Studiosus bietet einmalig vielfältigen Urlaub in mehr als 100 Ländern weltweit und ist bekannt für die hohe Qualität seiner Reiseleiterinnen und Reiseleiter, deren Auswahl, Aus- und Weiterbildung nach internationalen Qualitätsstandards zertifiziert sind.
Dampfende Suppen, kunstvoll angerichtete Reisnudelschalen und kreativ belegte Baguettes: Vietnams vielseitige Küche ist allein schon eine Reise wert. Kommen Sie mit auf eine Genusstour von Hanoi nach Saigon, kochen Sie gemeinsam mit einer einheimischen Familie und probieren Sie sich mit einem deutschen Gastro-Experten durch das lokale Streetfood. Blicken Sie aber auch über den Tellerrand hinaus: Erkunden Sie die sagenumwobene Halongbucht an Bord einer Dschunke und erleben Sie ein Stück Alltag in einem buddhistischen Nonnenkloster.
1. Tag Auf nach Vietnam!
Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Mittags Flug von Frankfurt nach Hanoi (Flugdauer ca. 10,5 Std.). Fesselnde Fluglektüre: Nora Luttmers Krimi "Totenkranz", in dem Kommissar Ly in Hanoi ermittelt.
Städte
Hanoi
2. Tag In der Hauptstadt
Nach der Ankunft in Hanoi am Morgen nimmt Sie Ihre Studiosus-Reiseleiterin gleich mit ins Altstadtleben. Mittags stärken wir uns mit traditioneller Pho und vietnamesischem Kaffee. Nachmittags Check-in im Hotel und Zeit zum Akklimatisieren. Beim Abendessen im 1946 Old Hanoi Cooking Art genießen wir kreative vietnamesische Küche in kolonialem Ambiente.
Drei Übernachtungen.
Verpflegung: M, A
Städte
Hanoi
3. Tag Köstlichkeiten auf die Hand
Ein deutscher Gastro-Experte nimmt uns mit auf Streetfood-Tour und zeigt uns auf dem Markt, welchen Leckereien auch die Einheimischen nicht widerstehen können. Nachmittags lassen wir uns durch die Altstadt treiben und schauen beim Literaturtempel vorbei, der ersten Universität Vietnams.
Verpflegung: F, I
Sehenswürdigkeiten
Literaturtempel
Städte
Hanoi
4. Tag Naturwunder Halongbucht
Der Bus bringt uns zur Halongbucht (UNESCO-Welterbe). Alle aufs Boot! Wie versteinerte Riesen tauchen die Kegel der Karstlandschaft aus den smaragdgrünen Fluten auf. Der Legende nach soll einst ein Drache die bizarre Inselwelt erschaffen haben. Welche Version Geologen auf Lager haben, verrät Ihnen Ihre Reiseleiterin. An Bord unserer Dschunke erleben wir das Naturwunder hautnah und lassen uns ein Seafood- Menü schmecken. Abends sind wir zurück in Hanoi.
Verpflegung: F, M
Sehenswürdigkeiten
Halong Bucht
Städte
Hanoi
5. Tag Hanoi privat
Mittags empfangen uns Quyen und ihre Familie in ihrem Gartenhaus. Zusammen geht es auf den Markt, bevor wir unser dreigängiges Mittagessen mit Spezialitäten aus Hanoi selbst zaubern – natürlich mit tatkräftiger Unterstützung unserer Gastgeber. Notizen zum Nachkochen nicht vergessen! Nachmittags Flug mit Vietnam Airlines nach Hue, in die letzte Kaiserstadt Vietnams.
Zwei Übernachtungen.
Verpflegung: F, M
Städte
HanoiHue
6. Tag An und auf dem Parfümfluss
Wie die Kaiser rollen wir mit Fahrradrikschas in der Zitadelle von Hue ein, die farbenprächtig und mit üppigen Schnitzereien an Beijings Verbotene Stadt erinnert. Im Teehaus des kaiserlichen Palastes reicht Ihre Reiseleiterin den passenden Durstlöscher. Weiter im Bus an den Parfümfluss zur Thien-Mu-Pagode, wo unser Drachenboot vor Anker liegt. Genießen Sie eine dampfende Schale mit Bun-Bo- Hue-Suppe, der Spezialität aus Hue, während Dörfer, Reisfelder und Pagoden vorbeiziehen! Ziel unserer kleinen Flussreise: das Kaisergrab von Minh Mang. Im Restaurant Les Jardins de la Carambole, innerhalb der Zitadelle, lassen wir uns am Abend verwöhnen. Die dortige Spezialität: Bananenblütensalat.
