herr der Ringe“.
Sie wurde im 19. Jahrhundert während des Goldrausches gegründet und entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Handels- und Hafenort.
Hokitika ist heute vor allem für seine Kunsthandwerkskultur bekannt, insbesondere für die Verarbeitung von Jade (Pounamu), die für die Māori von großer spiritueller Bedeutung ist. In der Stadt finden Besucher zahlreiche Galerien, Werkstätten und kleine Geschäfte.
Zu den Sehenswürdigkeiten zählen der lange Sandstrand mit seinen Treibholzskulpturen, das Hokitika-Museum und die nur wenige Kilometer entfernte Hokitika-Schlucht mit ihrem türkisblauen Wasser. Hokitika ist zudem ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in den Westland-Nationalpark mit seinen Gletschern und Regenwäldern.
Besonders herrlich sind die zahlreichen Wanderwege durch die Pancake Rocks, sie führen vorbei an traumhaften Panorama-Aussichten, entlang der Küste und durch die fantastischen und atemberaubenden Felsformationen. Hinzu kommen einige traumhafte Strände welche zur Entspannung und Erholung einladen. Die kleine Küstengemeinde Punakaiki bietet somit ein wahres Urlauber-Paradies.
Nelson hat noch viele aus Holz erbaute Häuser aus der Kolonialzeit zudem Cottages und viele Park- und Grünanlagen. Künstler und Kunsthandwerker lieben das Ambiente der Hafenstadt. Hier leben konservative Bürger, alternative Künstler, Pazifisten, und Traditionalisten, Holzschnitzer, Töpfer, Glasbläser und Weber in guter Nachbarschaft. Ein Art & Craft Trail führt interessierte zu Ateliers und Werkstätten.
Im Zentrum befindet sich das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt, die im Art Dèco Stil erbaute Christ Church Cathedral. Von der großen Freitreppe der Kathedrale hat man einen schönen Blick über Nelson und das Meer.
Im Founders Historical Park & Brewery kann man ein nachgebautes Dorf aus der Kolonialzeit besichtigen und dabei die Frühgeschichte der Stadt erfahren.
Wie eine Nase ragt Cape Foulwind südwestlich von Westport in die Tasman Sea und schützt das Städtchen vor allzu heftigen Windböen. Der berühmte Seefahrer James Cook gab dem Kap wegen der widrigen Winde diesen unfreundlichen Namen. Wenige Kilometer südlich des Cape Foulwind befindet sich eine große Pelzrobbenkolonie. Entlang des Küstenbereiches gibt es gut ausgeschilderte Spazierwege.
Eine eindrucksvolle Sehenswürdigkeit der Stadt ist das Kohlenmuseum Coaltown. Das mit Sachkenntnis und Begeisterung gestaltete Museum informiert über die Welt des hiesigen Kohlebergbaus.
Wellington, die Hauptstadt von Neuseeland, ist mit etwa 215.000 Einwohnern im Stadtgebiet (über 400.000 in der Metropolregion) nach Auckland die zweitgrößte Metropole des Landes und gilt international als eine der lebenswertesten und kreativsten Hauptstädte der Welt. Strategisch an der Südspitze der Nordinsel gelegen, fungiert Wellington als politisches, kulturelles und kreatives Zentrum Neuseelands. Die Stadt hat sich den Ruf als "coolste kleine Hauptstadt der Welt" (Lonely Planet) erworben und begeistert Besucher mit ihrer einzigartigen Kombination aus politischer Bedeutung, lebendiger Kulturszene und spektakulärer Lage zwischen malerischem Naturhafen und grünen Hügellandschaften.
Die pittoreske Lage von Wellington zwischen dem Wellington Harbour (von den Maori "Te Whanganui-a-Tara" genannt - "Der große Hafen des Tara") und den grünen Hügeln macht die Stadt zu einer der landschaftlich spektakulärsten Hauptstädte der Welt. Der natürliche Naturhafen bietet nicht nur eine malerische Kulisse, sondern auch geschütztes Wasser für Wassersport und Fährverbindungen zur Südinsel. Die historischen europäischen Siedler nannten die Siedlung ursprünglich "Port Nicholson", bevor sie 1840 zu Ehren des Duke of Wellington in Wellington umbenannt wurde.
