SKR Reisen ist Spezialist für weltweiten Urlaub in kleinen Gruppen. Die handverlesenen Kultur- und Erlebnisreisen führen die Gäste zu den schönsten Destinationen weltweit.
Flug bereits inklusive
10-tägige Erlebnisreise durch Apulien
Einheimische Apulier bei Begegnungen kennen & schätzen lernen
Kultur, Natur & Genüsse Apuliens
Enthaltene Städte:
BariAlberobelloMateraOstuniOtrantoLecceAltamuraCisterninoGalatinaGallipoliSanta Maria di LeucaPolignano a Mare
Apulien ist historisch sehr bedeutsam und bietet doch gleichzeitg einen Einblick in das authentische, italienische Alltagsleben. Während dieser 10-tägigen Reise lernen Sie die Höhepunkte Apuliens ebenso wie weniger bekannte, aber genauso beeindruckende Sehenswürdigkeiten kennen. Apulische Spezialitäten dürfen dabei nicht fehlen. Durch zwei Hotelwechsel haben Sie die Möglichkeit, die herrliche Region entspannt und mit Zeit für eigene Erkundungen zu entdecken.
Tag 1: Flug nach Bari
In Eigenregie fahren Sie zu Ihrem Hotel. Je nach Ankunftszeit können Sie nach dem Check-In in Ihrem zentral gelegenen Hotel auf eigene Faust einen ersten Eindruck von der lebendigen Stadt Bari gewinnen. Ob Sie im Hotel oder einem Restaurant außerhalb zu Abend essen, entscheiden Sie selbst. Gerne gibt das Hotel Ihnen Tipps.
1 Nacht in Bari.
Städte
Bari
Tag 2: Monopoli und Alberobello
Am Morgen lernen Sie Ihre Reiseleitung und Mitreisenden besser kennen, bevor es in den charmanten Fischerort Monopoli geht. Beim Spaziergang durch die Altstadt erwarten Sie italienisches Flair, Meer und Kultur. Dann fahren Sie weiter nach Alberobello. Die berühmten Trulli-Häuser mit ihren weißen Kalksteinwänden und Zipfeldächern prägen die Stadtteile Aia Piccola und Rione Monti bis hin zur Kirche SantAntonio im Trullo-Stil. Zum Tagesausklang genießen Sie in einer typischen Enothek lokale Weine mit kleinen Häppchen. Danach beziehen Sie Ihr Hotel in Alberobello und lassen den Abend bei einem gemeinsamen Willkommensessen ausklingen.
4 Nächte in Alberobello.
Verpflegung: F/A
Sehenswürdigkeiten
Trulli-Rundsteinbauten
Städte
Alberobello
Tag 3: Altamura und Matera
Eine wunderschöne Landschaft begleitet Sie am Morgen auf dem Weg nach Altamura. Unterwegs halten Sie an einer lokalen Bäckerei an, um die Focaccia zu probieren. Das Fladenbrot wird aus Hefeteig hergestellt und vor dem Backen mit Salz, Olivenöl und meistens Kräutern belegt. Buon Appetito! Aus den Resten hoher Mauern wurde Altamura im Auftrag von Kaiser Friedrich II. 1231 gegründet. Sie besichtigen die Stadt bei einem gemütlichen Spaziergang durch die idyllischen Altstadtgassen. Später fahren Sie nach Matera, eine Felsenstadt, die bekannt für ihre Sassi (in Kalktuff gehauene Felsenwohnungen) ist.
Verpflegung: F
Sehenswürdigkeiten
Felsenstadt Matera
Städte
MateraAltamura
Tag 4: Freizeit
Der Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Wer möchte, nimmt an einem Ausflug nach Trani und Barletta teil (optional, buchbar vor Ort). In Trani, einer der schönsten Hafenstädte an der Costa di Bari, besuchen Sie die strahlend weiße Kathedrale S. Nicola Pellegrino, direkt am Meer gelegen, und das Stauferkastell, das einst sogar als Gefängnis diente. Anschließend entdecken Sie in Barlettas Altstadt Spuren des Deutschen Ritterordens und die Geschichte des einstigen Orienthafens. Alternativ gestalten Sie den Tag individuell in Alberobello: schlendern Sie frühmorgens entspannt durch die Trulli-Gassen, bevor die Besucherströme einsetzen, und genießen Sie später ein Gelato oder eine italienische Kaffeespezialität in einem der Cafés.
