SKR Reisen ist Spezialist für weltweiten Urlaub in kleinen Gruppen. Die handverlesenen Kultur- und Erlebnisreisen führen die Gäste zu den schönsten Destinationen weltweit.
Während Ihrer 11-tägigen Reise wohnen Sie in erstklassigen Hotels, die Ihnen einen komfortablen und erholsamen Rahmen für Ihre Erkundungen bieten. Erleben Sie die schönsten Highlights der bezaubernden Insel. Sie besuchen die alten Königstädte Polonnaruwa und Kandy, erklimmen den Sigiriya-Felsen, entdecken die Höhlentempel von Dambulla, erkunden zu Fuß und mit dem Zug das grüne Hochland und unternehmen im Udawalawe-Nationalpark eine spannende Tiersafari. Zwischenzeitlich bieten sich immer wieder Gelegenheiten, das besondere Ambiente und die Annehmlichkeiten Ihrer erstklassigen Hotels zu genießen.
Tag 1: Anreise
Sie fliegen über Nacht nach Colombo, die Hauptstadt Sri Lankas.
Tag 2: Colombo
Nach Ihrer Ankunft in Colombo werden Sie in Ihr 5-Sterne-Hotel gebracht. Anschließend entdecken Sie bei einer Stadtrundfahrt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, darunter Tempel, Moscheen, koloniale und moderne Bauwerke, farbenfrohe Basare sowie das „Weiße Haus“ von Colombo. Am Abend erleben Sie das entspannte Flair der Uferpromenade Galle Face Green. Beobachten Sie Einheimische beim Drachensteigen und Picknicken, probieren Sie vielleicht auch ein paar lokale Snacks und sammeln Sie erste Eindrücke der sri-lankischen Kultur. Zurück im Hotel genießen Sie Ihr inkludiertes Abendessen.
1 Nacht in Colombo.
Verpflegung: A
Städte
Colombo
Tag 3: Dambulla
Nach dem Frühstück fahren Sie nach Dambulla. Unterwegs besuchen Sie die berühmten Höhlentempel von Dambulla (UNESCO-Weltkulturerbe) mit ihren farbenprächtigen Wandmalereien und zahlreichen Buddha-Statuen. Ihre Reiseleitung vermittelt Ihnen dabei interessante Einblicke in den Buddhismus. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.
2 Nächte in Dambulla.
Verpflegung: F
Sehenswürdigkeiten
Goldener Tempel von Dambulla
Städte
Dambulla
Tag 4: Polonnaruwa
Der Vormittag steht Ihnen zur freien Verfügung, um zum Beispiel am Pool zu entspannen. Alternativ können Sie an einer optionalen Jeep-Safari in den Nationalparks Minneriya, Kaudulla oder Hurulu Eco Park teilnehmen (abhängig von Reisezeit; optional, 60 USD p.P. bei 4 Teilnehmenden, buchbar vor Ort). Mittags besuchen Sie eine lokale Familie, erleben die Zubereitung traditioneller Currys und genießen ein typisches Mittagessen. Am Nachmittag erkunden Sie die UNESCO-Welterbestätte Polonnaruwa mit ihren beeindruckenden Ruinen, Tempeln, Stupas, Buddhastatuen und dem ehemaligen Königspalast.
Verpflegung: F/M
Sehenswürdigkeiten
Minneriya Nationalpark
Städte
HabaranaPolunnaruwa
Tag 5: Sigiriya – Kandy
Früh am Morgen besuchen Sie den berühmten Sigiriya-Felsen. Über rund 1.800 Stufen erreichen Sie den Löwenfelsen mit den Fresken der „Wolkenmädchen“ (UNESCO-Weltkulturerbe) und genießen spektakuläre Ausblicke auf die Umgebung. Nach einer kurzen Pause im Hotel fahren Sie weiter nach Kandy. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung.