Verpflegung: F, A, I
Sehenswürdigkeiten
Kaiserlichen Zitadelle mit der Verbotene StadtParfümflussThien Mu Pagode
Städte
Hue
7. Tag Über den Wolkenpass
Wie Gespenster tauchen am Wolkenpass Wehranlagen aus der Zeit des Vietnamkriegs auf. Ihre Reiseleiterin berichtet auf der Busfahrt nach Hoi An von diesem düsteren Kapitel der Zeitgeschichte. Genießen Sie einen freien Nachmittag und Abend in der bilderbuchhübschen Stadt, am Hotelpool oder am nahen Strand! Ihre Reiseleiterin hat jede Menge Empfehlungen für Ihr privates Abendessen mitten in der von bunten Lampions erleuchteten Altstadt.
Drei Übernachtungen in Hoi An.
Verpflegung: F
Sehenswürdigkeiten
Wolken-Pass
Städte
HueHoi An
8. Tag An die Woks
In Hoi Ans Altstadt (UNESCO-Welterbe) gehen wir zwischen alten Kaufmannshäusern, chinesischen Tempeln, Brücken und Kanälen auf Zeitreise – und probieren zwischendurch Tofu-Pudding und Banh Mi, belegtes vietnamesisches Baguette. Abends dürfen wir wieder selbst fürs Essen sorgen: Bei einem Kochkurs tauchen wir in die Geschmacksvielfalt der vietnamesischen Aromen ein.
Verpflegung: F, A, I
Städte
Hoi An
9. Tag Tempelstadt My Son
Bei einem Ausflug zur alten Tempelstadt My Son (UNESCO-Welterbe) erfahren wir zwischen den von der Vegetation überwucherten Ruinen mehr über das einstige Königreich Champa. Freizeit am Nachmittag. Abends lassen wir uns von der Fusion-Küche des bekannten Chefkochs Duc Tran im MangoMango überraschen. So viel sei verraten: Der Name ist Programm.
Verpflegung: F, A
Sehenswürdigkeiten
Ruinen von My Son
Städte
Hoi An
10. Tag Saigon, die heimliche Hauptstadt
Im Cham-Museum in Da Nang starren uns grimmige Göttergesichter an – Ihre Reiseleiterin kennt den Grund für die schlechte Laune. Mit Vietnam Airlines fliegen wir mittags nach Saigon und fühlen uns im Kolonialviertel rund um die Kathedrale Notre-Dame fast wie in Paris. Kontrastprogramm: die City mit modernen Glaspalästen, uralten Tempeln – und Millionen von Mopeds. Beim vegetarischen Abendessen im buddhistischen Nonnenkloster Dieu Giac beantwortet die Äbtissin geduldig unsere Fragen zum Klosteralltag und zu ihrem sozialen Engagement im angegliederten Waisenhaus. Dann folgen wir den Klosterfrauen zum Tempel: Während ihre Gesänge den Abend durchwehen, entzünden wir Räucherstäbchen und lassen uns von der Magie des Moments davontragen.
Zwei Übernachtungen.
Verpflegung: F, A
Sehenswürdigkeiten
Kathedrale Notre Dame von Saigon
Städte
Ho Chi Minh Stadt Danang
11. Tag Lebensader Mekong
Wie ein Netz hat die Lebensader Südostasiens ihre Arme in die Landschaft geworfen und spendet den Dörfern, Reisfeldern und Orchideengärten alles, was sie brauchen. Wir schlängeln uns mit dem Boot durch die labyrinthische Wasserwelt des Mekongdeltas. Ein Schluck aus der Kokosnuss, ein paar fruchtige Snacks und jede Menge Flusstheater unterwegs – so könnten wir ewig weiterreisen! Mittags genießen wir eine Mekongspezialität: Elefantenohrfisch in einem Familienrestaurant. Lassen Sie sich überraschen! Rückfahrt nach Saigon.