Verpflegung: F
Städte
Alberobello
Tag 5: Bari & Castel del Monte
Heute entdecken Sie die regionale Hauptstadt Bari mit ihrer restaurierten Altstadt. In den engen Gassen erleben Sie italienisches Leben hautnah und sehen Frauen, die traditionell Orecchiette-Pasta von Hand herstellen. Bari ist nicht nur Universitäts- und Wirtschaftszentrum, sondern auch bedeutender Wallfahrtsort: In der Basilika San Nicola sollen seit dem 11. Jahrhundert die Gebeine des Heiligen Nikolaus ruhen. Das romanische Bauwerk beeindruckt mit kunstvollen Portalen und seinen markanten Stieren am Hauptportal. Die Stadtführung führt außerdem am normannischen Kastell vorbei, zur Kathedrale, durch den mittelalterlichen Stadtkern bis zur Piazza del Ferrarese. Zum Mittag probieren Sie die apulische Spezialität Panzerotto, eine gefüllte Teigtasche, die an Calzone erinnert. Am Nachmittag geht es ins Hügelland zum Castel del Monte (UNESCO Weltkulturerbe). Die achteckige Burg aus dem 13. Jahrhundert gilt als Meisterwerk mittelalterlicher Architektur und vereint Einflüsse verschiedener Stilepochen.
Verpflegung: F
Sehenswürdigkeiten
Basilika San NicolaCastel del Monte
Städte
Bari
Tag 6: Durch das Itria-Tal nach Otranto
Nach dem Abschied von Alberobello geht es ins nahegelegene Locorotondo. Bei einem Spaziergang durch die runde Altstadt mit ihren weiß gekalkten Häusern genießen Sie den Blick über das idyllische Itria-Tal. Anschließend besuchen Sie das charmante Cisternino, das mitten im Tal liegt. Auf dem Weg nach Ostuni machen Sie Halt in einer traditionellen Ölmühle. Hier erfahren Sie mehr über die Bedeutung des Olivenöls in Apulien und probieren verschiedene Sorten. Die „weiße Stadt“ Ostuni thront auf einer Hügelkuppe mit herrlichem Panorama über Küste und Olivenhaine. Ihre letzte Etappe des Tages führt Sie bis ganz unten in den Absatz des italienischen Stiefels in die Region der an der Küste gelegenen Stadt Otranto.
3 Nächte dort.
Verpflegung: F
Städte
AlberobelloCisterninoOstuniOtranto
Tag 7: Galatina und Otranto
Nach dem Frühstück machen Sie sich auf nach Galatina. Die versteckte Perle des authentischen Südens überzeugt besonders durch die Basilika Santa Caterina. Alle fünf Kirchenschiffe sind fast vollständig mit Fresken aus dem 14. und 15. Jahrhundert geschmückt. Damit stellen sie den zweitgrößten Freskenzyklus in Italien dar. Am Nachmittag besuchen Sie Otranto, das gerade einmal 80 Kilometer von Albanien entfernt liegt. Die Altstadt ist sehr gut erhalten und präsentiert sich als wahres Juwel.
Verpflegung: F
Städte
GalatinaOtranto
Tag 8: Unterwegs im Absatz des Stiefels
Am Morgen fahren Sie nach Maglie und tauchen auf dem Wochenmarkt ins bunte Treiben der Einheimischen ein. Anschließend besuchen Sie Gallipoli, dessen Altstadt auf einer Insel liegt. Enge Gassen, prächtige Palazzi und die Kathedrale prägen das Bild. Weiter geht es zur Wallfahrtskirche Santa Maria di Leuca, wo sich Adriatisches und Ionisches Meer treffen – ein perfekter Fotostopp. Zum Abschluss besuchen Sie Santa Cesarea Terme, malerisch auf einer Klippe gelegen. Das Stadtzentrum begeistert mit maurischen Palästen, eleganten Villen und einem traumhaften Blick auf den Canale dOtranto.
