1. Tag Flug nach Afrika
Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Morgens fliegen Sie mit Air France nach Paris, steigen dort um und erreichen Antananarivo am Abend (Flugdauer ab Paris ca. 10,5 Std.). Ein Studiosus-Mitarbeiter begleitet Sie ins Hotel, wo Sie spätabends eintreffen.
Städte
Antananarivo
2. Tag Sommerfrische in Antsirabé
Das Abenteuer Madagaskar kann beginnen! Wir fahren ins Hochland nach Antsirabé. Unterwegs überraschende Begegnungen: mit Handwerkern, die in improvisierten Recyclingwerkstätten Aluminiumtöpfe produzieren. Das sehen wir uns näher an. Wir erreichen nachmittags Antsirabé, einst der Kurort der französischen Kolonialherren. Angenehmes Klima auf 1500 m Höhe, Heilwasser sprudelt in der Therme, in vielen Werkstätten werden Edelsteine für kaufkräftige Kundschaft geschliffen. Schon bei unserer Stadterkundung wird klar: Die Stadt lebt von und mit dem Thermalwasser. Beim Abendessen stellt sich die Frage, ob Sie nicht vom Mineralwasser auf das weithin berühmte "Drei-Pferde-Bier" umsteigen? 170 km.
Verpflegung: F, A
Städte
Antsirabe
3. Tag Vom Hochland zum Regenwald
Kunstvolle Reisterrassen zauberte das Volk der Betsileo in die Hänge des Hochlands, wie der Blick aus dem Busfenster verrät. Auch das architektonische Erbe der Volksgruppe entdecken wir beim Stopp in Ambositra: hübsche Ziegelhäuser mit Balkonen sowie geometrische Holzschnitzereien. Weiter per Bus vorbei an jungen Eukalyptusplantagen - Fluch oder Segen? Die Pflanzen wachsen schnell, laugen aber auch den Boden aus. Auf der Fahrt weiter in den Süden sprechen wir über die Folgen. 250 km. Zwei Übernachtungen am Rande des Ranomafana-Nationalparks.
Verpflegung: F, A
Sehenswürdigkeiten
Ranomafana Nationalpark
Städte
Ranomafana
4. Tag Regenwald in Ranomafana
Mit einem Ranger wandern wir (3 bis 4 Std., mittel, ?150 m ?150 m) tief in das dichte Grün des Ranomafana-Nationalparks (UNESCO-Welterbe). Der Experte schärft unsere Ohren und Augen. Wasserfälle und Thermalquellen speisen Flora und Fauna, Orchideen und Baumfarne bilden den Lebensraum für zahlreiche Halbaffen- und Vogelarten. Würzig duftet die dichte Luft. Am Nachmittag besuchen wir im nahen Dorf den örtlichen Wahrsager - er ist für die Einheimischen eine Institution und bleibt auch den Besuchern keine Antwort schuldig. Und auf dem kleinen Markt heißt es: Gewürze – heute oder nie! Vanilleschoten müssen unbedingt mit, dann Nelken, Zimt, Muskatnuss und was wir sonst noch finden. Und wer die nachtaktiven Tiere erleben möchte, bricht abends noch einmal zum Waldrand auf.
Verpflegung: F, A
Sehenswürdigkeiten
Ranomafana Nationalpark
Städte
Ranomafana
5. Tag Feines Papierhandwerk - freche Kattas
Wir passieren Fianarantsoa und spazieren durch die alte Provinzhauptstadt. Ungewohnt: der Anblick von Weinfeldern auf dieser tropischen Insel. Ihr Reiseleiter kennt den Hintergrund. In Ambalavao besuchen wir mittags eine Papierfabrik. Das Volk der Antaimoro erlernte dieses Handwerk von arabischen Händlern. Geschickt verwandeln die Arbeiterinnen vor unseren Augen die Rinden des Avahobaums in handgeschöpfte Blätter. Der Nachmittag wird tierisch. Eine lokale Initiative kümmert sich um das Anja-Privatreservat mit seinen zahlreichen Kattas, der wohl bekanntesten Lemurenart. Wir besuchen das Reservat, dank der landesweit höchsten Populationsdichte ist eine Begegnung mit den Halbaffen mit ihrem gestreiften Schwanz nahezu garantiert. 240 km. Zwei Übernachtungen bei Ambalavao.
