Entdecken Sie die grüne Schwarzmeerküste der Türkei mit nebelverhangenen Bergen, unberührter Natur und traditionellen Städten wie Trabzon. Höhepunkte sind das spektakuläre Sumela-Kloster, eine Seilbahnfahrt in Ordu und das pulsierende Istanbul.
1. Tag Anreise nach Trabzon
Merhaba heißt es an der türkischen Schwarzmeerküste! Sie fliegen nach Trabzon, und wir fahren gemeinsam in unser Hotel. Je nach Ankunftszeit können Sie einen ersten Spaziergang in der Umgebung unternehmen.
Verpflegung: A
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Trabzon
2. Tag Trabzon und byzantinische Kunst
Wir beginnen den Tag mit unserer Stadtbesichtigung in Trabzon, einst ein Knotenpunkt der antiken Seidenstraße. Auf unserem Programm steht die Hagia Sophia der Stadt, ein Bauwerk aus dem 13. Jahrhundert, das ursprünglich als Kirche diente und später, wie viele Kirchen der Region, in eine Moschee umgewandelt wurde. Sie beeindruckt mit ihren gut erhaltenen Fresken, kunstvollen Wandmalereien, biblischen Szenen und reicher byzantinischer Ikonographie.
Die massive Stadtmauer, die auf Kaiser Justinian im 6. Jahrhundert zurückgeht, bot der Stadt jahrhundertelang Schutz. Die Ortahisar-Moschee wiederum ist dem Schutzpatron der Stadt gewidmet und ein Beispiel für die kulturelle Transformation Trabzons: Ihr Inneres offenbart christliche und islamische Elemente, die ineinander greifen. Eingebettet in die dichten, smaragdgrünen Wälder der pontischen Berge erwartet uns schließlich der Höhepunkt des Tages: das Sumela-Kloster. 1.200 Meter über dem Meeresspiegel scheint es buchstäblich an einer steilen Felswand zu kleben. Eine kleine Wanderung über die Treppenstufen (ca. 25 Minuten) führt uns zu den Ruinen der Klosteranlage mit dem atemberaubenden Blick auf die Sumela Schlucht. Alternativ bringt Sie auch der Bus nach oben. 100 km
Verpflegung: F, A
Sehenswürdigkeiten
Kloster Sumela
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Trabzon
3. Tag Von Trabzon über Giresun nach Ordu
Heute fahren wir entlang der Küste von Trabzon nach Giresun und entdecken die schöne Natur der Region. Wir besuchen den etwa 20 Meter hohen Kuzalan Wasserfall und den nur wenige hundert Meter entfernten Mavi Göl (Blauer See), bekannt für sein einzigartig türkisfarbenes Wasser. Anschließend führt uns der Weg zu den markanten weißen Formationen der Göksu Travertine Salzterrassen, die durch die Ablagerung von Kalziumkarbonat aus dem mineralreichen Wasser des Göksu-Flusses entstanden sind. Wer mag, kann hier mit den Füßen durch das mineralhaltige Wasser waten. Wir fahren weiter zur Hochebene Kulakkaya Yaylasi mit ihren üppigen Wäldern, klaren Bächen und Wiesen. Im Dorf Yavuzkemal verbringen wir unsere Mittagspause in einem Spezialitäten-Restaurant für regionale und einheimische Küche. Am Nachmittag genießen wir einen herrlichen Ausblick von der Hochebene bei einem türkischen schwarzen Tee oder traditionellen Kaffee, bevor es weiter in die Stadt Giresun geht. Hier haben wir noch Zeit, um uns im Stadtzentrum umzuschauen, bevor wir nach Ordu fahren. 280 km
Verpflegung: F, M, A
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OrduTrabzon
4. Tag Ordu und seine Umgebung