2 Nächte in Kandy.
Verpflegung: F
Sehenswürdigkeiten
Löwenfelsen von Sigiriya mit den Wolkenmädchen
Städte
HabaranaKandySigiriya
Tag 6: Kandy
Heute besichtigen Sie den berühmten Zahntempel von Kandy (UNESCO-Weltkulturerbe), in dem als heilige Reliquie ein Zahn von Buddha aufbewahrt werden soll. Anschließend entdecken Sie bei einem Rundgang die ehemalige Königsstadt mit ihren Gassen, dem Markt und dem Kandy-See. Am Nachmittag können Sie die Stadt individuell erkunden oder optional den größten Botanischen Garten Asiens Peradeniya besuchen (optional, buchbar vor Ort).
Verpflegung: F
Sehenswürdigkeiten
Botanischen Garten in PeradeniyaZahntempel
Städte
Kandy
Tag 7: Kandy – Nuwara Eliya
Mit dem Zug fahren Sie durch die malerische Berglandschaft ins Hochland nach Nuwara Eliya. Die rund dreistündige Fahrt bietet beeindruckende Ausblicke in die sich wandelnde Landschaft. Gleichzeitig kommen Sie vielleicht auch mit Ihren sri-lankischen Mitreisenden ins Gespräch. In Nuwara Eliya besuchen Sie eine Teefabrik, lernen die einzelnen Produktionsschritte kennen und verkosten mehrere Teesorten. Anschließend bleibt Zeit für eigene Erkundungen. In Ihrem Heritage-Hotel genießen Sie zudem einen traditionellen britischen High Tea mit Tee, Kuchen und Snacks.
1 Nacht in Nuwara Eliya.
Verpflegung: F/S
Städte
Nuwara Eliya
Tag 8: Nuwara Eliya – Udawalawe
Am Morgen verlassen Sie Nuwara Eliya und machen sich auf den Weg in Richtung Udawalawe. Unterwegs legen Sie einen Stopp auf einem lokalen Markt ein, wo Sie das Alltagsleben kennenlernen und saisonale Früchte sowie regionale Spezialitäten probieren können. Am Nachmittag erwartet Sie eine Jeep-Safari im Udawalawe-Nationalpark (Dauer 2,5 - 3 Std.). Mit etwas Glück beobachten Sie Elefanten, Wasserbüffel, Krokodile, Affen und zahlreiche Vogelarten in ihrer natürlichen Umgebung. Anschließend checken Sie in Ihrem 5-Sterne-Hotel ein und lassen den Abend entspannt ausklingen.
1 Nacht in Udawalawe.
Verpflegung: F
Sehenswürdigkeiten
Udawalawe Nationalpark
Städte
Nuwara Eliya
Tag 9: Udawalawe – Galle – Kogalla
Heute fahren Sie weiter an die Südküste nach Galle. Die historische Hafenstadt begeistert mit ihrer gut erhaltenen Altstadt, dem UNESCO-geschützten Galle Fort, alten Festungsmauern und dem malerischen Leuchtturm. Genießen Sie einen Spaziergang durch die kolonial geprägten Straßen. Am Abend erwartet Sie in Ihrem 5-Sterne-Hotel ein besonderes BBQ-Dinner mit Meeresfrüchten.
1 Nacht bei Galle.
Verpflegung: F/A
Sehenswürdigkeiten
Galle Fort Hafen Galle
Städte
Galle
Tag 10: Abreise
Heute heißt es Abschied nehmen. Sie werden zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach Europa.
In der Zentralprovinz des Inselstaates Sri Lanka befindet sich die beschauliche Stadt Dambulla, etwa 70 nördlich von Kandy und rund 150 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Colombo. Die circa 65.000 Einwohner zählende Stadt ist vor allem wegen ihrer zahlreichen beeindruckenden Höhlentempel bekannt. Zudem gibt es hier das größte Rosenquarz-Vorkommen in ganz Südasien. In Dambulla gibt es rund 80 Höhlentempel, darunter 5 große, welche zusammen mit einer Fläche von mehr als 2000 km² unter dem Namen „Goldener Tempel von Dambulla“ die größte Tempelanlage des Landes bilden.