Verpflegung: F, A
Städte
Ambalavao
Fianarantsoa
6. Tag Rund um Amabalavao
Wir tauchen ein in madagassisches Landleben. Starten Sie mit Ihrem Reiseleiter nach dem Frühstück zu einer Wanderung durch das Farmland (3 bis 4 Std., leicht bis mittel, ↗50 m ↘50 m). Wir beobachten, wie die Menschen einer jahrhundertealten Lebensweise nachgehen, die scheinbar im Einklang mit der Natur steht. Alles nachhaltig hier? Werden die zukünftigen Generationen noch mit Zebuzucht sowie Reis- und Maniokanbau ihr Auskommen finden? Auf dem großen Viehmarkt gehen wir der Frage nach. Im Landhotel wartet nachmittags an der Bar ein erfrischender Betsileo-Cocktail auf müde Wanderer. Fragen Sie den Barkeeper ruhig nach dem Rezept!
Verpflegung: F, A
Städte
Ambalavao
7. Tag Durch die Savanne
Unterwegs auf der Hauptstraße Richtung Südost. Schlagartig ändert sich das Landschaftsbild: Aus einer weiten Savannenlandschaft erhebt sich die Bischofsmütze, ein markanter Monolith! Und bald darauf das Isalo-Massiv, ein zerklüftetes Erosionsgebirge. An seinem Fuße liegt unser Tagesziel, ein charmantes Hotel, eingebettet in die beeindruckende Felslandschaft am Rande des Isalo-Nationalparks. 240 km. Zwei Übernachtungen in Ranohira.
Verpflegung: F, A
Sehenswürdigkeiten
Nationalpark Isalo
Städte
Ranohira
8. Tag Isalo-Nationalpark
Heute wandern wir (3 Std., mittel, ↗100 m ↘100 m) im Isalo-Nationalpark zwischen bizarren Felstürmen, oft beobachtet von Gottesanbeterinnen, Skorpionen und Stabheuschrecken. Entspannen Sie anschließend im Hotelspa! Wer den Nachmittag aktiver gestalten möchte, kann sich mit dem Reiseleiter auf den Weg (2 Std., mittel, ↗100 m ↘100 m) zum malerischen Wasserfall Cascade des Nymphes machen.
Verpflegung: F, A
Sehenswürdigkeiten
Nationalpark Isalo
9. Tag Der dornige Weg zum Meer
Flaschenförmige Affenbrotbäume weisen den Weg zum Meer. Bei Toliara (Tulear) besuchen wir eine botanische Station, in der uns gezeigt wird, wie perfekt die endemischen Pflanzen an die Trockenheit angepasst sind: Ob Schwiegermutterzunge, Madagaskarpalme oder falscher Baobab - die Vielfalt ist atemberaubend. Dann laufen wir eine Wegstunde später in Ifaty ein. 270 km. Zwei Übernachtungen in einem Strandhotel in Ifaty.
Verpflegung: F, A
Städte
Ifaty
Toliara
10. Tag Ein Tag am Meer
Weißer Korallensand, ein vorgelagertes Riff und ein unberührter Strand - paradiesisch schön lädt unser Hotel einen Tag lang zum Relaxen ein. Sie möchten lieber die Umgebung entdecken? Wie wäre es dann mit einer Tour auf dem Zebukarren zu den Baobabs?
Verpflegung: F, A
Städte
Ifaty
11. Tag Wieder in Antananarivo
Wir kehren zurück nach Toliara und machen halt bei einer von der Studiosus Foundation unterstützten Manufaktur für Solarkocher. Wir sprechen mit den Leitern des Projekts über einen naturschützenden Ausweg aus dem Brennholzmangel. Am frühen Nachmittag fliegen wir zurück nach Antananarivo. Hier stellen wir uns noch einmal der sozialen Realität: Wie das Projekt von Père Pedro Obdachlosen und Straßenkindern eine neue Chance gibt, erfahren wir vor Ort aus erster Hand.
