Eine Kreuzfahrt für Abenteurer und Genießer, die über den gesamten Atlantik führt und einige der entlegensten Inseln der Welt besucht. Sie erleben eindrucksvolle Landschaftsformen in Südgeorgien, sind auf den Spuren Shackletons unterwegs und erkunden eine unglaublich vielfältige Tierwelt von Pinguinen und See-Elefanten über verschiedenste Seevögel bis hin zu Walen und Delfinen.Die entlegensten Inseln, mitten im Atlantik und selten besucht, liegen auf Ihrem Weg nach Norden.
Flug individuell zubuchbar
Zu Ihrer Reise buchen wir Ihnen gerne Flüge zu attraktiven tagesaktuellen Preisen ab verschiedenen Flughäfen hinzu. Sprechen Sie Ihren persönlichen Urlaubsplaner an, wir beraten Sie gerne!
Tag 1: Anreise und Einschiffung
Individuelle Anreise nach Ushuaia. Einschiffung. Die erste Etappe führt durch den Beaglekanal zum offenen Atlantik. Übernachtung an Bord.
Verpflegung: 1×A
Städte
Ushuaia
Tag 2-4: Auf See
Kurs Richtung Südgeorgien. Vogelbeobachter kommen jetzt auf ihre Kosten: Albatrosse und Sturmvögel sind Ihre ständigen Begleiter und vielleicht sehen Sie den ein oder anderen Wal. 3 Übernachtungen an Bord.
Verpflegung: 3×(F/M/A)
Städte
Südgeorgien
Tag 5-7: Südgeorgien
Sie erreichen Südgeorgien, Heimat einiger der weltgrößten Königspinguinkolonien.
Mögliche Anlandungspunkte auf Südgeorgien sind:
Salisbury Plain, St. Andrews Bay, Gold Harbour:
Die drei größten Königspinguin-Kolonien der Welt befinden sich in Südgeogien. Zu dieser Jahreszeit kann man die Königspinguine mit etwas Glück bereits beim Brüten beobachten, während die noch flauschigen Jungtiere des Vorjahres durch die Kolonie wuseln. Auch See-Elefanten sind hier in großer Zahl vertreten und in den Wellen toben die Jungtiere der Seebären.
Prion Island:
Kein Vogel hat so eine riesige Flügelspannweite wie der Wanderalbatros. Auf Prion lebt eine große Kolonie der riesigen Tiere.
Grytviken:
Die verlassene Walfangstation bietet ein kleines, interessantes Museum und eine norwegische Holzkirche. Ein Besuch am Grab von Shackleton darf natürlich nicht fehlen. Über die Wege watscheln Pinguine, in geschützten Ecken aalen sich See-Elefanten. Cooper Bay: Die Bucht bietet sich für eine Zodiactour an – hier sieht man oft Goldschopfpinguine, Spielenten und Raubmöwen. Sie verlassen die sagenhafte Insel am Nachmittag des 7.Tages. 3 Übernachtungen an Bord.
Verpflegung: 3×(F/M/A)
Sehenswürdigkeiten
Gold HarbourGrytvikenSt. Andrews Bay
Städte
Südgeorgien
Tag 8-12: Auf See
Mit dem Westwind im Rücken geht es weiter mit Kurs Norden. Auf beiden Seiten der Antarktischen Konvergenzzone sind viele Seevögel mit von der Partie. Es werden zahlreiche Vorträge angeboten. 5 Übernachtungen an Bord.
Verpflegung: 5×(F/M/A)
Tag 13: Gough Island
Wenn das Wetter es zulässt, unternehmen Sie Zodiacfahrten um die sehr selten besuchte Insel Gough. Es erwarten Sie fantastische Landschaften und eine bunte Vielfalt an Tieren und Pflanzen wie Nördliche Felsenpinguine und Seebären. Übernachtung an Bord.
Verpflegung: 1×(F/M/A)
Tag 14-17: Tristan da Cunha
Der Archipel Tristan da Cunha ist berühmt für seine fantastische Vogelwelt: Felsenpinguine, verschiedene Albatrosarten, Sturmvögel, Seeschwalben, Raubmöwen und viele andere können hier mit etwas Glück beobachtet werden.Sie versuchen die Siedlung an der Westseite der Hauptinsel zu erreichen, aber die vier Tage geben Ihnen auch die Möglichkeit in Seal Bay auf der Südseite zu landen oder am Sandy Point auf der Ostseite der Inselgruppe.Außerdem ist ein Besuch auf der Insel Nightingale mit Millionen von Seevögeln wie etwa dem Gelbschnäbligen Albatros und Noddiseeschwalben geplant. Zwei Tage sind als Puffer eingeplant, um die Chancen für Anlandungen zu maximieren – trotzdem sind Landgänge wetterbedingt nicht immer möglich. Es gilt, flexibel zu bleiben. 4 Übernachtungen an Bord.
