Studiosus bietet einmalig vielfältigen Urlaub in mehr als 100 Ländern weltweit und ist bekannt für die hohe Qualität seiner Reiseleiterinnen und Reiseleiter, deren Auswahl, Aus- und Weiterbildung nach internationalen Qualitätsstandards zertifiziert sind.
Flug bereits inklusive
10-tägige Erlebnisreise durch Zypern
Höhepunkte von Nord- und Südzypern erkunden, entdecken & erleben
Zypern fasziniert mit dem spannenden Zusammenspiel zweier Kulturen: Hier byzantinische Fresken und Scheunendachkirchen, dort Moscheen und Karawansereien. Zwischen griechischem Kaffee und türkischem Mokka, Ouzo und Raki entfaltet die geteilte Insel ihren besonderen Zauber. Wir entdecken Landschaften und antike Schätze beider Inselhälften, begegnen einer Dichterin und erfahren in der Geisterstadt Varosha von Geschichte, Erinnerungen und den Herausforderungen des Zusammenlebens.
1. Tag Willkommen auf Zypern!
Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Im Laufe des Tages Flug nach Larnaca. Am Flughafen begrüßt Sie ein Mitarbeiter von Studiosus, dann werden Sie über die Demarkationslinie in das türkisch geprägte Nordzypern gefahren. 90 km. Beim gemeinsamen Abendessen im Hotel heißt Sie Ihre Studiosus-Reiseleiterin willkommen und stimmt Sie auf die nächsten spannenden Tage ein.
Vier Übernachtungen in einem Hotel am Meer bei Kyrenia.
Verpflegung: A
Städte
KyreniaLarnaka
2. Tag Bellapais, St. Hilarion und Nordnikosia
Am Vormittag durchstreifen wir die romantischen Ruinen der spätgotischen Abtei Bellapais, dann geht es in die Berge und hoch hinauf zur Festung St. Hilarion. Der Aufstieg lohnt sich. Wir stehen oben, genießen die Ruhe; das Meer und die Küste liegen uns zu Füßen – ein beeindruckender Ausblick! Auf dem Weg in die geteilte Hauptstadt berichtet Ihre Reiseleiterin, welchen Einfluss die türkische Regierung in Ankara auf Nordzypern nimmt. Beim Rundgang durch den nördlichen Teil Nikosias kommt uns einiges orientalisch vor: die restaurierte Selimiye-Moschee im gotischen Stil, die Karawanserei Büyük Han und der Basar mit allerlei exotischen Gewürzen und Früchten. Wie wäre es mit der türkischen Süßigkeit Lokum oder Trachanas, einer zypriotischen Suppenspezialität? 90 km. Abendessen in einem traditionellen Restaurant, die beleuchtete Abtei Bellapais nebenan sorgt für eine romantische Kulisse.
Verpflegung: F, A
Sehenswürdigkeiten
Büyük HanKloster von BellapaisSelimiye-Moschee
Städte
Nikosia - NordBellapais
3. Tag Salamis und Blick in die Geisterstadt
Thermen und Theater am Vormittag - in den Ruinen der antiken Metropole Salamis entdecken Sie überall Puzzlesteine der Antike, die Ihre Reiseleiterin zu einem spannenden Bild zusammenfügt. Zurück in die Gegenwart: Varoshia, einst größter Badeort auf Zypern, bei der Teilung der Insel 1974 zu einer militärisch abgesperrten Geisterstadt verkommen und 2020 für Besucher wieder geöffnet. Wir gehen durch die menschenleeren Straßen, sehen verfallene Hotels, zugewucherte Häuser und zerbeulte Schilder aus den 1970er Jahren. Wie es heute um die Annäherung zwischen beiden Inselteilen steht, erläutert Ihre Reiseleiterin. Der Ruf des Muezzins begleitet uns nachmittags beim Spaziergang durch Famagusta. Wir sehen die Lala-Mustafa-Pascha-Moschee, einst eine Kathedrale, und wer mag, kann in der Konditorei Petek orientalische Süßigkeiten probieren. 190 km.