In internationalen Lebensqualitäts-Studien rangiert Wellington regelmäßig unter den Top-Städten weltweit und wurde als drittlebenswerteste Stadt der südlichen Hemisphäre nach Sydney und Auckland eingestuft. Diese hohe Bewertung resultiert aus der einzigartigen Kombination von kompakter Stadtgröße, hervorragender Infrastruktur, reicher Kulturszene, politischer Stabilität und außergewöhnlicher natürlicher Schönheit. Wellington bietet die Vorteile einer Weltstadt bei gleichzeitiger Gemeinschaftsatmosphäre und kurzen Wegen zu allen wichtigen Attraktionen.
Das Parlamentsgebäude und der berühmte "Beehive" (Bienenstock) bilden das politische Herz von Wellington und ganz Neuseeland. Der Beehive, offiziell als "Executive Wing" bekannt, wurde von dem britischen Architekten Sir Basil Spence entworfen und 1977 eröffnet. Seine charakteristische bienenstock-ähnliche Form macht ihn zu einem der erkennbarsten Gebäude der südlichen Hemisphäre. Hier befinden sich die Büros des Premierministers, Kabinettssäle und Abgeordnetenbüros. Öffentliche Führungen durch das Parlamentsgebäude bieten faszinierende Einblicke in die neuseeländische Demokratie und politische Geschichte.
Das Te Papa Tongarewa Museum (Museum of New Zealand) gilt als Neuseelands Nationalmuseum und ist eine der innovativsten Kulturinstitutionen der Welt. Das 1998 eröffnete Museum am Wellington Waterfront bietet interaktive Ausstellungen zur Geschichte, Kultur und Natur Neuseelands. Besonders bemerkenswert sind die Maori-Sammlungen, Naturkundeausstellungen und zeitgenössische Kunst. Die "Galerie der Zukunft" mit Virtual-Reality-Erlebnissen und interaktiven Technologien macht Te Papa zu einem Pionier im Bereich Museums-Innovation.
Die Old St. Paul's Cathedral ist ein architektonisches Juwel und eines der schönsten Holzgebäude der Welt. Diese neugotische Kathedrale wurde 1866 vollständig aus einheimischem Kauri-Holz erbaut und zeigt die handwerkliche Meisterschaft der frühen Siedler. Die Kathedrale diente bis 1964 als Hauptkirche und ist heute ein Museum und Veranstaltungsort für Konzerte und Hochzeiten. Die warme Holzatmosphäre und die kunstvollen Schnitzereien schaffen eine einzigartige spirituelle Atmosphäre.
Das historische Wellington Cable Car ist nicht nur ein praktisches Transportmittel, sondern auch eine der beliebtesten Touristenattraktionen der Stadt. Die 1902 eröffnete Standseilbahn führt vom Lambton Quay in der Innenstadt hinauf nach Kelburn und überwindet dabei 120 Höhenmeter in nur 5 Minuten Fahrtzeit. Die Fahrt bietet spektakuläre Ausblicke über die Stadt und den Hafen. An der Bergstation befinden sich der Wellington Botanic Garden, das Cable Car Museum und das Carter Observatory.
Der Wellington Botanic Garden erstreckt sich über 25 Hektar auf den Kelburn Hills und bietet eine beeindruckende Sammlung einheimischer und exotischer Pflanzen. Der Garten wurde 1868 angelegt und zeigt Neuseeland-Flora, Rosengärten, australische Pflanzen und begonia-Gewächshäuser. Die Lady Norwood Rose Garden mit über 300 Rosensorten ist besonders spektakulär zur Blütezeit von November bis April. Wanderwege führen durch verschiedene Gartenbereiche und bieten Panoramablicke über Wellington und den Cook Strait.
Wellington hat sich als "Hollywood des Südens" etabliert und ist Heimat der weltberühmten Weta Workshop und Park Road Post Production. Sir Peter Jackson drehte hier die "Herr der Ringe" und "Hobbit"-Trilogien, wodurch Wellington internationale Aufmerksamkeit als Filmproduktionsstandort erlangte. Weta Workshop Tours bieten faszinierende Einblicke in die Special Effects und Kostümherstellung für Hollywood-Blockbuster. Das Weta Cave zeigt Originalrequisiten und Sammlerstücke aus berühmten Filmen.
