Weltweite Rund-und Erlebnisreisen mit mehr als 20 Jahren Erfahrung. Die Begegnung mit Einheimischen gehört zum Grundprogramm einer jeden Chamäleon Reise.
Flug bereits inklusive
11-tägige Erlebnisreise durch Ägypten
Den Nil mit dem Segelschiff bereisen
Kairo, die Pyramiden und ds Grand Egyptian Museum erkunden
In fast zwei Wochen 4.500 Jahre zurück ist eine stramme Leistung. Aber nichts gegen das Weltwunder der Antike, das immer noch von der Sphinx bewacht wird. Tutanchamun, Ramses, Thutmosis und die Gottesgemahlin Hatschepsut, sie alle sind deine Begleiterinnen und Begleiter, bevor du vom Staub der Geschichte auf das ewige Wasser des Lebens wechseln: Nilkreuzfahrt zum Assuan-Staudamm und zurück zu einem edlen Finale: Alabastermoschee, das Wahrzeichen von Kairo. Und über alles hält Sonnengott Amun-Re seine wärmende Hand.
Tag 1: Willkommen in Ägypten
»Marhaba« im Land der Pyramiden und Pharaonen. Ramses, Tutanchamun, Echnaton und Nofretete freuen sich schon auf dich! Du kommst über Kairo am Flughafen von Luxor an, wo du von deiner Reiseleitung in Empfang genommen und ins Hotel gebracht wirst.
Embrace Hotel:
Das Embrace Hotel befindet sich am Westufer des Nils, nur einen Katzensprung vom Tal der Könige entfernt. Lehmverputzte Wände und ein begrüntes Atrium mit Plätscherbrunnen sorgen für ein heimeliges Ambiente. Die klimatisierten Zimmer sind in warmen Farben und landestypischen Materialien gestaltet und laden zum Wohlfühlen ein. Im üppigen Garten gibt es viele Sitzgelegenheiten, die zu einem Päuschen einladen und wem es zu warm wird, der kann sich im Pool erfrischen.
Die Fahrstrecke umfasst ca. 30 km.
Städte
Luxor
Tag 2: Das Tal der Könige
Auf der heutigen To-do-Liste steht das Tal der Könige westlich des Nils, jenseits der Überschwemmungsgebiete. An diesem Ort befinden sich die farbenfroh dekorierten Nekropolen der Pharaonen des Neuen Reichs (ca. 1500 bis 1100 vor Christus). Insgesamt wurden 65 Gräber entdeckt, die allermeisten wurden bereits von Grabräubern geplündert. Nur das schatzgefüllte Grab des Tutanchamun blieb lange Zeit unentdeckt. Um die empfindlichen Gräber zu schützen, sind im Wechsel immer nur eine Handvoll für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Du wirst heute drei davon besichtigen, welche es sind, entscheidet der Schicksalsgott Schai für dich. Einen Abstecher wert ist auch das Haus des Howard Carter. Er war derjenige, der im Jahre 1922 das prunkvolle Grab des Tutanchamun entdeckte. Direkt dahinter befindet sich eine sehenswerte Replik der Tutanchamun-Grabkammer, die es zu entdecken gilt. In einer kleinen Keramikwerkstatt kannst du beobachten, wie einige der damaligen Grabbeigaben hergestellt wurden. Du erhältst einen Einblick in die traditionelle Technik und Herstellungsweise von ägyptischen Töpferwaren und mit deinem Besuch unterstützt du nicht nur den Erhalt traditioneller Handwerkskunst, sondern auch die lokale Gemeinde. Am Nachmittag steht der gewaltige Terrassentempel der Hatschepsut auf dem Programm, dessen Bauweise gleichermaßen altertümlich und modern wirkt. Die Königin Hatschepsut war eine der wenigen Frauen, die es auf den Pharaonen-Thron schaffte. Um ihre Herrschaft als Frau zu legitimieren, beteuerte sie stets ihre göttliche Abstammung, die auch in den Reliefs im Inneren des Tempels dargestellt wird.
FOLGEÜBERNACHTUNG [Folge ÜN]: Du übernachtest in derselben Unterkunft wie am Vortag.
Verpflegung: Das Frühstück, ein Picknick und das Abendessen sind im Preis eingeschlossen.
Die Fahrstrecke umfasst ca. 30 km.
Sehenswürdigkeiten
Tal der Könige
Städte
Luxor
Tag 3: Der Karnak-Tempel und Einschiffung auf dem Nil
Am Vormittag erkundest du Ägyptens größte und vermutlich imponierendste Tempelanlage, die Tempelstadt von Karnak. Die gigantische Kultstätte wurde zu Ehren des Sonnengottes Amun-Re erbaut und über rund zwei Jahrtausende von vielen Pharaonen stetig erweitert, um ihm seinen gebührenden Tribut zu zollen. Die ältesten Bauten sind etwa 4.000 Jahre alt. Persönlichkeiten wie Sethos I. und sein Sohn Ramses II. ließen beispielsweise die monumentale Säulenhalle zwischen dem ersten und zweiten Pylonen erbauen. Du wirst nach Esna gebracht, um dessen Tempel zu besichtigen, die Altstadt und den Markt zu erkunden und die mittelalterliche Karawanserei zu besuchen. Nun ist es an der Zeit, die gesammelten Eindrücke der letzten Tage erst einmal zu verdauen. Denn ab jetzt entschleunigen wir dein Reisetempo, und zwar zu Wasser. Eine der klassischsten Arten, den Nil zu befahren, bieten die traditionsreichen Dahabiya. Erinnern dich diese kleinen Segelschiffe vielleicht an die Frachtkähne in nahezu sämtlichen Reliefzeichnungen? Kein Wunder, denn diese Art von Schiffen fährt schon seit Tausenden von Jahren auf dem Fluss aller Flüsse und der wichtigsten Verkehrsader des Landes. Mache es dir auf dem Sonnendeck bequem – in den kommenden Tagen segelst du gemächlich stromaufwärts und lässt den Wind das Tempo bis nach Assuan bestimmen. Unterwegs wirst du immer wieder anlegen, um die Uferregionen zu erkunden.
Dahabiya Safiya:
Willkommen an Bord der Dahabiya Safiya. Das traditionelle Segelschiff verfügt über gemütliche Suiten mit Klimaanlage und eigenem Badezimmer. Das Schiff ist mit Solarpaneelen zur Stromerzeugung, Solarheizungen zur Wassererwärmung und LED-Leuchten ausgestattet, alles mit dem Ziel, den CO2-Fußabdruck zu reduzieren. Auf dem Sonnendeck stehen Liegestühle bereit, auf denen du herrlich entspannen und das Treiben am Nilufer beobachten kannst. Die Crewmitglieder stammen aus kleinen Orten entlang der Route und können dir während der Fahrt immer wieder gute Tipps geben und bei den Landgängen Kontakt zu Einheimischen herstellen. Falls das nicht genug ist, hast du noch die Möglichkeit, im Jacuzzi zu entspannen.
Verpflegung: Das Frühstück, Mittag- und das Abendessen sind inkludiert.
Die Fahrstrecke umfasst ca. 100 km.