Verpflegung: F, M
Sehenswürdigkeiten
Mekongdelta
Städte
Ho Chi Minh Stadt
12. Tag Abschied von Saigon
In Cholon, Saigons Chinatown, finden wir zwischen dem Thien-Hau-Tempel, Garküchen und dem Binh-Tay-Markt noch ein Stück altes Asien. Unser letztes gemeinsames Essen nehmen wir in einem Restaurant im Landmark 81 Tower ein – der zweithöchste Wolkenkratzer Südostasiens. Nachmittags Freizeit. Für unsere Gruppe stehen einige Hotelzimmer bis ca. 18 Uhr zum Frischmachen zur Verfügung. Kurz vor Mitternacht Rückflug nach Frankfurt (Flugdauer ca. 13 Std.).
Der knapp tausend Jahre alte Literaturtempel war einst die erste Universität in Vietnam. Die gesamte Anlage, in der dieser Tempel steht, nennt man Van Mieu. Verschiedene Mauern und Tore trennen die Innenhöfe voneinander. Das Portal in der Mitte ist mit seinen runden Fenstern ein Wahrzeichen von Hanoi und wird als Pavillon des Sternbildes bezeichnet. Im dritten Innenhof kann man auf einer Tafel die Namen der Absolventen nachlesen, welche in der Zeit von 1442 bis 1779 Prüfungen in der Universität abgelegt hatten. Der Tempel wurde zu Ehren Konfuzius und für die Söhne der Nation, nicht aber für die Töchter, erstellt.
Halong Bucht
„Die Halong-Bucht ist nicht nur ein Reiseziel – sie ist ein Gefühl.“
Ein Besuch der Halong-Bucht in Vietnam zählt zu den unvergesslichen Höhepunkten einer jeden Rundreise durch das faszinierende Land. Die Region strahlt eine fast magische Atmosphäre aus: Rund 1.500 km² türkisgrünes Wasser, durchzogen von über 3.000 imposanten Kalksteininseln, formen eine Landschaft, die wie aus einem Märchen zu stammen scheint. Kein Wunder, dass dieses spektakuläre Naturwunder zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört.
Der Legende nach entstand die Bucht durch einen Drachen, der mit seinem mächtigen Schwanz das Land zerschlug und dabei die zahllosen Inseln formte. Und tatsächlich – wer frühmorgens den Nebel über dem Wasser beobachtet, versteht, warum sich um diesen Ort so viele Mythen ranken. Mystische Grotten, bizarre Felsformationen und angebliche Sichtungen seltsamer Meereswesen befeuern bis heute die Fantasie der Besucher.
Ein weiteres faszinierendes Erlebnis bietet der Besuch der schwimmenden Fischerdörfer, deren Bewohner seit Generationen auf dem Wasser leben – auf Booten und Plattformen, umgeben von der Kulisse aus Fels und Meer. Besucher können dort einen authentischen Einblick in eine traditionsreiche Lebensweise gewinnen.
Bei einer Vietnam-Rundreise sollte eine Bootsfahrt mit Übernachtung auf einer Dschunke unbedingt auf dem Programm stehen. So lassen sich abgelegene Höhlen wie die Sung Sot („Überraschungshöhle“) oder der Thien Cung („Himmelspalast“) entdecken – und beim Sonnenaufgang das spektakuläre Farbenspiel über der Bucht erleben.
Die Halong-Bucht lässt sich ideal mit Hanoi, Hue, Hoi An oder dem Mekong-Delta kombinieren. Die beste Reisezeit ist von Oktober bis April, wenn das Wetter mild und die Sicht klar ist.
3 Fakten zur Halong-Bucht:
Fläche: ca. 1.500 km² mit über 3.000 Inseln
Schwimmende Fischerdörfer: Traditionelles Leben auf dem Wasser
Wer einmal durch diese surreale Landschaft gefahren ist, wird die einzigartige Schönheit der Halong-Bucht nie wieder vergessen. Sie ist ohne Zweifel einer der eindrucksvollsten Orte Südostasiens – ein Platz, der die Seele berührt.