Verpflegung: 4×(F/M/A)
Tag 18-21: Auf See
Sie erreichen subtropische Gewässer mit ihren typischen Arten von Seevögeln und Delfinen. 4 Übernachtungen an Bord.
Verpflegung: 4×(F/M/A)
Tag 22-24: St. Helena
Auf St. Helena ist das Klima angenehm und es gibt zahlreiche endemische Pflanzen und Vogelarten zu sehen. Genießen Sie Kultur, Wärme und die Atmosphäre der entlegenen Insel. Ein Höhepunkt ist sicher der Besuch von longwood House, wo Napoleon im Exil starb. Es bleibt auch Zeit, um die Insel auf eigene Faust zu erkunden und zum Schnorcheln. Am Abend des 24.Tages verlässt das Schiff den Hafen von Jamestown Richtung Norden. 3 Übernachtungen an Bord.
Verpflegung: 3×(F/M/A)
Tag 25-26: Auf dem Rücken
Sie sind auf dem Mittelatlantischen Rücken unterwegs, jenem untermeerischen Gebirgszug, der über eine Länge von rund 16.000 Kilometer vom Arktischen Ozean bis nahe der Südspitze Afrikas verläuft. 2 Übernachtungen an Bord.
Verpflegung: 2×(F/M/A)
Tag 27-31: Überquerung des Äquators
Auf dem Weg über den Äquator begleiten uns Küstenseeschwalben und Raubmöwen auf ihrem Frühjahrszug nach Norden. In dieser Phase der Reise hoffen wir auf gutes Wetter, um an Deck die Sterne zu beobachten und zu sehen, wie der Polarstern am nördlichen Horizont sichtbar wird. 5 Übernachtungen an Bord.
Verpflegung: 5×(F/M/A)
Tag 32-33: Unterwegs nach Ilheus do Rombo
Sie werden an Ilhéus do Rombo und Sao Filipe auf der Insel Fogo vorbeifahren, wo Sie die Chance haben, einige der westpaläarktischen Arten zu beobachten. Hier bietet sich eine hervorragende Gelegenheit, verschiedene Vogelarten zu beobachten und die malerische Aussicht auf die Insel vom Wasser aus zu genießen. 2 Übernachtungen an Bord.
Verpflegung: 2×(F/M/A)
Städte
Insel Fogo
Tag 34: Praia
Ausschiffung am Morgen. Wer noch ausreichend Zeit hat, kann einen Ausflug in und um Praia unternehmen. Sie können das historische Cidade Velha mit seiner mächtigen Festung besuchen oder schlendern durch die Straßen von Praia. Von hier stammt eine einzigartige Vielfalt an Musik, die überall in den Bars erklingt. Am Abend individuelle Heimreise.
Verpflegung: 1×F
Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten. (F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
Städte
Cidade VelhaPraiaRibeira Grande de Santiago
Gold Harbour
Gold Harbour zählt zu den eindrucksvollsten Buchten Südgeorgiens. Umgeben von schroffen Bergen und mächtigen Gletschern trifft hier die wilde Landschaft der Insel unmittelbar auf den Südatlantik. Besonders im weichen Morgen- oder Abendlicht bietet die Bucht eine außergewöhnliche Kulisse, der sie auch ihren klangvollen Namen verdankt. Berühmt ist Gold Harbour vor allem für seine faszinierende Tierwelt. Große Kolonien von Königspinguinen bevölkern die Küste und sorgen mit ihrem geschäftigen Treiben für unvergessliche Beobachtungen. Dazwischen liegen mächtige Südliche See-Elefanten am Strand, während Pelzrobben und zahlreiche Seevögel ebenfalls regelmäßig anzutreffen sind. Über der Bucht erhebt sich der Bertrab-Gletscher, dessen Eislandschaft einen beeindruckenden Kontrast zu den dunklen Bergen, grünen Hängen und dem von Tieren bevölkerten Strand bildet. Bei Expeditionsreisen zählt eine Anlandung in Gold Harbour deshalb zu den besonderen Erlebnissen Südgeorgiens. Die Kombination aus gewaltiger Natur, unmittelbaren Tierbegegnungen und der abgeschiedenen Lage macht Gold Harbour zu einem Ort, an dem sich die ursprüngliche Wildnis Südgeorgiens besonders intensiv erleben lässt.
