1. Tag Auf nach Algier!
Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Morgens Flug nach Algier, Ankunft gegen Mittag. Ihr Studiosus-Reiseleiter holt Sie vom Flughafen ab, und dann lockt der Zauber von "La Blanche", der weißen Stadt, zu einer ersten Entdeckungstour. Uns empfängt ein einmaliger Architekturmix: neomaurisch das Postgebäude, Straßenzüge im kolonialen Belle-Epoque-Stil, weiße Häuser mit Fensterläden blau wie das Mittelmeer, das sich an einem Aussichtspunkt vor uns ausbreitet. Den mediterranen Zauber entdecken wir auch bei unserem Welcome-Dinner im Hotel.
Zwei Übernachtungen in Algier.
Verpflegung: A
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Algier
2. Tag In den Gassen der Kasbah
Meerblick genossen auch die Kapitäne der algerischen Flotte, die in den Palästen der Bastion 23 wohnten. Das mächtige Bauwerk präsentiert uns innen filigrane maurische Architektur. Die bewundern wir auch in der prächtigen Villa des Bardo-Nationalmuseums, das uns Exponate von der Frühgeschichte bis zu Schmuck und Trachten der Tuareg zeigt. Dann wenden wir uns wieder dem alltäglichen Treiben im Hier und Heute zu – der Kasbah (UNESCO-Welterbe) mit ihrem Labyrinth aus Gassen und Treppen, mit Höfen und Brunnen. Unser Finale vereint das Beste des Tages: Geschichte, Architektur und Kulinarik, französische und arabische Küche begegnen sich bei unserem Abendessen in einem ehemaligen Hamam – ein Fest für die Sinne!
Verpflegung: F, A
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Algier
3. Tag Zweimal Rom und zurück
Von Algier aus fahren wir entlang des Djurdjura-Gebirges und der Kabylei nach Osten. "Die Schöne" wird sie genannt: Eingebettet zwischen Hügeln erwarten uns in Djemila (UNESCO-Welterbe) Säulenhallen, Tempel und Triumphbogen – in der Ausgrabungsstätte lässt Ihr Reiseleiter römische Vergangenheit aufleben. Bevor es römisch weitergeht, unterbrechen wir unsere spannende Zeitreise für eine Pause am Mittagstisch einer algerischen Familie. Während wir echte Hausmannskost genießen, plaudern wir über den Alltag in Algerien. Zurück in die Römerzeit reisen wir bei den prachtvollen Mosaiken im archäologischen Museum von Sétif. Für den Abend hat Ihr Reiseleiter Restauranttipps für Sie. Busstrecke 360 km.
Verpflegung: F, M
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Algier
Djemila
4. Tag Die Brücken von Constantine
Spektakulär spannen sich Hängebrücken über die Schluchtenlandschaft: ein faszinierender Anblick, der uns in Constantine erwartet. Wie das Monument der Märtyrer auf tragische Weise Muslime, Christen und Juden vereint, erzählt Ihr Reiseleiter vor dem Mahnmal. Paradiesisch dagegen der Palast von Ahmed Bey: In den Prunkräumen rings um den zauberhaften Innenhof erwartet uns ein Farbenspiel der Mosaiksteine – so bunt wie das Puzzle aus milden und scharfen Gewürzen, das unser Mittagessen zum Geschmackserlebnis macht. Andalusische Kunst und moderne Architektur verschmelzen raffiniert in der Emir-Abdelkader-Moschee, die uns zwischen Säulen aus weißem Marmor willkommen heißt. Busstrecke 150 km. Ihr Abendessen wählen Sie nach Gusto.
Verpflegung: F, M
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Constantine
5. Tag Algeriens Pompeji - Timgad
"Jagen, baden, spielen, lachen – das heißt leben", war das Motto der Bewohner der römischen Stadt Timgad (UNESCO-Welterbe). Heute schauen wir, ob wir Spuren davon entdecken können, und tatsächlich: Die Ausgrabungsstätte lässt den lockeren Lebensstil zwischen Badehaus und Theater erahnen. Was diesen Wohlstand ermöglichte? Ihr Reiseleiter entschlüsselt Ihnen die Mosaiken im nahe gelegenen Museum. Auch für unser Wohlergehen ist gesorgt: mit einem Mittagessen in einem kleinen Familienhotel. 230 km. Zurück in Constantine nehmen wir am Abend den Flieger nach Ghardaia, wo wir am späteren Abend in unserem Hotel einchecken.
Drei Übernachtungen in Ghardaia.
Verpflegung: F, M
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Constantine
Ghardaia
Timgad
6. Tag Sahara-Flair in Ghardaia
Einzigartige Wüstenarchitektur, Minarette und Märkte verbreiten ursprüngliche Sahara-Atmosphäre: Ghardaia und Melika sind zwei von fünf Dörfern, die sich gemeinsam "Pentapolis" (UNESCO-Welterbe) nennen und uns in eine andere Welt versetzen. Sandfarben, Ocker, Weiß und ein zartes Blau dominieren die Stimmung der Ortschaften, Töne so zurückhaltend wie die Menschen hier.