Verpflegung: F
Städte
GallipoliSanta Maria di Leuca
Tag 9: Zurück nach Bari
Heute entdecken Sie Lecce, das „Florenz des Südens“. Die Barockstadt begeistert mit prachtvollen Palästen und Kirchen aus hellem Tuffstein. Bei Ihrem Rundgang sehen Sie Highlights wie die Porta Napoli, den Dom, die Piazza SantOronzo, das römische Amphitheater sowie die berühmte Basilika Santa Croce. Am Nachmittag geht es weiter nach Polignano a Mare, wo weiße Häuser spektakulär auf Felsen über dem Meer thronen. Hier genießen Sie ein köstliches Gelato, für das die Stadt berühmt ist. Zum Abschluss Ihrer Reise erreichen Sie Bari. Bei einem gemeinsamen Abendessen in einem typischen Fischrestaurant lassen Sie die Woche mit frischem Fang und apulischer Küche stimmungsvoll ausklingen.
Verpflegung: F/A
Sehenswürdigkeiten
Kirche Santa Croce
Städte
LecceBariPolignano a Mare
Tag 10: Arrivederci!
Mit vielen Erinnerungen im Gepäck verabschieden Sie sich heute. Sie fahren in Eigenregie zum Flughafen und fliegen zurück nach Hause.
Verpflegung: F
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. (F=Frühstück, A=Abendessen)
Trulli-Rundsteinbauten
Wer eine Rundreise durch Süditalien plant, kommt an den eigentümlichen, weiß gekalkten Steinhäusern mit den grauen Dächern nicht vorbei. Die typisch apulischen Kegelbauten dienten in Italien auf dem Land häufig als Unterschlupf für Landarbeiter. Die auf dem Feld gefundenen Steine konnten so gleichzeitig sinnvoll verbaut und schnell wieder abgebaut werden. Im Trulli Gebiet fühlt sich der geneigte Besucher nicht selten wie in einer Märchenwelt. Denn Apulien verzaubert und verblüfft zugleich. Ein Ausflug nach Alberobello, der Hochburg der Trulli, empfiehlt sich vor allem im Frühsommer. Der kleine malerische Ort liegt etwa in 60 km Entfernung südlich der apulischen Hauptstadt Bari und besteht nahezu ausschließlich aus Trulli, die unterschiedliche weiße Zeichen auf ihren Dächern tragen. Die bedeutende Hafen- und Universitätsstadt Bari bietet einen hervorragenden Ausgangspunkt für Ihre Rundreise. Wer nach Italien reist, kommt nicht selten als Apulien-Liebhaber zurück. Hier gibt es nicht nur eine der besten Küchen, sondern auch viel Geschichtliches zu entdecken.
Felsenstadt Matera
Auf einer Rundreise durch Italien Sie unbedingt die berühmten Sassi di Matera einplanen. Die Stadt Matera liegt in der süditalienischen Region Matera, ihre Altstadt ist bekannt für die Felsenhöhlen, die seit 1993 zum UNESCO Weltkulturerbe gehören. Die steilen Felsensiedlungen sind am zerklüfteten Flusstal der Gravina gelegenen Altstadt Materas zu finden. Etwa ein Drittel der Sassi sind heutzutage noch immer dem Verfall überlassen. Die anderen zwei Drittel sind renoviert worden, sie beherrbergen gemütliche Wohnungen, Restaurants, Andenken- und Weinläden, private Museen und einige originelle, teure Hotels. Zu den ältesten Bereichen zählt das Viertel Civita mit dem romanischen Dom. In Sasso Cavesoso finden Sie die Felsenhöhlen fast vollständig erhalten. Der Hauptplatz mit der bezaubernden Kirche San Pietro Cavesoso bietet einen einzigartigen Ausblick auf das Tal, die Kirchen und die zahlreichen verwinkelten Gassen der Stadt. Auch die Parks der Felsenkirchen von Matera sind einen Besuch wert. Auch die neuere Stadt mit ihren unzähligen Kirchen und Palazzi ist sehenswert.