In den meisten Tempeln befinden sich historische, Malereien, Statuen und Götterabbilder, unter anderem von Buddha aber auch von Hindu-Göttern wie Vishnu und Ganesh. 1991 wurde diese atemberaubende Tempelanlage von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Minneriya Nationalpark
Der Minneriya Nationalpark liegt mitten in Sri Lanka zwischen Habarana und Polonnaruwa. Von der Hauptstadt Columbo sind es rund 180 Kilometer und auf der Insel ist das Minneriya Wildlife eine tolle und spannende Station für einen längeren Aufenthalt. Es gibt viele Tiere in einer unbeschreiblichen Naturlandschaft zu entdecken. Der Minneriya-Stausee, der übrigens schon im 3. Jahrhundert angelegt wurde, ist in der Trockenzeit meist die einzige Wasserstelle für die im Gebiet lebenden Tiere. Deshalb können Besucher bis zu 500 Sri-Lanka-Elefanten ganz Nahe kommen. Der Minneriya Nationalpark ist 4500 Hektar groß. Es gibt ihn seit 1997 und es leben neben den Elefanten insgesamt über 25 Säugetierarten in dem Gebiet - darunter zahlreiche seltene Affenarten. Auch der farbenprächtigen Ceylonpapagei kann an einem vorbeifliegen. Des Weiteren leben im Minneriya Wildlife über 160 Vogelarten wie Kormorane, Graureiher oder Störche. Zudem ist das Gebiet Lebensraum für über 75 Schmetterlingsarten.
Löwenfelsen von Sigiriya mit den Wolkenmädchen
Im Landesinneren Sri Lankas erhebt sich der majestätische Löwenfelsen von Sigiriya, ein gewaltiger Monolith. Sein Name leitet sich vom singhalesischen "Singha Giri" ab und bedeutet "Löwenfelsen". Der 200 Meter hohe Magmablock eines erloschenen Vulkans ragt eindrucksvoll aus dem dichten Grün des Dschungels und zählt heute zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Sri Lankas. Im 5. Jahrhundert ließ König Kassapa I. hier eine imposante Felsenfestung mit Palastanlage errichten, nachdem er seinen Vater Dhatusena gestürzt hatte. Aus Angst vor seinem Halbbruder Moggallana baute er Sigiriya zur Festung aus, doch 491 n. Chr. wurde er von diesem besiegt. Die Anlage verfiel später und wurde zu einem buddhistischen Kloster, das bis heute existiert. Besucher erwarten heute nicht nur faszinierende Ruinen, sondern auch prachtvolle Gärten und einen traumhaften Panoramablick über die umliegenden Ebenen. Zu den Höhepunkten gehören die weltberühmten Wolkenmädchen, das sind kunstvolle Fresken im Felsüberhang, die leuchtend farbige Frauen darstellen und zu den größten Schätzen singhalesischer Malerei zählen. Ebenfalls sehenswert sind die Spiegelwand, deren Putz zur Zeit des Königs auf Hochglanz poliert war, sowie das kleine Museum am Eingang der Anlage. Der Löwenfelsen Sigiriya, auch Himmelsfelsen genannt, gehört seit 1982 zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist ein absolutes Highlight auf jeder Sri Lanka Rundreise. Wer den Aufstieg wagt, wird nicht nur mit Geschichte, Kunst und Kultur belohnt, sondern auch mit einem unvergesslichen Ausblick.