Grytviken
Grytviken gehört zu den geschichtsträchtigsten Orten Südgeorgiens. Die ehemalige Walfangstation liegt malerisch an der King Edward Cove, umgeben von schroffen Bergen, Gletschern und der eindrucksvollen Natur des Südatlantiks. Gegründet wurde die Siedlung 1904 vom norwegischen Walfänger Carl Anton Larsen. Noch heute erinnern historische Gebäude und Relikte an die Zeit, als Grytviken ein bedeutendes Zentrum des Walfangs war. Besonders bekannt ist Grytviken durch Sir Ernest Shackleton. Der berühmte Polarforscher wurde 1922 auf dem kleinen Friedhof beigesetzt. Für viele Antarktisreisende gehört der Besuch seines Grabes zu den bewegendsten Momenten einer Südgeorgien-Expedition. Auch sein Weggefährte Frank Wild fand hier seine letzte Ruhestätte. Sehenswert sind außerdem das South Georgia Museum, das spannende Einblicke in die Geschichte der Insel, die Polarforschung und die Tierwelt vermittelt, sowie die kleine norwegische Kirche aus dem Jahr 1913. Rund um Grytviken begegnen Ihnen mit etwas Glück Pinguine, See-Elefanten und antarktische Seebären eine außergewöhnliche Verbindung aus Geschichte und Wildnis. Grytviken wird im Rahmen von Expeditionskreuzfahrten nach Südgeorgien und in die Antarktis besucht. Die Anlandung erfolgt üblicherweise mit kleinen Expeditionsbooten und ist von den Wetter- und Seeverhältnissen abhängig. Wer hier an Land geht, erlebt nicht nur einen historischen Ort, sondern einen der faszinierendsten Schauplätze der großen Entdeckungsreisen im Südatlantik.
St. Andrews Bay
Die St. Andrews Bay gehört zu den beeindruckendsten Naturerlebnissen Südgeorgiens. Die weitläufige Bucht wird von schroffen Bergen und mächtigen Gletschern eingerahmt und bietet eine spektakuläre Kulisse für eine der größten Königspinguin-Kolonien der Insel. Hunderttausende Königspinguine versammeln sich hier zeitweise in der Küstenebene. Bei einer Anlandung eröffnet sich ein außergewöhnliches Panorama: Pinguine ziehen zwischen Strand und Kolonie umher, während an der Küste auch See-Elefanten und Pelzrobben beobachtet werden können. Über allem erheben sich die vergletscherten Gipfel des Inselinneren. Besonders eindrucksvoll ist der Blick von den umliegenden Anhöhen auf die scheinbar endlose Pinguinkolonie. Das Zusammenspiel aus ursprünglicher Wildnis, gewaltiger Gletscherlandschaft und einer außergewöhnlichen Tierwelt macht die St. Andrews Bay zu einem der großen Höhepunkte einer Expeditionsreise nach Südgeorgien.
Ushuaia
Ushuaia ist die südlichste Stadt der Welt. Sie liegt auf der Insel Feuerland im äußersten Süden Argentiniens. Sie befindet sich am Ufer des Beagle-Kanals und ist von den schneebedeckten Gipfeln der Martial-Berge sowie der subantarktischen Küstenlandschaft eingerahmt. Ushuaia hat rund 80.000 Einwohner:innen und ist das administrative, wirtschaftliche und touristische Zentrum der argentinischen Provinz Feuerland. Aufgrund ihrer Lage ist die Stadt ein wichtiger Ausgangspunkt für Expeditionen in die Antarktis sowie für Kreuzfahrten durch den Südatlantik und zum Kap Hoorn. Das Klima ist kühl-ozeanisch mit starken Winden, häufigen Niederschlägen und auch im Sommer relativ niedrigen Temperaturen. Die Umgebung ist geprägt von Wäldern, Mooren, Gletschern und einer vielfältigen Tierwelt. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeitenzählen der Nationalpark Tierra del Fuego mit seinen Wanderwegen, Seen und Küstenlandschaften sowie das Museo del Fin del Mundo („Museum am Ende der Welt“), das die Geschichte der Region und ihrer indigenen Bevölkerung dokumentiert. Auch der Hafen von Ushuaia spielt eine zentrale Rolle für Forschungsschiffe und den Tourismus. Die Region war ursprünglich von indigenen Gruppen wie den Yámana (Yaghan) bewohnt, bevor sie im 19. Jahrhundert kolonialisiert wurde. Heute ist Ushuaia vor allem für Naturtourismus, Outdoor-Aktivitäten und seine besondere geografische Lage bekannt.