Basilika San Nicola
Ein Besuch in der Basilika San Nicola in Bari gehört zum Pflichtprogramm, wenn Sie bei einer Rundreise durch Italien die bedeutendsten Reliquien der römisch-katholischen Kirche bewundern wollen. Denn in diesem Bauwerk werden die sterblichen Überreste des heiliggesprochenen Nikolaus von Myra aufbewahrt. Bei einer Führung durch die Basilika San Nicola erfahren Sie, wie Seeleute die Reliquie in der türkischen Stadt Myra gestohlen haben und schließlich nach Bari brachten. An den äußeren Mauern sind die Namen dieser Seefahrer eingraviert. Den Sarg, in dem der Heilige Nikolaus seine letzte Ruhe fand, sehen Sie in der Krypta der Basilika San Nicola. Außerdem haben Sie dort die Chance, einen im 11. Jahrhundert konstruierten Bischofsstuhl zu bewundern. Das ungewöhnliche Untergestell des Stuhls beinhaltet einige der ältesten und berühmtesten romanischen Skulpturen der Welt. Unvollendete Turmstümpfe und eine schlichte Fassade prägen die Basilika. Daneben liegen ein Pilgerheim, ein Kloster und die Kirche San Gregorio.
Castel del Monte
Bei einer Rundreise durch die sich in der Mitte von Apulien erstreckenden Hochebene Murge ist ein Besuch des etwa 15 Kilometer südlich vom Zentrum der Stadt Andria auf einem Hügel gelegenen Castel del Monte ein Muss. Dieses Mitte des 13. Jahrhunderts auf Befehl des römisch-deutschen, von vielen Zeitgenossen "Das Staunen der Welt" genannten Kaisers Friedrich II. erbaute Kastell ist in mancher Hinsicht bemerkenswert Trotz seines auf den ersten Blick festungsmäßigen Anblicks ist das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Castel del Monte kein Wehrbau. Es fehlen festungstypische Elemente wie Schießscharten, Munitionsräume oder Kasernen. Aufgrund der dürftigen Quellenlage kann nur vermutet werden, ob Friedrich II. den Bau als Lust- oder Jagdschloss, als kontemplativen Rückzugsort oder als steingewordenes Symbol Hohenstaufischer Macht in Italien in Auftrag gegeben hat. Bemerkenswert ist das sich im Kalkstein-Bau mehrmals wiederholende Acht-Prinzip. So ist der Grundriss achteckig, der Innenhof ebenfalls und es gibt an jeder der acht Ecken einen 24 Meter hohen Turm. Man kann das Kastell übrigens auch leicht in die Tasche stecken: Es ist nämlich das Rückseiten-Motiv auf den italienischen Ein-Cent-Stücken.
Kirche Santa Croce
Während einer Rundreise durch Süditalien sollten Sie auf gar keinen Fall Lecce, das "Florenz des Südens", auslassen. Ein weicher Tuffstein wird im Umland von Lecce abgebaut, sodass zahlreiche Bauwerke des Lecceser Barocks in der Stadtmitte zu bewundern sind. Die Basilica di Santa Croce ist eines der berühmtesten Beispiele des Barockstils von Lecce. Der Bau der Kirche begann 1353, doch der Förderer Gualtiero VI di Brienne verstarb bereits drei Jahre später. 1582 wurde die untere Fassade beendet und erst acht Jahre später der gesamte Dom fertiggestellt. Francesco Antonio Zimbalo fügte 1606 die Portale hinzu. Seine Nachfolger Cesare Penna und Giuseppe Zimbalo erstellten die obere Fassade mit ihrer vollzähligen Dekoration und auch das Rosenfenster, welches in ganz Italien bekannt ist. Im Inneren ist die Basilica di Santa Croce in fünf Schiffe mit 17 Altären eingeteilt. Der Hauptaltar ist mit dem Wappen der Familie Adorni dekoriert. Deren Gräber befinden sich in der Basilika.
Bari
Bei einer Rundreise durch Süditalien dürfen Sie sich einen Besuch in Bari an der Adriaküste nicht entgehen lassen, wenn Sie die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Region erkunden wollen. Durch Fähren ist die Stadt mit vielen anderen Touristenmetropolen verbunden. Das Wahrzeichen von Bari ist der Hafen. Für eine Rundreise durch Süditalien ist diese Anlage, die aus fünf Hafenbecken besteht, der ideale Ausgangspunkt für Ausflüge zu anderen Orten an der Adria. Für Sportboote finden Sie an drei Marinas des Hafens von Bari Liegeplätze. Eine malerische Atmosphäre bietet auch der Fischerhafen im Norden der Stadt. Die Kathedrale San Sabino ist eine weitere Sehenswürdigkeit in Bari. Bei einer Besichtigung der Basilika San Nicola erhalten Sie ebenfalls Informationen zu den religiösen Bräuchen der Stadtbewohner. Wenn Sie sich für die Antike interessieren, ist das Museo Archeologico Nazionale ein besonders lohnenswertes Ziel. Dort sehen Sie Ausgrabungsgegenstände aus der ganzen Region.
