Natur trifft Kultur. Deutschsprachige, qualifizierte Wikinger-Studienreiseleiter bringen das bereiste Land authentisch und unvergesslich nahe. Aktiv-und Wanderreisen abseits des Trubels.
Flug bereits inklusive
17-tägige Aktivreise durch Vietnam
Lebendige Metropolen & grosse Reisterrassen
Vom bergigen Norden bis ins wasserreiche Mekongdelta
Nebelverhangene Karstberge und smaragdgrüne Buchten, duftenden Garküchen, quirlige Metropolen und endlose Reisterrassen: diese Reise führt uns einmal quer durch Vietnam – vom bergigen Norden bis ins wasserreiche Mekongdelta. Wir wandern im Pu Luong-Naturreservat und zwischen den Urwaldriesen des Cuc-Phuong-Nationalparks und radeln durch das Mekong Delta. Und natürlich darf auch kein Besuch der Halong-Bucht mit ihrer bizarren Felslandschaft fehlen. Bist du bereit für das Abenteuer Vietnam?
1. Tag: Anreise
Abflug nach Vietnam.
2. Tag: Xin Chao Ha Noi!
Ankunft in der Hauptstadt und Transfer ins Hotel. Je nach Ankunftszeit können wir die trubelige vietnamesische Hauptstadt ausgiebig auf eigene Faust erkunden.
2. Hotelübernachtungen in Hanoi. 30 km.
Verpflegung: A
Städte
Hanoi
3. Tag: Hanoi
Am heutigen Vormittag stehen die Hauptsehenswürdigkeiten von Hanoi auf dem Programm. Bei einer Stadtrundfahrt entdecken wir unter anderem den Literaturtempel, die Tran-Quoc-Pagode und das Hoa-Lo-Gefängnis. Anschließend lassen wir uns bei einem Kochkurs von der vietnamesischen Küche begeistern. Eine kurze Radtour führt uns durch die Felder zu einen lokalen Markt, wo wir selbst die Zutaten für unser Abendessen wählen können. FZ ca. 30 Minuten.
Verpflegung: F, A
Sehenswürdigkeiten
LiteraturtempelTran Quoc-Pagode
Städte
Hanoi
4. Tag: Halong – die Bucht des Absteigenden Drachen
Wir fahren in Richtung Küste zur berühmten Halong-Bucht. Während einer Bootsfahrt gleiten wir durch die eindrucksvolle Inselwelt der Bucht. Tausende steil aufragende Kalksteinfelsen erheben sich aus dem smaragdgrünen Wasser – ein UNESCO-Weltnaturerbe und zweifellos einer der landschaftlichen Höhepunkte Vietnams.
Hotelübernachtung in Halong. 160 km.
Verpflegung: F, M
Sehenswürdigkeiten
Halong Bucht
5. Tag: Puppenspiel und Altstadt
Auf dem Rückweg nach Hanoi statten wir dem Dorf Yen Duc einen Besuch ab. Hier erhalten wir einen authentischen Einblick in das ländliche Leben der Region und werden Zeuge einer traditionellen Wasserpuppendarbietung. Zurück in Hanoi erkunden wir die Altstadt mit der Fahrradrikscha. Hotelübernachtung. 160 km.
Verpflegung: F
Städte
Hanoi
6. Tag: Auf ins Bergland
Durch die Hoa Binh-Provinz fahren wir Richtung Bergwelt. Unterwegs erhalten wir bei dem Besuch einer Teeplantage Einblicke in den regionalen Teeanbau. Auf unserer Wanderung am Nachmittag passieren wir kleine Dörfer, durchqueren Kiefernwälder und genießen immer wieder Blicke auf die sanften Hügel. GZ ca. 2 Std.
Übernachtung bei Einheimischen in Hua Tat. 160 km.