Du möchtest noch mehr erleben? Hier unsere Empfehlung:
Erlebe bei Sonnenaufgang eine Heißluftballonfahrt über das Westufer des Nils und beobachte, wie die Tempelanlagen von Karnak und Luxor im morgendlichen Licht angestrahlt werden. Der Preis für die ca. einstündige Heißluftballonfahrt beträgt 95 € pro Person. Das Trinkgeld ist nicht inkludiert.
Bei der Fahrt können auch andere internationale Gäste teilnehmen. Die Dauer und der Verlauf der Fahrt hängen vom Wetter und den Windverhältnissen ab. Bitte melde den Ausflug vor Ort bei deiner Reiseleitung an.
Sehenswürdigkeiten
Karnak-Tempel
Städte
LuxorAssuanEsna
Tag 4: El-Kab und Edfu
Genieße einen entspannten Vormittag an Deck und beobachte das Leben entlang des Nilufers. Lies ein Buch oder genieße einfach nur den Moment. Früher oder später – je nachdem, wie gnädig der Wind uns heute gesonnen ist – kommst du nach el-Kab und legst hier für einen kleinen Zwischenstopp an. Die antike Stadt el-Kab – oder auch Necheb – zählte einst zu den größten Städten des Alten Ägyptens und war der Schutzgöttin Nechbet gewidmet. Noch heute sind einige Abschnitte der bis zu elf Meter dicken Lehmziegelmauer, die die Stadt umrundete, sichtbar. Etwas außerhalb der Mauer liegt eine Nekropole mit 31 Felsengräbern, die teilweise mit gut erhaltenen farbigen Reliefs dekoriert sind. Ein Stückchen weiter flussaufwärts kommst du zum Horus-Tempel in Edfu, der dem gleichnamigen Himmelsgott gewidmet ist. Dieser gehört zu den besterhaltenen Tempeln im ganzen Land, und das, obwohl er schon rund 2.000 Jahre alt ist. Horus wird in der ägyptischen Mythologie unter anderem als Falke dargestellt. Es ist also nicht überraschend, dass dich der mächtige Eingangspylon, der in der Breite fast 70 Meter misst, mit zwei überlebensgroßen Falkenstatuen begrüßt. Der Legende nach kämpfte Horus gegen seinen Onkel Seth, mit dem er um die rechtmäßige Thronfolge stritt. Wie der Kampf ausging, verraten dir die Hieroglyphen im Inneren des Tempels, die bis zu ihrer Freilegung im Jahre 1860 zur Hälfte im Wüstensand verborgen lagen.
FOLGEÜBERNACHTUNG [Folge ÜN]: Du übernachtest in derselben Unterkunft wie am Vortag.
Verpflegung: Das Frühstück, Mittag- und das Abendessen sind im Preis eingeschlossen.
Sehenswürdigkeiten
Horus-Tempel
Städte
Edfu
Tag 5: Fischen auf dem Nil
Für ein traditionelles und authentisches ägyptisches Frühstück verlässt du deine Dahabiya am Morgen und besuchst ein kleines Dorf auf der Insel Bisaw. Heute beweisen die Ägypterinnen und Ägypter einmal mehr ihre in die Wiege gelegte Gastfreundschaft. Dem Duft von Falafel (frittierte Kichererbsenbällchen), Foul (ein Bohnengericht) und selbst gebackenem Brot musst du glücklicherweise nicht lange widerstehen. Anschließend unternimmst du einen Spaziergang durch das Dorf und triffst einen Fischer, der dich auf sein Boot einlädt. Er wird dir sein Handwerk erklären und vielleicht hast du Glück und fängst gemeinsam dein heutiges Abendessen? Weiter den Fluss hinauf gelangst du an einen Abschnitt, an dem das Niltal auffallend eng wird. Einst bahnte der Fluss sich hier seinen Weg durch das weiche Felsmassiv. Deutlich erkennbar ist der Steinbruch von Gebel es-Silsileh, in dem beispielsweise Sandstein für die Tempel von Karnak und Luxor abgebaut wurde. Teilweise wurden hier bis zu 20 Meter hohe Schnitte angesetzt, um an das begehrte Baumaterial zu kommen. Über den Fluss konnten die Steinblöcke dann schnell und einfach an ihre jeweiligen Bestimmungsorten transportiert werden.
FOLGEÜBERNACHTUNG [Folge ÜN]: Du übernachtest in derselben Unterkunft wie am Vortag.
Verpflegung: Das Frühstück, Mittag- und das Abendessen sind eingeschlossen.
Tag 6: Kom Ombo und der Markt von Daraw
Gemütlich schipperst du weiter flussaufwärts, bis du Kom Ombo erreichst. Wie für ein Foto gemacht, ragt der Doppeltempel einige Meter über dem Flussniveau empor. Zudem macht der Nil hier eine Biegung und lässt das Bauwerk somit besonders gut zur Geltung kommen. Doppeltempel? Richtig gelesen, denn diese Anlage ist gleich zwei Gottheiten gewidmet. Mit einem der beiden bist du bereits bestens vertraut: Horus, der in Form eines Falken erscheint. Der andere ist der Krokodilgott Sobek. Das Doppeltor bildet den Haupteingang. Durch die linke Pforte gelangst du zum Tempel des Sobek, das rechte Tor führt zum identisch aufgebauten Tempel des Horus. Zwei parallel verlaufende Achsen führen dich weiter ins Innere. Das Allerheiligste ist, dem Zwiebelprinzip folgend, durch mehrere Umfassungsmauern von der Außenwelt abgeschirmt. Etwas südlich von Kom Ombo liegt die Kleinstadt Daraw. Auf dem hiesigen Markt verkaufen die Farmerinnen und Farmer aus der Umgebung frisches Obst und Gemüse aus eigenem Anbau. An den Marktständen türmen sich die Tomaten, Bohnen, Zwiebeln, Granatäpfel, Datteln und Zitrusfrüchte zu hohen Bergen auf. Die freundlichen Verkäuferinnen und Verkäufer sind immer gern für ein Pläuschchen zu haben und freuen sich über dein Interesse. Nutze die Zeit, um mit den Landwirtinnen und Landwirten ins Gespräch zu kommen oder um das bunte Treiben auf dem Markt zu beobachten.
FOLGEÜBERNACHTUNG [Folge ÜN]: Du übernachtest in derselben Unterkunft wie am Vortag.
Verpflegung: Das Frühstück, Mittag- und Abendessen sind heute inkludiert.
Sehenswürdigkeiten
Doppeltempel von Kom OmboHorus-Tempel
Städte
Kom Ombo Edfu
Tag 7: Assuan
Am Morgen legst du in Assuan an und verabschiedest dich von der Crew. Bereits im pharaonischen Ägypten war Assuan die südlichste Grenzstadt des Landes; jenseits davon begann Nubien. Noch heute leben viele Nubierinnen und Nubier in und um Assuan, sodass ihre besondere Kultur hier weiterlebt. Auf dem Weg zum Philae-Tempel hält dein Bus am großen Assuan-Staudamm – einem Bauwerk, das in Ägypten als modernes Weltwunder gefeiert wird. Unumstritten ist das Projekt jedoch nicht: Durch den aufgestauten Nassersee mussten rund 90.000 Nubierinnen und Nubier umgesiedelt werden. Zudem waren zahlreiche historische Relikte wortwörtlich dem Untergang geweiht. Der kulturelle Höhepunkt ist der Philae-Tempel, der der Göttin Isis gewidmet ist. Anschließend steigst du in ein Motorboot und lässt dich durch die Nilkatarakte manövrieren. Auf einer Strecke von etwa fünf Kilometern südlich von Assuan ragen zahlreiche Felsbrocken aus dem Wasser, die Stromschnellen und enge Passagen entstehen lassen. Für die alten Ägypter war es undenkbar, diese Stelle zu passieren – mit dem Motorboot ist das heute kein Problem. Nebenbei kannst du verschiedene Vogelarten beobachten und die angrenzende Wüstenlandschaft bestaunen. Gegen Mittag erwartet dich die Flussinsel Elephantine, wo dir die nubische Kultur bei einem Museumsbesuch nähergebracht wird. Anschließend bist du bei einer nubischen Familie eingeladen und lässt dir das Mittagessen schmecken. Der Nachmittag gehört dir.