Verpflegung: F, A
Sehenswürdigkeiten
Lala-Mustafa-Pascha-Moschee - Famagusta
Städte
Famagusta
4. Tag Kyrenia und zypriotisches Dorfleben
In Kyrenia lockt uns ein antikes Handelsschiff in das einzigartige Schiffswrackmuseum. Beeindruckende Geschichte, die Ihre Reiseleiterin anschließend mit hausgemachter Limonade versüßt. Mittags fahren wir die Nordküste entlang in die 800-Seelen-Gemeinde Büyükkonuk. Hier wird Landwirtschaft konsequent ökologisch betrieben. Wir erfahren im Gespräch mit den Dorfbewohnern mehr darüber. Warum der Hellim-Käse so schön quietschen kann? Die Dorffrauen weihen uns in das Geheimnis seiner Herstellung ein. Dann sind wir an der Reihe mit Brotbacken: Teig kneten, Oliven, Hellim-Stückchen, Kräuter dazu, Laibe daraus formen und rein in den Ofen! Noch duftend und warm verspeisen wir den zypriotischen Imbiss. 140 km.
Verpflegung: F, I, A
Städte
Kyrenia
5. Tag Südnikosia - griechische Impressionen
Über die Demarkationslinie geht es nach Südzypern, wo Sie Ihre Reiseleiterin in Südnikosia im Archäologischen Museum mit auf eine Zeitreise nimmt und anschließend zu einem besonderen Platz führt: Vom elften Stock des Shacolas-Turms blicken wir auf die Kirchtürme und Minarette der Stadt. Wie es sich zwischen zwei Welten lebt, diskutieren wir anschließend in einem Café in der Altstadt mit der armenisch-zypriotischen Dichterin Nora. Bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Wein gibt sie uns auch eine Kostprobe ihrer Kunst. Auf der Busfahrt nach Limassol berichtet Ihre Reiseleiterin über aktuelle Themen: Welche Rolle spielt Zypern innerhalb der EU, und wie steht es um die Staatsfinanzen? 120 km.
Fünf Übernachtungen in einem komfortablen Badehotel bei Limassol.
Verpflegung: F, A
Städte
Limassol
6. Tag Paphos - antike Schätze und Urlaubsflair
In der Hafenstadt Paphos faszinieren uns die unterirdischen Tunnel und Kammern der antiken Königsgräber und ebenso die römischen Mosaiken im Archäologischen Park, die zu den schönsten im östlichen Mittelmeer gehören. Beides adelte die UNESCO zum Welterbe. Gerade nicht in der ersten Reihe? Kein Problem. Ihre Reiseleiterin haben Sie mit dem Audioset stets im Ohr. Auf dem Rückweg nach Limassol stehen wir im schönsten Spätnachmittagslicht am Aphroditefelsen, wo die Liebesgöttin einst dem Meer entstiegen sein soll. Inspiriert davon legen wir am Strand ein Herz aus Stein und stoßen mit einem Glas Commandaria-Likör auf das schönste aller Gefühle an. 150 km.
Verpflegung: F, A
Sehenswürdigkeiten
Königsgräber
Städte
PaphosLimassol
7. Tag Kirchenkunst im Troodosgebirge
Im gebirgigen Herzen der Insel liegen charmante Bergdörfer wie gemalt an den grünen Hängen, es duftet nach Zedern, Kiefern und Sommerfrische. Niki zeigt uns in ihrem kleinen Betrieb in Agros, wie sie auf traditionelle Art Kirschen, Oliven, Kürbis oder Walnüsse in Sirup einlegt. Und natürlich dürfen wir die süßen Versuchungen auch probieren. Kunstgenuss inmitten der Naturidylle erwartet uns in den Scheunendachkirchen von Lagoudera und Asinou (UNESCO-Welterbe): außen schlicht, innen voller Bildergeschichten, die Ihre Reiseleiterin für Sie zum Leben erweckt. Mit einem Spaziergang durch das Dorf Kakopetria mit seinen denkmalgeschützten Häusern endet unser Tag in den Bergen. Fahrtstrecke 130 km.