Verpflegung: F, A
Städte
Hoa Binh
7. - 8. Tag: Im Pu Luong-Naturreservat
Das Pu Luong-Reservat, das bekannt ist für seine terrassenförmig angelegten Reisfelder, unzähligen dicht bewachsenen Talhügel und zahlreichen Wasserfälle ist noch ein Geheimtipp. Die verschiedenen ethnischen Minderheiten, die hier Zuflucht gefunden haben machen Pu Luong auch kulturell interessant. Unterwegs vertreten wir uns auf einer kurzen Wanderung die Beine und lassen die Natur auf uns wirken. GZ ca. 2 Std. Am 8. Tage führt uns eine zweite Wanderung durch malerische Täler. GZ 4-5 Std. Wer möchte kann unterwegs ein erfrischendes Bad in einem Wasserfall nehmen. 2 Hotelübernachtungen in Pu Luong. 110 km an Tag 7.
Verpflegung: 2 x F, 2 x M
Sehenswürdigkeiten
Pu Luong
9. Tag: Das Urwald-Paradies Cuc Phuong
Wir brechen auf nach Cuc Phuong, Vietnams ältesten Nationalpark. Auf unserer Wanderung durchqueren wir den dichten Urwald und erhalten Einblicke in die Vielfalt der tropischen Flora und Fauna. Anschließend Weiterfahrt nach Tam Coc.
Hotelübernachtung. 150 km.
Verpflegung: F
Sehenswürdigkeiten
Cuc Phuong National Park
10. Tag: Von Hua Lu nach Trang An
Mit dem Fahrrad erkunden wir die ehemalige Königsstadt Hua Lu (FZ ca. 1 Std.), bevor wir mit kleinen Ruderbooten durch die spektakuläre Karstlandschaft von Trang An gleiten. Zwischen steil aufragenden Felsen, Höhlen und Wasserwegen erleben wir eine der schönsten Naturlandschaften Vietnams. Am Abend bringt uns der Nachtzug weiter nach Da Nang.
Zugübernachtung. 650 km per Zug.
Verpflegung: F
Städte
Danang
11. - 13. Tag: Hoi An
Nach unserer Ankunft in Da Nang besuchen wir die eindrucksvollen Marble Mountains, eine Gruppe von Kalksteinhügeln mit Höhlen und Pagoden. Danach besichtigen wir das Cham-Museum, das sich der Geschichte des alten Champa-Königreichs widmet. Am Nachmittag erreichen wir Hoi An. Die gut erhaltene Altstadt (UNESCO-Weltkulturerbe) mit ihren gelben Handelshäusern, Laternen und kleinen Gassen lädt zum Verweilen ein. Am 12. Tag erhalten wir in den umliegenden Dörfern Einblicke in die traditionelle Teppichherstellung und Mattenweberei. Der Folgetag steht zur freien Verfügung, um Hoi An auf eigene Faust zu erkunden. Wer möchte unternimmt einen Ausflug in das heilige Tempelareal von My Son (fakultativ).
3 Hotelübernachtungen in Hoi an. 50 km an Tag 11.
Verpflegung: 3 x F, 1 x M
Städte
DanangHoi An
14. Tag: Saigon
Ein kurzer Flug bringt uns nach Saigon in den Süden des Landes. Am späten Nachmittag erleben wir die Metropole bei unser „Saigon by Night“-Tour aus einer ganz anderen Perspektive. Unser Fahrer bringt uns auf dem Motorroller in die beliebtesten Viertel der Stadt. Unterwegs haben wir genügend Gelegenheiten das leckere vietnamesische Streetfood zu probieren.
Hotelübernachtung in Saigon.
Verpflegung: F
Städte
Ho Chi Minh Stadt
15. Tag: Im Herzen des Mekong Deltas
Wir fahren weiter nach Ben Tren, ins grüne Mekong Delta. Dort steigen wir auf ein kleines Boot und besuchen traditionelle Handwerksbetriebe. Hier haben wir die Möglichkeit bei einem Tee lokale Süßigkeiten zu probieren. Am Nachmittag erkunden wir die Gegend bei einer kurzen Fahrradtour. FZ ca. 2 Std. Anschließend werden wir mit Ruderbooten zurück zum Pier gebracht.