Arteka Wadi Kiki Gästehaus:
Das Arteka Wadi Kiki Gästehaus begrüßt dich im traditionellen nubischen Stil. Farbenfroh bemalte Häuschen und eine freundliche Atmosphäre laden zum Wohlfühlen ein. Die geräumigen und modern eingerichteten Zimmer liegen nur wenige Meter vom Fluss entfernt. Von der Terrasse hast du einen tollen Blick auf den Nil und die friedliche Natur. Im hauseigenen Restaurant kannst du köstliche nubische Speisen probieren.
Verpflegung: Das Frühstück, Mittag- und Abendessen sind heute inkludiert.
Die Fahrstrecke umfasst ca. 30 km. Zu deiner Unterkunft, zur Insel Elephantine und zum Philae-Tempel setzt du jeweils mit einem Motorboot über.
Du möchtest noch mehr erleben? Hier unsere Empfehlung:
Du kannst bei einer Feluke-Fahrt auf dem Nil in Assuan in einem traditionellen Segelboot ganz entspannt übers Wasser gleiten und – je nach Wind und Route – die Uferlandschaften und Inseln wie Elephantine aus einer besonders ruhigen Perspektive erleben. Denk daran, eine leichte Jacke mitzunehmen, denn auf dem Boot kann es kühl werden. Den Preis nennt dir deine Reiseleitung – er hängt auch von der Anzahl der Personen ab. Bezahlt wird direkt vor Ort.
Sehenswürdigkeiten
Assuan-StaudammNasser See Tempelkomplex mit Tempel Philae
Städte
AssuanInsel AgilkiaInsel Elephantine
Tag 8: Abu Simbel
Der Tag beginnt heute früh. Ziel ist ein UNESCO-Weltkulturerbe, der Felsentempel von Abu Simbel. Nach den Pyramiden und der Sphinx ist Abu Simbel der berühmteste und wichtigste Ort aus der Pharaonenzeit. Der Weg zur Tempelanlage wird sich lohnen, denn du wirst begeistert sein. Diese beeindruckenden Kunstwerke der Menschheit erzählen aus dem Leben von Pharao Ramses II. und seiner Gemahlin Nefertari. Errichtet wurde der Tempel im 13. Jahrhundert vor Christus. Nach der ruhmreichen Zeit des altägyptischen Neuen Reiches geriet er zunächst in Vergessenheit und wurde schließlich unter Wüstensand begraben. Rund 3000 Jahre später wurde die Anlage wörtlich aus der Erde geholt und wieder aufgestellt. Als wäre das nicht schon genug, musste sie in den 1960er Jahren vor dem ansteigenden Wasserspiegel des Nassersees gerettet und auf eine Hochebene verlegt werden, wo du sie jetzt bewundern kannst. Um besser und effizienter die Bewässerung des Landes zu gestalten, wurde beschlossen, einen Stausee bei Assuan anzulegen. Am Nachmittag kannst du dich von deinem Reiseleiter beraten lassen, was du noch so alles erleben kannst, ansonsten steht dir diese Zeit zur freien Verfügung.
FOLGEÜBERNACHTUNG [Folge ÜN]: Du übernachtest in derselben Unterkunft wie am Vortag.
Verpflegung: Das Frühstück, Mittag- und Abendessen sind heute inkludiert.
Die Fahrstrecke umfasst ca. 580 km.
Sehenswürdigkeiten
Tempelanlage von Abu Simbel
Städte
Abu Simbel
Tag 9: Die Highlights von Kairo
Nach einem frühen Flug landest du in Kairo, einer Stadt, die viel zu bieten hat. Das Große Ägyptische Museum ist mit einer Grundfläche von 81.000 m² das größte archäologische Museum der Welt. Es offenbart zahlreiche Schätze des Alten Ägyptens, darunter die beeindruckende goldene Maske des Tutanchamun sowie eine Vielzahl weiterer Relikte und Artefakte aus der griechisch-römischen Ära. Genug Kultur? Dann auf in die Stadt – Zeit für eine Stärkung! Gut, dass wir wissen, wo du das beste Koshari der Stadt bekommst. Die Leibspeise der Ägypterinnen und Ägypter ist bekannt als echter Sattmacher, was nicht zuletzt an der Kombination aus Linsen, Nudeln, Kichererbsen, Zwiebeln und Tomaten liegt. Genug gegessen? Dann tut ein Spaziergang durch die Stadt jetzt genau richtig. Über das mächtige nördliche Stadttor Bab al-Futuh gelangst du in die geschäftige Sharia al-Muizz. Schon seit 1979 gehört die Straße mit ihren zahlreichen historischen Gebäuden zum UNESCO-Weltkulturerbe. Nach einigen Hundert Metern erreichst du den weitläufigen Khan-el-Khalili-Basar. Von Gewürzen über Parfüm und Schmuck bis hin zu Lederwaren und allerlei Kuriositäten gibt es hier alles, was das Souvenirherz begehrt. Der ideale Ort, um dein Verhandlungsgeschick unter Beweis zu stellen und noch ein paar Mitbringsel zu ergattern. Je weiter du dich in die Gassen hineinwagst, desto authentischer werden die angebotenen Waren.
Villa Belle Epoque:
Die Villa Belle Epoque befindet sich in der Stadtteil Maadi von Kairo. Erbaut in den 1920er Jahren und kürzlich renoviert, um ihren kolonialen Ursprung zu reflektieren, erstreckt sich die Villa Belle Époque über ein 1300 Quadratmeter großes Grundstück. Dieses Boutique Hotel, samt Swimmingpool, Sonnenterrassen und Innenhöfen, ist von Zitronen-, Mangobäumen, Olivenbäumen und Guavenbäumen umgeben, die sich mit hundertjährigen Palmen harmonisch vermischen. Die Anlage besteht aus zwei nebeneinanderliegenden Gebäuden, und jedes Zimmer ist gemütlich, stilvoll und individuell eingerichtet, mit einem komfortablen Bett und einem eigenen Bad. Die Villa liegt in einer ruhigen und grünen Gegend, aber nur wenige Minuten vom Zentrum der Stadt entfernt.
Verpflegung: Das Frühstück und das Mittagessen sind im Reisepreis eingeschlossen.