Verpflegung: F, A
Sehenswürdigkeiten
Kirche der Panagia von Asinou
Städte
AgrosKakopetria
8. Tag Freizeit oder Larnaca und Halloumi
Ein Tag für Sie! Zeit im Hotel für Strand, Pool oder Spa. Oder Sie fahren mit dem Linienbus in die Altstadt von Limassol und mischen sich in den Straßencafés unter die Zyprioten! Wer mag, begleitet die Reiseleiterin auf einen kulturell-kulinarischen Ausflug (80 EUR). In Larnaca spazieren wir über die mediterrane Uferpromenade und direkt in die Kirche des heiligen Lazarus mit ihren vielen Schätzen. Fotogen erhebt sich dann, wie eine Oase inmitten von Palmen, das wichtigste islamische Heiligtum Zyperns vor uns: die Grabmoschee Chala Sultan Tekke. Petros zeigt uns mittags, wie die beliebte Spezialität Zyperns aus Ziegenkäse hergestellt wird: der Halloumi-Käse. Wir probieren ihn noch warm aus dem Topf zu sonnengereiften Tomaten und Gurken - ein Genuss! 120 km.
Verpflegung: F, A
Städte
LarnakaLimassol
9. Tag Zeitzeugen - Curium und Kolossi
Vom Turm der Johanniterburg in Kolossi blicken wir über die grüne Weite der Zypressenhaine, Wein- und Olivenfelder. Ein willkommener Vitaminkick vor dem Abstecher in die Antike: ein Glas Orangensaft, frisch aus Früchten von der Plantage. In Curium tauchen wir dann in die römische Geschichte des Stadtkönigtums ein, im Heiligtum des Apollon in die griechische Götterwelt. 60 km. Am Nachmittag bleibt Zeit für Badefreuden im Hotelpool oder im Meer. Mit ein bisschen Wehmut nehmen wir beim Abendessen im Hotel Abschied von Zypern. Wir lassen uns nochmals verwöhnen und freuen uns über den Duft von Salbei, den wir als Erinnerung mit nach Hause nehmen.
Verpflegung: F, A
Sehenswürdigkeiten
Heiligtum des ApolloJohanniterburg Kolossi
Städte
Limassol
10. Tag Abschied oder bleiben
Am Vormittag noch ein letzter Sprung ins erfrischende Nass? Vielleicht möchten Sie aber auch die Reise beim orthodoxen Gottesdienst in Limassols Kirche Ayia Napa ausklingen lassen. Mittags Fahrt zum Flughafen nach Larnaca. 80 km. Nachmittags Rückflug oder Beginn Ihres Badeaufenthalts.
Verpflegung: F
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. (F=Frühstück, I=Imbiss, A=Abendessen)
Städte
LarnakaLimassol
Büyük Han
Nikosia ist nicht nur aufgrund seiner Teilung eine interessante Stadt. Nikosia-Nord heißt die Hauptstadt im türkisch-besetzten Teil. Über die Grüne Linie kommt man auch bei einer Rundreise durch Zypern in den nördlichen Teil und kann dort viele schöne Sehenswürdigkeiten sowie türkische Gastfreundschaft erleben. Eine davon ist die Karawanserei Büyük Han. Die Karawanserei würde im Jahre 1572 erbaut und ist das älteste türkische Gebäude der Insel, da es kurz nach der Eroberung durch die Osmanen errichtet wurde. Eine Karawanserei war früher eine Herberge für Reisende. Dank seiner dicken Mauern konnten sich die Gäste sicher vor Räuber fühlen. Denn hier war das Hab und Gut, Vieh und die Handelsware relativ sicher. Die Büyük Han ist zweistöckig erbaut. Unten war Platz für die Tiere und oben schliefen die Reisenden. Heute befinden sich im Bauwerk kleine Shops, in denen man vielerlei Kunsthandwerk findet. Zudem gibt es eine typische türkische Teestube und ein beliebtes Restaurant.
Kloster von Bellapais
Nur wenige Kilometer vom Meer entfernt und geschützt im Gebirge gelegen zählt Bellapais zu den sehenswertesten und beliebtesten Ausflugs- und Reisezielen auf Zypern. Augustinermönche ließen sich in Bellapais nieder und im Jahr 1205 wurde das Kloster von Bellapais errichtet. Die Besichtigung der gotischen Ruine des Augustinerordens sollte auf keiner Rundreise fehlen, denn sie gilt als schönste Klosterruine im gesamten Mittelmeerraum. Das Kloster wird gut gesichert und laufend gepflegt und Besucher können gegen eine Eintrittsgebühr das Bauwerk bestaunen. In der Region herrscht eine mediterrane Atmosphäre, die Bewohner sind sehr gastfreundlich und Gemütlichkeit ist angesagt. Dies spiegelt sich auch in der Esskultur der Einwohner wider. Die zyprische Küche wird unter anderem von türkischen, libanesischen, griechischen und syrischen Einflüssen geprägt.