Die Wellington Waterfront ist ein preisgekröntes Stadtentwicklungsprojekt, das den Hafen mit der Innenstadt nahtlos verbindet. Die 2 Kilometer lange Promenade führt von der Wellington Railway Station bis zum Oriental Parade und bietet Restaurants, Cafés, Kunstinstallationen und Erholungsgebiete. Frank Kitts Park, Waitangi Park und Oriental Bay bieten Grünflächen und Strände im Herzen der Stadt. Die Wellington Harbourside Market am Sonntag ist ein beliebter Bauernmarkt mit lokalen Produkten.
Wellington gilt als Kulturhauptstadt Neuseelands mit einer lebendigen Kunst- und Musikszene. Das Michael Fowler Centre und die Wellington Opera House bieten Weltklasse-Aufführungen, während das Circa Theatre und Bats Theatre für innovative zeitgenössische Produktionen bekannt sind. Das New Zealand International Arts Festival (alle zwei Jahre) verwandelt die Stadt in ein Kulturzentrum von internationaler Bedeutung. Cuba Street gilt als kreatives Herz der Stadt mit Galerien, Vintage-Läden und alternativen Cafés.
Die kulinarische Szene von Wellington ist außergewöhnlich und wird oft als die beste in Neuseeland bezeichnet. Die Stadt hat die höchste Konzentration von Restaurants und Cafés pro Kopf in Neuseeland. Cuba Street, Courtenay Place und Oriental Parade bieten alles von Fine Dining bis zu internationaler Street Food. Wellington ist berühmt für seine Kaffeekultur - viele der besten Röstereien Neuseelands haben hier ihren Ursprung. Craft Beer ist ebenfalls sehr beliebt, mit lokalen Brauereien wie Garage Project und ParrotDog.
Transport in Wellington ist effizient und umweltfreundlich organisiert. Das Metlink-System umfasst Busse, Züge und Fähren, die alle Stadtteile und Vororte verbinden. Die Harbour Ferries bieten regelmäßige Verbindungen zu Days Bay, Eastbourne und Matiu/Somes Island. Wellington ist sehr fußgängerfreundlich mit einem kompakten Stadtzentrum, das zu Fuß erkundet werden kann. E-Scooter und Fahrradverleih sind beliebte Optionen für kurze Strecken.
Tagesausflüge von Wellington bieten Zugang zu spektakulären Naturattraktionen. Kapiti Island, ein Naturschutzgebiet 5 km vor der Küste, beherbergt seltene einheimische Vögel wie den Takahe und Little Spotted Kiwi. Die Wairarapa-Region mit Martinborough ist berühmt für ihre Pinot Noir-Weine und liegt nur 1 Stunde von Wellington entfernt. Zealandia, das Wellington Karori Sanctuary, ist das weltweit erste vollständig eingezäunte Ökosystem zur Wiederherstellung der städtischen Biodiversität.
Wellington fungiert als wichtiges Gateway zwischen Nord- und Südinsel Neuseelands. Die Interislander und Bluebridge Ferries verbinden Wellington mit Picton auf der Südinsel in einer 3,5-stündigen malerischen Fahrt durch die Cook Strait und Marlborough Sounds. Diese Fährverbindung ist für die meisten Neuseeland-Rundreisen zwischen den Inseln unverzichtbar und bietet spektakuläre Meerblicke und Delfin-Beobachtungen.
Das Nachtleben in Wellington ist lebendig und vielfältig. Courtenay Place ist das Hauptausgeh-Zentrum mit Bars, Nachtclubs und Live-Music-Venues. Cuba Street bietet alternative Bars und Jazz-Clubs, während Oriental Parade schicke Cocktail-Bars mit Hafenblick beherbergt. Wellington hat eine starke Live-Musik-Tradition und viele internationale Künstler beginnen ihre Australasien-Tourneen hier.
Unterkünfte in Wellington reichen von Budget-Hostels bis zu Luxus-Hotels. YHA Wellington und Nomads Capital bieten Budget-freundliche Optionen, während QT Wellington, Hotel InterContinental und Bolton Hotel Premium-Unterkünfte bieten. Bed & Breakfasts in den Hügel-Vororten wie Kelburn und Mount Victoria bieten persönlichen Service und spektakuläre Stadtblicke.
