1. Tag Willkommen in Frankreich!
Individuelle Anreise nach Mannheim, wo Sie Ihre Studiosus-Reiseleiterin zur gemeinsamen Weiterreise im Bus um 13.15 Uhr begrüßt. Unterwegs stimmt sie Sie auf Frankreich ein: Was bewegt unsere Nachbarn zurzeit, welche Themen kursieren in den Medien? In Nancy angekommen, drehen wir eine erste Runde durch die Altstadt. Unser Ziel: eine Jugendstil-Brasserie, in der wir unsere Reise stilvoll beim Abendessen eröffnen und probieren, wie die lothringische Küche abseits des Klassikers Quiche Lorraine schmeckt. 250 km.
Zwei Übernachtungen in Nancy.
Verpflegung: A
Städte
Nancy
2. Tag Auftakt in Lothringen
Nancy atmet den Geist der herzoglichen Residenz Lothringens, der Hauptplatz Place Stanislas (UNESCO-Welterbe) strahlt im Glanz des Barocks. Ihre Reiseleiterin lenkt Ihre Blicke aber auch auf Gebäude des Jugendstils, der hier eine Heimat hat. Dann auf nach Metz! Mittelalterflair hier, opulente Architektur der Gründerzeit dort: In der Stadt an der Mosel spielen deutsche und französische Geschichte ineinander. Selbst in der Kathedrale mit den Buntglasfenstern von Marc Chagall, die der Künstler aus Dank für den Schutz der Metzer Juden vor den Nationalsozialisten erschaffen hat: Wir erleben ihr warmes buntes Licht unter dem gotischen Gewölbe. Tipps für den Abend in Nancy hat Ihre Reiseleiterin. 120 km.
Verpflegung: F
Städte
Metz
Nancy
3. Tag Krieg und Frieden
Die von Schützengräben und Einschlagkratern zerfressene Landschaft rund um Verdun erinnert an den Ersten Weltkrieg, eines der dunkelsten Kapitel französisch-deutscher Geschichte. In der Gedenkstätte bei Douaumont freuen wir uns über das Wunder, dass die damaligen Erzfeinde hundert Jahre später in enger Freundschaft verbunden sind! In der Kathedrale von Reims wurden einst Könige gekrönt, nach dem Zweiten Weltkrieg reichten sich De Gaulle und Adenauer hier die Hände – die monumentalen Mauern atmen eine würdevolle Stimmung, der auch wir uns kaum entziehen können. Der wechselvolle Weg zur Freundschaft zwischen den beiden Völkern beschäftigt uns auf der Fahrt nach Compiègne. 320 km. Abendessen im Hotel.
Zwei Übernachtungen.
Verpflegung: F, A
Sehenswürdigkeiten
Kathedrale Notre-Dame von Reims
Städte
Reims
4. Tag Kunstvolles Frankreich
Ein Spiegelbild des Landes und seiner Lebensart: Schloss Chantilly. In den Prunkräumen fesseln uns dicht gedrängte Kunstwerke von unschätzbarem Wert, darunter Gemälde von Raffael und Botticelli, imposantes Mobiliar und eine Bibliothek mit erlesenen Handschriften. Wir schlendern auch durch den Park – mit Blick auf das sich im Wasser spiegelnde Schloss, ein echtes Sahnehäubchen! Ob die Crème Chantilly übrigens hier kreiert wurde? Ganz sicher eine französische Erfindung: die Gotik. Im strahlend hellen Innenraum der nahe gelegenen Kathedrale von Senlis sehen wir den strengen Ur-Stil mit verspielter Spätgotik verschmelzen. Wo Sie am Abend in Compiègne gut essen können, verrät Ihnen Ihre Reiseleiterin. 90 km.
Verpflegung: F
Sehenswürdigkeiten
Schloss Chantilly
5. Tag Die ländliche Normandie
Den Kathedralenbau auf die Spitze trieb man in Beauvais – und stürzte mit diesem Vorhaben tief. Einen erhebenden Anblick bietet uns der Torso des gigantischen Bauwerks trotzdem. Idyllisch schmiegt sich das Fachwerkdorf Lyons-la-Foret in die grünen Hügel – perfekt für unseren Spaziergang und eine Mittagspause. Doch nicht alle konnten dieser Gegend etwas abgewinnen: Flauberts Romanfigur Madame Bovary sehnte sich aus einem der Nachbardörfer nach Paris. Vielleicht hätte sie sich ein wenig Design aufs Land holen sollen, so wie man es in Schloss Vascoeuil gemacht hat: Wir schlendern durch die Freiluftgalerie monumentaler Skulpturen. Selbst Braque, Cocteau und Dalí lassen grüßen! Und am Abend in einem Restaurant in Rouen erstmals die normannische Küche … 200 km.
Zwei Übernachtungen in der Altstadt von Rouen.
Verpflegung: F, A
Städte
Rouen
6. Tag Ein Tag in Rouen
Zu Fuß durchstreifen wir Rouen und entdecken Fachwerkhäuser, den Uhrturm und ein spannendes Kirchenduo: die gotische Kathedrale, ein Lieblingsmodell des Impressionisten Monet, und die moderne Kirche Jeanne d'Arc dort, wo der Scheiterhaufen für die Nationalheilige errichtet wurde. Nebenan tauchen wir ein in die Verlockungen der Markthalle zwischen Blumen, Käse, Obst, Schinken, Fisch, Schnecken und vielem mehr. Wenn Sie jetzt auch den Schneckengang einlegen wollen: nur zu, der Nachmittag steht Ihnen frei. Ein Bummel ans Ufer der Seine? Zu den Gemälden der Impressionisten ins Musée des Beaux-Arts? Unterwegs entdecken Sie vielleicht Ihre Lieblingsbrasserie für den Abend.