Sehenswürdigkeiten
Grand Egyptian Museum
Städte
KairoGizeh
Tag 10: Die Pyramiden von Gizeh
Nach dem Frühstück startest du die Tour der Pyramiden. Die Stufenpyramide von Sakkara stammt ca. aus dem Jahre 2650 v. Chr. und ist das erste monumentale Steingebäude Ägyptens. Eine der ersten richtigen Pyramiden, die über eine Außenverkleidung verfügt, ist die Knickpyramide von Dahschur. Beim Bau musste der Böschungswinkel von 54° auf 43° geändert werden, da die Konstruktion einzustürzen drohte. Anschließend besuchst du die wohl berühmteste archäologische Stätte der Welt. Schon seit 1979 gehört das Pyramidenplateau von Gizeh zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist darüber hinaus das einzige noch existierende Weltwunder der Antike. Neben den drei Großpyramiden Cheops, Chephren und Mykerinos wurden hier auch Totentempel, mehrere Nebenpyramiden sowie zahlreiche kleinere Beamtengräber erbaut. Ein weiteres Highlight ist die weltberühmte Sphinx, eine Mischung aus Mensch und Löwe, die die Königsgräber bewacht. Geschaffen wurden diese Wunderwerke auf dem Höhepunkt des Alten Reichs, vor etwa 4.500 Jahren. Du hast den ganzen Nachmittag Zeit, um diese beeindruckenden Bauwerke sowie die Nekropole des Priesters Qar zu erkunden. Beim Abschiedsessen am heutigen Abend kannst du gemeinsam in den Erlebnissen und Eindrücken der letzten Tage schwelgen.
FOLGEÜBERNACHTUNG [Folge ÜN]: Du übernachtest in derselben Unterkunft wie am Vortag.
Verpflegung: Das Frühstück, Mittag- und Abendessen sind heute inkludiert.
Die Fahrstrecke umfasst ca. 70 km.
Sehenswürdigkeiten
Pyramiden von GizehSphinxStufenpyramide von Djoser
Städte
GizehSakkara
Tag 11: Willkommen zu Hause
Heute heißt es Koffer packen und ab zum Flughafen. Du fliegst zurück in die Heimat, im Gepäck sind viele schöne Erinnerungen an eine Zeitreise ins Land der Pharaonen.
Verpflegung: Das Frühstück ist inkludiert.
Die Fahrstrecke umfasst ca. 20 km.
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. (F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Städte
Kairo
Tal der Könige
Das berühmte Tal der Könige befindet sich in Theben-West, gegenüber dem Ort Karnak, am Rande der Wüste. Sie war im alten Ägypten eine Nekropole, bis heute wurden hier 63 Gräber und Gruben entdeckt.
Das Tal der Könige gehört zu den bedeutendsten Touristenattraktionen in Ägypten, vor allem das Grab des Tutanchamun, die Memnonkolosse und der Tempel der Hatschepsut sind wichtige Anziehungspunkte. Unweit des Tals der Könige befindet sich das ebenfalls sehr sehenswerte Tal der Königinnen.
Aus konservatorischen Gründen und um die Königsgräber vor einer weiteren Zerstörung zu bewahren dürfen nur einige wenige Gräber besichtigt werden, man plant aber von den wichtigsten, wie beispielsweise das des Sethos I. originalgetreue Kopien zu erstellen.
Karnak-Tempel
Eines der eindrucksvollsten und größten religiösen Bauwerke der Antike ist der Tempel von Karnak. Er war über viele Jahrhunderte das wichtigste religiöse Zentrum des alten Ägypten und liegt in Luxor am Ostufer des Nils. Mit einer Fläche von ca. 30 ha ist der Tempelkomplex einer der größten sakralen Baukomplexe der Welt. Er setzt sich aus mehreren Tempelbezirken zusammen, von denen der Bezirk des Amun der größte ist.
Hier befindet sich auch der berühmte Amun-Tempel. Er beeindruckt durch seine gewaltigen Säulen und monumentalen Bauwerke. Besonders bekannt ist die Große Säulenhalle, getragen von 134 gewaltigen Säulen, einige bis zu 23 Meter hoch. Dieses Meisterwerk der altägyptischen Architektur wurde unter Sethos I. und Ramses II. erbaut.
Heute gehört die Tempelanlage von Karnak zum Weltkulturerbe der UNESCO und ist eine der am meisten besuchten Sehenswürdigkeiten in Ägypten.
Horus-Tempel
Der Horus-Tempel, auch als Tempel von Edfu bekannt, ist ein prächtiges altägyptisches Bauwerk. Er befindet sich in der Stadt Edfu am Westufer des Nils. Der Tempel ist dem Falkengott Horus gewidmet, einer der wichtigsten Gottheiten des ägyptischen Pantheons. Er diente als Kultstätte für Horus. Der in ptolemäischer Zeit (237-57 v. Chr.) erbaute Horustempel gilt als einer der besterhaltenen altägyptischen Tempel. Die Säulenhallen und Innenhöfe des Tempels erstrecken sich über weite Flächen und werden von imposanten Säulenreihen gesäumt, die mit kunstvollen Verzierungen eine erhabene Atmosphäre schaffen
Die Wände des Tempels sind mit kunstvollen Reliefs und Hieroglyphen verziert, auf denen Geschichten aus der ägyptischen Mythologie und religiöse Rituale dargestellt sind.
Diese Inschriften geben uns einen wichtigen Einblick in die religiösen Vorstellungen und die religiöse Praxis der alten Ägypter.
Der Horus-Tempel war ein wichtiger Schauplatz für religiöse Feste und Zeremonien, darunter das jährliche "Opferfest der Schlacht", mit dem der Sieg des Horus über den Gott Seth gefeiert wurde. Diese Feste waren Anziehungspunkt für Pilger aus dem ganzen Land und spielten eine zentrale Rolle im religiösen Leben des alten Ägyptens. Heute ist der Horus-Tempel eine der Haupttouristenattraktionen Ägyptens und zieht Besucher aus aller Welt an, die die faszinierende altägyptische Geschichte und Architektur erleben wollen. Der Tempel ist teilweise restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich.
Doppeltempel von Kom Ombo
Der Doppeltempel von Kom Ombo, eine der bedeutendsten Stätten der ägyptischen Antike, erhebt sich majestätisch an den Ufern des Nils. Der Tempel wurde in ptolemäischer Zeit errichtet und ist dem Krokodilgott Sobek und dem falkenköpfigen Sonnengott Haroeris geweiht. Er ist einer der wenigen Doppeltempel Ägyptens, die zwei Gottheiten gemeinsam verehren. Der Tempel liegt etwa 50 Kilometer nördlich von Assuan in der Stadt Kom Ombo am Ufer des Nils. Bemerkenswert ist seine Architektur, die aus zwei identischen Tempelhälften besteht, jede einem anderen Gott geweiht. Das Bauwerk ist symmetrisch angelegt und mit aufwändigen Reliefs, Säulen und Hieroglyphen verziert. Die Tempelwände sind mit detaillierten Reliefs und Hieroglyphen geschmückt, die mythologische Geschichten, Opferzeremonien und Heilbehandlungen darstellen. Diese Inschriften geben einen Einblick in das religiöse Leben und die medizinische Praxis im alten Ägypten. Überreste von Krokodilen, die einst als heilige Tiere verehrt wurden, wurden in der Nähe des Tempels gefunden. Sie lassen erahnen, welche religiösen Praktiken und Rituale mit dem Tempel verbunden waren. Heute ist der Doppeltempel von Kom Ombo nicht nur eine beliebte Touristenattraktion, sondern stellt auch ein wichtiges kulturelles Erbe Ägyptens dar.