Shopping in Wellington konzentriert sich auf Lambton Quay, Willis Street und Cuba Street. Kirkcaldie & Stains ist das traditionelle Kaufhaus, während Capital on the Quay moderne Marken beherbergt. Cuba Street ist bekannt für Vintage-Mode, lokales Design und Kunsthandwerk. Der Wellington Night Market (Freitag) und Harbourside Market (Sonntag) bieten lokale Produkte und handgemachte Waren.
Die beste Reisezeit für Wellington ist von November bis April, wenn das Wetter am mildesten ist und die meisten Outdoor-Aktivitäten möglich sind. Wellington ist berüchtigt für seinen Wind - "Windy Wellington" ist ein liebevoller Spitzname - aber dieser sorgt auch für klare Luft und spektakuläre Wolkenformationen. Sommer (Dezember bis Februar) bietet die wärmsten Temperaturen und längsten Tage, während Herbst (März bis Mai) oft die stabilsten Wetterbedingungen bringt.
Wellington ist zweifellos eine der einzigartigsten Hauptstädte der Welt und bietet eine perfekte Mischung aus politischer Bedeutung, kultureller Vielfalt, kulinarischen Höhepunkten und natürlicher Schönheit. Für Neuseeland-Rundreisende ist Wellington ein unverzichtbarer Stopp, der das moderne Neuseeland in all seinen Facetten repräsentiert und als Sprungbrett zur Südinsel dient. Die Stadt verkörpert den neuseeländischen Geist von Innovation, Kreativität und Lebensqualität in einer Weise, die Besucher nachhaltig beeindruckt.
Beliebte Freizeitaktivitäten in der Region sind vor allem Kanutouren, Bootsfahrten und Wanderungen, aber auch Segeln und Kajak fahren. Bei Wanderern besonders beliebt ist der herrliche Queen Charlotte Track. Picton ist außerdem die wichtigste Verbindungsstelle zwischen Süd- und Nordinsel. Der Name der Stadt geht im Übrigen auf den britischen General Thomas Picton zurück, welcher in der Schlacht bei Waterloo gefallen ist.
Noch im Stadtgebiet Rotoruas befinden sich die Thermalfelder von Whakarewarewa, deren vollständiger Name „Te Whakarewarewatanga O Te Ope Taua A Wahiao“ lautet was so viel wie „Aufstand der Krieger von Wahiao“ bedeutet. Es ist das größte, noch existierende Geysirfeld in ganz Neuseeland und besteht aus rund 500 Geysieren, heißen Quellen und Schlammtöpfen. Neben den Thermalfeldern sind auch die Schnitz- und Kunstakademie der Maorie und der Pohutu Geysir wichtige Touristenattraktionen der Stadt.
Taupo ist ein sehr beliebtes Touristenziel, nicht nur wegen des Sees, sondern auch wegen der restlichen malerischen Landschaft. Zudem befinden sich unweit der Stadt die atemberaubenden Huka Wasserfälle. Diese entstehen unweit des Ursprungs des Waikato Flusses im Taupo See. Der anfangs etwa 100 Meter breite Fluss zwängt sich hierbei in einen nur 15 Meter breiten Canyon und stürz anschließend rund 11 Meter in die Tiefe. Ein wahrlich faszinierendes Naturschauspiel.
Ihren Namen erhielt die Stadt von dem britischen Schiff HMS Coromandel, welches erstmals 1820 in der hiesigen Bucht ankerte um das wertvolle Kauri-Holz an Bord zu nehmen.
Von dem Holzfäller Charles Ring wurde im Jahre 1853 erstmals Gold gefunden. 1879 begann ein wahrer Goldrausch zu dessen Höhepunkt Coromandel über 10 000 Einwohner hatte.
Heute ist Coromandel und seine ca. 1 500 Einwohner für seine Handwerksarbeiten und den Tourismus bekannt. Einige neuseeländische Künstler leben im Coromandel Town Distrikt.
Man kann ihre Ateliers, Galerien oder die zahlreichen Kunstläden besuchen. Der entspannte und lockere Lebensstil macht Coromandel Town für viele talentierte Künstler attraktiv. Sie werden nicht nur von der ruhigen Atmosphäre inspiriert sondern auch von der atemberaubenden und spektakulären Umgebung.