Kaiserlichen Zitadelle mit der Verbotene Stadt
Von 1802 bis 1945 war die Küstenstadt Hué am Huong Giang Fluss die Hauptstadt Vietnams. Wahrzeichen der Stadt ist neben der Pagode der himmlischen Frau vor allem die Zitadelle mit der Verbotenen Stadt, welche im 17. Jahrhundert nach dem Vorbild in Peking entstanden ist. Seit 1993 gehört der Prachtbau zum UNESCO Weltkulturerbe.
Einst war die Zitadelle eine Art Staat in der Stadt, die imposante Anlage bot alles was dazu benötigt wurde, neben Tempeln vor allem Ziergärten, Beamtenwohnungen und Straßen. Auch die schachtelartige Konstruktion der Anlage ähnelt stark jener in Peking, so befindet sich ganz außen die Zitadelle, im Anschluss folgt die Kaiserstadt und schließlich das Herzstück, der alte Kaiserpalast. Jener wird ebenfalls als „verbotene Stadt“ bezeichnet und beheimatet eine Bibliothek, Tempelhallen sowie private Empfangsräume.
Parfümfluss
30 Kilometer ist er nur lang, trotzdem ist der Huong Giang ein ganz besonderer Fluss in Zentralvietnam. Er trägt die wunderbaren Namen Parfümfluss oder der Fluß der Wohlgerüche. Bei einer Rundreise sollte der besondere Wasserlauf unbedingt besucht werden. Es ist ein Erlebnis für Augen und vor allem für die Nase.
Warum der Parfümfluss seinen Namen trägt, darüber gibt es zwei Theorien. Zum einen wurden früher auf ihm wohlriechende Edelhölzer transportiert. Die andere Meinung ist, dass der Fluß der Wohlgerüche seinen Namen von den vielen Pollen und Blüten erhalten hat, die im Frühling auf der Wasseroberfläche treiben. Der Huong Giang speist sich aus zwei Gebirgsflüssen, dem Ta Trach und dem Huu Trach und fließt bei der kleinen Stadt Thuan An in die Tam Giang-Lagune und anschließend ins Südchinesische Meer.
Der Fluss fließt sehr langsam dahin und führt etwa an den berühmten sieben Königsgräbern der Nguyen-Dynastie sowie an den beiden Tempeln von Ngoc Tra und Hòn Chén vorbei. Weiter durchquert der Fluss die alte Kaiserstadt Hue mit seiner berühmten Pagode der himmlischen Frau. Zudem fließt der Fluss auch unter der von Gustave Eiffel konstruierten Tràng-Tien-Brücke hindurch. Auf dem Fluss können verschiedene Bootsfahrten unternommen - ein Höhepunkt auf der Rundreise durch Zentralvietnam.
Thien Mu Pagode
Die Thien Mu Pagode liegt am Parfümfluss. Die Pagode ist eines der wohl bekanntesten Werke in Vietnam. Der Turm ist 21 Meter hoch und achteckig und gilt als offizielles Wahrzeichen von Hue. Der Innenhof, in welchem sich die Pagode befindet, ist in zwei Teile getrennt. Die Thien Mu Pagode ist der Öffentlichkeit leider nicht zugänglich. Aber der Garten und die Innenhöfe sind sehr schön gestaltet. In einem der beiden Innenhöfe wohnen Mönche, denen man bei der Arbeit zusehen kann. In der ganzen Anlage fühlt man sich wohl und die Atmosphäre strahlt Ruhe und Gelassenheit aus, die einen Besuch vollkommen machen.