Assuan-Staudamm
Einige Kilometer stromaufwärts der Stadt Assuan trifft man auf den Assuan-Staudamm, der auch es-Sadd el-Ali genannt wird. Baubeginn war im Januar 1960, eröffnet wurde er dann über 10 Jahre später im Juli 1970. Der Aswan Damm verfügt über beachtliche Ausmaße. Mit einer Höhe von 111 Meter und einer Länge von 3,6 Kilometer ist er ein wahres Wunderwerk der Technik und war bei der Fertigstellung die größte Staumauer weltweit. Auf einer Rundreise durch Ägypten sollte ein Besuch des Assuan-Staudamms nicht fehlen, denn dem Besucher bietet sich beim Blick von der Staumauer ein grandioser Ausblick. An seinem westlichen Ende befindet sich ein Betondenkmal in Form einer Lotusblüte. Es ist ein Symbol für die Freundschaft zwischen Ägypten und Russland und ein beliebtes Fotomotiv. Von der Aussichtsplattform, die eine Höhe von 74 Meter erreicht, hat man den besten Blick über den Staudamm und auch den See.
„Der Assuan-Staudamm ist nicht einfach nur ein Damm – er ist das Rückgrat moderner ägyptischer Wasserwirtschaft“, erklärt Dr. Mohamed Wiloah mit ernster Miene, während er auf eine Karte des Nassersees zeigt. Der in den 1960er Jahren erbaute Staudamm misst über 3,8 Kilometer in der Länge und staut den Nil zu einem der größten künstlichen Seen der Welt – dem gewaltigen Nassersee mit bis zu 168 Milliarden Kubikmetern Wasser. „Er zähmt den Nil“, schwärmt Wiloah, „und gibt Ägypten Sicherheit vor Dürre und Flut.“ Mit seinen 2.100 Megawatt versorgt der Damm das Land mit Strom und ermöglicht das ganze Jahr über Bewässerung für Millionen Hektar Land. Doch nicht alles ist perfekt. Die Ablagerung von fruchtbarem Nil-Schlamm bleibt nun aus, Küstenerosion setzt dem Delta zu – und auch der Preis war hoch: Tausende Nubier mussten umgesiedelt, Tempel wie Abu Simbel aufwendig verlegt werden. „Technischer Triumph, kultureller Balanceakt“, fasst Dr. Wiloah zusammen – und man merkt: Der Damm ist mehr als nur ein Bauwerk – er ist ein Symbol für Fortschritt mit Schattenseiten.
Nasser See
Der Nasser-Stausee, auch Assuan-Stausee genannt, ist ein riesiges künstlich angelegtes Gewässer, das sich über den südlichen Teil Ägyptens und den nördlichen Teil des Sudans erstreckt. Entstanden ist der See durch den Bau des Assuan-Staudamms in den 1960er Jahren. Ein beeindruckendes Ingenieursprojekt, dessen Ziel es war, Überschwemmungen zu kontrollieren, Wasser für die Bewässerung bereitzustellen und elektrische Energie zu erzeugen. Mit 5.250 Quadratkilometern Fläche ist der Nassersee einer der größten Stauseen der Welt. Er erstreckt sich von Ägypten bis in den Sudan über eine Länge von rund 550 Kilometern. Der See spielt eine zentrale Rolle für die Wasserversorgung und für die Bewässerung in den beiden Ländern. Das gestaute Wasser wird sowohl für die Landwirtschaft als auch für die Trinkwasserversorgung und die Stromerzeugung genutzt. Für Touristen bietet der Nassersee eine Vielzahl von Attraktionen. Die antiken Tempel, die malerischen Dörfer und die beeindruckende Landschaft entlang des Ufers des Sees ziehen Besucher aus der ganzen Welt an. Ein beliebtes Ausflugsziel ist eine Fahrt mit dem Boot auf dem See.
Durch den Bau des Staudamms konnten mehrere antike Stätten gerettet werden, zu denen auch der berühmte Tempel von Abu Simbel gehört.
Diese historischen Stätten wurden zum Schutz vor dem Anstieg des Wasserspiegels umgesiedelt.
Der Nassersee hat auch ökologische Auswirkungen: Er bietet Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten und fördert die Entwicklung der Fischereiindustrie in der Umgebung. Insgesamt ist der Nassersee ein herausragendes Beispiel menschlicher Ingenieurskunst und ihrer ökologischen und sozialen Auswirkungen.
Tempelkomplex mit Tempel Philae
Bis in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts befand sich auf der malerischen Insel Philae, nahe der Stadt Assuan in Oberägypten, der gleichnamige Tempelkomplex. Mit dem Bau des Assuan Staudammes änderte sich dies allerdings, denn heute ist die beschauliche Insel überflutet. Doch der imposante Tempelkomplex von Philae konnte gerettet werden, er wurde rund 600 Meter weiter nordwestlich auf das höher gelegene Gelände der Insel Agilkia umgesiedelt.
Der Tempel von Philae wird häufig auch Hut-chenti oder Haus des Anfangs genannt, das bedeutendste Bauwerk des gesamten Komplexes ist der Isis-Tempel, welcher der gleichnamigen Göttin geweiht ist. Um diesen Tempel herum befinden sich zahlreiche weitere, kleinere Bauwerke. Bis heute ist lässt sich die Entstehung des beeindruckenden Tempelkomplexes nicht genau datieren, die ältesten Belege gehen aber zurück bis in das 4. Jahrhundert vor Christus.
Tempelanlage von Abu Simbel
Rund 280 Kilometer südlich der ägyptischen Stadt Assuan machte der Schweizer Orientforscher Johann Ludwig Burckhardt 1813 eine bahnbrechende Entdeckung: die zwischen 1290 und 1224 v. Chr. erbauten Felsentempel von Abu Simbel. Pharao Ramses II. ließ sich diese mächtige Tempelanlage als eindrucksvolles Zeugnis seiner Macht errichten. Sie war ein Monument der Verehrung für die ägyptischen Gottheiten Amun, Ptah, Ramses II. selbst und den Sonnengott Re-Harachte. Ursprünglich waren bei der Entdeckung nur die Köpfe der Kolossalstatuen sichtbar, so dass die Tempelanlage 1817 vollständig ausgegraben werden musste. Die monumentalen Fassaden der Haupttempel, insbesondere die imposanten, bis zu 20 Meter hohen Kolossalstatuen von Ramses II., die den Eingang des Großen Tempels bewachen, sind Meisterwerke prunkvoller Baukunst. Auch der Kleine Tempel, der dem Sonnengott Re-Harachte gewidmet ist, beeindruckt durch seine majestätische Architektur und seine kunstvollen Reliefs.
Durch den Bau des Assuan-Staudammes drohte die Tempelanlage in den 1960er Jahren überflutet zu werden. Daher wurde ein beispielloses Rettungsprojekt ins Leben gerufen: Die Felsentempel wurden zersägt und rund 180 Kilometer landeinwärts wieder aufgebaut. Es ist eines der gigantischsten Bauprojekte unserer Zeit. Seit 1979 stehen die Tempel von Abu Simbel aufgrund ihrer kulturellen Bedeutung und historischen Relevanz auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes.