Südgeorgien
Südgeorgien ist eine abgelegene Insel im Südatlantik und gehört zum britischen Überseegebiet Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln. Zwischen Südamerika und der Antarktis gelegen, erwartet Sie hier eine spektakuläre Landschaft aus schroffen Bergen, gewaltigen Gletschern, tiefen Buchten und nahezu unberührten Küsten. Berühmt ist Südgeorgien vor allem für seine außergewöhnliche Tierwelt. Hunderttausende Königspinguine versammeln sich in riesigen Kolonien, während See-Elefanten und Pelzrobben die Strände bevölkern. Orte wie St. Andrews Bay, Gold Harbour und Salisbury Plain gehören zu den eindrucksvollsten Naturerlebnissen der Insel. Auch die Geschichte der Polarforschung ist allgegenwärtig. In Grytviken befindet sich das Grab des berühmten Antarktisforschers Sir Ernest Shackleton, dessen abenteuerliche Expeditionen eng mit Südgeorgien verbunden sind. Eine Reise nach Südgeorgien erfolgt ausschließlich per Expeditionsschiff, häufig im Rahmen einer längeren Antarktisreise. Anlandungen werden meist mit kleinen Expeditionsbooten durchgeführt und sind stets von Wetter und Seegang abhängig. Gerade diese Abgeschiedenheit macht Südgeorgien zu einem der faszinierendsten Ziele im Südatlantik ein Ort, an dem Sie gewaltige Natur und eine einzigartige Tierwelt aus nächster Nähe erleben können.
Insel Fogo
Fogo ist die wärmste Insel der Kapverden. Daher trägt sie auch ihren Namen, denn Fogo bedeutet wörtlich übersetzt Feuer. Das Feuer befindet sich unter der Erde, denn sie ist nichts anderes als ein Vulkan. Eine Rundreise über diese Insel bringt abwechslungsreiche Landschaften und Eindrücke mit sich. Der knapp 3000 m hohe Vulkanberg Pigo de Fogo überragt als höchste Erhebung das gesamte Eiland. Ihn zu besteigen gilt als besondere Herausforderung für Wanderer. Steht man erst einmal auf seinem Gipfel, erkennt man von dort aus die Schönheit der gesamten Umgebung. Im einzigartigen Naturpark Chã des Caldeiras trifft man auf mondähnliche Lavafelder, durchzogen von bizarren Skulpturen aus erstarrtem Lavagestein, direkt neben fruchtbaren Weinanbaugebieten. Hinter feuchten Nebelwäldern trifft man im Nordosten der Insel auf üppige Kaffeeplantagen. Und auch die Strände üben durch ihren pechschwarz glitzernden Sand einen ganz besonderen Reiz aus, während der wilde Atlantik schäumend über sie hinweg brandet.
Cidade Velha
Wen eine Kapverden Rundreise auf die Insel Santiago führt, der landet zuerst in der Stadt Cidade Velha. Die ehemalige Hauptstadt der kapverdischen Inseln wurde bereits 1462 gegründet und galt lange Zeit unter ihrem vorhergehenden Namen Ribeira Grande als die wohlhabendste Stadt der gesamten Inselgruppe. Auch wenn dieser Wohlstand heute zweifelhaft ist, entstand er doch aus einem florierenden Sklavenhandel von Afrika nach Amerika. Noch heute erinnert der Pelourinho, der sogenannte Sklavenpfahl in der Stadtmitte an das unrühmliche Kapitel der Stadt und 2009 wurden er und die gesamte Ansiedlung in das Unesco Weltkulturerbe aufgenommen. Sehenswert sind auch die trutzige Befestigungsanlage Fortalezza Real de San Filipe, mit der man sich gegen die Freibeuter-Angriffe zur Wehr setzte oder die prächtigen Bauten in portugiesischer Kolonialarchitektur. Und wer bekommt keine Gänsehaut bei dem Gedanken, dass auf diesem historischen Boden bereits Christoph Columbus und Vasco da Gama wandelten?