Hotelübernachtung in Ben Tre. 130 km.
Verpflegung: F
Sehenswürdigkeiten
Mekongdelta
16. Tag: Heimreise
Den Morgen nutzen wir zum Entspannen. Anschließend werden wir zurück nach Saigon gebracht. Je nach Flugzeit bleibt uns beispielsweise noch Zeit, um letzte Souvenirs auf dem Ben-Thanh-Markt zu kaufen. Am Abend Transfer zum Flughafen und Rückflug. 130 km.
Verpflegung: F
Städte
Ho Chi Minh Stadt
17. Tag: Ankunft
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. (F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Literaturtempel
Der knapp tausend Jahre alte Literaturtempel war einst die erste Universität in Vietnam. Die gesamte Anlage, in der dieser Tempel steht, nennt man Van Mieu. Verschiedene Mauern und Tore trennen die Innenhöfe voneinander. Das Portal in der Mitte ist mit seinen runden Fenstern ein Wahrzeichen von Hanoi und wird als Pavillon des Sternbildes bezeichnet. Im dritten Innenhof kann man auf einer Tafel die Namen der Absolventen nachlesen, welche in der Zeit von 1442 bis 1779 Prüfungen in der Universität abgelegt hatten. Der Tempel wurde zu Ehren Konfuzius und für die Söhne der Nation, nicht aber für die Töchter, erstellt.
Tran Quoc-Pagode
Nur rund 25 Minuten von der lebhaften Hauptstadt Hanoi entfernt liegt wohl einer der schönsten Tempel Vietnams. Die Tran Quoc-Pagode wurde bereits im Jahr 541 erbaut und besticht mit ihren leuchtend roten Ziegelsteinen. Die religiöse Anlage verfügt über elf Stockwerke und auf Ihrer Rundreise durch Nordvietnam sollten Sie dieses einzigartige Bauwerk nicht auslassen. Auch heute noch leben hier Mönche, die der Öffentlichkeit die Wege des Buddhismus näher bringen. Rund um die Pagode können Sie zu erholsamen Spaziergängen aufbrechen, denn die herrliche Wasserlandschaft verspricht erlebnisreiche Momente. Bewundern Sie die Lotusblumen, die Sie in Mauern und Statuen entdecken, denn sie symbolisieren Reinheit und Erleuchtung. Erfreuen Sie sich an der Schönheit der Natur. Auch einen Ausflug zur Hauptstadt sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Sie ist die zweitgrößte Stadt Vietnams und eine Tour durch die Altstadt lohnt sich. Im hiesigen Nationalmuseum erfahren Sie vieles über die Vergangenheit des Landes und auch einen Blick auf den Jadeberg-Tempel und den Flaggenturm sollten Sie werfen. In der Nähe der Tran Quoc-Pagode finden Sie auch den herrlichen Westsee mit seinen Restaurants und Parkanlagen. Von der kleinen Insel der Tran Quoc-Pagode aus können Sie erholsame Wanderungen entlang des Sees unternehmen.
Halong Bucht
„Die Halong-Bucht ist nicht nur ein Reiseziel – sie ist ein Gefühl.“
Ein Besuch der Halong-Bucht in Vietnam zählt zu den unvergesslichen Höhepunkten einer jeden Rundreise durch das faszinierende Land. Die Region strahlt eine fast magische Atmosphäre aus: Rund 1.500 km² türkisgrünes Wasser, durchzogen von über 3.000 imposanten Kalksteininseln, formen eine Landschaft, die wie aus einem Märchen zu stammen scheint. Kein Wunder, dass dieses spektakuläre Naturwunder zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört.