Die Tempelwände sind mit kunstvollen Reliefs und Hieroglyphen geschmückt, die Szenen aus dem Leben des Pharaos, kriegerische Triumphe und religiöse Zeremonien darstellen. Diese Darstellungen geben einen faszinierenden Einblick in die Geschichte und Kultur des alten Ägyptens. Heute können Besucher die majestätischen Tempelanlagen erkunden, die beeindruckenden Kolossalstatuen bewundern und den geistigen und künstlerischen Glanz des Alten Ägypten hautnah erleben.
Grand Egyptian Museum
Grand Egyptian Museum: Das größte archäologische Museum der Welt am Gizeh-Plateau
Das Grand Egyptian Museum (GEM) in Gizeh ist mit 81.000 m² Grundfläche das weltweit größte archäologische Museum und beherbergt rund 50.000 altägyptische Exponate auf einer Gesamtfläche von 50 Hektar. Nur zwei Kilometer von den weltberühmten Pyramiden von Gizeh entfernt gelegen, wurde das Museum nach 15-jähriger Bauzeit im Februar 2024 fertiggestellt und öffnete seine Hauptgalerien im Oktober 2024 im Probebetrieb. Die spektakuläre 800 Meter lange Frontfassade aus transparenten Alabaster-Platten nach dem Sierpinski-Dreieck-Prinzip macht das Museum bereits von außen zu einem architektonischen Meisterwerk. Im imposanten Atrium empfängt Besucher die 82 Tonnen schwere Kolossalstatue von Ramses II., während die große Haupttreppe von monumentalen antiken Statuen gesäumt wird.
Hauptattraktion des Grand Egyptian Museum ist die weltweit erste nahezu vollständige Ausstellung der Grabbeigaben von König Tutanchamun mit etwa 5.000 Objekten, die zuvor aus Platzmangel nie komplett im Ägyptischen Museum Kairo gezeigt werden konnten. Das Museum vereint Exponate aus ganz Ägypten, darunter zwei kolossale Granitstatuen aus der versunkenen Hafenstadt Herakleion sowie bedeutende Artefakte aus Luxor, Alexandria und weiteren historischen Stätten. Mit modernsten Restaurierungslaboren, einem Kindermuseum, Kongresszentrum und internationaler Unterstützung durch renommierte Institutionen wie das British Museum, den Louvre und das Museo Egizio Turin setzt das GEM neue Maßstäbe in der Präsentation altägyptischer Kulturschätze und etabliert sich als kulturelles Zentrum von Weltrang für Touristen, Forscher und Ägypten-Enthusiasten.
Pyramiden von Gizeh
Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Ägyptens gehören ganz zweifellos
die Pyramiden von Gizeh, die größte und älteste in diesem Komplex die
Cheops-Pyramide, welche deshalb auch oft als Große Pyramide bezeichnet
wird. Sie ist zudem auch die größte Pyramide der Erde. Errichtet
wurde sie im Auftrag des Pharao Cheops zur Zeit der 4. Dynastie im Alten
Reich also zwischen 2639 bis 2504 v. Chr. Die Fertigstellung des Baus
datieren Forscher auf das Jahr 2580 v. Chr.
Zusammen mit ihren
beiden Schwestern, der der Mykerinos-Pyramide und der Chephren-Pyramide
ist die Cheops-Pyramide nicht nur das älteste sondern auch das letzte
noch existierende Weltwunder der Antike. Zudem war sie rund 4000 Jahre
lang das höchste Gebäude der Erde bis sie im 14. Jahrhundert von der
Lincoln Kathedrale in England übertroffen wurde.
Nach ihrer Schwester, der Cheops-Pyramide ist die Chephren-Pyramide die zweithöchste Pyramide von Gizeh sowie die zweithöchster aller ägyptischen Pyramiden. Die Tatsache, dass sie höher als die Cheops-Pyramide erscheint liegt daran, dass sie auf einem etwas höheren Untergrund errichtet wurde. Auch sie wurde in der 4. Dynastie im Alten Reich um das Jahr 2550 v. Chr. errichtet.
Die ursprüngliche Höhe betrug 143,5 Meter, heute misst die Chephren-Pyramide allerdings nur noch 136,4 Meter. Vor dem beeindruckenden Grabgebäude des Pharao Chephren befindet sich ein ebenfalls bemerkenswertes Bauwerk, die die große Sphinx von Gizeh. Sie ist die mit Abstand größte und berühmteste Sphinx in ganz Ägypten. Die Mykerinos Pyramide gehört zu den drei weltberühmten Pyramiden von Gizeh, welche das letzte erhaltene der einmal sieben Weltwunder der Antike darstellen. Die Mykerinos Pyramide ist dabei mit ihren gerade einmal 65 Metern die mit Abstand kleinste der drei Pyramiden. Im Gegensatz dazu kommt die Cheops Pyramide auf eine Höhe von 146 Metern und die Chephren Pyramide erreicht 143 Meter.
Wie auch die beiden anderen Bauwerke wurde die Mykerinos Pyramide in der 4. Dynastie also zwischen 2540 bis 2520 vor Christus errichtet. Sie diente als Grabstätte des Pharaos Mykerinos, welchem sie auch ihren Namen verdankt. Die Tatsache, dass die Granitplatten, welche zur Verkleidung verwendet wurden, nicht bearbeitet wurden, lässt darauf schließen, dass der König vor der Fertigstellung seines Grabmahls verstarb.
Sphinx
Neben den Pyramiden ist die Sphinx von Gizeh wohl das bekannteste Wahrzeichen Ägyptens. Die Statue mit dem Körper eines Löwen und dem Kopf eines Menschen fasziniert Besucher seit jeher. Besonders charakteristisch ist die fehlende Nase der Sphinx. Bis heute ist nicht ganz klar, wann genau das 20 Meter hohe und knapp 74 Meter lange Kunstwerk entstanden ist. Allerdings weiß man, dass die Sphinx aus Kalkstein gemeiselt wurde, der bereits an dieser Stelle vorhanden war. Zum Glück für die heutigen Besucher war die Sphinx viele Jahrhunderte bis auf den Kopf mit Sand bedeckt, was zu ihrer Erhaltung beigetragen hat. So können Touristen aus aller Welt dieses einzigartige Kunstwerk noch heute bewundern.
Stufenpyramide von Djoser
Die Djoser Pyramide ist das zentrale Bauwerk der Nekropole von Sakkara, zudem ist sie die neunthöchste aller ägyptischen Pyramiden und die einzige deren Grundfläche nicht quadratisch ist. Der Ort Sakkara befindet sich rund 20 Kilometer südlich der ägyptischen Hauptstadt Kairo und ist damit sehr leicht und schnell zu erreichen und dadurch ein beliebtes Ausflugsziel.
Seit 1979 gehört die aus Kalkstein erbaute Stufenpyramide zum UNESCO Weltkulturerbe. Entstanden ist sie etwa um 2650 vor Christus, in den vergangenen Jahren wurden Teile des beeindruckenden Pyramidenkomplexes restauriert, der Eingangsbereich mit der Umfassungsmauer musste allerdings komplett rekonstruiert werden. Währen einer Rundreise durch Ägypten darf ein Besuch in Sakkara und die Erkundung der Djoser Pyramide in keinem Fall fehlen.