Botanischen Garten in Peradeniya
Der Botanische Garten in Peradeniya, etwa sechs Kilometer außerhalb von Kandy gelegen, ist der größte und bekannteste Garten seiner Art in Sri Lanka. Er wurde ursprünglich im 14. Jahrhundert als königlicher Lustgarten angelegt und später unter britischer Kolonialherrschaft zu einem wissenschaftlich geführten botanischen Garten ausgebaut. Das weitläufige Gelände erstreckt sich heute auf über 60 Hektar und beherbergt mehr als 4.000 verschiedene Pflanzenarten aus aller Welt. Besonders eindrucksvoll ist die Vielfalt an tropischen Bäumen, Palmen, Farnen und Blütenpflanzen, die harmonisch in das natürliche Gelände eingebettet sind und die Besucher in Staunen versetzen. Besucher schlendern unter majestätischen Baumriesen vorbei an duftenden Gewürzpflanzen und exotischen Orchideen und sehen ein berühmtes, mehr als 30 Meter hohes Bambuswäldchen. Eine der Hauptattraktionen ist die große Sammlung an Palmenarten, darunter die auffällige Doppelkokosnuss und der riesige Königspalmenweg, der zu den meistfotografierten Motiven im Garten zählt. Ein weiteres Highlight ist das Orchideenhaus, das vor allem in den Morgenstunden in voller Farbenpracht erstrahlt und über 300 prächtig blühende Arten beherbergt. Auch der duftende Gewürzgarten, der Medizingarten mit ayurvedischen Pflanzen und der Kaktusgarten zeigen die botanische Vielfalt Sri Lankas und Asiens in beeindruckender Weise. Für einen Besuch sollte mindestens 1,5 bis 2 Stunden eingeplant werden. Die Wege sind gut ausgebaut, sodass sich das Gelände bequem zu Fuß erkunden lässt und man auch längere Strecken zurücklegen kann. Zahlreiche Bänke, schattige Plätze und Picknickbereiche laden zum Verweilen ein. Für einen Besuch sollte man mindestens 1,5 bis 2 Stunden einplanen. Der Garten hat täglich von 7:30 bis 17:30 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt ca. 2.000 LKR. Vor Ort können Sie Führungen mit botanischem Hintergrundwissen oder private Guides buchen. Viele Sri-Lanka Rundreisen integrieren den Garten als Zwischenstopp auf dem Weg in das zentrale Hochland oder nach Nuwara Eliya.
Zahntempel
Der Zahntempel in Kandy (offiziell: Sri Dalada Maligawa) zählt zu den wichtigsten buddhistischen Heiligtümern in Sri Lanka und ist ein bedeutendes spirituelles Zentrum im Herzen des Landes. Er befindet sich am Ufer des malerischen Kandy-Sees im Stadtzentrum und ist fester Bestandteil vieler Rundreisen durch das kulturelle Dreieck der Insel. Der Tempel bewahrt eine der heiligsten Reliquien des Buddhismus: einen Zahn des historischen Buddha Siddhartha Gautama. Der Zahn wurde der Überlieferung nach im 4. Jahrhundert aus Indien nach Sri Lanka gebracht. Im Laufe der Zeit entwickelte er sich zu einem Symbol für religiöse Autorität und politische Macht. Der Tempel wurde im 17. Jahrhundert unter dem letzten Königreich von Kandy errichtet und mehrfach erweitert. Noch heute gilt: Wer den Zahn besitzt, regiert das Land – daher hatte der Tempel historisch eine enorme Bedeutung. Der eigentliche Zahnschrein befindet sich in einem kunstvoll verzierten Raum, der sich im Obergeschoss der Tempelanlage befindet. Die Reliquie selbst wird in einem goldenen Schrein sicher verwahrt und nur zu besonderen Anlässen der Öffentlichkeit gezeigt. Dennoch strömen täglich Gläubige und Reisende aus aller Welt in den Tempel, um dort Blumenopfer darzubringen, zu beten und die Atmosphäre der tiefen Spiritualität zu erleben. Die Anlage wurde reich verziert – mit Holzschnitzereien, Wandmalereien und buddhistischen Symbolen. Mehrmals täglich finden Zeremonien mit Trommelklängen und Gesängen statt, die den Besuch zu einem eindrucksvollen Erlebnis machen. Besonders feierlich wird es während des Esala-Perahera-Festes im Juli oder August. Dann zieht eine prachtvolle Prozession mit geschmückten Elefanten, Tänzern und Musikern durch die Straßen von Kandy. Der Tempel ist gut erreichbar und liegt zentral in der UNESCO-Weltkulturerbestadt Kandy. In unmittelbarer Nähe befinden sich viele Hotels, sodass man den Besuch bequem zu Fuß planen kann. Der Eintritt kostet für ausländische Gäste ca. 1.500 LKR, inklusive Zugang zum angrenzenden Museum. Die Anlage ist täglich von 5:30 bis 20:00 Uhr geöffnet und der Besuch dauert etwa 1 bis 1,5 Stunden. Besucher werden gebeten, sich respektvoll zu kleiden, wobei Schultern und Knie bedeckt sein sollten. Fotografieren ist erlaubt, allerdings nicht direkt vor dem Schrein. Um die Bedeutung des Ortes besser zu verstehen, können Sie an einer geführten Tour oder einem Audioguide teilnehmen. Ein Besuch im Zahntempel lässt sich ideal mit einer Stadtbesichtigung in Kandy verbinden, etwa mit einem Spaziergang rund um den Kandy-See, einem Besuch im Botanischen Garten von Peradeniya oder einem Abstecher zum Aussichtspunkt Bahirawakanda.