Selimiye-Moschee
Als Höhepunkt der osmanischen Baukunst kann man die Selimiye-Moschee in Nikosia-Nord auf Zypern bezeichnen. Als Krönungskirche der Könige des Hauses Lusignan und frühere Heilige Sophien-Kathedrale sollte eine Besichtigung dieses eindrucksvollen Bauwerks auf einer Rundreise keinesfalls fehlen. Der Grundstein zum Bau wurde bereits im Jahr 1209 gelegt. Erdbeben und Kriege hinterließen Spuren am Bau und erst im Jahr 1570 wurde sie von den Osmanen zu ihrer Hauptmoschee ernannt. Der goldfarbene Sandstein bildet einen außerordentlichen Kontrast zu den sonst eher düster wirkenden gotischen Kirchenbauten. Die Selimiye-Moschee weist flache Dächer auf, da aufgrund des regen- und schneefreien Gebietes auf komplizierte und kostspielige Steildächer verzichtet werden konnte. Dieses verleiht ihr eine charakteristische und gedrungene Form. Zwischen den beiden Türmen dominiert ein großes und reich gestaltetes Fenster. Unter ihm führen drei Portale in eine Vorhalle, von der ein weiß getünchter und lichtdurchfluteter Innenraum abgeht.
Lala-Mustafa-Pascha-Moschee - Famagusta
Die Lala-Mustafa-Pascha-Moschee steht in Famagusta. Sie war früher eine Kathedrale und war dem Heiligen Nikolaus gewidmet. Die Kreuzfahrer errichteten die Kathedrale 1298. Im Jahr 1571 nach der Eroberung des Gebietes durch die Osmanen wurde die Sankt-Nikolaus-Kathedrale in eine Moschee umgewidmet. Benannt wurde die Moschee nach dem Oberbefehlshaber der Eroberer. Es ist ein beeindruckender Bau und einen Besuch im Rahmen Ihrer Rundreise durch Zypern wert. Direkt neben der Moschee auf dem Platz steht eine Maulbeerfeige, die im Jahr nach dem Bau der Kathedrale, also 1299, gepflanzt wurde. Im Innenhof der Moschee und im Schatten des grossen Baumes steht ein muslimisches Mausoleum, eine sogenannte Türbe, mit den Überresten eines bedeutenden Geistlichen namens Mustapha Zühtü Efendi.
Königsgräber
Die Königsgräber von Nea Paphos liegen zwischen Kato Paphos und Ktima in Zypern. Es ist eine der wichtigsten archäologischen Ausgrabungsstätten des Landes.
Die Stätte wurde im 3. Jahrhundert vor Christus als Begräbnisstätte für hochgestellte Persönlichkeiten errichtet. Später dienten die Gräber verfolgten Christen als Zuflucht. Die Ruine zählt seit 1980 zum Weltkulturerbe der Unesco.
Von den Königsgräbern von Nea Paphos finden die Besucher heute noch die Grundmauern von vier Haupthäusern, traumhafte und prächtige Mosaike sowie die Grabkammern vor, die besichtigt werden können. Die Grabstätte ähnelt Gräbern, die im alten Ägypten gefunden wurden. Machen Sie während Ihrer Rundreise durch Zypern Halt bei dieser alten Begräbnisstätte. Lassen Sie sich von diesem mystischen Ort verzaubern und besichtigen Sie diesen ehemals prächtigen, beeindruckenden Bau.
Kirche der Panagia von Asinou
Seit 1985 zählt die Kirche der Panagia von Asinou zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das Gotteshaus ist eine Scheunendachkirche im Troodos-Gebirge.
Das heutige Holzdach erhielt es erst im Jahr 1959. Geweiht ist sie Maria, der Mutter Jesus'. Kommt man auf einer Rundreise durch Zypern am Ort Nikitari vorbei, muss man sich fünf Kilometer südlich halten. Die Kirche war bis zum 18. Jahrhundert Teil eines Klosters, das verlassen wurde.
