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Tourcode: 202262
Georgien Rundreise

Große Südkaukasus-Rundreise

15-tägige Busrundreise
Kleine GruppeInklusive Flug
Reiseveranstalter: DIAMIR Erlebnisreisen
DIAMIR Erlebnisreisen
DIAMIR Erlebnisreisen
Mit DIAMIR Erlebnisreisen erleben Sie weltweit Rundreisen und Studienreisen in die schönsten Regionen und Gebiete.
Flug bereits inklusive
  • 15-tägige Erlebnisreise durch Georgien
  • Wehrtürme vor der imposanten Bergkulisse Swanetiens
  • Batumi mit Pracht und Flair am Schwarzen Meer
Enthaltene Städte:
TiflisTelawiSighnaghiGudauriMzchetaGoriKutaissiSignagiKazbegiAchalzicheBordschomiMestiaUshguliBatumi
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Montag bis Freitag von 9:00 - 18:00 Uhr
pro Person ab 2.690 €
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Reiseverlauf

Georgien begeistert mit einer außergewöhnlichen Vielfalt zwischen Großem Kaukasus und Schwarzem Meer. Entdecken Sie die Weinregion Kachetien, die imposante Kasbek-Region, den Kleinen Kaukasus und das ursprüngliche Swanetien. Malerische Klöster und Kirchen, traditionelle Gästehäuser sowie die hervorragende georgische Küche und Weinkultur begleiten Sie auf Ihrer Reise. Den Abschluss bildet die Schwarzmeerküste bei Batumi.
3% Frühbucherrabatt bei Buchung bis sechs Monate vor Abreise!

Tag 1: Anreise

Flug nach Tiflis. Ankunft gegen Abend und Transfer in die Stadt. Übernachtung im Hotel. (Gegebenenfalls Ankunft am frühen Morgen des Folgetages – je nach Flugverbindung).
Städte
Tiflis

Tag 2: Tiflis – Stadtbesichtigung

Nach einem späten Frühstück beginnen Sie Ihren Stadtrundgang durch Tiflis, das seit dem 5. Jahrhundert die Hauptstadt Georgiens ist. Zunächst erkunden Sie die Altstadt mit der Metechi-Kirche (13. Jh.) und dem Reiterstandbild des Stadtgründers Wachtang Gorgassali. Über die Altstadtbrücke gelangen Sie ins historische Zentrum zur Synagoge sowie zur Sioni-Kathedrale, in der das Weinrebenkreuz der heiligen Nino – der Christianisiererin Georgiens – aufbewahrt wird. Weiter führt der Weg zur Antschischati-Kirche (6. Jh.), der ältesten Kirche der Stadt, sowie zur modernen Friedensbrücke. Nach einer kleinen Pause besuchen Sie die Schatzkammer des Historischen Museums mit beeindruckender Goldschmiedekunst, die an die Legende des Goldenen Vlieses erinnert. Anschließend erreichen Sie die Nariqala-Festung (4. Jh.) und genießen den Blick über die Stadt, bevor es hinab in das Bäderviertel mit seinen berühmten Schwefelbädern geht. Ein Bad in den warmen Quellen ist – selbst an heißen Sommertagen – ein besonderes Erlebnis und eine wunderbare Möglichkeit, den Tag entspannt ausklingen zu lassen. Am Abend erwartet Sie ein Begrüßungsessen in einem typisch georgischen Restaurant. Wer noch Zeit und Lust hat, kann entlang des lebhaften Rustaveli-Prospekts flanieren – ideal für Souvenirs, kleine Boutiquen und georgische Mode. Auch die Viertel rund um die Altstadt lohnen einen genaueren Blick: liebevoll gestaltete Innenhöfe, kreative Fassaden und überraschende Details zeugen davon, wie sehr sich Tiflis in den letzten Jahren gewandelt hat. Zwischen historischer Substanz und moderner, teils avantgardistischer Architektur entfaltet die Stadt eine ganz eigene, lebendige Atmosphäre – und zeigt sich an jeder Ecke von einer neuen Seite. Übernachtung im Hotel. 
Verpflegung: 1×(F/A)
Sehenswürdigkeiten
Antschischati-Kirche Metechi-Kirche Narikala Festung Schwefelbäder Tiflis Sioni-Kathedrale Synagoge von Tiflis
Städte
Tiflis