Nach dem Frühstück besichtigen wir das Kurul Kalesi, eine bedeutende antike Festung und archäologische Stätte. Einer der wichtigsten Funde ist hier die Marmorstatue der anatolischen Muttergöttin Kybele, die auf einem Thron sitzt. Die Festung selbst geht auf das 2. und 1. Jahrhundert v. Chr. zurück, während einige archäologische Funde sogar auf eine 3000 Jahre alte Geschichte hindeuten. Nach der Besichtigung widmen wir uns Ordu, dem Zentrum der weltweiten Haselnussproduktion: Die Wirtschaft ist hier in hohem Maße von der Haselnuss-Ernte abhängig. So werden Haselnüsse von den Einheimischen oft als "grünes Gold" bezeichnet. Wir besuchen eine Haselnussplantage, das Haselnussmuseum und die Fabrik Senocak, wo die Haselnüsse verarbeitet werden. Zwischendurch machen wir einen Stopp für eine gemütliche Kaffeepause zu einem traditionellen türkischen Kaffee im Café Kybele, wo wir erneut auf die Fruchtbarkeitsgöttin treffen. Später laufen wir noch über die Fidangör-Flanier-Meile mit ihren vielen bunten Häusern. Hoch über der Straße sehen wir die Seilbahn, die uns am morgigen Tag erwartet.
Verpflegung: F, A
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Ordu
5. Tag Von Ordu zum Kap Yason
Wir beginnen den Tag mit einer Seilbahnfahrt auf den Berg Boztepe und genießen dort die großartige Aussicht auf die Stadt Ordu, die Natur und das Schwarze Meer. Anschließend erkunden wir einige Sehenswürdigkeiten rund um Ordu. Entlang der Küste fahren wir zunächst nach Persembe, einem malerischen Küstenort, und danach weiter zur Insel Hoynat, die einer der wichtigsten Brutplätze für Kormorane in der Türkei ist. Weiter geht es zum Caka Beach, dessen Strand zu einem Spaziergang einlädt. Zum Schluss halten wir am Kap Yason mit seinem Leuchtturm und der gleichnamigen Kirche, die auf den Helden Jason aus der Argonautensage zurückgeht. Sie sollte Segler auf dem Schwarzen Meer vor Unheil beschützen. Mit etwas Glück genießen wir hier einen herrlichen Sonnenuntergang. 90 km
Verpflegung: F, A
Städte
Ordu
6. Tag Von Ordu nach Istanbul
Bevor wir am Nachmittag das Schwarze Meer verlassen, bleibt noch etwas Zeit, um die Region zu entdecken. Wir fahren zum Persembe-Plateau, der bekannten Hochebene von Ordu, und blicken über die weiten Wiesen. Ein kleiner Fluss schlängelt sich durch das Grün der Landschaft, die 1.500 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Vielleicht sehen wir im Hintergrund auch eine Schafherde grasen. Den schönen Ausblick genießen wir bei einem türkischen Tee. Anschließend bleibt uns noch Zeit, an der Küstenpromenade von Ordu zu flanieren. Am Nachmittag fliegen wir nach Istanbul. Willkommen in der Stadt am Bosporus! 200 km
Verpflegung: F
Sehenswürdigkeiten
Bosporus
Städte
IstanbulOrdu
7. Tag Istanbul
Am Vormittag stehen die historischen Höhepunkte der Stadt auf dem Programm. Wir beginnen in Sultanahmet, der Altstadt Istanbuls, und besichtigen das einstige Wahrzeichen von Konstantinopel, die Hagia Sophia. Wir sehen die Sultan Ahmed Moschee (Blaue Moschee) von außen und gehen zum Hippodrom mit seinem Ägyptischen Obelisken und der Schlangensäule. Auch lernen wir heute die alte türkische Volkskunst des Teppichknüpfens kennen. In einem Teppichhaus werden uns die Einzelheiten dieser Kunst gezeigt und eindrucksvolle Exemplare präsentiert. Wir lassen den Tag im bunten Viertel Balat ausklingen und können dabei aus der Ferne den Galata-Turm bestaunen.