Der Name der Kirche leitet sich wohl von den zahlreichen Wolfsmilchgewächsen ab, die heute noch rund um das Gebäude auf dem Gelände wachsen. Erbaut wurde sie wohl im frühen 12. Jahrhundert. Aus dieser Zeit stammen auf jeden Fall die Wandmalereien. Davon zeugt auch eine Stifterinschrift in einer Nische an der Südwand.
Heiligtum des Apollo
Ein interessanter Stopp für Geschichtsinteressierte bei einer Rundreise durch Zypern bietet das Heiligtum des Apollo. Circa 19 Kilometer von Limassol entfernt, liegt Kourion, eine archäologische Fundstätte. Die Archäologische Stätte zählt zu den beeindruckendsten Fundstätten Zyperns. Das prachtvolle, griechisch-römische Theater, welches im 2. Jahrhundert vor Christus erbaut wurde , wurde vollständig rekonstruiert und wieder in Betrieb genommen. Heute finden in dem herrlichen Theater zahlreiche Konzert- und Theateraufführungen statt. Die schönste Sehenswürdigkeit ist allerdings das Heiligtum des Apollo. Es liegt circa 3 Kilometer von der archäologischen Stätte entfernt. Der "Beschützer der Wälder", Apollon Hylates, war einst der Schutzgott von Kourion. Sieben große, in das Gestein des Heiligtum des Apollo eingelassenen Gruben lassen vermuten, dass hier heilige Bäume wuchsen. Zu diesem prachtvollen Heiligtum gehörten neben dem wunderschönen, kleinen, teils rekonstruierten Apollo-Tempel eine Therme, eine Priesterwohnung und Pilgerherbergen. Heute sind von dem einstigen Heiligtum nur Ruinen übrig, die aber eindrucksvoll auf die einstige Größe schließen lassen.
Johanniterburg Kolossi
Die Burg Kolossi ist eine Hochburg, die sich 14 Kilometer westlich Stadt Limassol in Zypern befindet. Ursprünglich wurde die Burg im 13. Jahrhundert gebaut. Sie wurde von König Hugo III. dem Johanniterorden übergeben und diente diesem als Hauptquartier. Sie wurde danach zerstört und im 15. Jahrhundert, in ihrer heutigen Form, wieder neu aufgebaut. Von der Burg erhalten geblieben sind der dreistöckige Bergfried, einige Teile der alten Mauer rund um das Schloss sowie die damalige Zuckermühle. Die Burganlage können Sie während Ihrer Rundreise durch Zypern und Ihrem Besuch der Stadt Limassol besichtigen. Von der Burg aus haben Sie eine wunderbare Aussicht auf die Umgebung.
Kyrenia
Kyrenia ist eine Hafenstadt und liegt im Norden von Zypern. Südlich der Stadt befindet sich das Kyrenia-Gebirge. Die Hafenstadt Kyrenia ist eine schöne und für die Region wichtige Stadt, in der es zahlreiche interessante Sehenswürdigkeiten zu entdecken gibt. Der Hafen von Kyrenia etwa zählt zu den schönsten im gesamten Mittelmeerraum. Verpassen Sie bei Ihrer Rundreise durch Zypern keinesfalls die Festung von Kyrenia, das Wahrzeichen der Stadt, zu besichtigen. Seitlich des Eingangs der Festung steht die Georgskapelle. Diese wurde im 12. Jahrhundert durch die Byzantiner errichtet. Das Schiffswrack-Museum ist ebenfalls einen Besuch wert. Es befindet sich an der östlichen Seite der Festung. Dort wird ein Schiffswrack aus der Eisenzeit gezeigt. Das Schiff sank 300 vor Christus und wurde erst 1965 entdeckt. Der alte Stadtkern von Kyrenia mit den engen Gassen lädt zum Schlendern und Entdecken ein.
