Studiosus bietet einmalig vielfältigen Urlaub in mehr als 100 Ländern weltweit und ist bekannt für die hohe Qualität seiner Reiseleiterinnen und Reiseleiter, deren Auswahl, Aus- und Weiterbildung nach internationalen Qualitätsstandards zertifiziert sind.
Flug bereits inklusive
9-tägige Erlebnisreise durch die Türkei
Kulturen, Geschichte und Landschaften der Südosttürkei
Der ferne Südosten der Türkei: multikulturelle Geschichten zwischen Euphrat und Tigris. Sie erleben bei dieser Rundreise eine Region voller Überraschungen: Freuen Sie sich auf Göbekli Tepe, die Wiege unserer Zivilisation, auf Klöster und Moscheen, und plaudern Sie mit den Menschen vor Ort über Themen der Zeit! Wir wandern am Nemrutberg zum Heiligtum des Königs Antiochos, der einen Deal mit den Göttern schloss. Dazu ein Stadtspaziergang durch Sanliurfa und eine Bootsfahrt in überwältigender Landschaft.
1. Tag Willkommen in der Türkei!
Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen und Flug über Istanbul nach Diyarbakir. Sie werden am Flughafen erwartet und zu Ihrem Hotel gebracht. Mit "Hos geldiniz" - herzlich willkommen - begrüßt Sie Ihre Studiosus-Reiseleiterin dann beim Abendessen. Mit ersten Köstlichkeiten stimmen wir uns auf die kommenden Tage ein.
Zwei Übernachtungen in Diyarbakir.
Verpflegung: A
2. Tag Malerisches Diyarbakir
Umgeben von fruchtbarem Land erwartet uns die faszinierende Provinzhauptstadt am Ufer des Tigris und erzählt von der Geschichte und Lebensart türkischer Kurden. Ein mächtiger Mauerring (UNESCO-Welterbe) umgibt die Altstadt: Auf unserem Spaziergang besuchen wir die Große Moschee, wir folgen den Spuren syrischer und armenischer Christen und genießen die Atmosphäre in der Karawanserei Hasan Pasa mit ihren Läden, Cafés und Teehäusern. Nachmittags geht’s zum Tigris: An der Zehnbogenbrücke genießen wir ein Glas Tee unter Einheimischen. Die Küche dieser Gegend kosten wir später in einem Restaurant.
Verpflegung: F, A
3. Tag Zerzevan und Mardin
In der römischen Garnisonsstadt Zerzevan genießen wir den perfekten Blick von der Festung auf die alte Handelsroute zwischen Diyarbakir und Mardin. Wir entdecken das Mithräum und lernen den antiken Mithras-Kult kennen. In der Hügellandschaft des Tur Abdin liegt das spirituelle und kulturelle Zentrum des syrisch-orthodoxen Christentums, mit einer glanzvollen Vergangenheit. Bei unserem Besuch des Safran-Klosters hören wir von der wechselvollen Geschichte der Glaubensgemeinschaft. Dann freuen wir uns auf Mardin, wo sich uns der Blick weit hinaus in die Ebene Mesopotamiens öffnet. Zwischen Zinciriye-Medrese und Großer Moschee leuchten uns Gewürze, Schmuck und die Spezialität der Stadt entgegen: blaue Zuckermandeln. Unbedingt probieren!
Zwei Übernachtungen in Mardin.
Verpflegung: F, A
Städte
Mardin
4. Tag Midyat – gestern und heute
Umgeben von Hügeln, Äckern und Weinbergen zeigt uns Midyat seine kunstvollen Steinmetzarbeiten an den Hausfassaden. Kein Wunder, dass die Stadt regelmäßig als Kulisse für Film- und Fernsehproduktionen dient! In der Umgebung der Stadt erwartet uns das Kloster Mor Gabriel, eines der ältesten christlichen Klöster der Welt. Das Dorf Hah überrascht uns mit einem wahren Schatz: die kleine Marienkirche ist architektonisch eine Besonderheit und begeistert uns mit ihrer ganz eigenen, stillen Atmosphäre. Zurück in Mardin sprechen wir mit einem Soziologen der Artuklu-Universität über die kurdische Kultur der Region. Fürs Abendessen sucht jeder sein Lieblingslokal. Ihre Reiseleiterin hat gute Tipps parat.