Genießen Sie den Tag ganz nach Ihrem Belieben. Wir bieten Ihnen optional die Möglichkeit, Istanbul bei einer Stadtbesichtigung mit Bootsfahrt zu entdecken. Zunächst machen wir Halt an der Chora-Kirche, die einst Klosterkirche, dann Moschee und heute ein Museum ist. Dort funkeln uns die einzigartigen, glänzenden Mosaike und Fresken aus dem 12. Jahrhundert entgegen. Anschließend besichtigen wir die Süleymaniye-Moschee und tauchen ein in das bunte Treiben des Großen sowie Ägyptischen Basars. Wir staunen über die vielen verschiedenen Kräuter und Gewürze, die es hier zu sehen und zu riechen gibt. Hier ist Feilschen ausdrücklich erlaubt! Abgerundet wird der Tag mit einer Bootsfahrt auf dem Bosporus, bei der wir faszinierende Ausblicke auf die Stadt, die Rokoko-Paläste, die Festungen und die antiken Herrenhäuser direkt am Fluss genießen. Die 30 Kilometer lange Meerenge verbindet das Marmarameer mit dem Schwarzen Meer.
Verpflegung: F
Sehenswürdigkeiten
BosporusChora KircheSüleymaniye Moschee
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Istanbul
9. Tag Rückreise nach Deutschland
Es heißt Abschied nehmen. Voller schöner Erinnerungen an Istanbul und die türkische Schwarzmeerregion geht es zurück nach Hause.
Zur Zeit des Byzantinischen Reiches entstand im Osten der heutigen Türkei, nahe der Stadt Trabzon das imposante griechisch-orthodoxe Kloster Sumela. Man errichtete es im Zigana Gebirge, auch Pontisches Gebirge genannt, in einer Höhe von 1071 Metern, indem man das Kloster direkt in den Fels schlug oder daran entlang baute.
Bis heute beeindruckt dieses atemberaubende Bauwerk in luftiger Höhe mit seiner Schönheit. Sowohl die Innen- als auch die Außenwände sind mit aufwendigen Fresken verziert. Das Herzstück der Anlage ist die faszinierende Felsenkirche, weitere wichtige Teile sind die Kapellen, das Gästehaus, die Studienräume und die Bibliothek sowie der heilige Brunnen.
Ebenfalls sehr eindrucksvoll ist das Aquädukt, welches das Kloster mit Wasser versorgt. Dieses ist direkt entlang der Felswand gebaut. Schon von Weitem kann man das majestätisch in den Felsen thronende Kloster erkennen. Und schon aus einiger Entfernung verspürt man die Ehrfurcht vor diesem einzigartigen Meisterwerk.
Bosporus
Der Bosporus ist eine 30 Kilometer lange Meerenge, welche die Kontinente Asien und Europa trennt. Gleichzeitig verbindet die Lebensader das Schwarze Meer im Norden mit dem Marmarameer im Süden von Istanbul. Vom Bosporus aus genießt man die schönste Aussicht auf die Stadt Istanbul, daher sollte auf einer Rundreise durch die Türkei eine Bosporusrundfahrt immer mit eingeplant werden. Südlich der Galatabrücke starten die meist 1,5 Stunden dauernden Bootsfahrten. Gegenüber der Straßenbahnhaltestelle Eminönü legen die preiswertesten Schiffe ab. Tickets kann man direkt vor Ort erwerben und die Boote fahren los, sobald sie voll sind. Die meisten Schiffe bieten den Gästen kleine Snacks und Getränke an. Die Strecke führt entlang dem europäischen Ufer hinauf und am asiatischen Ufer wieder hinunter. Um einen guten Sitzplatz zu bekommen, sollte man sich rechtzeitig vor der Abfahrt auf dem Boot befinden, denn die guten Plätze sind schnell vergeben.