Praia
Über 70.000 Menschen der Kapverden leben in Praia. Damit ist die Stadt auf der größten Insel Santiago nicht nur die einwohnerstärkste, sondern auch gleichzeitig die Hauptstadt der wohlhabenden Inselgruppe im Zentralatlantik. Praia entstand im 17. Jahrhundert aus dem Dorf Santa Maria, das sich auf dem Felsplateau vor dem Strand befand. Um nicht die Hafengebühren im nahegelegenen Riberia Grande bezahlen zu müssen, ankerten viele Schiffe vor dem Strand. Strand bedeutet auf Portugiesisch "Praia" und über die Jahre wuchs die Stadt auf die heutige Größe an. Im Jahr 1927 wurde das erste Elektrizitätswerk der Stadt erbaut und somit erhielt der Ort damals auch eine Straßenbeleuchtung. Auf einer Rundreise können unter anderem die alte Kaserne Quartel Jaime Mota aus dem Jahr 1826 besichtigt werden. Sehr interessant ist auch das Museu Etnográfico da Praia. Darüber hinaus befindet sich um der Stadt auch zahlreiche schöne Badestrände.
Ribeira Grande de Santiago
Bei einer Rundreise auf der im Süden des Archipels der Kapverden liegenden Insel Santiago empfiehlt sich ein Abstecher in das Fischerdorf Ribeira Grande de Santiago (1.200 Einwohner). Dort, unweit der kapverdischen Hauptstadt Praia, betreten Sie nämlich historischen Boden. 1462 waren portugiesische Seefahrer dort erstmalig auf den damals unbewohnten Kapverdischen Inseln gelandet. Es entstand der Kolonial-Ort Ribeira Grande. Der 1533 zur Stadt erhobene Ort entwickelte sich zum Drehkreuz des Sklavenhandels zwischen Afrika und Amerika . An diese gruselige Zeit erinnert in Ribeira Grande heute noch der Pelorinho, ein Sklavenpfahl. Bis 1769 Hauptstadt der Kaperden verlor Ribeira Grande wegen ständiger Piraten-Überfälle an Bedeutung zugunsten des geschützteren Praia. Ribeira Grande wurde zur "Alten Stadt", zur Cidade Velha. 2005 bekam der Ort seinen ursprünglichen Namen wieder zurück. Im heute zum UN-Weltkulturerbe zählenden Dorf kann bei einer Führung durch die alte Festung S. Filipe oder beim Besuch der restaurieren Kathedrale 600 Jahre Geschichte nachgespürt werden.
Länderinfo
Entdecken sie ein faszinierendes Land der Gegensätze, von traumhaften, mit Palmen bestandenen Sandstränden, über steile Küsten und Schluchten, bis hin zu grünen Tälern, ist auf den 15 Inseln vor der Westküste Afrikas alles zu finden. Die kapverdischen Inseln entstammen vulkanischen Ursprungs und bieten nicht nur trockene Sandwüsten, wie oft vermutet wird, auch eine üppige Vegetation hat hier ihren Platz gefunden. Durch die vielen verschiedenen Kulturen der Einwanderer wurde das Land geprägt, wobei sich in der heutigen Zeit eine eigene Kultur heraus kristallisiert hat. Jede einzelne Insel hat hierbei ihren eigenen Charme und ihre eigenen Besonderheiten.
So die Boa Vista, eine Düneninsel, welche auch als „Sahara im Atlantik“ bezeichnet wird. Hier gibt es traumhafte Sandstrände, soweit das Auge reicht und im Inneren des Eilands, lassen sich Oasen finden, die zum Entspannen einladen. Das Gegenstück dazu bildet Santo Antao, mit großen Plantagen und Palmen. Dieser Ort verzaubert die Besucher durch seine hohen Berge und bizarren Felsküsten, ideal zum Wandern oder für Radtouren. Kap Verde lädt also nicht nur zum Entspannen und Erholen ein, sondern ist auch ein wahres Eldorado für Abenteuerlustige, Aktivurlauber und Entdecker. Und obwohl der Tourismus in diesem Teil der Welt noch in den Kinderschuhen steckt, ist es dennoch ein faszinierendes Stück Erde, welches zu erkunden gilt.
beste Reisezeit:
Oktober bis Juni
Klima:
Es herrschte ein tropisches Klima. Die Temperaturen befinden sich das ganze Jahr zwischen 20 – 30°C.
Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:
Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.
Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.