Udawalawe Nationalpark
Der Udawalawe-Nationalpark liegt im südlichen Zentralbereich Sri Lankas und erstreckt sich über etwa 30.000 Hektar. Er ist vor allem bekannt für seine große Elefantenpopulation, die hier in freier Wildbahn lebt. Der Park beherbergt über 500 asiatische Elefanten, darunter sowohl ausgewachsene Tiere als auch Jungtiere. Besucher können oft Elefantenherden beim Grasen, Trinken oder Baden in den Flüssen beobachten, ein beeindruckendes Naturschauspiel.
Neben den Elefanten gibt es auch Wasserbüffel, Krokodile, Kraniche, Pfauen und zahlreiche weitere Vogelarten. Die Landschaft ist geprägt von offenem Grasland, Buschwerk und einzelnen Waldgebieten, durchzogen von Flüssen und Wasserstellen. Besonders eindrucksvoll ist der Udawalawe-Stausee, an dem sich viele Tiere versammeln.
Das Elephant Transit Home liegt unweit des Udawalawe-Nationalparks und ist eine Auffangstation für verwaiste Elefantenbabys. Hier werden die Jungtiere aufgezogen, gepflegt und auf ein Leben in der freien Wildbahn vorbereitet. Besucher haben die Möglichkeit, die kleinen Elefanten bei der Fütterung und beim Spielen zu beobachten, bevor sie in den Nationalpark zurückkehren. Das ETH ergänzt den Nationalpark ideal und ist besonders bei Familien und Tierliebhabern ein beliebtes Ausflugsziel.
Galle Fort
Ein historisches Wahrzeichen an der Südwestküste Sri Lankas ist das Fort von Galle. Es ist von der Hauptstadt Colombo aus sehr gut zu erreichen. Das Fort wurde im 16. Jahrhundert von den Portugiesen errichtet und später von den Niederländern erweitert.
Heute ist es von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden und zählt zu den am besten erhaltenen kolonialen Festungen Asiens.
Innerhalb der Mauern befinden sich charmante Gebäude aus der Kolonialzeit, Museen, Kunstgalerien und Cafés.
Die einzigartige Mischung aus europäischer Architektur und südasiatischer Kultur macht Galle Fort zu einem faszinierenden Ziel für Geschichts- und Kulturinteressierte. Ein Spaziergang durch die engen Gassen gibt Einblicke in die reiche Vergangenheit und lebendige Gegenwart.
Hafen Galle
Galle, eine Stadt im Süden Sri Lankas, verfügt über einen kleinen, eher unauffälligen Seehafen - doch das war nicht immer so. Spätestens vom 17. Jahrhundert an handelte es sich, sowohl unter holländischer, als auch englischer Herrschaft, um den wichtigsten Hafen der Insel. Zu dieser Zeit war Galle der bedeutendste Umschlagplatz für Güter aller Art, darunter auch den Handel mit Edelsteinen und Gold. Aus dieser Zeit ranken sich viele Legenden um den Ort, so gibt es Gerüchte um verschiedene vor der Küste gesunkene Schiffe, die mit sagenhaften Schätzen beladen auf dem Meeresgrund liegen sollen. Heutzutage wird häufig versucht unbedarften Touristen entsprechende Relikte zu verkaufen - ein Angebot, das man keinesfalls annehmen sollte. Normalerweise sind diese Gegenstände gefälscht, sind sie es nicht, ist die Ausfuhr verboten. Heutzutage teilt sich die kleine Stadt in ein wenig sehenswertes neues Areal und die Altstadt, die gemeinsam mit der Festung zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört und eine beeindruckende Sehenswürdigkeit darstellt. Letztere offenbart dem Besucher eine faszinierende Mischung verschiedener historischer Architekturstile.