Antikes Hippodrom
In der Nähe der bekannten blauen Moschee steht das Hippodrom. Ein Hippodrom ist eine Pferderennbahn, in der dann auch die Wagenrennen stattfanden. Das antike Hippodrom von Istanbul ist 324 von Konstantin neu aufgebaut worden. Es steht geschrieben, dass bis zu 100.000 Besucher hier Platz fanden. 450 Meter lang und 350 Meter breit war das damalige Hippodrom, also die eigentliche Rennstrecke plus die Tribüne.
Der Kaiser hatte sogar seine eigene Loge, die er gleich vom Palast aus betreten konnte. Einst eine reich mit Pferdestatuen geschmückte Rennbahn, von denen noch einige gut erhaltene Stücke im Museum bewundert werden können, sieht man heute nur noch einige Überreste dieses Hippodroms.
Blaue Moschee
Die Sultan Ahmed-Moschee ist überall bekannt unter den Namen Blaue Moschee. Sie steht in Istanbul in der Türkei. Die Blaue Moschee ist ein sehr imposantes und großes Bauwerk mit sechs Türmen. Es ist auch die Einzige, die so viele Türme hat. Sie werden Minarette genannt und von da aus ruft man seine Bürger zum Gebet auf. Die Moschee wurde zwischen 1609 und 1616 vom 14 jährigen Sultan Ahmet I. in Auftrag gegeben. Er wollte unbedingt die Hagia Sophia Moschee, die genau gegenüberliegt, übertreffen. Die Sultan Ahmed-Moschee ist zwar sehr groß, doch ihre Formen kann man fast als sanft beschreiben. Es ist kein klobiger Bau, sondern ganz im Gegenteil. Der innere Gebetsraum misst 51 mal 53 Meter. Darüber wölbt sich auf vier Pfeiler eine große Kuppel, die einen Durchmesser von etwas über 22 Meter hat. Den Namen Blaue Moschee bekam sie, weil es im Innenraum über 21.000 Kacheln gibt, die überwiegend in blau gehalten sind, auf denen diverse traditionelle Pflanzenmotive zu sehen sind. 260 Fenster lassen die Blaue Moschee in ein fast mystisches Licht tauchen. Die Glasscheiben der Fenster stammen noch aus dem 17. Jahrhundert. Früher umgab die Sultan Ahmed-Moschee eine Mauer, die heute nur noch an der Nordwand steht. Damit wurde die Moschee vom Hof getrennt. Zu der Moschee gehören aber auch noch andere Gebäude. So gibt es eine Armenküche, ein Hospital, einen Basar und auch eine höhere Schule. In einem Gebäude ruht Ahmet I. mit seinen drei Söhnen und seiner Frau. Besichtigt man die Blaue Moschee, so wird man gleich in dieser ganz besonderen Atmosphäre gefangen. Sie ist auf jeden Fall ein Muss für jeden Istanbul Besucher. Die Blaue Moschee ist einer der beeindruckendsten Bauten auf der Welt. Sultan Ahmet I. Starb, kurz nachdem die Moschee fertig war. Eigentlich wollte er die sechs Minarette noch vergolden lassen, aber das wurde dann doch zu teuer. Er schuf auch ohne Vergoldung mit der Blauen Moschee ein sehr imposantes Bauwerk, das noch heute einen großen Stellenwert unter den Sehenswürdigkeiten in der Türkei einnimmt.
Galataturm
Der Galata-Turm ist eines der markantesten Wahrzeichen Istanbuls. Er thront im historischen Stadtteil Galata auf der europäischen Seite der Stadt. Er wurde im Jahr 1348 von den Genuesen als Wachturm erbaut und diente später auch als Gefängnis und Feuermeldeturm. Der runde Steinturm mit seinem Kegeldach ist heute etwa 66 Meter hoch und ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen.