Wolken-Pass
Eine atemberaubende Landschaft und einen grandiosen Ausblick bis zum Südchinesischen Meer garantiert eine Fahrt über den Wolken-Pass. Der Hai-Van-Pass ist fast 20 Kilometer lang und ist die natürliche Grenze und Wetterscheide zwischen Nord- und Süd-Vietnam. Bei einer Rundreise durch Zentralvietnam ist eine Fahrt auf dem Pass ein gelungener Abstecher. Zudem kann die in der Nähe befindende alte Kaiserstadt Hue ebenfalls besucht werden. Der Wolken-Pass hat eine jüngere, umkämpfte Geschichte. So hatte er schon während des Indochinakriegs ein wichtige strategische Bedeutung. Auch im Vietnamkrieg war der Hai-Van-Pass schwer umkämpft. So können heute noch die Ruinen französischer und US-amerikanischer Bunkeranlagen auf der Passhöhe besichtigt werden. Die Auffahrt schlängelt sich über zahlreiche Serpentinen. Ganz oben angekommen, ist es gut möglich, dass man im Nebel landet. Davon hat der Pass auch seinen Namen erhalten. Die Abfahrt verläuft in Blickrichtung Meer und bietet darum einen unvergesslichen Ausblick. Zudem ist es auf der Straße relativ ruhig, denn der Hauptverkehr verläuft über den 2005 eröffneten Hai-Van-Tunnel - den längsten Tunnel Südostasiens. Ein Besuch des Hai-Van-Passes kann wunderbar mit einem Aufenthalt in der 350.000 Einwohner großen Stadt Hue verbunden werden. Der Besuch der dortigen Palastanlage der Nguyen-Dynastie, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, gehört bei einer Rundreise durch Zentralvietnam dazu.
Ruinen von My Son
Gut 50 Kilometer südöstlich der einstigen Hafenstadt Hoi An, direkt an der Küste zum Südchinesischen Meer, befindet sich eine der beachtlichsten und eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten Vietnams, die Ruinen der alten Tempelstadt My Son.
Diese Bauwerke entstammen der Cham-Kultur, welche sich im 2. bis 3. Jahrhundert in Vietnam herausbildete und stark von der indischen Kultur beeinflusst war. Die Cham errichteten zahlreiche herrliche Tempel, welche allerdings besonders während des Vietnam-Kriegs stark beschädigt oder zerstört wurden. Viele Experten-Teams wollen die beeindruckenden Bauwerke rekonstruieren, dies gestaltet sich allerdings als sehr schwierig, da die Cham in einer fugenlose Bauweise errichteten, welche bis heute nicht reproduziert werden kann. So kann man von Glück sprechen, dass einige Tempel noch sehr gut erhalten sind und man so zumindest eine Vorstellung von der Genialität dieser frühen Hochkultur bekommt.
Kathedrale Notre Dame von Saigon
In der Zeit von 1877 bis 1883 wurde die Kathedrale Notre Dame, Duong Dong Khoi erbaut. Sie ist im Zentrum von Saigon, etwas entfernt vom Wiedervereinigungspalast anzutreffen. Sie hat zwei 40 Meter hohe Türme, die schon von Weitem sichtbar sind. Aus diesem Grund sind sie ein Wahrzeichen der Stadt, ebenso ist sie ein bedeutendes Kolonialgebäude und Zentrum der katholischen Kirche in Südvietnam. Ebenfalls werden jeden Sonntag Messen in englischer Sprache gehalten. Auf dem Platz vor der Kathedrale, dem Platz der Pariser Kommune, steht die Jungfrau Maria Statue. Wie viele andere Sehenswürdigkeiten in Vietnam lohnt sich der Besuch der Notre Dame Kathedrale.
Mekongdelta
Das Mekong-Delta im Südwesten Vietnams zählt zu den fruchtbarsten Regionen des Landes. Hier, wo der mächtige Mekong in das Südchinesische Meer mündet, erstreckt sich ein weit verzweigtes Netz aus Wasserstraßen, Reisfeldern und schwimmenden Dörfern. Die Region ist nicht nur für ihre beeindruckende Natur bekannt, sondern auch für ihre lebendige Kultur und ihre freundlichen Menschen. Die Bewohner des Deltas leben hauptsächlich vom Fischfang, vom Reisanbau und vom Handel auf den berühmten schwimmenden Märkten. Trotz der oft einfachen Lebensbedingungen strahlen sie eine bemerkenswerte Zufriedenheit aus, die Besucher immer wieder beeindruckt.
Dank des Wasserreichtums gedeihen hier nicht nur riesige Reisfelder, die Vietnam zu einem der größten Reisexporteure der Welt machen, auch Kokosnüsse, tropische Früchte und Zuckerrohr werden in großen Mengen angebaut. Besonders sehenswert sind die schwimmenden Gärten und Plantagen entlang der Wasserwege, die ein Bild von üppiger Natur und traditionellem Leben vermitteln.