Colombo
An der Westküste Sri Lankas befindet sich dessen Hauptstadt Colombo, welche einst nur ein kleines, unbedeutendes Fischerdorf war und sich durch seine günstige Lage erst zu einem begehrten Handelshafen und schließlich zum politischen und wirtschaftlichen Zentrum des Landes entwickelt hat.
Seit 1982 befindet sich der Regierungssitz allerding in Sri Jayawardenepura.
Colombo blieb aber weiterhin Hauptstadt.
Das historische Zentrum der rund 700.000 Einwohner zählenden Metropole bildet der Fort, hier befinden sich unter anderem die Zwillingstürme des World Trade Center Colombo, der Beira Lake und das alte Parlament. Entspannung und Erholung inmitten des geschäftigen Tummelns der Großstadt bietet das Galle Face Green, eine malerische Grünfläche südlich des Forts mit Strandpromenade.
Dambulla
Rund 70 Kilometer nördlich der Stadt Kandy, in der Zentralprovinz von Sri Lanka befindet sich die beschauliche Stadt Dambulla, welche rund 65.000 Einwohner zählt. Der kleine Ort ist für mehrere Besonderheiten berühmt, zum einen für seine beeindruckenden buddhistischen Höhlentempel und zum anderen für das größte Vorkommen von Rosenquarz in ganz Südasien. Auch der nahe gelegene sogenannte „Iron wood forest“ oder Namal Uyana brachte dem Ort einige Bekanntheit ein. Hauptattraktion des Ortes bleiben aber die imposanten Höhlentempel, von denen es in der Stadt etwa 80 Stück gibt. Fünf davon faszinieren mit besonderer Größe. Insgesamt nimmt die Tempelanlage die unter dem Namen „Goldener Tempel von Dambulla“ bekannt ist, eine Fläche von 2.100 km² ein, was sie zur größten Tempelanlage des Landes macht. In den meisten Tempeln befinden sich eindrucksvolle Statuen und historische Malereien. Seit 1991 gehört der Komplex zum UNESCO Weltkulturerbe.
Habarana
Der kleine Ort Habarana gehört zum nördlichen Anuradhapura Distrikt auf Sri Lanka und ist sehr beliebt und bekannt für seine zahlreichen und erstklassigen Hotelanlagen und Resorts. In den letzten Jahren hat sich das beschauliche Städtchen zu einem vielbesuchten und sehr populären Touristenziel entwickelt. Grund dafür ist zum einen die hervorragende Lage, denn Habarana liegt an der Hauptstraße, welche von der Hauptstadt Colombo zu den ebenfalls vielbesuchten und historisch bedeutenden Städten Trincomalee und Polonnaruwa führt. Zudem befinden sich in Habarana einige der besten des ganzen Landes. Ein viel wichtigerer Grund für ihre große Beliebtheit ist aber die Tatsache, dass sie der ideale Ausgangspunkt für Safaris in den nahe gelegenen Habarana Dschungel ist. Hier leben zahlreiche wilde Tiere und seltene Pflanzen, welche beobachtet und erkundet werden können. Ebenfalls nicht weit entfernt ist Minneriya sanctuary, welches von zahlreichen Elefanten bewohnt wird. Und auch der berühmte Monolith von Sigiriya, auf dem sich die Ruine einer ehemaligen Felsenfestung befindet, liegt in kurzer Entfernung zu Habarana. Während einer Sri Lankla Rundreise kommt man an der Stadt also nicht vorbei.