Währung:
1 Kap-Verde-Escudo = 100 Centavos
Flugdauer:
ca. 8 Stunden und 15 Minuten
Ortszeit:
MEZ -2h (keine Sommer-/Winterzeitumstellung) somit MESZ -3h
Gut zu wissen:
Der afrikanische Inselstaat Kap Verde besteht aus 9 bewohnten kapverdischen Inseln und befindet sich rund 460 km vor der afrikanischen Westküste im Atlantik.
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Der Name des zweitgrößten Staates Südamerikas leitet sich vom lateinischen Wort argentum für Silber ab. Der Name lässt erahnen, was die einstigen Eroberer und späteren Namensgeber im Land zu finden glaubten.
Aufgrund der großen Ausdehnung Argentiniens nach Norden und Süden hat das Land Anteil an zahlreichen Vegetations- und Klimazonen. Entsprechend groß ist die Artenvielfalt von Flora und Fauna und entsprechend vielfältig sind die argentinischen Landschaften.
Auf einer Rundreise durch das „Land der Kontraste“ gibt es viel zu entdecken. So werden Reisende vom tropischen Regenwald über die salz- und dornstrauchbewachsene Puna (Hochwüste) und Sumpfgebiete bis hin zum subtropischen Feuchtgebiet bis hin zu subtropischen Feuchtwäldern und ganz im Süden sogar subarktischen bis arktischen Regionen einen Einblick in die unterschiedlichsten Vegetationszonen. Ausflüge in diese artenreichen und beeindruckenden Landschaften führen zu wahren Meisterwerken der Natur. Zum Beispiel die Iguazu-Wasserfälle im Dreiländereck Argentinien, Brasilien und Paraguay, der Nationalpark Tierra del Fuego auf Feuerland oder der Perito-Moreno-Gletscher in Patagonien.
Aber nicht nur landschaftlich hat Argentinien viel zu bieten. Auch die Städte des Landes sind reich an Sehenswürdigkeiten. So zum Beispiel die argentinische Hauptstadt Buenos Aires am Rio de la Plata. Sie wurde von der UNESCO als „Stadt des Designs“ ausgezeichnet und beherbergt so prachtvolle Bauwerke wie die Plaza de Mayo mit der Casa Rosada, das Cabildo de Buenos Aires und die Metropolitankathedrale.
Cordoba ist die zweitgrößte Stadt Argentiniens. Auch hier gibt es wunderschöne Sehenswürdigkeiten wie die Kirche Sagrado Corazón in Nueva Córdoba, das Cabildo von Córdoba an der Plaza San Martín, die Kathedrale, das Kloster Santa Teresa, den Palacio Ferreyra oder die Compañía de Jesús, die als älteste Kirche Argentiniens gilt.
Beste Reisezeit: Die beste Reisezeit für Argentinien ist von Oktober bis April.
Klima: Im Nordosten herrscht ein subtropisches Klima, im Nordwesten ist es heiß und trocken (Regenzeit von Oktober bis April), im Süden herrscht ein subarktisches Klima, in Zentralargentinien ist das Klima gemäßigt, im Sommer (Dezember – Februar) sehr heiß, im Winter feucht und kühl.
Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:
Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.
Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.
Währung: 1 Peso = 100 Centavos
Flugdauer: ca. 17 Stunden und 50 Minuten
Ortszeit: MEZ -4h (keine Sommer- und Winterzeitumstellung), somit MESZ -5h
Gut zu wissen: Im Allgemeinen wird legere Kleidung erwartet. Auf offiziellen Veranstaltungen und in exklusiven Restaurants legt man allerdings wert auf elegantere Garderobe.
Trinkgeld ist überall üblich.
Das Vordrängeln in Warteschlangen wird in Argentinien ungern gesehen und nicht toleriert.
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In allen Ländern gelten bis auf weiteres Corona-bedingte, behördlich
angeordnete Einschränkungen, die den Alltag der Einwohner als auch den
Urlaub der touristischen Gäste betreffen. Die Einschränkungen verändern
sich kurzfristig und kontinuierlich. Insbesondere grundsätzlich
vorhandene Gemeinschaftsangebote und -einrichtungen (wie z.B.
Restaurants, Wellness-, Pool-, Sportbereiche, Kinderbetreuung und
Transportleistungen) werden Einschränkungen unterliegen. Diese sind
Folge der weltweiten aktuellen Umstände und damit leider unumgänglich.
Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort tun wir alles dafür, damit Ihr
Urlaub so angenehm wie möglich verläuft.