Alberobello
Alberobello ist eine sehenswerte Stadt in Apulien, die Sie auf Ihrer Rundreise durch Süditalien auf jeden Fall besuchen sollten. Denn Alberobello ist vor allem durch die zahlreichen Kegelbauten ("Trulli") bekannt, welche nach dem Vorbild von alten Hirtenhütten in dieser Gegend entstanden sind. Trulli sind meistens runde, aber auch rechteckige, weiß gestrichene Bauten mit hohen Kegeldächern aus aufeinander geschichteten Kalksteinplatten. Die hohen Gewölbe wurden ganz ohne Mörtel aus Steinquadern geformt und dienten den Bauern früher als Vorratsspeicher für das Getreide. Von außen wurden sie zum Schutz vor der Witterung schuppenartig mit Bruchsteinplatten belegt. In der Stadt Alberobello, die auf zwei Hügeln liegt, gibt es insgesamt über 1400 Trulli. Die außergewöhnlichen Bauten sind ein "Monumento nazionale" in Italien und zählen zum Weltkulturerbe der UNESCO. Heute haben zwar viele der alten Bewohner die kleinen Häuser verlassen, aber die Bauten haben vor den Toren der Stadt immer noch viel von ihrem ursprünglichen Zauber bewahrt.
Matera
Matera befindet sich in Süditalien und wurde zur italienischen Kulturhauptstadt Europas 2019 gewählt. Sie zählt gut 60.000 Einwohner und liegt in der Murgia, einer Kalkhochebene Apuliens. Per Zug, Auto oder Bus ist sie gut zu erreichen. Das Mittelmeer liegt nur etwa 30 Kilometer von der Stadt entfernt und wartet mit angenehmen Badestränden auf. Als Ziel während einer Rundreise eignet sich Matera vor allem wegen der berühmten "Sassi di Matera", uralten Höhlensiedlungen, die zum UNESCO Weltkulturerbe zählen. Die Grundlagen der Stadt lassen sich bis in die Jungsteinzeit zurückverfolgen, danach stand sie unter Anderem unter griechischer, langobardischer, römischer, byzantinischer und normannischer Herrschaft. Heutzutage bilden die Höhlen eine faszinierende Museumsstadt, in der viele Filme - darunter "Die Passion Christi" von Mel Gibson - gedreht wurden.
Altamura
Die Stadt Altamura befindet sich in der Provinz Bari, die zu Apulien gehört und liegt 470 Meter über dem Meeresspiegel. Bekanntgeworden ist die Kleinstadt für ihr hergestelltes Brot. Es wurde mit dem Qualitätssiegel für italienische Produkte mit geschützter Herkunftsbezeichnung ausgezeichnet. Auch ein bekannter Likör stammt aus Altamura. Der Liquore Padre Peppe ist dunkelbraun und erinnert stark an Kaffee. Hergestellt wird er aus grünen Nussfrüchten und diversen Kräutern. Auf einer Rundreise durch Italien sollte man auf keinen Fall auf eine Kostprobe dieses exzellenten Likörs verzichten. Die Kathedrale von Altamura wurde auf Wunsch im Jahr 1232 von Friedrich II erbaut und gehört zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die rechteckige Kalkhochebene Murgia umfasst rund 7000 Quadratkilometer und ist von zahlreichen unterirdischen Flüssen durchzogen. Altamura befindet sich etwas abseits von den klassischen Touristenrouten und ist daher noch sehr unberührt. Ein Geheimtipp für jeden, der Ruhe und Abgeschiedenheit zu schätzen weiß.