Polunnaruwa
Polonnaruwa ist eine historische Stadt im Zentralen Nordosten Sri Lankas mit rund 40.000 Einwohnern. Sie war die zweite Hauptstadt des singhalesischen Königreichs, nachdem Anuradhapura aufgegeben wurde, und blühte besonders zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert.
Sehenswert ist der gleichnamige archäologische Park, der 1982 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Die Anlage umfasst gut erhaltene Tempel, Paläste, Stupas und die berühmten Buddha-Skulpturen des Gal Vihara und ist der Hauptanziehungspunkt für den Tourismus in der Region.
Polonnaruwa gehört zusammen mit Anuradhapura, Sigiriya und Dambulla zum Kulturdreieck Sri Lankas. Die Stadt ist ein wichtiges archäologisches und religiöses Zentrum, das Einblicke in die Architektur, Kunst und Kultur des mittelalterlichen Sri Lanka bietet.
Kandy
Kandy, eine eindrucksvolle Stadt, befindet sich im zentralen Hochland Sri Lankas und zählt etwa 125.000 Einwohner. Ihr Name stammt von der singhalesischen Bezeichnung „Kanda Uda Rata“, was so viel wie „Königreich auf dem Berg“ bedeutet. Im Volksmund wird die Stadt auch häufig „Maha Nuwara“ genannt, was „große Stadt“ heißt.
Das Wahrzeichen von Kandy ist der berühmte Zahntempel (Sri Dalada Maligawa), in dem sich eine der wenigen Zahnreliquien Buddhas befindet. Diese Reliquie macht die Stadt und besonders den Tempel zu einer vielbesuchten Pilgerstätte für Buddhisten.
Eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeit ist der Bahiravakanda-Buddha, eine 26 Meter hohe weiße Buddha-Statue auf einem Hügel, die sich deutlich von der umgebenden Landschaft abhebt und einen Panoramablick über die Stadt bietet.
Kandy war die letzte Königsstadt Sri Lankas und spielt bis heute eine zentrale Rolle in der Religion, Kultur und Geschichte des Landes.
Sigiriya
Sigiriya ist ein historischer Ort im Zentralteil Sri Lankas mit rund 10.000–15.000 Einwohnern in den umliegenden Dörfern.
Berühmt ist der etwa 200 Meter hohe Löwenfelsen, auf dessen Plateau sich die Ruinen einer alten Königsresidenz aus dem 5. Jahrhundert befinden.
Sehenswert sind die gut erhaltenen Fresken der „Wolkenmädchen“, die königlichen Gärten am Fuß des Felsens und die Reste der Palastanlagen auf dem Gipfel.
Sigiriya gehört seit 1982 zum UNESCO-Weltkulturerbe und bietet nicht nur historische, sondern auch landschaftliche Schönheit: Vom Gipfel aus hat man einen beeindruckenden Blick über den umliegenden Dschungel und die weiten Ebenen des Kulturdreiecks. Die Region ist gut erreichbar von Städten wie Dambulla, Polonnaruwa oder Kandy und gilt als eines der architektonischen und kulturellen Highlights Sri Lankas.
Nuwara Eliya
Nuwara Eliya ist eine Stadt im zentralen Hochland Sri Lankas mit rund 27.000 Einwohnern. Die pittoreske Ortschaft liegt auf etwa 1.990 Metern über dem Meeresspiegel und ist bekannt für ihr kühles Klima, das sie von anderen Teilen Sri Lankas unterscheidet. Aufgrund dieser Lage wird sie auch „Little England“ genannt.
Die Geschichte von Nuwara Eliya geht bis ins 19. Jahrhundert zurück. Die Stadt wurde von Samuel Baker gegründet und sollte den britischen Kolonialbeamten als Erholungsort dienen. Sehenswert sind die weitläufigen Teeplantagen, der Gregory-See, der nahegelegene Horton Plains Nationalpark und historische Gebäude aus der Kolonialzeit.
Nuwara Eliya bietet eine Mischung aus Natur, kolonialem Erbe und Outdoor-Aktivitäten, die sie zu einem der beliebtesten Ziele im zentralen Hochland Sri Lankas machen.