Verpflegung: F
Sehenswürdigkeiten
Kathedrale von Rouen
Städte
Rouen
7. Tag Kunst aller Art
Heute erleben wir Kunstwerke aller Art. Das glitzernde Meer, die schroffen Felsen der Alabasterküste, von der Brandung zersprengt in beeindruckende Formationen: Étretat ist eine fantastische Kreation der Natur. Von dort zum Gesamtkunstwerk Le Havre (UNESCO-Welterbe), das in strengem Raster aus farbig schimmerndem Beton errichtet wurde. Von den Stadtimpressionen zum Impressionismus, der hier geboren wurde und uns im Museum MuMa seine schönsten Werke präsentiert. Zum Abschied touchieren wir noch Ingenieurskunst, wenn wir über die ikonische Schrägseilbrücke die Seine Richtung Trouville überqueren. 160 km. Nach dem Abendessen in einem Restaurant noch ein Strandspaziergang?
Drei Übernachtungen in Trouville.
Verpflegung: F, A
Städte
Le Havre
8. Tag Belle Epoque und Gaumenfreuden
Im Hafenbecken von Honfleur spiegeln sich die Fachwerkhäuser zwischen schaukelnden Booten. Wie ein umgestülptes Schiff scheint die Decke in der Holzkirche Ste-Catherine über uns zu schweben, und schwebend tragen uns Klänge von Erik Satie, ein Sohn Honfleurs, bei unserer Fahrt hinaus aufs Land. Dort lassen wir uns beim Mittagessen auf dem Gut eines Apfelbauern unter anderem die drei großen Cs der Region schmecken: Cidre, Camembert, Calvados. Mit dem Wirt sprechen wir über den Apfelgeist der Normandie, bevor wir uns an der Strandpromenade von Trouville-Deauville vom Geist der Belle Epoque verzaubern lassen. Wie wäre es mit Meeresfrüchten zum Abendessen? Heute und morgen haben Sie Menüwahl ganz nach Ihrem Gusto. 50 km.
Verpflegung: F, M
Städte
Honfleur
9. Tag Wechselfälle der Geschichte
Wir folgen den Spuren des Normannenherzogs Wilhelm, des Eroberers Englands, nach Caen und stehen in der Abbaye aux Hommes an seinem Grab. Unterwegs beleuchtet Ihre Reiseleiterin das wechselseitig verwobene Schicksal der Länder auf beiden Seiten des Ärmelkanals - würdig einer Verfilmung à la Game of Thrones! Die Küste bei Caen steht für einen ganz anderen Kampf: für die Befreiung des Kontinents durch die Alliierten 1944. Beim Spaziergang am Strand von Arromanches sehen wir die Bunkeranlagen und Pontons (UNESCO-Welterbe). 230 km.
Verpflegung: F
Sehenswürdigkeiten
Grab von Wilhelm der Eroberer
Städte
Caen
10. Tag Monets Paradiesgarten
Im Tal der Seine bei Giverny hat sich Monet seinen Paradiesgarten geschaffen: Den Seerosen hier haben seine Gemälde zu Weltruhm verholfen. Beim Rundgang durch Haus und Garten spüren wir dem Geist des Künstlers nach. Nicht geistig, sondern ganz real sind die Verlockungen, die Ihre Reiseleiterin fürs Mittagspicknick vorbereitet hat: Schinken, Baguette, Käse, Wein und mehr zaubert sie aus ihrer Tasche. Und auf der Weiterfahrt um Paris herum nach Troyes verkürzen uns französische Chansons die Zeit. 370 km. Abendessen in Eigenregie.
Zwei Übernachtungen in Troyes.
Verpflegung: F, P
Städte
Giverny
Troyes
11. Tag Prickelnde Champagne
In Troyes, einstige Hauptstadt der Champagne, schlendern wir durch Gassen zwischen farbenfrohen Fachwerkhäusern und Kathedrale. Was deren Fenster zum Leuchten bringt, erfahren wir im Glasfenstermuseum, was unsere Augen strahlen lässt, ist das üppige Angebot in der Markthalle - perfekt für eine Mittagspause! Aber ist es Zufall, dass die Altstadt wie ein Sektkorken geformt ist? Der Kellermeister des Weinguts, zu dem wir hinausfahren, verrät es uns ebenso wie das Geheimnis guten Champagners. Selbstverständlich kosten wir auch davon. Santé! 70 km. In einem Restaurant in Troyes lassen wir es uns zum Abschied noch einmal gutgehen.
Verpflegung: F, A
Städte
Troyes
12. Tag A la prochaine!
Durch Lothringen fahren wir zurück nach Mannheim, wo wir gegen 15 Uhr eintreffen. 440 km. Individuelle Rückreise nach Hause.
Verpflegung: F
Fahrplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, P=Picknick, A=Abendessen)
(F=Frühstück, M=Mittag, P=Picknick, A=Abendessen)