Auckland ist mit mehr als 1,7 Millionen Einwohnern die unbestrittene Metropole Neuseelands und beheimatet etwa ein Drittel der gesamten Bevölkerung des Landes. Diese pulsierende Millionenstadt bildet das wirtschaftliche und kulturelle Herz Neuseelands und ist für die meisten Besucher das Tor zu Neuseeland, da der Auckland Airport der größte internationale Flughafen des Landes ist. Auckland präsentiert sich als multikulturelle Metropole, in der über 200 verschiedene Ethnien harmonisch zusammenleben und die Stadt zu einer der vielfältigsten Städte der Welt machen.
Die einzigartige geografische Lage von Auckland macht die Stadt zu einem wahren Naturwunder. Die Metropole erstreckt sich spektakulär über die Rücken von etwa 50 inaktiven Vulkanen, die der Landschaft ihre charakteristische hügelige Topografie verleihen. Diese vulkanischen Hügel sind heute größtenteils zu ausgedehnten Parkanlagen umgewandelt, die teilweise bis ins Stadtzentrum reichen und Auckland zu einer der grünsten Städte der Welt machen. Die Auckland Domain, Cornwall Park und der Albert Park sind nur einige der spektakulären Grünflächen, die das Stadtbild prägen.
Auckland verdankt seinen Spitznamen "City of Sails" seiner privilegierten Lage zwischen zwei natürlichen Häfen - dem Waitemata Harbour im Norden und dem Manukau Harbour im Süden. Diese geschützten Meeresbucht prägen das Stadtbild entscheidend und haben Auckland zu einer der wichtigsten Segelhochburgen der Welt gemacht. Mit über 135.000 registrierten Booten besitzt Auckland die höchste Pro-Kopf-Bootsdichte weltweit. Der Waitemata Harbour mit seinen unzähligen Segelbooten, Yachten und Fähren bietet täglich ein faszinierendes maritimes Schauspiel.
Die Maori-Geschichte Aucklands reicht über 700 Jahre zurück. Die Ureinwohner Neuseelands nannten diesen Ort "Tamaki-makau-rau", was poetisch "Eine junge Schönheit mit 100 Liebhabern" bedeutet. Dieser Name spiegelt die Begehrtheit der Region wider, die aufgrund ihrer fruchtbaren Böden, reichen Fischgründe und strategischen Lage von verschiedenen Maori-Stämmen umkämpft war. Heute ehrt Auckland diese reiche Maori-Kultur in Museen, Kulturzentren und durch die Bewahrung heiliger Stätten auf den vulkanischen Hügeln.
Der majestätische Mount Eden (Maungawhau) erhebt sich 196 Meter über der Stadt und ist einer der bekanntesten Vulkankegel Aucklands. Dieser inaktive Vulkan bietet von seinem Kraterrand aus 360-Grad-Panoramablicke über die gesamte Stadt, die Häfen und die umliegenden Inseln des Hauraki Gulf. Der Mount Eden ist nicht nur ein beliebtes Ausflugsziel, sondern auch ein heiliger Ort für die Maori, die hier ihre Vorfahren begraben haben. Terrassen und Verteidigungsanlagen aus der Maori-Zeit sind noch heute sichtbar und erzählen von der reichen Geschichte dieses Ortes.
One Tree Hill (Maungakiekie) ist ein weiterer ikonischer Vulkanhügel von Auckland und erreicht eine Höhe von 182 Metern. Der landschaftlich wunderschön gelegene Hügel ist berühmt für seine Geschichte: Hier stand tatsächlich jahrhundertelang nur ein einziger Baum - eine mächtige Totara-Eiche, die jedoch 2000 gefällt werden musste. Heute krönt ein 21 Meter hoher Obelisk den Gipfel, der an den Vertrag von Waitangi erinnert und den Frieden zwischen Maori und europäischen Siedlern symbolisiert. Der Cornwall Park am Fuße des Hügels ist einer der größten Parks Aucklands und beherbergt noch heute Nutztiere, die an die landwirtschaftliche Vergangenheit erinnern.