Tag 3: Kachetien – Die bekannteste Weinregion des Landes

Sie verlassen Tiflis in östliche Richtung und machen sich auf den Weg in die bekannteste Weinregion des Landes: Kachetien. Zunächst besuchen Sie das Kloster Bodbe-Kloster, idyllisch gelegen oberhalb des Alasani-Tals. In unmittelbarer Nähe befindet sich das malerische Städtchen Signagi, dessen mächtige Stadtmauer im 18. Jahrhundert unter König Erekle II. errichtet wurde. Vorbei an Signagi fahren Sie durch das weitläufige Alasani-Tal, das sich zwischen dem Kaukasus-Hauptkamm und den vorgelagerten Hügelketten erstreckt. Dieses besondere Zusammenspiel von Lage, Klima und dem Fluss Alasani schafft ideale Bedingungen für den Weinbau – und macht die Region zugleich zu einer der fruchtbarsten des Landes. Entlang von Weinfeldern, Obstgärten und charakteristischen Walnussalleen erleben Sie eine ruhige, fast meditative Landschaft, die den besonderen Reiz Kachetiens ausmacht. Nach dem Mittagessen erwartet Sie eine zünftige Weinprobe: Im Dorf Kondoli werden Ihnen exzellente Bioweine kredenzt, die die lange Weintradition der Region eindrucksvoll widerspiegeln. Viele der Produkte, die Sie während Ihrer Reise genießen – frisches Obst, Gemüse und regionale Spezialitäten – stammen direkt aus dieser fruchtbaren Gegend. Am Nachmittag besichtigen Sie die imposante Alaverdi-Kathedrale, einen der bedeutendsten Kirchenbauten Georgiens, der schon von weitem sichtbar ist und durch seine Lage besonders eindrucksvoll wirkt. Anschließend Weiterfahrt nach Telavi. Übernachtung im Hotel. Kachetien gilt – neben Swanetien – als eine der schönsten Landschaftsregionen Georgiens. Trotz der behutsamen touristischen Entwicklung bewahrt sich das Tal seine Authentizität: Tradition und Geschichte sind hier allgegenwärtig und prägen das Bild einer Region, die gleichermaßen ursprünglich wie genussvoll ist. (Fahrzeit ca. 4h, 200 km). 
Verpflegung: 1×(F/M/A)
Sehenswürdigkeiten
Alawerdi-Kathedrale Kloster der Heiligen Nino
Städte
Telawi Sighnaghi Signagi Tiflis

Tag 4: Kachetien – Tiflis

Bei einer morgendlichen Stippvisite in Telavi lohnt sich besonders ein Besuch des lebhaften Bauernmarktes. Schon früh am Tag herrscht hier reges Treiben: Händler bieten frisches Obst und Gemüse, duftende Kräuter, hausgemachten Käse, Honig und natürlich Trauben aus der berühmten Weinregion Kachetien an. Zwischen den farbenfrohen Ständen lässt sich das authentische Alltagsleben der Region erleben und die eine oder andere lokale Spezialität probieren. Nur wenige Kilometer außerhalb der Stadt liegt das historische Kloster Ikalto. Das alte Klosterensemble zählt zu den bedeutenden religiösen und kulturellen Stätten der Region. Alte Tonamphoren, die verstreut in den Gärten liegen, deuten darauf hin, dass die Mönche dem vergorenen Traubensaft nicht abgeneigt waren. Bereits in längst vergangenen Zeiten wurde hier Wein gekeltert – ein Hinweis darauf, wie eng die Geschichte Kachetiens mit dem Weinbau verbunden ist. Die ruhige Anlage mit ihren alten Mauern und Kirchen vermittelt noch heute eine besondere Atmosphäre und bietet einen schönen Blick über die umliegende Landschaft. Über den Gombori-Pass geht es zurück nach Tiflis. Freizeit am Nachmittag. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 1,5h, 100 km). 
Verpflegung: 1×F
Städte
Telawi Tiflis