Besonders reizvoll ist die Aussichtsplattform, von der aus sich ein atemberaubender 360-Grad-Blick über Istanbul, das Goldene Horn, den Bosporus und die Altstadt bietet. Ein Café und ein Restaurant auf der oberen Ebene laden zum Verweilen ein. Der Galata-Turm vereint auf eindrucksvolle Weise Geschichte, Architektur und ein großartiges Panoramaerlebnis.
Hagia Sophia
Die Hagia Sophia steht in Istanbul in der Türkei und ist eines der bedeutendsten Denkmäler. Zuerst wurde sie im Dezember 537 als Kirche gebaut und geweiht. Die Hagia Sophia war knapp 56 Meter hoch. Sie wurde damals in fünf Jahren und zehn Monaten errichtet. Dafür sorgte der damalige Kaiser Justinian, der die Architektur damals sehr förderte und auch gern seine Macht und Reichtum nach außen hin demonstrierte. 558 stürzte die Kuppel durch ein Erdbeben ein. Sie wurde dann neu aufgebaut und die einzelnen Träger noch einmal verstärkt. Die Unterkonstruktion stürzte im 13. und 14. Jahrhundert zwar immer einmal wieder ein, aber ansonsten erlitt die Hagia Sophia keine weiteren Schäden. 1453 wurde die Hagia Sophia im Zuge durch die Eroberung der Osmanen zur Moschee ausgebaut. Sie bekam zwei Minarette und wurde innen ganz neu ausgestattet. 1573 dann wird die Moschee noch einmal mit vier Minaretten ausgestattet und hatte nun sechs. Innen wurden die Gebetsräume verändert und der gesamte Bau noch einmal renoviert. Jetzt war die Hagia Sophia das größte Gebetshaus in Istanbul. 1934 erklärt Kemal Atatürk die Hagia Sophia zum Museum. Alle christlichen Symbole, die übermalt worden sind, wurden wieder freigelegt. Nun ist die Hagia Sophia für alle Menschen offen. Jeder Besucher der Hagia Sophia spürt gleich schon fast einen unwirklichen Eindruck dieses Gebäudes. Steht man im Hauptraum und schaut auf die Kuppel, die 33 Meter Durchmesser hat und fast 14 Meter hoch ist, dann ist man überwältigt. Die ganze Architektur und Bauweise wird jeden Gast tief beeindrucken. Aber nicht nur die Bauweise lässt die Hagia Sophia mystisch erscheinen, sondern auch die ganz besondere Lichtführung trägt dazu bei. Es sieht aus, als wenn das Gebäude leuchtet. Silber, Gold und Marmor verstärken diesen Eindruck noch und lassen die Hagia Sophia von innen strahlen.
Chora Kirche
Der große Sakralbau hat, seit seiner Errichtung im 11. Jahrhundert auf dem Grundstein einer kleineren Kirche, eine wechselhafte Geschichte hinter sich gebracht. Seitdem wurde sie mehrfach umgebaut, im 17. Jahrhundert in eine Moschee umgewandelt und Mitte des letzten Jahrhunderts schließlich als Museum genutzt. Die Kirche liegt in Istanbul, im Stadtteil Fatih, und kann besichtigt werden.
Der Bau besteht aus verschiedenen Kompartimenten, darunter einem Eso- und Exonarthex, die der eigentlichen Kirche vorgelagert sind, einer Seitenkapelle zur rechten und einer Galerie zur linken Seite. Der Mittelraum wird von einer großen Kuppel überspannt, die auch das äußere Erscheinungsbild prägt.
Große Bedeutung hat der Sakralbau vor allem durch seine weltbekannten Fresken und einzigartigen Mosaike, die der palaiologischen Renaissance zugerechnet werden und sowohl die Wände als auch die Kuppel verzieren. Die größten zeigen Christus und Maria an den Portalen zweier gegenüberliegender Eingänge. Weitere Mosaike widmen sich dem Lebenszyklus der Gezeigten sowie den Abbildern einiger Jünger. Die Fresken zeigen verschiedene biblische Szenen wie Himmel, Hölle, das Jüngste Gericht, die Wiederauferstehung und weitere Abbildungen der heiligen Familie.