Das Mekong-Delta hat eine bewegte Geschichte. Während des Vietnamkrieges war es Schauplatz heftiger Kämpfe zwischen US-Streitkräften und Guerillas. Heute können Besucher verschiedene Gedenkstätten und Tunnelanlagen besichtigen, die einen Einblick in die bewegte Geschichte der Region geben.
Bei einer Rundreise durch Vietnam sollte ein Besuch des Mekong-Deltas nicht fehlen. Eine Bootsfahrt durch die Kanäle und Wasserstraßen gehört zu den eindrucksvollsten Erlebnissen. Besonders faszinierend sind die schwimmenden Märkte von Cai Rang oder Phong Dien, wo Händler ihre Waren direkt von Boot zu Boot verkaufen - ein authentisches Schauspiel, das die Lebensweise der Menschen im Delta widerspiegelt.
Das Mekong-Delta lässt sich hervorragend mit anderen Highlights Vietnams kombinieren. Nach einem Aufenthalt in Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon) ist die Region ein ideales Ziel für eine mehrtägige Erkundungstour. Von hier aus bieten sich weitere Rundreisen an, zum Beispiel zu den Stränden von Phu Quoc oder zu den Kolonialbauten und Tempelanlagen von Chau Doc. Die beste Reisezeit ist zwischen November und April, wenn das Klima trocken und angenehm ist.
Ein unvergessliches Erlebnis, das tiefe Einblicke in die vietnamesische Kultur gewährt, ist eine Rundreise durch das Mekong-Delta. Die Kombination aus einzigartiger Natur, pulsierendem Marktleben und historischer Bedeutung macht diese Region zu einem besonderen Highlight jeder Vietnamreise.
Hanoi
Hanoi ist eine sehr große Stadt in Vietnam und zählt über 6.500.000 Einwohner. Die Stadt liegt am Roten Fluss. Das Klima in Hanoi ist im Sommer feucht-heiß und im Winter trocken-warm. Die Stadt hat viele kulturelle Sehenswürdigkeiten zu bieten, die einen Aufenthalt sehr empfehlenswert machen. Die Altstadt von Hanoi ist einzigartig, sie hat viele kleine Gassen mit kleinen Läden. Aufenthaltsmöglichkeiten gibt es in Hanoi zahlreiche. Man hat die Wahl zwischen einfachen Zwei- und luxuriösen Vier- bis Fünfsterne Hotels. Die Anreise wird oft mit dem Flugzeug gemacht, da der Flughafen nicht weit vom Stadtzentrum und den Hotels entfernt ist.
Hue
Hue ist eine Stadt in Zentralvietnam mit etwa 300.000 Einwohner und liegt am Huong Giang. Ebenso ist die Stadt eine bedeutende Hafenstadt am Südchinesischen Meer. Die Stadt war einst Hauptstadt von Vietnam, dies in der Zeit von 1802 bis 1945. Eine Besonderheit war auch, dass Hue gleichzeitig der Sitz des buddhistischen Mönchtums wie auch der Sitz des katholischen Erzbischofs war. Neben der Zitadelle und der Verbotenen Stadt, die einst nach jenem Vorbild von Peking entstanden war, wurde diese im Jahre 1993 ins Unesco Weltkulturerbe aufgenommen. Oft empfindet man die Stimmung, die man in der Stadt antrifft, als poetisch und melancholisch.
Hoi An
Die Altstadt von Hoi An liegt in Zentralvietnam, am Thu-Bon Fluss und ist von Reisfeldern umgeben. Zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert ließen sich in der Stadt viele chinesische und japanische Seefahrer nieder. Diese handelten mit Porzellan, Seide und chinesischer Medizin.
Es ist eine gemächliche Stadt, die vom Tourismus nach dem Vietnamkrieg immer mehr besucht wurde und die sich dadurch stark entwickeln konnte. So kann man heute Tempel, Pagoden und andere sehenswerte Bauten betrachten und dies etwas abseits des großen Trubels. Hoi An bedeutet „friedlicher Treffpunkt“, obwohl man in dem Ort wohl den lebhaftesten Markt von ganz Vietnam antrifft.