Larnaka
Larnaka ist der perfekte Startpunkt für eine Rundreise durch Zypern. Die wunderschöne Hafenstadt und Hauptstadt der gleichnamigen Region ist nicht nur für den atemberaubend schönen Strand und die Palmengesäumte Uferpromenade bekannt, sondern auch für viele, herrliche Sehenswürdigkeiten. Das archäologische Museum liegt direkt am Kalogreon-Platz, im Norden des Zentrums der Stadt. In zwei Sälen werden antike Funde aus dem Gebiet rund um die schöne Hafenstadt ausgestellt. Die Agios-Lazaros-Kirche, in der Nähe des Hafens gelegen, ist ein wunderschönes Bauwerk aus dem 9. Jahrhundert. Als griechisch-orthodoxe Kirche wurde sie dem Heiligen Lazarus von Bethanien. Im Inneren birgt die prächtige, dreischiffige Kirche mit den drei prunkvollen Kuppeln das Grabmal Lazarus und verschiedene, bedeutende Kunstgegenstände, wie eine Ikone aus dem 17. Jahrhundert.
Nikosia - Nord
Nicosia-Nord ist die Hauptstadt der Türkischen Republik Nordzypern und zugleich einer der faszinierendsten Orte der Insel. Die historische Stadt begeistert mit orientalischem Flair, verwinkelten Altstadtgassen und einer bewegten Geschichte, die bis heute überall spürbar ist. Bei einer Rundreise durch Zypern zählt Nord-Nikosia daher zu den spannendsten Stationen der Insel. Besonders sehenswert ist die imposante Selimiye-Moschee, die ursprünglich als gotische Kathedrale erbaut wurde und heute eines der bedeutendsten islamischen Bauwerke Nordzyperns darstellt. Ebenfalls beeindruckend ist die historische Karawanserei Büyük Han, die kurz nach der osmanischen Eroberung im Jahr 1572 entstand und als ältestes türkisches Bauwerk der Stadt gilt. Heute laden hier kleine Cafés, Kunsthandwerker und gemütliche Innenhöfe zum Verweilen ein. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten gehören die historische Arabahmet-Moschee aus dem 17. Jahrhundert, in der eine Haarsträhne des Propheten Mohammed aufbewahrt werden soll, sowie die Sultan-Mahmut-Bibliothek mit wertvollen muslimischen Manuskripten. Auch kulturell hat die Stadt einiges zu bieten: Museen wie das Ethnografische Museum oder das Barbarei-Museum vermitteln interessante Einblicke in die Geschichte und Kultur Nordzyperns. Ein Spaziergang durch die Altstadt führt vorbei an kleinen Geschäften, traditionellen Märkten und zahlreichen Restaurants, in denen Besucher die türkisch-zypriotische Küche genießen können. Geteilt wird die Stadt bis heute durch die sogenannte Green Line, die von Friedenstruppen der Vereinten Nationen überwacht wird und Nord- und Südnikosia voneinander trennt. Gerade diese einzigartige Mischung aus Geschichte, Kultur und orientalischem Flair macht Nord-Nikosia zu einem ganz besonderen Reiseziel auf Zypern.
Bellapais
In der Region Kyrenia, in den 5-Finger-Bergen in Zypern, liegt der beschauliche Ort Bellapais. Der idyllische Ort wurde 1198 von Augustinermönchen gegründet. Die Mönche kamen ursprünglich aus Jerusalem und ließen sich wegen der herrlichen Landschaft hier in einer Abtei nieder. Der Ort ist wundervoll auf 700 Metern Höhe gelegen. Geschützt durch die eindrucksvolle Berglandschaft, und doch dicht am Meer, zählt Bellapais zu den beliebtesten und schönsten Zielen während einer Rundreise durch Zypern. Der berühmte britische Schriftsteller Lawrence Durrell, der selbst viele Jahre in Bellapais wohnte, nannte den Ort den "schönsten Flecken auf der Erde". Wer Ruhe und Entspannung sucht, findet sie in Bellapais. Hier herrscht eine mediterrane Gemütlichkeit. Der Dorfplatz vor der wunderschönen alten, gotischen und malerisch überwucherten Abtei ist die Seele des Ortes. Hier treffen sich die Einwohner zu einem Plausch oder auf eine Tasse Kaffee in einer der umliegenden Tavernen. Zypressen wachsen entlang der Straßen und in den Gärten blühen duftende Orangen, Zitronen- und Olivenbäume.