Süleymaniye Moschee
Der Besuch der Süleymaniye Moschee in Istanbul ist ein unbedingtes Muss.
Die zweitgrößte Moschee von Istanbul ist ein architektonisches Meisterwerk.
Sie liegt im historischen Stadtteil Eminönü auf einem der sieben Hügel Istanbuls und ist bekannt für ihre prächtige osmanische Architektur und die harmonische Anlage.
Der zu seiner Zeit bekannte Baumeister Mimar Sinan wollte für den Auftraggeber Sultan Süleyman ein Bauwerk für die Ewigkeit schaffen.Der Gebäudekomplex ist auf einem bis ins Detail durchdachten Fundament erbaut, um dem Erdbebengebiet zu trotzen.
Die Bauzeit dauerte von 1550 bis 1557.Die Moschee beeindruckt durch Ihre riesige Kuppel, die über 50 Meter hoch ist. Wenn Sie die Süleymaniye Moschee besichtigen, werden Sie nicht nur von der äußeren Architektur, sondern auch vom Innenraum beeindruckt sein.
Im Inneren besticht nicht eine opulente Einrichtung, sondern eher die Schlichtheit. Zahlreiche Buntglasfenster schaffen ein ganz besonderes Licht und die Akustik ist einmalig.Rund um die Moschee gibt es noch weitere sehenswerte Einrichtungen, wie eine umfangreiche Bibliothek, eine Armenküche sowie der Friedhof mit den Mausoleen des Sultans Süleyman, seiner Gemahlin Hürrem und seiner Tochter Mihrimah.
Trabzon
Die türkische Stadt Trabzon ist eine Küstenstadt am Schwarzen Meer. Der Hafen von Trabzon, der heute für die Ausfuhr von heimischen Waren ein wirtschaftlich wichtiger Punkt ist, hatte schon früher eine herausragende strategische Bedeutung. Die Region um Trabzon ist sehr geschichtsträchtig und für Kultururlauber sehr interessant. Aber auch Strandtouristen sind in Trabzon viele anzutreffen. Trabzon ist ein guter Ausgangspunkt für viele schöne Ausflüge, zum Beispiel in die nahen Bergdörfer, die sehr idyllisch und abgeschieden liegen oder ins Hinterland zu den Bauern, die sich über jeden Besuch freuen und gastfreundlich, wie sie sind, Besucher auf einen Schnaps und zum Verweilen einladen.
Ordu
Ordu ist eine Stadt mit rund 225.000 Einwohnern im Norden der Türkei. Dank seiner praktischen Lage direkt in der Schwarzmeerregion profitieren die zahlreichen Touristen wie auch Einheimische von gleich mehreren wirtschaftlichen Vorzügen. Ein Highlight bei Ihrem Besuch in der einladenden Küstenstadt ist gewiss die griechisch-orthodoxe Kirche, welche seit 1853 fester Bestandteil Ordus ist und sich im westlichen Teil der Stadt befindet. Die Kirche selbst hat mehrere Wandlungen hinter sich: Zuerst war sie ein Gefängnis und danach wurde sie in ein Kulturzentrum umgewandelt. Außerdem sei Ihnen der Boztepe, ein vorzüglicher Aussichtspunkt auf dem gleichnamigen Berg wärmstens empfohlen. Ihnen ist ein fantastischer Blick über die Stadt gewiss. Da es sich bei der Region Altinordu um eine sehr fruchtbare Gegend handelt, sollten Sie sich Ausflüge ins grüne Umland nicht entgehen lassen. Romantische Strandspaziergänge bei mediterranem Klima machen Ihre Reise zu einer angenehmen Erfahrung.