Tag 5: Von der alten Hauptstadt Mzcheta zum Prometheusberg Kasbek

Über die berühmte Georgische Heerstraße fahren Sie heute hinein in den Großen Kaukasus. Unterwegs besichtigen Sie das auf einem Felshügel über Mzcheta thronende Dshwari-Kloster (UNESCO-Weltkulturerbe). In Mzcheta selbst besuchen Sie die imposante Swetizchoveli-Kathedrale (11. Jh.), das religiöse Zentrum Georgiens. Anschließend folgen Sie weiter der Georgischen Heerstraße und legen einen Stopp an der malerisch gelegenen Festung Ananuri ein. Mit zunehmender Höhe wird die Landschaft immer eindrucksvoller: Spätestens in den Serpentinen hinauf zum Wintersportort Gudauri öffnen sich weite Ausblicke auf die umliegende Bergwelt. Am sogenannten „Freundschaftsdenkmal“ – einem monumentalen Relikt aus Sowjetzeiten – genießen Sie ein spektakuläres Panorama über die Täler des Kaukasus. Über den Kreuzpass, die höchste Stelle der Strecke, führt die Straße schließlich hinab in ein weites Hochtal. Unterwegs passieren Sie mineralhaltige Quellen, deren rostrote Ablagerungen eindrucksvoll die Hänge färben. Mit etwas Glück zeigt sich bereits hier der majestätische Kasbek (über 5000 m) – einer der markantesten und formschönsten Gipfel des Kaukasus. Am Nachmittag erreichen Sie Stepantsminda (auch Kasbegi genannt), nur wenige Kilometer von der russischen Grenze entfernt. Bei klarem Wetter eröffnet sich ein unvergesslicher Blick auf den „Prometheus-Berg“ Kasbek. Lassen Sie den Tag bei einem gemütlichen Abendessen entspannt ausklingen. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit 4-5h, 290 km). 
Verpflegung: 1×(F/A)
Sehenswürdigkeiten
Berg Kasbek Festung Ananuri
Städte
Gudauri Kazbegi Mzcheta

Tag 6: Kleiner Wandertag im Kaukasus

Den heutigen Tag verbringen Sie in der beeindruckenden Bergwelt rund um den Kasbek. Zunächst geht es hinauf zur auf 2180 m gelegenen Dreifaltigkeitskirche Zminda Sameba aus dem 14. Jahrhundert (optional per Fahrzeug erreichbar). Von hier oben eröffnet sich bei guter Sicht eines der spektakulärsten Panoramen des gesamten Kaukasus – mit freiem Blick auf den formschönen, über 5000 m hohen Kasbek. Besonders im Morgen- und Abendlicht entfaltet die Szenerie eine ganz besondere Atmosphäre und bietet herausragende Fotomotive. Die Kirche selbst zählt zu den ikonischsten Motiven Georgiens und ist zugleich ein bedeutender Ort für Bergsteiger, die auf ihrem Weg zum Gipfel hier traditionell um Segen für Wetter und Gelingen bitten. Am Nachmittag unternehmen Sie eine Wanderung zu den Wasserfällen von Gweleti. Zum Ausklang des Tages bietet sich – je nach Zeit und Stimmung – ein Besuch der Terrasse des Rooms Hotel Kazbegi an. Gegenüber im Tal gelegen, genießen Sie hier einen stimmungsvollen „Sundowner“ mit Blick auf den Kasbek – ein unvergesslicher Moment inmitten der kaukasischen Bergwelt. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit 3-4h, 435 m, 7 km und 1-2h, 300 m, 4 km). 
Verpflegung: 1×(F/A)
Sehenswürdigkeiten
Berg Kasbek
Städte
Kazbegi