Famagusta
Famagusta ist eine Hafenstadt auf der südöstlichen Seite Zyperns. Das einst kleine Fischerdorf Ammochostos, wie der griechische Name Famagustas lautet, wuchs langsam aber stetig zu einer Stadt heran, als die Einwohner der Nachbarstadt Salamis nach Erdbeben, Angriffen der Araber und der Versandung ihres Hafens in das kleine Fischerdorf flohen. Sieht man sich die Stadt genauer an, trifft man immer wieder auf Zeichen der hervorragenden Baukunst und die Verteidigungstechnik im Mittelalter, so wie die aus dem 15. Jahrhundert stammende, über 3 Kilometer lange gut erhaltene Stadtmauer. Sehenswert ist auch die ehemalige christliche Kathedrale, die jetzige prachtvolle Lala-Mustafa-Pascha-Moschee in der schönen Altstadt Famagustas. Die zwischen 1298 und 1326 erbaute Kirche ist das schönste gotische Bauwerk im Mittelmeerraum. Jahrelang die Touristenhochburg von Zypern, wurde Famagusta 1974 wegen des Bürgerkrieges zweigeteilt. Der Stadtteil und Touristenviertel Varosha ist nun Sperrgebiet und zerfällt. Trotzdem lohnt sich ein Besuch der schönen Stadt während einer Rundreise durch Zypern.
Limassol
Im Süden der Mittelmeerinsel Zypern liegt die herrliche Hafenstadt Limassol. Sie ist die zweitgrößte Stadt Zyperns und blickt auf eine lange Geschichte zurück. Bereits seit der Steinzeit wird die Region rund um die Stadt besiedelt. Zahlreiche archäologische Funde finden Sie im hiesigen Museum. Doch die schöne Stadt hat noch viel mehr zu bieten. Ein Spaziergang durch die Altstadt lohnt sich. Hier können Sie von der Strandpromenade aus fantastische Blicke auf das Meer werfen und sich in den urigen Restaurants verwöhnen lassen. Auf Ihrer Rundreise über die Insel sollte auch ein Besuch der Festung in Limassol mit dazugehören. Das imposante Bauwerk wurde im Jahr 1590 von den Osmanen erbaut. Auch dem schönen Weinmuseum sollten Sie einen Besuch abstatten. Hier können Sie die landestypischen Weinsorten probieren. Die Altstadt Limassols eignet sich besonders gut zum Shoppen und Bummeln. Und die herrlichen Strände der Stadt laden zu langen Sonnenbädern ein.
Paphos
Bei einer Rundreise durch Zypern sollte Paphos auf jeden Fall auf der Wegstrecke liegen. Die Hafenstadt im Südwesten der Insel kann auf eine spannende Geschichte zurückblicken und hat einige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Die Stadt soll lauter mythischer Quellen von König Kinyras gegründet worden. Dieser ist eine mythische Figur und laut der griechischen Mythologie ein Musiker, der eine enge Beziehung zu Orpheus und Thamyris hatte. In Paphos kann man heute zahlreiche historische Zeugen aus der Antike bewundern. Zum einen lohnt ein Besuch der Königsgräber von Nea Paphos aus dem 3. Jahrhundert vor Christus. Im spannenden Archäologischen Park können wunderbar erhaltene Villen aus der römischen Zeit mit ihren eindrucksvollen Bodenmosaiken angesehen werden. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Kastell aus der Zeit der Osmanen sowie das Ruinengelände mit Paulussäule und Agia Kyriaki aus dem Mittelalter. Zudem gibt es drei überaus interessante Museen in der Kleinstadt.
Agros
Das beschauliche Bergdörfchen Agros mit gerade einmal 800 Einwohnern liegt inmitten der Gebirgslandschaft des Troodos-Gebirge auf Zypern. Das Dorf ist bekannt für die Produktion von Rosenprodukten aller Art. Rosenwasser und -öl, aber auch Rosenwein und -likör werden erfolgreich in großer Menge hergestellt und in sämtliche Länder exportiert. Da Agros in den vergangenen Jahren immer wieder mit Abwanderung, insbesondere der jungen Bevölkerung zu kämpfen hatte, wurden Maßnahmen dementsprechend verwirklicht. Insbesondere die Infrastruktur unterscheidet sich in Agros deutlich von anderen zypriotischen Dörfern. Die Scheunendachkirche von Metamorphosis in der Nähe des Dorfes wurde zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt und zählt zu einem der beliebtesten Ausflugsziele dieser Gegend. Bei Touristen ist diese Gegend von Zypern sehr beliebt. Besonders im Rahmen einer Rundreise lassen sich die beeindruckenden Gebirgslandschaften des Troodos- Gebirge auf abenteuerliche Weise erkunden.