Der Legende nach entstand die Bucht durch einen Drachen, der mit seinem mächtigen Schwanz das Land zerschlug und dabei die zahllosen Inseln formte. Und tatsächlich – wer frühmorgens den Nebel über dem Wasser beobachtet, versteht, warum sich um diesen Ort so viele Mythen ranken. Mystische Grotten, bizarre Felsformationen und angebliche Sichtungen seltsamer Meereswesen befeuern bis heute die Fantasie der Besucher.
Ein weiteres faszinierendes Erlebnis bietet der Besuch der schwimmenden Fischerdörfer, deren Bewohner seit Generationen auf dem Wasser leben – auf Booten und Plattformen, umgeben von der Kulisse aus Fels und Meer. Besucher können dort einen authentischen Einblick in eine traditionsreiche Lebensweise gewinnen.
Bei einer Vietnam-Rundreise sollte eine Bootsfahrt mit Übernachtung auf einer Dschunke unbedingt auf dem Programm stehen. So lassen sich abgelegene Höhlen wie die Sung Sot („Überraschungshöhle“) oder der Thien Cung („Himmelspalast“) entdecken – und beim Sonnenaufgang das spektakuläre Farbenspiel über der Bucht erleben.
Die Halong-Bucht lässt sich ideal mit Hanoi, Hue, Hoi An oder dem Mekong-Delta kombinieren. Die beste Reisezeit ist von Oktober bis April, wenn das Wetter mild und die Sicht klar ist.
3 Fakten zur Halong-Bucht:
Fläche: ca. 1.500 km² mit über 3.000 Inseln
Schwimmende Fischerdörfer: Traditionelles Leben auf dem Wasser
Wer einmal durch diese surreale Landschaft gefahren ist, wird die einzigartige Schönheit der Halong-Bucht nie wieder vergessen. Sie ist ohne Zweifel einer der eindrucksvollsten Orte Südostasiens – ein Platz, der die Seele berührt.
Pu Luong
Das Naturschutzgebiet Pu Luong ist ein geschütztes Naturgebiet im Norden Vietnams und zählt zu den schönsten Landschaften des Landes. Die Region liegt südwestlich von Hanoi und ist vor allem für ihre terrassenförmig angelegten Reisfelder Kalksteinberge traditionellen Dörfer und die ruhige Atmosphäre bekannt. Der Name Pu Luong bedeutet in der Sprache der lokalen Thai Minderheit etwa höchster Berg der Region. Das Schutzgebiet umfasst eine abwechslungsreiche Landschaft aus bewaldeten Bergen tiefen Tälern Höhlen Wasserläufen und weitläufigen Reisterrassen. Besonders während der Reissaison bieten sich beeindruckende Ausblicke auf die leuchtend grünen oder goldgelben Felder. Zu den Höhepunkten gehören die traditionellen Dörfer der ethnischen Minderheiten darunter die Weißen Thai und die Muong. Viele Besucher übernachten in einfachen Lodges oder bei Gastfamilien in Stelzenhäusern und erhalten so Einblicke in das ländliche Leben Nordvietnams. Charakteristisch für die Region sind außerdem die großen Bambus Wasserräder entlang der Bäche die seit Generationen zur Bewässerung der Felder genutzt werden. Pu Luong gilt als ruhigere Alternative zu den bekannten Reisterrassen von Sa Pa. Die Region eignet sich besonders für Wanderungen Naturbeobachtungen und Reisende die authentische Berglandschaften abseits der großen Touristenströme erleben möchten. Von Hanoi aus ist Pu Luong in etwa vier bis fünf Stunden mit dem Auto erreichbar und lässt sich gut in eine Rundreise durch Nordvietnam integrieren
Cuc Phuong National Park