Luxor
Luxor liegt am östlichen Ufer des Nils im Süden Ägyptens und hat rund 500.000 Einwohner. Die Stadt gilt als eines der bedeutendsten archäologischen Zentren der Welt und wird oft als das „größte Freilichtmuseum“ bezeichnet. Hier finden sich auf engem Raum Zeugnisse mehrerer Jahrtausende ägyptischer Geschichte. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehören die Tempelanlagen von Karnak und der Luxor-Tempel. Sie sind durch eine historische Sphinxallee miteinander verbunden. Auf der Westseite des Nils locken das Tal der Könige mit den Gräbern der Pharaonen – darunter das Grab von Tutanchamun – sowie der Tempel der Hatschepsut und die gewaltigen Memnonkolosse. Luxor ist ein wichtiger Ausgangspunkt für Nilkreuzfahrten und bietet neben lebendigen Basaren auch traditionelle Felukenfahrten. Auf einzigartige Weise verbindet die Stadt altägyptische Kultur mit dem heutigen Leben am Nil.
Assuan
Die südlichste Stadt Ägyptens ist Assuan, deren Verwaltungsgebiet des gleichnamigen Gouvernements bis an die Grenze zum Sudan heran reicht. Der rund 280.000 Einwohner zählende Ort erstreckt sich am östlichen Ufer des Nils.
Besondere Berühmtheit erlangte die Stadt durch den in der Nähe errichteten Assuan-Hochdamm, dessen Bau zur Folge hatte, dass zahlreiche Dörfer sowie der Tempel Abu Simbel umgesiedelt wurden. Dies war notwendig, da die Dörfer und das einzigartige Kulturdenkmal sonst vom Stausee überflutet worden wären.
Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören das Assuan Museum, das Nubische Museum, die Erzengel-Michael-Kathedrale, der Fatimidische Friedhof, das Mausoleum des Aga Khan und die Nekropole der Herrscher von Elephantine.
Esna
Am Westufer des Nils in Oberägypten liegt die Stadt Esna. Im Norden befindet sich in 55 Kilometer Entfernung die Stadt Luxor. In Esna befindet sich ein Nildamm. 2010 wurden in der Stadt rund 70.000 Einwohner gezählt. Das bedeutendste Bauwerk der Stadt Esna ist der aus römischer Zeit stammende Chnum Tempel, welcher sich inmitten der Altstadt befindet.
In jedem Fall einen Abstecher wert ist der farbenfrohe und lebendige Souk von Esna, hier finden Besucher alles was das Herz begehrt, der landestypische Markt ist dabei ganz besonders auf den Tourismus zugeschnitten. Zudem befindet er sich ganz in der Nähe des beeindruckenden und faszinierenden Chnum Tempels.
Edfu
Edfu liegt etwa 100 km südlich von Luxor zwischen Esna und Assuan am Westufer des Nils. Edfu ist heute eine mittelgroße Stadt, die vor allem durch die Landwirtschaft und den Tourismus eine große wirtschaftliche Bedeutung für die Region hat. Bekannt ist die Stadt vor allem für den gut erhaltenen Tempel des Horus von Edfu.
Die berühmte Ruine des Horustempels, welcher auch häufig nur Tempel von Edfu genannt wird, befindet sich am westlichen Stadtrand von Edfu, ist allerdings nicht die einzige Sehenswürdigkeit der Stadt.
Eine weitere stellen die Ruinen der antiken Stadt dar. Bei der Ausgrabung von Teilen der antiken Stadt wurden zudem Häuser aus der griechischen, römischen und byzantinischen Zeit gefunden.
Kom Ombo
In Oberägypten, direkt am Ufer des Nil, befindet sich der rund 75.000 Einwohner zählende Ort Kom Ombo. Die Stadt liegt nur etwa 40 Kilometer nördlich von Assuan. Zu einem beliebten Touristenziel wurde Kom Ombo vor allem wegen seines imposanten Doppeltempels, welcher sich ganz majestätisch direkt am Nilufer erhebt. Die Ruinen dieses beeindruckenden Bauwerks waren bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zum Großteil mit Sand bedeckt und wurden erst dann freigelegt und restauriert. Leider konnte das große Mammisi (Geburtshaus), welches bis ins 19. Jahrhundert hinein vor dem Tempel stand nicht wieder errichtet werden, da es von einer gewaltigen Nilschwemme zerstört wurde.
Insel Agilkia
In der Nilregion in Südägypten liegt die Insel Agilkia im Stausee des Old Assuan Dam. Besucher können die Insel über den unteren Teil des Assuan-Staudammes mit einem Motorboot erreichen. Eine wunderschöne Insel, auf der man während einer Rundreise den Tempel von Philae in die Besichtigungen mit einplanen sollte. Im Jahr 1902 wurde der Komplex durch den Bau des alten Staudamms teilweise überflutet. Der Tempel von Philae war der Göttin Isis gewidmet und musste durch den Bau des Staudamms auf die Insel Agilkia umziehen. Er ist in der griechisch-römischen Zeit entstanden und befindet sich jetzt 3 Kilometer südlich des alten Staudamms. Eins der letzten großen Heiligtümer der altägyptischen Religion präsentiert noch in der heutigen Zeit die ungeheure Baukunst der Ägypter. Ein Besuch am Abend ist besonders empfehlenswert, denn dann kann man an einer zauberhaften Musik- und Lichtshow teilnehmen, die unvergessliche Eindrücke hinterlassen wird.
Insel Elephantine
Direkt gegenüber von Assuan liegt die bezaubernde Insel Elephantine. Auf der Felseninsel befinden sich zahlreiche Tempel und Heiligtümer aus der Zeit der Pharaonen. Die Funde sind einem Glücksfall zu verdanken, denn eigentlich befinden sich die meisten Funde der Nilregion in Wassernähe. Eines der besonderen Ausgrabungsstücke stellt sicherlich der Satet-Tempel der Hatschepsut dar. Den Tempel des widderköpfigen Gottes Chnum findet man gleich neben dem Satet-Tempel und er ist das bedeutendste Heiligtum auf der Insel. Chnum wurde als Schöpfergott verehrt und galt auch als Schutzgott der Insel Elephantine. Er soll laut Mythologie den Menschen aus Ton geschaffen haben. Sein Tempel war 42 Meter lang und 28 Meter breit und die drei Schreine waren in seinem Zentrum zu finden. Leider ist heutzutage davon nicht mehr allzu viel erhalten. Trotzdem sollte ein Besuch der Insel Elephantine auf einer Rundreise durch die einzigartigen Landschaften Ägyptens, seinen Wüstendünen und kleinen Inseln nicht fehlen.
Abu Simbel
Die bezaubernde Stadt Abu Simbel erlangte weltweite Berühmtheit wegen des hier befindlichen Felsentempels des Pharao Ramses II. Dieser stammt aus dem 13. Jahrhundert vor Christus und wurde 1979 zusammen mit dem ebenfalls hier befindlichen Hathor-Tempel von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Der kleinere Hathor-Tempel wurde zur Erinnerung an Nefertari, die große königliche Gemahlin Ramses II. errichtet.