Ho Chi Minh Stadt
Ho-Chi-Minh ist die größte Stadt in Vietnam, sie zählt über 7.000.000 Einwohner. Die Stadt bekam ihren Namen erst im Jahre 1976, davor hieß die Hauptstadt Saigon. Die Stadt liegt nördlich vom Mekongdelta am Saigonfluss. Das Klima in Ho-Chi-Minh Stadt ist sehr tropisch, beträgt doch die Durchschnittstemperatur über 27 Grad Celsius. Zwischen den Monaten Mai bis Oktober herrscht die eigentliche Regenzeit und nicht selten kommt es dadurch zu Überschwemmungen.
In dieser riesigen Stadt kommt bestimmt keine Langeweile auf, neben den unzähligen Sehenswürdigkeiten, die es sich lohnt, die eine oder andere zu besichtigen, laden auch diverse Parks zur Erholung ein. Zum Beispiel wäre da der botanische Garten, der 1864 von zwei Franzosen errichtet wurde, in dem viele tropische Pflanzen zu bestaunen sind. Geht man in den Garten hinein, trifft man Elefanten, Kamele, Krokodile und Großkatzen in einem Zoo an. Einen ausführlicheren Einblick in das Leben der Südvietnamesen bekommt man in dem Themenpark Binh Quoi Cultural Village.
In Ho-Chi-Minh Stadt hat man ein reichhaltiges Angebot an sehr empfehlenswerten Restaurants. Viele davon bieten die traditionelle vietnamesische Küche an. Daneben gibt es aber auch unzählige Restaurants mit beispielsweise mexikanischen Speisen, Kebab oder Sushi. Die meisten Lokale haben aber nach wie vor die französischen Spezialitäten im Angebot. Dazu kommen viele typisch französische Cafés. Die meisten Lokale haben sich mit den Öffnungszeiten stark dem touristischen Aufkommen angepasst und haben zudem mehrheitlich das ganze Jahr über geöffnet.
Zu beachten ist, dass die nobleren Spezialitätenrestaurants für vietnamesische Verhältnisse recht teuer sind, für die westlichen Besucher sind die Preise allerdings verhältnismäßig immer noch günstig. Wenn man sich auf einer Vietnamrundreise befindet, wird man um den Besuch in der Ho-Chi-Minh Stadt nicht herumkommen. Die vielen gewonnenen Eindrücke wird man mit nach Hause nehmen und sie werden noch lange in guter Erinnerung bleiben.
Danang
Danang liegt an dem Han-Fluss. Die Stadt befindet sich in Zentralvietnam und zählt ungefähr 485.000 Einwohner. Sie zählt zu den wichtigsten Handelspunkten am Pazifischen Ozean. Wenn man in Danang ist, sollte man die Kathedrale und die Höhlen der Marmor-Berge besichtigen, die südlich der Stadt liegen.
Danang wird oft von Kreuzfahrtschiffen besucht, die von Japan und USA herkommen. Die Übernachtungsmöglichkeiten sind auch sehr gut, es gibt hier erstklassige Hotels, unter anderem auch ein Luxus-Hotel, das im Jahre 1997 eröffnet wurde. Nach Danang reist man mit dem Flugzeug. Da die Stadt einen internationalen Flughafen besitzt, ist das die beste Variante.
Länderinfo
Vietnam (VN)
Vietnam ist ein Land der Kontraste, das seine Besucher mit einer faszinierenden Mischung aus jahrtausendealter Kultur, atemberaubenden Naturlandschaften und herzlicher Gastfreundschaft empfängt. Von den nebelverhangenen Bergen im Norden bis zu den tropischen Stränden im Süden erstreckt sich dieses S-förmige Land entlang der südostasiatischen Küste und bietet auf einer Vietnam Rundreise unvergessliche Erlebnisse für jeden Reisenden.
Die pulsierenden Metropolen erleben
Hanoi, die charmante Hauptstadt im Norden, verzaubert mit ihrer französischen Kolonialarchitektur, verwinkelten Altstadtgassen und dem geschäftigen Treiben rund um den malerischen Hoan-Kiem-See. Besuchen Sie das eindrucksvolle Ho Chi Minh Mausoleum und den historischen Literaturtempel, Vietnams erste Universität aus dem 11. Jahrhundert. Ho Chi Minh Stadt, das ehemalige Saigon, begeistert als dynamische Wirtschaftsmetropole mit der prachtvollen Kathedrale Notre Dame und dem historischen Hauptpostamt.