Cuc Phuong National Park ist der alteste Nationalpark Vietnams und eines der bedeutendsten Natur- und Schutzgebiete des Landes. Er liegt im Norden Vietnams, etwa 120 Kilometer sudwestlich von Hanoi, in den Provinzen Ninh Binh, Hoa Binh und Thanh Hoa. Der 1962 gegrundete Nationalpark umfasst rund 220 Quadratkilometer und ist bekannt fur seine ursprunglichen tropischen Regenwalder, beeindruckenden Kalksteinberge und eine aussergewohnlich vielfaltige Tier- und Pflanzenwelt. In den dichten Waldern leben zahlreiche seltene Arten, darunter verschiedene Affenarten, Languren, Leopardenkatzen, Wildschweine und uber 300 Vogelarten. Besonders sehenswert sind die jahrhundertealten Urwaldriesen, die geheimnisvollen Hohlen und die bizarren Karstformationen des Parks. Eine wichtige Rolle spielt das Primatenschutzzentrum, das sich fur die Rettung und Erhaltung bedrohter Affenarten Vietnams einsetzt. Neben der Natur bietet Cuc Phuong auch kulturelle Einblicke in die Region. Hier leben unter anderem Angehorige der Muong-Minderheit, deren traditionelle Lebensweise und Dorfer die Umgebung pragen. Heute ist der Cuc Phuong National Park ein beliebtes Ziel fur Wanderungen, Naturbeobachtungen und Okotourismus und bietet einen eindrucksvollen Einblick in die ursprungliche Natur Nordvietnams.
Mekongdelta
Das Mekong-Delta im Südwesten Vietnams zählt zu den fruchtbarsten Regionen des Landes. Hier, wo der mächtige Mekong in das Südchinesische Meer mündet, erstreckt sich ein weit verzweigtes Netz aus Wasserstraßen, Reisfeldern und schwimmenden Dörfern. Die Region ist nicht nur für ihre beeindruckende Natur bekannt, sondern auch für ihre lebendige Kultur und ihre freundlichen Menschen. Die Bewohner des Deltas leben hauptsächlich vom Fischfang, vom Reisanbau und vom Handel auf den berühmten schwimmenden Märkten. Trotz der oft einfachen Lebensbedingungen strahlen sie eine bemerkenswerte Zufriedenheit aus, die Besucher immer wieder beeindruckt.
Dank des Wasserreichtums gedeihen hier nicht nur riesige Reisfelder, die Vietnam zu einem der größten Reisexporteure der Welt machen, auch Kokosnüsse, tropische Früchte und Zuckerrohr werden in großen Mengen angebaut. Besonders sehenswert sind die schwimmenden Gärten und Plantagen entlang der Wasserwege, die ein Bild von üppiger Natur und traditionellem Leben vermitteln.
Das Mekong-Delta hat eine bewegte Geschichte. Während des Vietnamkrieges war es Schauplatz heftiger Kämpfe zwischen US-Streitkräften und Guerillas. Heute können Besucher verschiedene Gedenkstätten und Tunnelanlagen besichtigen, die einen Einblick in die bewegte Geschichte der Region geben.
Bei einer Rundreise durch Vietnam sollte ein Besuch des Mekong-Deltas nicht fehlen. Eine Bootsfahrt durch die Kanäle und Wasserstraßen gehört zu den eindrucksvollsten Erlebnissen. Besonders faszinierend sind die schwimmenden Märkte von Cai Rang oder Phong Dien, wo Händler ihre Waren direkt von Boot zu Boot verkaufen - ein authentisches Schauspiel, das die Lebensweise der Menschen im Delta widerspiegelt.
Das Mekong-Delta lässt sich hervorragend mit anderen Highlights Vietnams kombinieren. Nach einem Aufenthalt in Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon) ist die Region ein ideales Ziel für eine mehrtägige Erkundungstour. Von hier aus bieten sich weitere Rundreisen an, zum Beispiel zu den Stränden von Phu Quoc oder zu den Kolonialbauten und Tempelanlagen von Chau Doc. Die beste Reisezeit ist zwischen November und April, wenn das Klima trocken und angenehm ist.