Der Sky Tower ist Aucklands unbestrittenes Wahrzeichen und mit 328 Metern Höhe das höchste freistehende Bauwerk der südlichen Hemisphäre. Von den Aussichtsplattformen in 186 und 220 Meter Höhe bieten sich atemberaubende 360-Grad-Blicke über Auckland, die umliegenden Inseln und bei klarem Wetter bis zu 80 Kilometer weit. Der Sky Tower ist jedoch mehr als nur ein Aussichtspunkt: Adrenalin-Junkies können einen 192 Meter hohen Bungee-Sprung wagen oder beim SkyWalk außen um die Turmspitze wandern. Das SkyCity am Fuße des Towers beherbergt Restaurants, Casinos und Unterhaltung.
Auckland bietet eine beeindruckende Vielfalt an Attraktionen und Aktivitäten. Das Auckland War Memorial Museum ist eines der bedeutendsten Museen der südlichen Hemisphäre und beherbergt die weltweit größte Sammlung Maori- und polynesischer Artefakte. Kelly Tarlton's Sea Life Aquarium führt Besucher durch transparente Unterwassertunnel zu neuseeländischen Meereslebewesen, Pinguinen und Haien. Der Auckland Zoo beherbergt über 1.400 Tiere aus aller Welt, darunter den bedrohten Kiwi-Vogel in einem speziellen nachtaktiven Gehege.
Die Hauraki Gulf Marine Park vor Auckland umfasst über 50 Inseln und bietet unzählige Möglichkeiten für Tagesausflüge. Waiheke Island, nur 35 Minuten mit der Fähre entfernt, ist berühmt für ihre Weingüter, Kunstgalerien und traumhaften Strände. Rangitoto Island, die jüngste der vulkanischen Inseln, bietet Wanderwege durch einzigartige Lavalandschaften und Pohutukawa-Wälder. Great Barrier Island ist ein Naturparadies mit unberührten Stränden, Wanderwegen und einem der dunkelsten Nachthimmel der Welt.
Auckland gilt als kulinarisches Zentrum Neuseelands und spiegelt die multikulturelle Bevölkerung in einer vielfältigen Restaurantszene wider. Von traditioneller Maori-Küche über asiatische Spezialitäten bis hin zu preisgekrönter Fine-Dining-Küche bietet Auckland alles. Der Viaduct Harbour ist das pulsierende Gastronomie-Zentrum mit Waterfront-Restaurants, während Ponsonby Road und Karangahape Road (K'Road) für ihre trendigen Cafés und ethnischen Restaurants bekannt sind. Die Auckland Fish Markets bieten die frischesten Meeresfrüchte direkt vom Boot.
Shopping in Auckland reicht von internationalen Luxusmarken bis hin zu einzigartigen neuseeländischen Produkten. Die Queen Street ist die Haupteinkaufsstraße mit Kaufhäusern und Boutiquen, während das Britomart Precinct Designer-Mode und lokale Labels beherbergt. Parnell ist bekannt für Antiquitäten und Kunsthandwerk, und die Victoria Park Markets bieten Souvenirs und lokale Produkte. Ponsonby gilt als Vintage-Shopping-Paradies mit Second-Hand-Läden und Designerstücken.
Das Nachtleben in Auckland ist lebendig und vielfältig. Viaduct Harbour bietet schicke Bars mit Hafenblick, während Ponsonby und K'Road für ihre alternativen Bars und Live-Music-Venues bekannt sind. Die Sky City beherbergt Casinos und Nachtclubs, und Wynyard Quarter entwickelt sich zu einem trendigen Ausgehviertel. Auckland ist auch für seine lebendige Musikszene bekannt und hat Künstler wie Crowded House und Lorde hervorgebracht.
Transport in Auckland erfolgt hauptsächlich über ein gut ausgebautes Bussystem, Fähren zu den Inseln und eine S-Bahn-Linie. Die AT HOP Card ist das elektronische Zahlungssystem für alle öffentlichen Verkehrsmittel. Uber und Taxis sind weit verbreitet, und Mietwagen sind ideal für Erkundungen außerhalb der Stadt. Fahrradverleih ist in der Innenstadt verfügbar, und Auckland hat ein wachsendes Netz von Radwegen.
Die beste Reisezeit für Auckland ist von Oktober bis April, wenn das Wetter warm und trocken ist. Dezember bis Februar sind die heißesten Monate mit Temperaturen um 25°C, während März bis Mai und September bis November mildere Temperaturen und weniger Touristen bieten. Auckland hat ein gemäßigtes ozeanisches Klima mit milden Wintern und warmen Sommern, was ganzjährige Besuche ermöglicht.