Cisternino
Eine besonders sehenswerte Station auf einer Italien-Rundreise ist Cisternino. Inmitten von Weinbergen und Olivenhainen gelegen, ist die kleine, malerische Stadt mit einer der schönsten Ortschaften in Italien. Cisternino liegt im Herzen der Apulien, im Itriatal - umgeben von der Mugia dei Trulli, einem Hügelland mit den charakteristischen "Trulli", fast runde Steinhäuser mit spitzen Kegeldächern. Die historische Altstadt Cisterninos, deren antike Festungsmauern auch heute noch an einigen Stellen sichtbar sind, ist traumhaft schön. Die weißen Steinhäuser, Steinverzierungen, Freitreppen, enge, verwinkelte Gässchen, kleine Brücken und Innenhöfe der Stadt - all das bietet einen einzigartigen Charme. Die Seele des Ortes ist der Piazza Vittorio Emanuele III, mit dem imposanten Uhrenturm Dell'Orologio, der über den Piazza wacht und auf dem sich das Leben des Ortes abspielt. Die Hauptkirche des Ortes ist die Chiesa San Nicola. Die im Jahr 1848 erbaute Kirche im neoklassischem Stil verzaubert mit ihren schlichten, klaren Formen. Im Inneren der Kirche finden Sie eine wunderschöne Statue der Madonna del Cardellino.
Ostuni
Ostuni ist eine Kleinstadt in Apulien. Es liegt nicht weit von der Adriaküste entfernt und ist ein beliebtes Ziel auf einer Rundreise durch Süditalien. Der spezielle Charme des auch "weiße Stadt" genannten Orts liegt in der ungewöhnlich hübschen Altstadt, die sehr gut erhalten ist. Die große, historische Kathedrale ist mit einer besonders schön gestalteten Fensterrose ausgestattet. Neben dieser und der Barockkirche, die Maria Magdalena geweiht wurde, zählen auch das Rathaus, ein ehemaliges Kloster und die zentral gelegene Piazza della Libertà zu den Sehenswürdigkeiten. Auf einem Spaziergang durch die verwinkelten Gassen der Stadt lässt sich die besondere Atmosphäre zwischen den weiß gekalkten Häuschen und Bögen genießen. Als beeindruckend werden sowohl der Blick aus der Ferne auf die Stadt, als auch die Aussicht von dieser heraus, auf die weitläufigen Olivenhaine in der Umgebung beschrieben. Diese stellen, ebenso wie der Weinanbau, eine der Haupteinnahmequellen der Region dar - wer mehr über die historische Geschichte der Landwirtschaft erfahren möchte, sollte einen Besuch im Museo di Civiltà Preclassiche della Murgia Meridionale in Betracht ziehen.
Otranto
Die kleine Stadt Otranto liegt in der Provinz Lecce in Apulien. Dieser Teil von Süditalien ist hervorragend für eine erlebnisreiche Rundreise geeignet, denn außer romantischen Städtchen wie Otranto hat Süditalien auch andere Attraktionen zu bieten. Otranto liegt auf der Halbinsel Salento und ist eine der schönsten Hafenstädte der Region. Wer auf einer Rundreise durch Apulien hier vorbei kommt, der sollte sich die Kathedrale Santa Annunziata mit den Mosaiken aus dem 12. Jahrhundert anschauen. Besonders das Bodenmosaik ist gut erhalten und eines der schönsten und größten seiner Art. Auch das Hypogaeum von Torre Pinta ist eine besondere Sehenswürdigkeit, die mit ihrem verfallenden Charme alle Besucher verzaubert. Neben Otranto sollte auf einer Rundreise durch Apulien auch die schöne Stadt Bari mit ihrem bekannten Hafen auf dem Programm stehen. Ganz in der Nähe von Otranto liegen die Alimini-Seen, die eine schöne Abwechslung zu den malerischen Stränden an der Küste Apuliens bieten.
Galatina
Die Stadt Galatina liegt in Apulien und gilt als eine der schönsten Kunststädte in Salento. In ihrem historischen Zentrum befindet sich die berühmte Basilika Santa Caterina di Alessandria. In der Altstadt werden Besucher von einem schönen Bronzebrunnen begrüßt, der auch in Venedig auf der Biennale ausgestellt wurde. Eine der wichtigsten Kirchen des Landes, die imposante "Chiesa dei Santi Pietro e Paolo" steht im Herzen des barocken Dorfes Galatina. Ihre spektakuläre Fassade ist reich an Statuen, Nischen und Friesen. Ein Besuch sollte auf einer Rundreise durch Italien immer mit eingeplant werden. Die alte Kapelle von St.Paul liegt unweit der Kirche und verfügt über einen wunderbaren Brunnen. Einer Legende nach hatte sein Wasser die Macht, die von der Tarantel gestochenen Frauen wieder gesund werden zu lassen. Einer Überlieferung nach floss das Wasser von innen in die Kirche und die Menschen konnten von seiner heilenden Wirkung Nutzen ziehen.