Ein unvergessliches Erlebnis, das tiefe Einblicke in die vietnamesische Kultur gewährt, ist eine Rundreise durch das Mekong-Delta. Die Kombination aus einzigartiger Natur, pulsierendem Marktleben und historischer Bedeutung macht diese Region zu einem besonderen Highlight jeder Vietnamreise.
Hanoi
Hanoi ist eine sehr große Stadt in Vietnam und zählt über 6.500.000 Einwohner. Die Stadt liegt am Roten Fluss. Das Klima in Hanoi ist im Sommer feucht-heiß und im Winter trocken-warm. Die Stadt hat viele kulturelle Sehenswürdigkeiten zu bieten, die einen Aufenthalt sehr empfehlenswert machen. Die Altstadt von Hanoi ist einzigartig, sie hat viele kleine Gassen mit kleinen Läden. Aufenthaltsmöglichkeiten gibt es in Hanoi zahlreiche. Man hat die Wahl zwischen einfachen Zwei- und luxuriösen Vier- bis Fünfsterne Hotels. Die Anreise wird oft mit dem Flugzeug gemacht, da der Flughafen nicht weit vom Stadtzentrum und den Hotels entfernt ist.
Hoa Binh
Wenn Sie Vietnam bereisen, dann sollten Sie in Erwägung ziehen, auch das Landleben in Nordvietnam kennen zu lernen. Hierfür eignet sich das Gebiet von Hoa Binh besonders gut. Hoa Binh liegt sehr exakt zwischen der Ostküste und der Grenze zu Laos. Die Region grünt das ganze Jahr über bei tropischen Temperaturen, was die Bevölkerung aber nicht von ihrem Alltagsleben abbringt: Dem Reisanbau. Überall in der Provinz sehen Sie neben diversen buddhistischen Tempeln auch Reisfelder, welche, ähnlich angeordnet wie die Bergtreppen der Maya in Südamerika, auf Terrassen gedeihen. Reis wächst in wässrigen Gebieten am besten und so finden sich auch in Hoa Binh viele verschlungene, kleine Flüsse und morastarige Felder. Die Menschen hier gelten als freundlich, bescheiden und hilfsbereit.
Eine Rundreise durch das üppige, grün blühende Hoa Binh zu machen bedeutet, auch das traditionelle, ländliche Vietnam kennen zulernen. Politik spielt hier keine große Rolle.
Danang
Danang liegt an dem Han-Fluss. Die Stadt befindet sich in Zentralvietnam und zählt ungefähr 485.000 Einwohner. Sie zählt zu den wichtigsten Handelspunkten am Pazifischen Ozean. Wenn man in Danang ist, sollte man die Kathedrale und die Höhlen der Marmor-Berge besichtigen, die südlich der Stadt liegen.
Danang wird oft von Kreuzfahrtschiffen besucht, die von Japan und USA herkommen. Die Übernachtungsmöglichkeiten sind auch sehr gut, es gibt hier erstklassige Hotels, unter anderem auch ein Luxus-Hotel, das im Jahre 1997 eröffnet wurde. Nach Danang reist man mit dem Flugzeug. Da die Stadt einen internationalen Flughafen besitzt, ist das die beste Variante.
Hoi An
Die Altstadt von Hoi An liegt in Zentralvietnam, am Thu-Bon Fluss und ist von Reisfeldern umgeben. Zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert ließen sich in der Stadt viele chinesische und japanische Seefahrer nieder. Diese handelten mit Porzellan, Seide und chinesischer Medizin.
Es ist eine gemächliche Stadt, die vom Tourismus nach dem Vietnamkrieg immer mehr besucht wurde und die sich dadurch stark entwickeln konnte. So kann man heute Tempel, Pagoden und andere sehenswerte Bauten betrachten und dies etwas abseits des großen Trubels. Hoi An bedeutet „friedlicher Treffpunkt“, obwohl man in dem Ort wohl den lebhaftesten Markt von ganz Vietnam antrifft.