In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts mussten die berühmten Wahrzeichen der Stadt versetzt werden, weshalb sie sich heute auf einer Insel im Nassersee befinden. Diese Insel ist durch einen befahrbaren Damm mit der Stadt verbunden. In der beschaulichen Ortschaft Abu Simbel leben rund 2.500 Menschen, sie befindet sich im äußersten Süden Ägyptens, nahe der Grenze zum Sudan.
Kairo
Kairo, die pulsierende und historisch bedeutende Millionenmetropole am Nil ist sowohl die Hauptstadt Ägyptens als auch die der arabischen Welt. Mit ihren mehr als 16 Millionen Einwohnern ist sie zudem die größte Stadt des afrikanischen Kontinents. Sie befindet sich im Nordosten des Landes und nimmt eine Fläche von 214 Quadratkilometern ein. Natürlich gehört Kairo während einer Rundreise durch Ägypten ohne Zweifel zu den Orten die man unbedingt gesehen haben muss. Bereits 1979 ernannte die UNESCO die Altstadt Kairos zum Weltkulturerbe. Zu ihren Hauptattraktionen gehört der Fernsehturm, die Ben Ezra Synagoge, der Turm von Al-Dschasira und der Tahir Platz.
Zudem beheimatet Kairo mehr als 100 Moscheen von denen die Sultan-Hasan-Moschee, die Al-Rifa'i-Moschee, die Oman-Makran-Moschee, die Ibn-Tulun-Moschee, die Azhar- und die Al-Hakims-Moschee sowie die auf der Zitadelle befindliche Mohammed-Ali-Moschee zu den bekanntesten gehören. Diese Zitadelle wurde im Jahre 1176 im Auftrag des Sultan Saladin errichtet.
Unweit der Stadt befinden sich auch die berühmten Pyramiden von Gizeh, sie sind das einzig erhaltene der sieben Weltwunder der Antike und gehören zu den bekanntesten Bauwerken der Menschheit. Die Ägypter selbst nennen die Pyramiden El Ahram zu Deutsch „die Heiligtümer“. Der Name Kairo bedeutet im Übrigen „die Starke“ oder „die Eroberin“.
Gizeh
Nach der Hauptstadt Kairo und der Metropole Alexandria ist Gizeh die drittgrößte Stadt Ägyptens, sie zählt etwa 3,3 Millionen Einwohner und gehört zur Metropolregion Kairo. Die Stadt liegt am Westufer des Nils, etwa 20 Kilometer südwestlich der Innenstadt Kairos und ist berühmt für ihre historisch bedeutenden Bauwerke zu denen die Pyramiden von Gizeh (Pyramide des Mykerinos, Chephren Pyramide und die Cheops oder Große Pyramide), die Sphinx und die Nekropole von Gizeh gehören.
Sowohl die Pyramiden als auch die Nekropole von Gizeh gehören seit 1979 zum UNESCO Weltkulturerbe, zudem sind die weltberühmten und imposanten Pyramiden von Gizeh das einzige erhaltene der Weltwunder der Antike. Weiterhin zählen sie zu den ältesten und gleichzeitig bekanntesten Bauwerken der Menschheit.
Sakkara
Etwa 20 Kilometer südlich der ägyptischen Hauptstadt Kairo befindet sich die altägyptische Nekropole Sakkara. Sie liegt am linken Nilufer und kann auf eine sehr lange Geschichte zurück blicken. Bis heute werden hier immer wieder neue Gräber entdeckt und spektakuläre Funde gemacht. So fand man hier beispielsweise die rund 2.300 Jahre alte Mumie des König Teti mit einem so reich verzierten Sarkophag, dass er als einer der schönsten, je in Ägypten gefundenen Sarkophage gilt.
Der Ort gehört zu den ältesten Begräbnisstätten Ägyptens was zur Folge hat, dass sich hier fast alle ägyptischen Grabformen finden lassen. Neben klassischen Pyramiden gibt es hier auch Stufenpyramiden, Galerie- und Schachtgräber sowie Mastabas. Und sogar Tierfriedhöfe auf denen Hunde, Katzen, Ibisse und sogar Stiere beigesetzt wurden. Die bekanntesten Gräber der Nekropole sind aber immer noch die der Menschen, zu ihnen gehören die Djoser-Pyramide, der Mastabat al-Fir’aun und die Chendjer-Pyramide.
Länderinfo
Ägypten (EG)
Ägypten liegt im Nordosten von Afrika. Es ist flächenmäßig knapp dreimal so groß wie Deutschland und die Geburtsstätte einer der ältesten Kulturen der Welt. Das fortschrittliche Land ehrt bis heute die einstigen Herrscher, die Pharaonen, die Ägypten zu einem reichen Erben von zahllosen imposanten Bauwerken machten. So zum Beispiel die Pyramiden und die Sphinx, diese sogenannten „Wunderwerke der Architektur“ zählen zu den bekanntesten Bauwerken der Erde und gehören zu den Weltwundern der Menschheit. Für Geschichtsliebhaber ist das Land als Reiseziel besonders gut geeignet, da mit den Pyramiden von Gizeh, Abu Simbel oder der Tempel von Luxor geschichtliches Kulturerbe gesehen werden kann.
Das wichtigste für die Ägypter ist ohne Zweifel der Nil, denn ohne ihn könnte das Land nicht existieren.
Zu beiden Seiten des Nils breitet sich die Sahara aus, welche mit 9,2 Mio qm die größte Trockenwüste der Welt ist.
Kairo ist mit 19,5 Millionen Einwohnern nicht nur Ägyptens Hauptstadt, sondern auch die größte Stadt Afrikas. In ihr existieren die orientalische Gelassenheit und das hektische Leben einer Großstadt nebeneinander.
Ägypten gewinnt jedes Jahr neue Touristen, da die humanen Preise einen Luxusurlaub mit viel Kultur zulassen.
Besonders bietet sich eine Kombination aus Rundreise, Nilkreuzfahrt und anschließendem Badeurlaub an. Sie sorgt für einen abwechslungsreichen Aufenthalt, mit interessanten Erkundungen und Abenteuer. Weiterhin bietet sie Erholung und gibt dem Reisenden die Gelegenheit, das Erlebte zu verarbeiten und Revue passieren zu lassen.
Beste Reisezeit: Ägypten kann man je nach Vorhaben ganzjährig bereisen. Dabei ist die beste Reisezeit für Rundreisen von Oktober bis März und zum Baden von Mai bis Oktober.
Klima: Es herrscht in allen Teilen des Landes ein Wüstenklima, wobei die Tages-und Nachttemperaturen stark schwanken. Es gibt nur wenige Regentage im Jahr.
Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und
medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie
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Wir
weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über
diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen
nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des
jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.
Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.
Währung: Ägyptischer Pfund = 100 Piaster
Flugdauer: ca. 4 Stunden (nonstop)
Ortszeit: MEZ + 1
Gut zu wissen: Respektieren Sie den Islamischen Glauben und begegnen Sie den Menschen mit Achtung. Nichtmuslimen ist es untersagt eine Moschee zu betreten.
Tragen Sie stets Kleidung, welche die Arme und die Beine bedeckt. Kurze Hosen sind nur am Strand erlaubt.
Weiterhin ist Trinkgeld für erbrachte Leistungen in Ägypten gerne gesehen.
Sollten Sie mit dem Taxi fahren wollen wird erwartet, dass Sie den Preis vor Beginn der Fahrt aushandeln.
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