1. Tag Bem-vindos a Portugal!
Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen und im Laufe des Tages Flug nach Porto. Transfer zum Hotel in Braga. Wer früh ankommt, folgt gleich dem Studiosus-Reiseleiter zu einem ersten Spaziergang. Weil wir mitten im historischen Zentrum wohnen, sind die ersten kulturhistorischen Juwelen nur einen Katzensprung entfernt – der Palácio do Raio etwa, wo man sein blaues Wunder erleben kann, oder der Arco da Porta Nova, seit dem 18. Jahrhundert das Tor zur Stadt. Beim Welcome-Dinner im Hotel warten weitere Kostbarkeiten auf Sie: reichlich Gaumenfreuden vom Buffet und reichlich neue Bekannte. 70 km.
Drei Übernachtungen in Braga.
Verpflegung: A
Städte
Braga
Porto
2. Tag Kacheln und Wein in Porto
Auf nach Porto! 20000 aufwändig handbemalte blau-weiße Fliesen sind unser erstes Ziel. Keineswegs in einem Museum, wo sie auch gut aufgehoben wären, sondern im historischen Bahnhof Sao Bento. Alles im Fluss? Im Boot und unter den Brücken hindurch zum Altstadtviertel Ribeira (UNESCO-Welterbe) auf jeden Fall. Was besonders reichlich fließt in Porto, rauscht dann in einer Kellerei durch unsere Kehlen: Portwein. Bis zur Rückfahrt am späten Nachmittag bleibt Zeit für eigene Ideen. Vielleicht noch in die Franziskanerkirche? Oder in einer Gondel über die Stadt schweben? 130 km.
Verpflegung: F
Städte
Porto
3. Tag Traumtrio Guimaraes, Amarante und Braga
Und wieder ruft ein UNESCO-Welterbe nach uns: Guimaraes, erste Hauptstadt Portugals, Wiege des Landes, denn König Alfons I. soll hier das Licht der Welt erblickt haben. Wir steigen zur uralten Burg auf den Hügel und schlendern durch die kopfsteingepflasterten Gassen der Altstadt. Eine weitere Kleinstadtperle schließt sich an: Amarante am Tamega-Fluss. Klein und fein auch der Snack in einer urigen Taverne: Oliven, Schinken und Käse mit Vinho Verde aus Eigenbau zur süffigen Ergänzung. Zurück in Braga drehen wir noch eine gemeinsame Runde. Warum die Stadt auch "Rom Portugals" genannt wird? Nach einem Blick in die Sé de Braga, die älteste Kathedrale Portugals, auf den barocken Platz Largo do Paco und die monumentale Treppenanlage zur Kirche Bom Jesus do Monte haben wir einen Verdacht. Ob jemand "ich" schreit, wenn Sie die Letraria Craft Beer Library Braga am restlichen freien Nachmittag und Abend vorschlagen? Bestimmt! Wer hat schon was gegen Bücher und Bier.
Verpflegung: F, I
Städte
Amarante
Braga
Guimaraes
4. Tag Kanäle in Aveiro
Wir verabschieden uns von Braga und fahren Richtung Süden nach Venedig – Pardon: Aveiro heißt die Stadt der vielen Kanäle und Jugendstilbauten. Ihr Reiseleiter begleitet Sie an die schönsten Stellen. Optionen für die Mittagspause: essen, trinken, ausruhen, Bootsfahrt, Jugendstilmuseum. Danach eine naturnahe Abwechslung in Bucaco: • Wanderung (2 Std., 150 m 150 m) im Nationalwald samt kleiner Stärkung, die Ihr Reiseleiter fürsorglich aus seinem Rucksack zaubert. Den Zauber von Salzluft und Meereswogen erleben Sie am späten Nachmittag in Figueira da Foz. Zeit für einen kurzen Strandspaziergang!
Zwei Übernachtungen in einem Strandhotel in Figueira da Foz. Busstrecke 200 km.
Verpflegung: F
Städte
Aveiro
Braga
5. Tag Studentisches Leben in Coimbra
Wer’s verpasst hat, in Coimbra zu studieren, bekommt heute die Kompaktversion ohne Prüfungsstress: barocke Bibliothek, uralte Traditionen, flatternde schwarze Umhänge in den Altstadtgassen. Worum es beim Fado (UNESCO-Welterbe) im Anschluss geht? Zuhören und Portwein trinken und beim anschließenden Get-together den Musikern entlocken, was sie bewegt und wovon sie singen. Am späten Nachmittag in Figuera da Foz können Sie noch Strand und Cafés studieren. Der Studiengang nennt sich: entspanntes Nichtstun, Vertiefungsrichtung Ozean. 100 km.
Verpflegung: F, P
Städte
Coimbra
6. Tag Alcobaca und Obidos
Eine der größten Klosteranlagen Portugals mit der auch heute noch größten Kirche des Landes liegt in unserer Nähe: die Zisterzienserabtei Alcobaca. Nichts wie hin! Ihr Reiseleiter weiß, wer neben wem in der Klosterkirche (UNESCO-Welterbe) ruht und warum sich zwei Sarkophage fast berühren. Danach ein wenig sündigen? Die Pastelaria Alcoa verführt mit Süßigkeiten, die nach alten Klosterrezepten gebacken werden. Sahnehäubchen im Anschluss: weiße Häuschen mit gelben und blauen Farbstreifen, Bougainvilleen über den Türen, holpriges Kopfsteinpflaster, schmale Gassen und kleine Plätze im mittelalterlichen Bilderbuchdorf Obidos. Man möchte es einpacken und mit nach Hause nehmen. Geht aber nicht, denn ein mächtiger Mauergürtel umringt und behütet es.
Zwei Übernachtungen in Lissabon. 215 km.
Verpflegung: F
Städte
Alcobaca
Lissabon
Obidos
7. Tag Rauf und runter in Lissabon
Für jeden ein Ticket und los geht unsere Tour durch Lissabon per Öffis. Nanu, die Stadt ist doch für steile, enge Sträßchen bekannt? Nicht in der Unterstadt Baixa, wo es weit und breit zugeht und Cafés und Läden zum Stoppen einladen. Später steigen wir zum Chiado hinauf, in Lissabons kulturelles Wohnzimmer für Leseratten, Theaterfreunde und Flaneure. Am freien Nachmittag vielleicht nach Belém zum Hieronymuskloster und den original Pastéis de Nata? Bairro Alto und Alfama, die verwinkelten Treppengassenviertel voller kleiner Bars und Aussichtspunkte? Über die Promenade am Tejo? Zum Castelo de Sao Jorge hinauf? Beim Abschiedsessen in einem Restaurant tauschen wir Eindrücke aus und blicken zurück. Vielleicht ein wenig wehmütig. Ganz wie die Fado-Sänger.
Verpflegung: F, A
Sehenswürdigkeiten
Hieronymuskloster
Städte
Lissabon
8. Tag Adeus, Lisboa!
Sie haben noch ein paar Verlängerungstage gebucht? Eine gute Entscheidung. Alle anderen müssen leider die Koffer packen und fliegen im Laufe des Tages zurück in die Heimat.
Verpflegung: F
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, I=Imbiss, A=Abendessen)
(F=Frühstück, I=Imbiss, A=Abendessen)
Städte
Lissabon