Verpflegung: F
Städte
MardinMidyat
5. Tag Prophetenstadt Sanliurfa
Auf nach Sanliurfa! Ob hier tatsächlich Adam und Eva zu Hause waren, lässt sich wohl nicht mehr eindeutig klären, aber jedenfalls ist die Stadt schon seit der Steinzeit besiedelt. Im Archäologischen Museum gehen wir auf Zeitreise durch die bewegte Geschichte, anschließend tauchen wir in die lebendige Gegenwart ein: Begleitet vom Pulsschlag des arabischen, kurdischen und türkischen Lebens streifen wir durch das Basarviertel, wo fröhlich geschnitzt, gehämmert, gehandelt und gefeilscht wird. In einer stimmungsvollen Parkanlage mit Moscheen und Teehäusern stoßen wir auf Abrahams Geburtsgrotte und den Karpfenteich. Was es damit auf sich hat, erzählt Ihnen Ihre Reiseleiterin. In einem Restaurant lassen wir uns die Küche der Stadt schmecken. Wer es gerne etwas schärfer mag, kommt hier auf seine Kosten.
Zwei Übernachtungen in Sanliurfa.
Verpflegung: F, A
Städte
Sanliurfa
6. Tag Göbekli Tepe - Nullpunkt der Zivilisation
Göbekli Tepe (UNESCO-Welterbe), ein langgestreckter Hügel im Südosten Anatoliens: Oben auf seiner Kuppe entstand vor 11.000 Jahren die vermutlich erste Monumentalanlage der Welt mit den rätselhaften kreisförmigen Tempelfragmenten. Auf den T-förmigen Stelen können wir kunstvolle Reliefs mit Vögeln, Katzen, Spinnen und vielen anderen Tieren entdecken. Wozu dienten diese Anlagen? Wie erlebten die Menschen damals diesen Ort? Lassen Sie uns spekulieren, über die Religiosität der Jäger und Sammler und deren Weg zur Sesshaftigkeit! Zurück in der Gegenwart freuen wir uns an den farbenfrohen Kunstwerken in einem Teppichzentrum.
Verpflegung: F
7. Tag Göttlicher Nemrut-Berg
Nach einem Gespräch mit dem Metropoliten aus Adiyaman über das Leben der Christen in einem mehrheitlich muslimischen Land, fahren wir zur römischen Cenderebrücke, von Kaiser Septimus Severus im 2. Jahrhundert n. Chr. errichtet. Am Nemrut-Berg (UNESCO-Welterbe) las König Antiochos seine Vergöttlichung aus dem Sternenhimmel. Eine leichte, halbstündige Wanderung führt uns hinauf zum Grabhügel mit den gewaltigen Götter- und Königsköpfen, kolossalen Reliefplatten und einem geheimnisvollen Felstunnel.
Wir übernachten in einem etwas einfacheren Berghotel auf dem Nemrut.
Verpflegung: F, A
Sehenswürdigkeiten
Berg Nemrut
8. Tag Anatolien küsst Mesopotamien
Fahrt nach Halfeti, wo wir aufs Boot umsteigen, um auf dem biblischen Euphrat durch die Landschaft zu gleiten – mit Blick auf halb im Stausee versunkene Dörfer und die eindrucksvolle Festung Rumkale. In Gaziantep erwartet uns im Zeugma-Museum die weltweit größte Sammlung römischer Mosaiken. Hier wird bewahrt, was man vor der Überflutung durch den Stausee retten konnte. Der zweite Star der Stadt ist dagegen ganz klein, versteckt sich hinter einer harten Schale, ist aber allgegenwärtig: die Pistazie. Im Basarviertel probieren wir, was die Pistazien aus Gaziantep so besonders macht. Wie wäre es mit Pistazien-Baklava als Mitbringsel für Zuhause? Ob wir bei unserem Abendessen zum Abschied auch Kebab mit Pistazien bekommen?
Verpflegung: F, A
Städte
Gaziantep
9. Tag Güle güle, auf Wiedersehen!
Im Lauf des Tages Transfer zum Flughafen und Rückflug.