Istanbul
Istanbul liegt in der Türkei und erstreckt sich über zwei Kontinente, nämlich Europa und Asien. Dadurch vermischen sich in dieser Stadt auch zwei Kulturen, die christliche und die islamische. Istanbul hat auch noch viele historische Bauwerke, die zum Teil aus dem 15. Jahrhundert stammen. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten sind in dieser Stadt zu finden, wie zum Beispiel die Blaue Moschee. Sie besteht aus sechs Minaretten, was sehr selten ist. Diese historischen Bauten sind sehr beeindruckend. Istanbul hat zirka acht Millionen Einwohner. Diese Stadt bietet Ihren Besuchern aber nicht nur die interessante historische Seite, sondern auch viel modernes Stadtleben mit all seinen Facetten.
Länderinfo
Türkei (TR)
Die Türkei, das Land zwischen Europa und Asien, ein Land mit einer faszinierenden und sehr alten Kultur und langen Geschichte. Daneben lockt die Türkei aber auch mit traumhaften Stränden und einem sehr warmen Klima, welches zusammen mit den Traumstränden perfekte Bedingungen für einen erstklassigen und unvergesslichen Badeurlaub. Doch wer nur zum sonnenbaden, relaxen und schwimmen in die Türkei gekommen ist, der wird wohl das Beste verpassen, denn die Städte und Landschaften des Landes halten so viel Sehenswertes für die Besucher bereit, dass selbst ein ganzer Monat Urlaub kaum ausreichen würde um all die Schönheiten und Höhepunkte der Türkei zu erkunden. In der Metropole Istanbul, in der gleich drei Großmächte ihre Spuren hinterlassen haben, gilt es die Hagia Sophia, eines der bedeutendsten Bauwerke der Antike oder auch die Süleymaniye Moschee, die blaue Moschee Sultan Ahmet, den Topkapi Palast sowie den Große Bazar Kapali Carsi zu besichtigen.
Auch die türkische Hauptstadt Ankara hält einige Highlights für ihre Besucher bereit, so beispielsweise das Mausoleum Atatürks (Anitkabir), die Kocatepe-Moschee, die römischen Ruinen des Augustustempels mit der Juliansäule, die Hacibayram-Moschee oder den Atakule-Fernsehturm. Zudem ist das Land reich an natürlichen Sehenswürdigkeiten, wie die Region Kappadokien, ihre Landschaft ist geprägt von Vulkanausbrüchen welche zwar schon mehrere Millionen Jahre zurück liegen, aber nachhaltige Spuren hinterlassen haben. So wird die von Tuff-Gebilden durchzogene Gegend oft als Mondlandschaft bezeichnet. Wichtigster Ort dieser Region ist Göreme, hier können Höhlenkirchen und einzigartige Felsformationen erkundet werden, außerdem gibt es in Kappadokien zahlreiche unterirdische Städte. Die Türkei bietet also neben Badestränden und Metropolen auch eine unglaublich beeindruckende und einmalige Natur. Auf einer Rundreise lernen Sie bequem sämtliche Highlights dieses riesigen und beeindruckenden Landes kennen.
beste Reisezeit:
Mai bis Oktober
Klima:
An den Küsten (außer Schwarzes Meer) herrscht Mittelmeerklima, im Rest des Landes dominiert ein gemäßigtes Klima.
Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:
Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind. Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.
Währung:
1 Neue Türkische Lira = 100 Kurus
Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 45 Minuten
Ortszeit:
MEZ +1h
Gut zu wissen:
Der Austausch von Zärtlichkeiten sollte in der Öffentlichkeit vermieden werden. Negative Äußerungen und Kritik an der türkischen Politik sollten ebenfalls unterlassen werden. Allgemein wird empfohlen bettelnden Kindern nichts zu geben, da die Gefahr besteht, dass sie zu Berufsbettlern werden. Bei alten und kranken Bettlern ist das anders, ihnen kann man etwas geben.
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