Kakopetria
Im Rahmen einer Rundreise durch das zypriotische Troodos-Gebirge lohnt sich ein Zwischenstopp im beschaulichen Kakopetria. Das geteilte Dörfchen liegt im Solea-Tal und verfügt über 1200 Einwohner. Das Dorf ist besonders als Sommerfrische beliebt, viele Einwohner verbringen hier ihre Wochenende und freien Urlaubstage. Diese Region der Insel Zypern war bereits im Mittelalter regelmäßig besiedelt. Bereits aus dem 6. Jahrhundert konnten erste Menschensiedlungen nachgewiesen werden. Zahlreiche Ausgrabungen deuten auf die Verehrung der griechischen Gottheiten hin. Das Klima hier im Norden von Zypern wird auch von Touristen gerne erlebt. Aufgrund seiner einzigartigen Vegetation und Pflanzenwelt sowie der mediterranen Temperaturen bieten zahlreiche Reiseveranstalter Rundreisen in diese Gegend an. Besonders die Scheunendachkirche 2 Kilometer von Kakopetria entfernt sowie der Ort Galata sind nur einige wenige Reiseziele, welche gerne von Touristen frequentiert werden.
Länderinfo
Zypern (CY)
Zypern, die Insel der Götter, das geteilte Eiland dessen südlicher Teil als Republik Zypern zu Griechenland gehört und dessen nördlicher Teil als Türkische Republik Nordzypern zur Türkei gehört. Diese Tatsache lässt schon auf eine bewegte Geschichte und eine differenzierte Kultur schließen, und tatsächlich ist Zypern reich an Geschichte und reich an Kultur. Und auch die Bauwerke die von dieser reichen Geschichte und Kultur zeugen sollten erwähnt werden, beispielsweise die Agora von Kition oder die Burg von Kyrenia/Girne, die Salamis-Ruinen, die große Karawanserei oder das St. Barnabas Kloster.
Neben den vielfältigsten Sehenswürdigkeiten bietet Zypern aber auch ein Eldorado für Sonnenanbeter und Badebegeisterte, die Strände der Mittelmeerinsel sind einfach traumhaft, das Wasser kristallklar und das Klima mild bis heiß. Ideale Voraussetzungen also einen entspannten Badeurlaub zu verbringen und wen es doch mehr zu Abenteuer und körperlicher Ertüchtigung reizt der kann entweder das breite Angebot an Wassersportmöglichkeiten in Anspruch nehmen oder aber die atemberaubende Schönheit der Natur erkunden. Dazu muss gesagt werden, dass Zypern die waldreichste Insel des gesamten Mittelmeerraumes. Hier lässt es sich fantastisch Wandern oder Mountainbike fahren.
Unbedingt erwähnt werden sollte auch die zypriotische Küche und die herzliche Gastfreundschaft mit der die Besucher von den Bewohnern Zyperns auf der Insel willkommen geheißen werden. Und auch die größeren Städte wie die geteilte Hauptstadt Nikosia oder auch Limassol sind in jedem Fall einen Besuch wert. Mit einer Rundreise sind sie auf der sicheren Seite und können davon ausgehen, dass sie alle Highlights dieser faszinierenden erleben werden.
beste Reisezeit:
März bis Oktober
Klima:
Es herrscht ein warmes Mittelmeerklima, im Landesinneren sind die Sommer trocken und heiß, an der Küste hingegen feuchtwarm. Die Winter sind mild, mit einigen Niederschlägen.
Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:
Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.
Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.
Währung:
1 Euro = 100 Cent
Flugdauer:
ca. 3 Stunden und 40 Minuten (nonstop)
Ortszeit:
MEZ +1h
Gut zu wissen:
Die Insel ist seit 1974 geteilt, der Südteil ist die Republik Zypern, die kleinere Nordhälfte wurde 1974 von den Türken besetzt und wird heute Türkische Republik Nordzypern genannt.
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