Verpflegung: F
Fahrplan-.Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. (F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Berg Nemrut
Einer der wohl bekanntesten Berge des Taurus-Gebirges ist sicher der 2.206 Meter hohe Nemrut, er befindet sich rund 80 Kilometer nordöstlich der Stadt Adiyaman im Südosten der Türkei. Seit 1988 ist die Region um den berühmten Berg ein Nationalpark. Die besondere Attraktion ist aber nicht nur der Berg selbst sondern die auf seinem Gipfel befindliche Kultstätte.
Diese war lange Zeit in Vergessenheit geraten und wurde erst 1881 von Karl Sester, einem deutschen Ingenieur wieder entdeckt. Zentrum des Grabmals ist eine 50 Meter hohe Geröllaufschüttung welche einen Durchmesser von 150 Metern hat, im Norden, Osten und Westen ist sie umgeben von Terrassen. Auf der Nord- und Ostterrasse befinden sich große Stelen und Götterstatuen. 1987 ernannte die UNESCO das Grabheiligtum zum Weltkulturerbe.
Mardin
Mardin ist eine historische Stadt im Südosten der Türkei in der Region Südostanatolien nahe der syrischen Grenze. Sie hat rund 130.000 Einwohner, ist Verwaltungssitz der gleichnamigen Provinz und liegt malerisch am Hang des Tur-Abdin-Gebirges.
Mardin liegt malerisch am Hang des Tur-Abdin-Gebirges und ist berühmt für seine Sandsteinarchitektur, die der Altstadt ein einzigartiges, golden schimmerndes Erscheinungsbild verleiht. Mardin gilt als Schmelztiegel verschiedener Kulturen und Religionen. Über Jahrhunderte haben Araber, Kurden, Türken, Assyrer und Armenier hier ihre Spuren hinterlassen.
Zu den Sehenswürdigkeiten zählen vor allem die Altstadt mit ihren engen Gassen, den reich verzierten Steinhäusern und den historischen Karawansereien. Bedeutend sind auch die Ulu-Camii (Große Moschee) aus dem 12. Jahrhundert, das Deyrulzafaran-Kloster, das zu den wichtigsten syrisch-orthodoxen Klöstern zählt, sowie die zahlreichen Kirchen, Moscheen und Medresen. Von den Terrassen der Stadt aus hat man einen weiten Blick über die fruchtbare Ebene von Mesopotamien.
Mardin ist eines der faszinierendsten Reiseziele Anatoliens. Die Stadt vereint Geschichte, Architektur und kulturelle Vielfalt und bietet Besuchern einen tiefen Einblick in das multikulturelle Erbe der Region.
Midyat
Nahe der Grenze zu Syrien, in der türkischen Provinz Mardin liegt die knapp 55.000 Einwohner zählende Stadt Midyat. Das Besondere an diesem Ort war in der Vergangenheit die Tatsache, dass hier mehr Christen als Moslems oder Yeziden lebten, dies änderte sich zwar durch die Flucht der Christen aus Angst vor religiöser Verfolgung, doch zeugen die vielen Kirchen der Stadt noch immer von der einstigen Mehrheit. Auch heute gibt es in Midyat noch mehr Kirchen als Moscheen.
Besonders sehenswert ist die syrisch-orthodoxe Mor-Scharbel-Kirche ebenso wie die Jungfrau-Maria-Kirche und die Mor-Barsaumo-Kirche. Sie alle beeindrucken mit ihrer prächtigen Architektur und den vielen liebevollen Details in Fassaden und Inneneinrichtung. Auch die umliegenden Landschaften von Madyat machen einen Besuch der Stadt lohnenswert.
Sanliurfa
Sanliurfa ist die Hauptstadt der gleichnamigen türkischen Provinz. Sie befindet sich im Südosten Anatoliens nur etwa 45 Kilometer von der Grenze zu Syrien entfernt. Der ursprüngliche Name war Edessa, heute nennt man die Stadt auch einfach schlicht nur Urfa. Der beschauliche Ort beheimatet rund 470.000 Menschen sowie eine Vielzahl von bedeutenden Sehenswürdigkeiten und bemerkenswerten Attraktionen.
Das Stadtbild wird hauptsächlich von weißen und beige-farbenen kleineren Gebäuden bestimmt. Eine besonders sehenswerte Attraktion der Stadt ist die Halil-Rahman-Moschee, ein imposanter Bau mit einer beeindruckenden Architektur. An ihn grenz der sogenannte „Teich des Abraham“, ein künstlich angelegter Pool in dem viele heilige Karpfen leben. Dieser Teich ist nicht nur ein beliebter Treffpunkt sondern eignet sich auch ganz hervorragend zum Entspannen.