Ho Chi Minh Stadt
Ho-Chi-Minh ist die größte Stadt in Vietnam, sie zählt über 7.000.000 Einwohner. Die Stadt bekam ihren Namen erst im Jahre 1976, davor hieß die Hauptstadt Saigon. Die Stadt liegt nördlich vom Mekongdelta am Saigonfluss. Das Klima in Ho-Chi-Minh Stadt ist sehr tropisch, beträgt doch die Durchschnittstemperatur über 27 Grad Celsius. Zwischen den Monaten Mai bis Oktober herrscht die eigentliche Regenzeit und nicht selten kommt es dadurch zu Überschwemmungen.
In dieser riesigen Stadt kommt bestimmt keine Langeweile auf, neben den unzähligen Sehenswürdigkeiten, die es sich lohnt, die eine oder andere zu besichtigen, laden auch diverse Parks zur Erholung ein. Zum Beispiel wäre da der botanische Garten, der 1864 von zwei Franzosen errichtet wurde, in dem viele tropische Pflanzen zu bestaunen sind. Geht man in den Garten hinein, trifft man Elefanten, Kamele, Krokodile und Großkatzen in einem Zoo an. Einen ausführlicheren Einblick in das Leben der Südvietnamesen bekommt man in dem Themenpark Binh Quoi Cultural Village.
In Ho-Chi-Minh Stadt hat man ein reichhaltiges Angebot an sehr empfehlenswerten Restaurants. Viele davon bieten die traditionelle vietnamesische Küche an. Daneben gibt es aber auch unzählige Restaurants mit beispielsweise mexikanischen Speisen, Kebab oder Sushi. Die meisten Lokale haben aber nach wie vor die französischen Spezialitäten im Angebot. Dazu kommen viele typisch französische Cafés. Die meisten Lokale haben sich mit den Öffnungszeiten stark dem touristischen Aufkommen angepasst und haben zudem mehrheitlich das ganze Jahr über geöffnet.
Zu beachten ist, dass die nobleren Spezialitätenrestaurants für vietnamesische Verhältnisse recht teuer sind, für die westlichen Besucher sind die Preise allerdings verhältnismäßig immer noch günstig. Wenn man sich auf einer Vietnamrundreise befindet, wird man um den Besuch in der Ho-Chi-Minh Stadt nicht herumkommen. Die vielen gewonnenen Eindrücke wird man mit nach Hause nehmen und sie werden noch lange in guter Erinnerung bleiben.
Länderinfo
Vietnam (VN)
Vietnam ist ein Land der Kontraste, das seine Besucher mit einer faszinierenden Mischung aus jahrtausendealter Kultur, atemberaubenden Naturlandschaften und herzlicher Gastfreundschaft empfängt. Von den nebelverhangenen Bergen im Norden bis zu den tropischen Stränden im Süden erstreckt sich dieses S-förmige Land entlang der südostasiatischen Küste und bietet auf einer Vietnam Rundreise unvergessliche Erlebnisse für jeden Reisenden.
Die pulsierenden Metropolen erleben
Hanoi, die charmante Hauptstadt im Norden, verzaubert mit ihrer französischen Kolonialarchitektur, verwinkelten Altstadtgassen und dem geschäftigen Treiben rund um den malerischen Hoan-Kiem-See. Besuchen Sie das eindrucksvolle Ho Chi Minh Mausoleum und den historischen Literaturtempel, Vietnams erste Universität aus dem 11. Jahrhundert. Ho Chi Minh Stadt, das ehemalige Saigon, begeistert als dynamische Wirtschaftsmetropole mit der prachtvollen Kathedrale Notre Dame und dem historischen Hauptpostamt.