Auckland als Ausgangspunkt für Neuseeland-Rundreisen ist ideal gelegen. Von hier aus können Besucher die Bay of Islands im Norden, die Coromandel Peninsula im Osten oder Rotorua und Wellington im Süden erkunden. Der Auckland Airport bietet Inlandsverbindungen zu allen wichtigen Destinationen Neuseelands sowie internationale Flüge zu über 30 Ländern. Auckland ist zweifellos der perfekte Startpunkt für jede Neuseeland-Rundreise und bietet eine faszinierende Mischung aus urbanem Leben, natürlicher Schönheit und kultureller Vielfalt.
Länderinfo
Große Teile unberührter Natur mit einer vielfältigen Vegetation und Tierwelt sowie einzigartige und fantastische Naturdenkmale faszinieren jeden, der die Inseln einmal besucht hat. Das Land besteht aus einer Süd- und einer Nordinsel. Daneben gibt es noch mehrere kleineren Inseln, wovon jede traumhaft schön und einzigartig ist.
Neuseeland ist mit keinem anderen Land der Welt vergleichbar. Die Kultur ist eine wilde Mischung aus europäischen Traditionen, den Sitten der Ureinwohner und den Gebräuchen vieler anderer Nationen der Erde, da Neuseeland, genau wie das Nachbarland Australien, ein Schmelztiegel der Nationen ist. Die Ureinwohner Neuseelands sind die Maori, welche ihre Heimat liebevoll Aotearoa das „Land der langen weißen Wolke“ nennen.
Auf der Nordinsel befindet sich die Hauptstadt Wellington. Sie ist nach Auckland die zweitgrößte Stadt des Landes. Zu den Highlights der Stadt gehören die Old Saint Paul’s Church, der botanische Garten, das Nationalmuseum „Te Papa“ und Oriental Bay. Auch Auckland, die größte Stadt Neuseelands, befindet sich auf der Nordinsel. Die größte Stadt der Südinsel ist Christchurch. Sie wird oft als die „englischste“ Stadt des Landes bezeichnet, was sich besonders in ihrer Architektur widerspiegelt.
Doch Neuseeland bietet nicht nur pulsierende Städte, sondern in einem viel größeren Maße nahezu unfassbare natürliche Sehenswürdigkeiten. Neben den zahlreichen Nationalparks zählen hierzu vor allem die überragenden Gletscher wie der Fox- oder auch der Franz-Joseph-Gletscher. Ebenso die Marlborough Sounds, ein Netzwerk aus Wasserwegen und Halbinseln, oder auch der Milford Sound, der Doubtful Sound, die Stiring Falls und die neuseeländischen Alpen.
Einmal in Neuseeland angekommen, will man das Land nie mehr verlassen.
Lernen Sie dieses faszinierende Land bei einer Rundreise umfassend kennen und fahren Sie alle wichtigen und sehenswerten Stationen an.
Die unter Insidern beliebteste Reisezeit ist der Südsommer von Dezember bis Februar. Man sollte allerdings bedenken, dass dann in Neuseeland auch Sommerferien sind.
Es sind also viele Einheimische und Touristen unterwegs.
Um dies zu umgehen, ist es ratsam seinen Urlaub für den Februar zu planen.
Klima:
Auf der nördlichen neuseeländischen Insel herrscht subtropisches Klima mit minimalen Temperaturschwankungen wogegen auf der südlichen Insel ein gemäßigtes Klima mit kalten, zum Teil sehr schneereichen Wintern dominiert.
https://www.auswaertiges-amt.de/de/neuseelandsicherheit/220146
Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.
Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.
1 Neuseeländischer Dollar = 100 Cents
Flugdauer:
ca. 26 Stunden (mit Zwischenstopp)
Ortszeit:
MEZ +10h
Gut zu wissen:
Die Neuseeländer sind im Allgemeinen sehr offen, herzlich und gastfreundlich.
Umgangssprachlich werden die Neuseeländer scherzhaft auch „Kiwis“ genannt, da sie nach Italien und China der weltweit drittgrößte Kiwi-Produzent sind.
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