Galle
Galle ist eine historische Hafenstadt an der Südwestküste Sri Lankas mit rund 100.000 Einwohnern. Die Stadt ist bekannt für ihr gut erhaltenes Fort, das von den Portugiesen im 16. Jahrhundert gegründet und später von den Niederländern erweitert wurde. Das Galle Fort gehört seit 1988 zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist eines der besterhaltenen Beispiele europäischer Kolonialarchitektur in Asien.
Sehenswert sind die festungsartigen Stadtmauern, holländischen Herrenhäuser, Kirchen, Museen und kleinen Kunstgalerien innerhalb des Forts. Der Leuchtturm von Galle, der älteste in Sri Lanka, bietet schöne Ausblicke auf das Meer. Außerdem lohnt sich ein Spaziergang durch die enge Gassen mit charmanten Cafés, Boutiquen und Souvenirläden, die den historischen Charme der Stadt unterstreichen. Am Meer entlang kann man die frische Meeresluft genießen und das geschäftige Treiben des Hafens beobachten.
Mit ihrer Mischung aus Geschichte, kolonialem Charme, Kultur und Meerblick gilt Galle als eines der attraktivsten Reiseziele an der Südwestküste Sri Lankas.
Länderinfo
Sri Lanka (LK)
Schon die alten Seefahrer waren von der bezaubernden Schönheit dieser paradiesischen Insel überwältigt und gaben ihr daher so poetische Namen wie „Insel der Götter“ oder „Perle des Indischen Ozeans“. Bis heute hat die Insel, welche bis 1972 unter dem Namen Ceylon bekannt war, nichts an ihrer Faszination verloren. Der grandiose Mix aus beeindruckender Natur, bewegter Geschichte und Jahrhunderte alter Tradition zieht jedes zahllose Besucher auf die Insel, die multikulturelle und multiethnische Bevölkerung tut ihr übriges dazu.
Besonders beliebter Anlaufpunkt bei einer Reise nach Sri Lanka ist dabei die Hauptstadt Colombo an der Westküste der Insel, sie entwickelte sich von einem einstigen kleinen und unbedeutenden Fischerdorf zu einem gefragten Handelszentrum mit großem Hafen und schließlich zur Landeshauptstadt. Besonders sehenswert ist hier die Kombination zwischen historischer und moderner Architektur. Eine weitere wichtige und sehenswerte Stadt ist Kandy, sie befindet sich weiter im Landesinneren und ist von großer historischer Bedeutung, denn sie beheimatet den buddhistischen Zahntempel, welcher ein UNESCO-Weltkulturerbe ist. In dem Zahntempel soll befindet sich ein Zahn Buddhas aus dem 4. Jahrhundert.
Doch nicht nur die Kultur der Insel ist vielseitig und interessant sondern auch die Natur, Sri Lanka beheimatet neben unzähligen Kilometer langen Traumstränden auch üppige Dschungel sowie zahllose Tee- und Kaffeeplantagen und Reisterrassen. Sehr gern kombinieren Besucher Sri Lankas die paradiesische Insel mit weiteren traumhaften Destinationen wie Indien oder den Malediven. Das sorgt für Abwechslung und viele verschiedene Impressionen.
beste Reisezeit:
Oktober bis April
Klima:
Es herrscht ein tropisches Klima, von Mai bis Juli sowie im Dezember und Januar bringt der Monsun strake Regefälle nach Sri Lanka.
Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:
Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind. Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.
Währung:
1 Sri Lanka Rupie = 100 Cents
Flugdauer:
ca. 10 Stunden (nonstop)
Ortszeit:
MEZ +5h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +4h
Gut zu wissen:
Sri Lanka ist reich an Kultur und Geschichte, zudem besitz das Land eine einmalig schöne Landschaft, nichts desto trotz ist es aber ein Entwicklungsland mit den entsprechenden Problemen, dies sollte der Reisende berücksichtigen.
Alle Inhalte dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung genutzt werden. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie Haftung kann nicht übernommen werden. Der Kontakt zum jeweiligen Konsulat des Ziellandes sollte im Zweifelsfall aufgenommen werden.