Verpflegung: F, A
Städte
Antananarivo
Toliara
12. Tag Kontraste Madagaskars
Etwas außerhalb der Hauptstadt befindet sich auf einem der zwölf heiligen Hügel der ehemalige Herrschaftssitz Ambohimanga (UNESCO-Welterbe). Einst ließ hier eine Merina-Königin europäisches Hofritual inszenieren. Welch ein Gegensatz zum heutigen Leben, wie wir bei unserem Besuch feststellen! Uns zieht es wieder in die Natur und wir stoppen bei einer Reptilien- und Schmetterlingsfarm, Stars dort sind die zahlreichen Chamäleon-Arten. Schließlich erreichen wir unser romantisch gelegenes Hotel im Andasibe-Nationalpark bei Perinet, mitten im Urwald. 170 km.
Verpflegung: F, A
Städte
Andasibe
13. Tag Zum Pangalankanal
Vormittags im Andasibe-Nationalpark: Vielleicht können wir den Indris beim Frühstück zusehen? Im Bergwald leben noch etliche Familien dieser Lemurenart. Von einem Ranger geleitet, wandern wir (ca. 2 Std., mittel, ↗50 m ↘50 m) in den Wald hinein. Unsere Busfahrt später führt hinunter ans Meer. 130 km. Unser Ziel ist der Pangalankanal, eine Wasserstraße aus der Kolonialzeit, die immer parallel zur Küste des Indischen Ozeans verläuft. Wir werden mit Booten abgeholt und zu unserer Unterkunft in wildromantischer Einsamkeit an einer Lagune gebracht. Zwei Übernachtungen.
Verpflegung: F, A
Sehenswürdigkeiten
Andasibe-Mantadia-Nationalpark
Städte
Andasibe
14. Tag Ein tropisches Paradies
Im nahen Palmarium-Reservat werden wir kreischend von Lemuren begrüßt. Wir versuchen, Chamäleons zu entdecken, die sich in Sträuchern tarnen. Am Boden lauert die insektenfressende Kannenpflanze und im Baumwipfel vielleicht eine Lemurenfamilie? Nach der vormittäglichen Naturexkursion mit dem Reiseleiter bleibt der Rest des Tages frei zum Entspannen. Später in der Dunkelheit starten wir gemeinsam zu unserer Nachtwanderung auf der Suche nach dem Aye-Aye! Wer das wohl ist?
Verpflegung: F, A
Sehenswürdigkeiten
Andasibe-Mantadia-Nationalpark
Städte
Andasibe
15. Tag Zurück in die Zivilisation
Wir verlassen unser Refugium und fahren mit dem Boot auf dem Pangalankanal. Kleine Dörfer ziehen vorbei, Fischer waten durchs Wasser und werfen ihre Netze aus, Transportboote knattern uns entgegen, voll bepackt mit Holz, Kohle und Schilf. Endstation ist Toamasina (Tamatave). Dort geht es zum Flughafen und in einem kurzen Luftsprung zurück in die Hauptstadt. Beim Abendessen mit musikalischen Gästen staunen Sie nochmal über die Vielzahl der kulturellen Einflüsse - an Gaumen und im Ohr. Au révoir, Madagaskar!
Verpflegung: F, A
Sehenswürdigkeiten
Pangalanes-Kanal
Städte
Toamasina
16. Tag Abschied von Madagaskar
Abschiedstag. Air France verlässt Antananarivo kurz vor Mitternacht in Richtung Paris (Flugdauer ca. 11 Std.). Bis dahin bleibt noch Zeit für eigenen Unternehmungen. Für den Transfer zum Flughafen ist gesorgt. Alternativ Flug zur Ferieninsel Nosy Be und Beginn der Badeverlängerung.
Städte
Antananarivo
17. Tag Wieder daheim
In Paris steigen Sie am Vormittag um und erreichen Ihren Ausgangsflughafen.
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)