UNESCO-Welterbestätten und Naturwunder
Das absolute Highlight jeder Vietnam Rundreise ist die legendäre Halong Bucht mit ihren über 1.600 smaragdgrün umspülten Kalksteinfelsen. Eine Übernachtung auf einer traditionellen Dschunke zwischen den schwimmenden Dörfern gehört zu den unvergesslichsten Reiseerlebnissen Südostasiens. Im Norden locken die spektakulären Reisterrassen von Sapa und der Fansipan, Vietnams höchster Berg. Die Grotten von Tam Coc bei Ninh Binh werden oft als „trockene Halong Bucht" bezeichnet und beeindrucken mit ihren Karstformationen.
Kulturelle Schätze in Zentralvietnam
Hue, die ehemalige Kaiserstadt, beherbergt die prachtvolle Kaiserliche Zitadelle mit der Verbotenen Stadt und die spirituelle Thien Mu Pagode am Parfümfluss. Das bezaubernde Hoi An mit seiner UNESCO-geschützten Altstadt verzaubert bei Nacht mit tausenden bunten Laternen. Die berühmte Japanische Brücke ist das Wahrzeichen dieser malerischen Handelsstadt. Danang verbindet als aufstrebende Küstenmetropole Tradition und Moderne.
Beste Reisezeit: Berge im Norden und Nordwesten Die Trockenzeit von Oktober bis April, ist die beste Zeit, den Norden zu erkunden. Allerdings kann es hier im Dezember und Januar sehr kalt werden. Norden Die beste Reisezeit für den Norden ist von Oktober bis April. Das zu der Zeit trockenere und kühlere Klima ist angenehmer als der feucht-heiße Sommer. Zentralvietnam Die beste Reisezeit liegt zwischen Februar und April. Südvietnam Die beste Reisezeit für den südlichen Landesteil ist von Dezember bis Februar.
Bedenken Sie bei Ihrer Urlaubsplanung auch das Tet-Fest Ende Januar/Anfang Februar. Im ganzen Land sind dann viele Geschäfte geschlossen. Da viele Bewohner zu ihren Familien fahren sind die Hotels und Sehenswürdigkeiten sowie die Transportmittel überfüllt.
Kulturelle Schätze in Zentralvietnam Hue, die ehemalige Kaiserstadt, beherbergt die prachtvolle Kaiserliche Zitadelle mit der Verbotenen Stadt und die spirituelle Thien Mu Pagode am Parfümfluss. Das bezaubernde Hoi An mit seiner UNESCO-geschützten Altstadt verzaubert bei Nacht mit tausenden bunten Laternen. Die berühmte Japanische Brücke ist das Wahrzeichen dieser malerischen Handelsstadt. Danang verbindet als aufstrebende Küstenmetropole Tradition und Moderne. Das lebendige Mekong-Delta
Im Süden erwartet Sie das fruchtbare Mekong-Delta, die Reiskammer Vietnams. Erleben Sie das bunte Treiben auf schwimmenden Märkten in Can Tho und Cai Be, wo Händler ihre Waren direkt vom Boot verkaufen. Vinh Long bietet authentische Einblicke in das Leben am Fluss.
Traumstrände für die perfekte Badeverlängerung
Nach einer erlebnisreichen Rundreise laden die Strände von Nha Trang, Mui Ne mit seinen beeindruckenden Sanddünen, Phan Thiet oder die Tropeninsel Phu Quoc zum Entspannen ein. Das Bergstädtchen Dalat bietet angenehme Kühle im zentralen Hochland.
Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.
Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.
Währung: Dong
Flugdauer: ca. 14 Stunden und 35 Minuten (mit Zwischenstopp)
Ortszeit: MEZ +6h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +5h
Gut zu wissen: Die Amtssprache ist Vietnamesisch, vereinzelt wird aber auch englisch oder französisch gesprochen. Angeber werden in Vietnam nicht gern gesehen. Es schickt sich nicht sich mit teuren Gegenständen, Erfolgen oder ähnlichem großzutun.
Vietnamesen geben ungern zu wenn sie etwas nicht wissen oder nicht weiter helfen können. Lieber geben sie stattdessen eine falsche Antwort. Auch wird das Wort „Nein“ nur sehr ungern ausgesprochen.
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