Gaziantep
Wer sich für Geschichte interessiert, ist in Gaziantep genau richtig. Durch Ausgrabungen kommt man dem Geheimnis dieser Stadt näher, hat es allerdings noch nicht vollständig ergründet. Einige Historiker gehen davon aus, dass Gaziantep in der Antike „Antiochia“ war.
Auch die Umgebung von Gaziantep wirft heute noch bei Archäologen Fragen auf, die nicht ganz beantwortet werden können. Steinschriften zufolge lag in der Nähe von Gaziantep die Stadt Doliche, die für die Römer Ausgangspunkt des Lupiter Dolichenus-Kultes war.
Ob arabische Belagerung oder Kreuzzüge - Gaziantep hat vieles gesehen und erlebt. Das Museum der Stadt und die Stadt selbst erzählen Bände davon, die den Urlaub dort nie langweilig werden lassen.
Länderinfo
Türkei (TR)
Die Türkei, das Land zwischen Europa und Asien, ein Land mit einer faszinierenden und sehr alten Kultur und langen Geschichte. Daneben lockt die Türkei aber auch mit traumhaften Stränden und einem sehr warmen Klima, welches zusammen mit den Traumstränden perfekte Bedingungen für einen erstklassigen und unvergesslichen Badeurlaub. Doch wer nur zum sonnenbaden, relaxen und schwimmen in die Türkei gekommen ist, der wird wohl das Beste verpassen, denn die Städte und Landschaften des Landes halten so viel Sehenswertes für die Besucher bereit, dass selbst ein ganzer Monat Urlaub kaum ausreichen würde um all die Schönheiten und Höhepunkte der Türkei zu erkunden. In der Metropole Istanbul, in der gleich drei Großmächte ihre Spuren hinterlassen haben, gilt es die Hagia Sophia, eines der bedeutendsten Bauwerke der Antike oder auch die Süleymaniye Moschee, die blaue Moschee Sultan Ahmet, den Topkapi Palast sowie den Große Bazar Kapali Carsi zu besichtigen.
Auch die türkische Hauptstadt Ankara hält einige Highlights für ihre Besucher bereit, so beispielsweise das Mausoleum Atatürks (Anitkabir), die Kocatepe-Moschee, die römischen Ruinen des Augustustempels mit der Juliansäule, die Hacibayram-Moschee oder den Atakule-Fernsehturm. Zudem ist das Land reich an natürlichen Sehenswürdigkeiten, wie die Region Kappadokien, ihre Landschaft ist geprägt von Vulkanausbrüchen welche zwar schon mehrere Millionen Jahre zurück liegen, aber nachhaltige Spuren hinterlassen haben. So wird die von Tuff-Gebilden durchzogene Gegend oft als Mondlandschaft bezeichnet. Wichtigster Ort dieser Region ist Göreme, hier können Höhlenkirchen und einzigartige Felsformationen erkundet werden, außerdem gibt es in Kappadokien zahlreiche unterirdische Städte. Die Türkei bietet also neben Badestränden und Metropolen auch eine unglaublich beeindruckende und einmalige Natur. Auf einer Rundreise lernen Sie bequem sämtliche Highlights dieses riesigen und beeindruckenden Landes kennen.
beste Reisezeit:
Mai bis Oktober
Klima:
An den Küsten (außer Schwarzes Meer) herrscht Mittelmeerklima, im Rest des Landes dominiert ein gemäßigtes Klima.
Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:
Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind. Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.
Währung:
1 Neue Türkische Lira = 100 Kurus
Flugdauer:
ca. 2 Stunden und 45 Minuten
Ortszeit:
MEZ +1h
Gut zu wissen:
Der Austausch von Zärtlichkeiten sollte in der Öffentlichkeit vermieden werden. Negative Äußerungen und Kritik an der türkischen Politik sollten ebenfalls unterlassen werden. Allgemein wird empfohlen bettelnden Kindern nichts zu geben, da die Gefahr besteht, dass sie zu Berufsbettlern werden. Bei alten und kranken Bettlern ist das anders, ihnen kann man etwas geben.
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