Verpflegung: F, A
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Ghardaia
7. Tag Oasen und Wüstensound
Wie Wasser in die Wüste kommt? Beim Oasenausflug lernen wir das raffinierte Bewässerungssystem "Foggara" kennen. Und Funktionalität zeichnet auch das Mausoleum von Sidi Ibrahim aus: Mit seiner minimalistischen Architektur hat es Le Corbusier zum Bau einer Kapelle inspiriert. Nicht minder inspirierend: Wir staunen über die Bauweise von El Atteuf, dessen Altstadtgassen in konzentrischen Kreisen gewachsen sind, und über den dreieckigen Marktplatz der heiligen Stadt Beni Isguen. Ob wir hier Zeugen einer der traditionellen, wohlgeordnet ablaufenden Auktionen werden? Beim Abendessen genießen wir – begleitet von Mzab-Musik – feine lokale Speisen.
Verpflegung: F, A
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Ghardaia
8. Tag Das grüne Herz Algiers
Am Morgen fliegen wir zurück nach Algier. Das grüne Herz der Stadt, der botanische Garten mit riesigen alten Bäumen, ist zugleich ihre Lunge: Zwischen Ficus-Allee, Drachenbäumen und Bambuswald atmen wir entspannt durch. Algiers spirituelles Herz, sein Sacre Coeur, ist die Basilika Notre-Dame-d'Afrique, die wir uns im Anschluss anschauen. Von deren neobyzantinischem Stil zu modernster Ingenieurskunst ruft uns die Große Moschee, Djamaa el-Djazair. Wenn keine Gebetszeit ist, dürfen wir mitten hinein in den schneeweißen Säulenwald.
Verpflegung: F, A
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Algier
9. Tag Die Ausgrabungen von Tipaza
Auf unserer Fahrt längs der Küste sehen wir das Meer. Und noch viel mehr: zunächst die Skulpturensammlung im Museum von Cherchell, dann das geheimnisumwitterte Mausoleum von Mauretanien. Ob das wirklich das Grab von Kleopatras Tochter ist? Einen herrlichen Panoramablick übers Mittelmeer hätte sie jedenfalls … Wir rücken näher heran ans Ufer: Die römische Ausgrabungsstätte Tipaza reicht an manchen Stellen bis zum Wasser – eine fotogene Kulisse. 230 km. Zu Abend essen wir praktischerweise gleich in der Nähe von Algiers Flughafen, von wo aus wir direkt in die Oasenstadt Djanet düsen.
Drei Übernachtungen in Djanet.
Verpflegung: F, A
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Algier
Djanet
10. Tag Von Djanet zur weinenden Kuh
Eine kurze Runde durch Djanet, dann klettern wir in die Geländewagen: Die Wüste ruft! In der spektakulären Landschaft von Tassili n´Ajjer (UNESO-Welterbe) wachsen bizarre Sandsteinfelsen aus dem Saharasand. Unsere Tuareg-Crew begleitet uns bei einer malerischen Entdeckungstour und entschlüsselt uns die jahrtausendealten Felszeichnungen der Wüstenbewohner. Sie wissen auch, was es mit der "weinenden Kuh" auf sich hat, und versorgt uns unterwegs mit einem Wüstenlunch. 100 km.
Verpflegung: F, M, A
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Djanet
11. Tag Sahara-Ansichten
Offroad führt unser Weg mit unseren Tuareg-Begleitern, den Spezialisten der Wüste, durch einen schmalen Canyon zum Wadi Essendilène, wo unerwartet Oleander und Tamarisken, manchmal auch wilder Lavendel, sprießen. Zu Fuß entdecken wir die Schönheiten der Natur, genießen ein Picknick in außergewöhnlicher Atmosphäre und wandern in einer Stunde weiter zu den Sandsteinbögen von Tikoubaouine. Baumeisterin war hier die Erosion, doch Menschenhand hat die Keyhole-Gräber aufgeschichtet. Ihr Reiseleiter verrät, was es mit den riesigen Schlüssellöchern auf sich hat. Großes Landschaftskino auch auf dem Rückweg nach Djanet, den Oscar hat der Beleuchter verdient: Die untergehende Sonne taucht die Wüste in ein Farbenmeer. 150 km.
Verpflegung: F, P, A
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Djanet
12. Tag Bei den Tuareg
Goldene Dünen, so weit das Auge reicht! Beim Ausflug zu den endlosen Dünenketten des Erg d'Admer schweift unser Blick über einen Ozean aus Sand – kaum vorstellbar, dass in so unwirtlicher Region Nomaden ihre Wurzeln haben. Diesen spüren wir nach: zu Gast bei den Tuareg. Bei der Teezeremonie erzählen sie vom Leben in der Wüste, zeigen uns, wie man Brot im Saharasand bäckt. Das gehört zu ihrem Nationalgericht Taguella, das sie heute mit uns teilen. Zurück in Djanet verabschieden wir uns beim Farewell-Dinner vom Zauber Algeriens. In der Nacht nehmen wir den Flug nach Algier.
Verpflegung: F, M, A
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Algier
Djanet