UNESCO-Welterbestätten und Naturwunder
Das absolute Highlight jeder Vietnam Rundreise ist die legendäre Halong Bucht mit ihren über 1.600 smaragdgrün umspülten Kalksteinfelsen. Eine Übernachtung auf einer traditionellen Dschunke zwischen den schwimmenden Dörfern gehört zu den unvergesslichsten Reiseerlebnissen Südostasiens. Im Norden locken die spektakulären Reisterrassen von Sapa und der Fansipan, Vietnams höchster Berg. Die Grotten von Tam Coc bei Ninh Binh werden oft als „trockene Halong Bucht" bezeichnet und beeindrucken mit ihren Karstformationen.
Kulturelle Schätze in Zentralvietnam
Hue, die ehemalige Kaiserstadt, beherbergt die prachtvolle Kaiserliche Zitadelle mit der Verbotenen Stadt und die spirituelle Thien Mu Pagode am Parfümfluss. Das bezaubernde Hoi An mit seiner UNESCO-geschützten Altstadt verzaubert bei Nacht mit tausenden bunten Laternen. Die berühmte Japanische Brücke ist das Wahrzeichen dieser malerischen Handelsstadt. Danang verbindet als aufstrebende Küstenmetropole Tradition und Moderne.
Beste Reisezeit: Berge im Norden und Nordwesten Die Trockenzeit von Oktober bis April, ist die beste Zeit, den Norden zu erkunden. Allerdings kann es hier im Dezember und Januar sehr kalt werden. Norden Die beste Reisezeit für den Norden ist von Oktober bis April. Das zu der Zeit trockenere und kühlere Klima ist angenehmer als der feucht-heiße Sommer. Zentralvietnam Die beste Reisezeit liegt zwischen Februar und April. Südvietnam Die beste Reisezeit für den südlichen Landesteil ist von Dezember bis Februar.
Bedenken Sie bei Ihrer Urlaubsplanung auch das Tet-Fest Ende Januar/Anfang Februar. Im ganzen Land sind dann viele Geschäfte geschlossen. Da viele Bewohner zu ihren Familien fahren sind die Hotels und Sehenswürdigkeiten sowie die Transportmittel überfüllt.
Kulturelle Schätze in Zentralvietnam Hue, die ehemalige Kaiserstadt, beherbergt die prachtvolle Kaiserliche Zitadelle mit der Verbotenen Stadt und die spirituelle Thien Mu Pagode am Parfümfluss. Das bezaubernde Hoi An mit seiner UNESCO-geschützten Altstadt verzaubert bei Nacht mit tausenden bunten Laternen. Die berühmte Japanische Brücke ist das Wahrzeichen dieser malerischen Handelsstadt. Danang verbindet als aufstrebende Küstenmetropole Tradition und Moderne. Das lebendige Mekong-Delta
Im Süden erwartet Sie das fruchtbare Mekong-Delta, die Reiskammer Vietnams. Erleben Sie das bunte Treiben auf schwimmenden Märkten in Can Tho und Cai Be, wo Händler ihre Waren direkt vom Boot verkaufen. Vinh Long bietet authentische Einblicke in das Leben am Fluss.
Traumstrände für die perfekte Badeverlängerung
Nach einer erlebnisreichen Rundreise laden die Strände von Nha Trang, Mui Ne mit seinen beeindruckenden Sanddünen, Phan Thiet oder die Tropeninsel Phu Quoc zum Entspannen ein. Das Bergstädtchen Dalat bietet angenehme Kühle im zentralen Hochland.
Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.
Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.
Währung: Dong
Flugdauer: ca. 14 Stunden und 35 Minuten (mit Zwischenstopp)
Ortszeit: MEZ +6h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ +5h
Gut zu wissen: Die Amtssprache ist Vietnamesisch, vereinzelt wird aber auch englisch oder französisch gesprochen. Angeber werden in Vietnam nicht gern gesehen. Es schickt sich nicht sich mit teuren Gegenständen, Erfolgen oder ähnlichem großzutun.
Vietnamesen geben ungern zu wenn sie etwas nicht wissen oder nicht weiter helfen können. Lieber geben sie stattdessen eine falsche Antwort. Auch wird das Wort „Nein“ nur sehr ungern ausgesprochen.
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