Gallipoli
Gallipoli liegt ganz im Süden von Apulien am Golf von Tarent. Wenn Sie während einer Rundreise durch Italien in diese Region kommen, machen Sie hier Station und lernen Sie den Ort, dessen Altstadt auf einer Felseninsel liegt, kennen. Von griechischen Kolonisten gegründet, hat Gallipoli eine wechselvolle Geschichte hinter sich: Normannen und Staufer herrschten hier, gegen Ende des Mittelalters rückten die Venezianer an, später kämpfte Gallipoli gegen die Engländer. Über eine Brücke gelangen Sie von der Neustadt in die Altstadt, wo sich eine Besichtigung der barocken Kathedrale Sant´Agata mit ihrer berühmten Fassade und dem prächtigen Innenraum mit imposanten Gemälden anbietet. Auch das Kastell mit Baubeginn im 13. Jahrhundert lohnt einen Besuch. Während eines Spaziergangs durch die Gassen können die lokalen Weine verkostet werden, in einem der zahlreichen Restaurants könnte der Fisch nicht frischer sein. Vom Stadtstrand aus, an dem es sich vorzüglich entspannen lässt, schweift der Blick über das kristallklare Wasser.
Santa Maria di Leuca
Die kleine Ortschaft Santa Maria di Leuca liegt direkt an der Küste. Hier, am Schnittpunkt zwischen Ionischem und Adriatischem Meer befindet sich der südlichste Punkt in Apulien, die Punta Ristola. Kommen Sie im Rahmen einer Rundreise durch Italien hierher und lernen Sie eine Gegend kennen, die bereits in der Altsteinzeit besiedelt war. Santa Maria di Leuca ist ein schönes Hafenstädtchen, dessen Besichtigung man am besten an der malerischen Strandpromenade beginnt. Schnell gelangt man von hier aus zum imposanten, 47 Meter hohen Leuchtturm, der eines der Wahrzeichen des Ortes ist. Von einem der größten Aquädukte Europas führt eine monumentale Treppe hinunter zum Hafen. Wer historische Bauen liebt, findet hier nicht nur zahlreiche Jugendstilvillen, sondern auch mehrere Kirchen. Die Basilika Santa Maria de Finibus Terrae ist eine Wallfahrtskirche, an ihrem Standort soll der Legende nach ein Minerva-Tempel zerfallen sein, als Petrus dort predigte. Wer sich sportlich betätigen möchte, wandert im umliegenden Naturschutzgebiet.
Lecce
Für eine Süditalien Rundreise sollten Sie Lecce unbedingt in Ihre Reisevorbereitungen einplanen. Bereits seit Römerzeiten ist Lecce ein wichtiger Standort für Militär- und Handelsstützpunkte. Diese beiden Themenschwerpunkte sieht man unmittelbar im Zentrum der Stadt, am Piazza Sant'Oronzo. Zusätzlich zu den historischen Sehenswürdigkeiten ist Lecce ein wichtiger Mittelpunkt für Kunst und Kultur geworden. Zahlreiche Museen und Veranstaltungen können Sie als Besucher dieser Stadt genießen. Die Gebäude im typischen Barrockstil (Florenz des Barock)tauchen die Stadt in ein ganz besonderes Ambiente. Wer Nostalgie liebt, wird sich in dieser Stadt wohlfühlen. Aber auch für Nachtschwärmer, sollte Lecce genauer unter die Lupe genommen werden. Besonders am Abend wird die Stadt lebhaft und quirlig und damit zu einem Muss für jede Süditalien Rundreise.
Polignano a Mare
In Polignano a Mare finden Sie einen der malerischsten Orte an der Adriaküste. Besonders die hohen Klippen am Meer erzeugen eine wunderschöne Atmosphäre. Die weiß gekalkten Gebäude in Polignano a Mare veranschaulichen Ihnen die besondere Baukunst der Bewohner, denn eine riesige Felslandschaft bildet das Fundament, auf dem die Stadt errichtet wurde. Weil das Meer die Karstküste ausgespült hat, erkennen Sie von außen Löcher in dem Gestein, auf dem der Ort liegt. Zu den Sehenswürdigkeiten der Gemeinde zählen die Grotten, von denen die Felslandschaft durchsetzt wird. Am besten lassen sich diese Phänomene bei einer Bootstour erkunden. Dabei geben Reiseführer Ihnen zahlreiche Informationen über die Entstehung der Stadt. Die bekannteste Grotte in Polignano a Mare ist die Grotta Palazzese, in der das gleichnamige Restaurant liegt. In dieser Gaststätte erhalten Sie die Möglichkeit, einheimische Spezialitäten und Getränke zu genießen.
Länderinfo
Italien (IT)
Italien, das Land zwischen Alpen und Mittelmeer, steht besonders bei Selbstfahrern oder Mietwagenfahrern hoch im Kurs. Dank der verhältnismäßig kurzen Entfernung zu Deutschland, der vielfältigen Landschaften, den traumhaften Stränden und der Jahrtausende alten Kultur ist es eines der Top-Reiseziele für Bade- oder Rundreisen.
Schon allein in der italienischen Hauptstadt Rom gibt es eine Menge zu entdecken. Bekannteste Sehenswürdigkeit ist nach wie vor das Kolloseum. Aber es gibt noch wesentlich mehr in Rom zu bestaunen. So zum Beispiel den Petersdom, den Trevi-Brunnen, die Piazza Venezia mit dem Monumento Vittorio Emanuele II, die Engelsburg, die Villa Torlonia oder auch die Galleria Borghese im Park Villa Borghese. Doch Rom ist nicht die einzige Stadt der man einen Besuch abstatten sollte.
Auch das berühmte Venedig mit seinen eindrucksvollen Wasserstraßen und malerischen Gebäuden muss man gesehen haben, ebenso wie die Stadt Pisa mit dem berühmt berüchtigten Schiefen Turm von Pisa.
Die pulsierende Metropole Mailand im Norden des Landes ist nicht nur die Heimat der Mode und des Designs in Italien, sondern beherbergt auch imposante Prachtbauten wie den Mailänder Dom, das Castello Sforzesco, die Kirche Santa Maria delle Grazie, in welcher sich das weltberühmte Secco „Das Abendmal“ vom Großmeister Leonardo da Vinci befindet und die Galleria Vittorio Emanuele II.
Bei so viel überragender Kultur möchte man natürlich auch einmal abschalten und einfach das angenehme italienische Klima genießen. Und wo könnte man das besser als an einem der vielen traumhaften Mittelmeerstrände.
Ein herrliches Kontrastprogramm zu den Traumstränden des Südens bildet das Bergland im Norden Italiens. Im Sommer lässt es sich hier herrlich Wandern und im Winter entpuppt sich die Gegend als Eldorado für Wintersportfans.
Aber auch die zahlreichen italienischen Seen, wie der Lago Maggiore, der Gardasee oder der Comer See in Oberitalien, nicht zu vergessen der Lago Trasimeno und der Lago di Bolsena in Mittelitalien laden zum Entspannen und Verweilen ein.
Beste Reisezeit:
Mai bis Oktober
Klima:
Im Großteil Italiens herrscht Mittelmeerklima, nur in den Alpen und den Apenninen ist es deutlich kühler. Die Sommer sind besonders in Süditalien heiß und zumeist trocken, im Frühling und Herbst sind die Temperaturen mild. In Oberitalien sind die Winter kalt und schneereich.
Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:
Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.
Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.
Währung: 1 Euro = 100 Cents
Flugdauer: ca. 1 Stunde und 45 Minuten
Ortszeit: MEZ
Gut zu wissen: In der Gesellschaft Italiens spielt die römisch-katholische Kirche eine sehr wichtige Rolle. Die meisten Italiener sind streng gläubig, was vom Besucher respektiert werden sollte. In Italien besteht ein starkes Nord-Süd-Gefälle, das bedeutet dass der wohlhabende Norden und der weniger entwickelte Süden im starken Kontrast zueinander stehen.
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