Tag 7: Auf der alten Seidenstraße in den Süden

Auf der Georgische Heerstraße fahren Sie zurück nach Süden und verlassen allmählich die Hochgebirgswelt des Großen Kaukasus. Unterwegs passieren Sie Gori, die Geburtsstadt von Josef Stalin. Ein besonderer Höhepunkt ist der Besuch der antiken Höhlenstadt Uplisziche, deren Ursprünge bis ins 1. Jahrhundert v. Chr. zurückreichen. Einst verlief hier ein Zweig der legendären Seidenstraße. Noch heute sind die Strukturen der Felsenstadt mit ihrem verzweigten Straßensystem, Theatern und Palastanlagen eindrucksvoll zu erkennen. Nach der Besichtigung bietet sich ein entspanntes Mittagspicknick am Fluss an. Anschließend setzen Sie Ihre Fahrt durch eine zunehmend landwirtschaftlich geprägte Region fort – ein spürbarer Szenenwechsel: Die schroffen Höhen des Großen Kaukasus weichen sanften Hügeln, weiten Feldern und offenen Landschaften. Sie bewegen sich nun im Übergangsbereich zum Kleinen Kaukasus, der mit einem ganz eigenen Charakter überrascht. Je näher Sie dem Borjomi-Nationalpark kommen, desto dichter werden die Wälder. Weitläufige Nadelwaldgebiete prägen hier das Bild – eine Landschaft, die man in Georgien so kaum erwarten würde. Die Region um Borjomi ist zudem als traditionsreiche Kur- und Heilgegend bekannt; das berühmte Mineralwasser der Borjomi-Quelle stammt von hier. Trotz geringerer Höhen wirkt auch der Kleine Kaukasus überraschend ursprünglich und stellenweise rau. Schließlich erreichen Sie Achalziche, malerisch gelegen am Rand dieser abwechslungsreichen Berglandschaft. Übernachtung im Gästehaus. (Fahrzeit ca. 5-6h, 340 km). 
Verpflegung: 1×(F/A)
Sehenswürdigkeiten
Höhlenstadt Uplisziche
Städte
Gori Achalziche Bordschomi

Tag 8: Die Höhlenstadt Wardsia

Ein Höhepunkt des Tages ist der Besuch der beeindruckenden Höhlenstadt Wardzsia, die im 12. Jahrhundert während des Goldenen Zeitalters Georgiens entstand. Die vollständig in den Fels geschlagene Anlage wurde von Menschenhand geschaffen und zählt zu den faszinierendsten historischen Stätten des Landes. Hinter den steilen Felswänden verbirgt sich ein weit verzweigtes Labyrinth aus Räumen, Kapellen und Gängen. Besonders eindrucksvoll sind die kunstvoll gestalteten Fresken, die noch heute von der religiösen und kulturellen Bedeutung der Anlage zeugen. Lange, schmale Korridore verbinden die Höhlenräume miteinander, und an manchen Stellen tropft eiskaltes Wasser direkt aus dem nackten Fels – ein Detail, das die besondere Atmosphäre dieses Ortes noch verstärkt. Unterwegs bietet sich außerdem ein kurzer Halt an der eindrucksvollen Festung Khertvisi an. Die mächtige Burgruine aus dem 10. Jahrhundert erhebt sich auf einem Felsrücken über dem Tal und zählt zu den ältesten Festungsanlagen Georgiens. Schon von weitem prägen ihre wuchtigen Mauern und Türme die Landschaft. Nach der Rückkehr in die Stadt besteht optional die Möglichkeit, die restaurierte Festung Rabati zu besichtigen. Die Anlage präsentiert sich heute in neuem Glanz: Neben den imposanten Festungsmauern und Türmen können Besucher auch einen russischen Springbrunnen, eine Moschee sowie einen persischen Wandelgang entdecken – ein eindrucksvolles Beispiel für die kulturelle Vielfalt der Region. Am Abend erfolgt die Rückkehr in das gemütliche Gästehaus. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrzeit 2-3h, 125 km). 
Verpflegung: 1×(F/M/A)
Sehenswürdigkeiten
Höhlenstadt Wardsia

Tag 9: Land des Goldenen Vlies

Heute führt Sie Ihre Reise in die zweitgrößte Stadt Georgiens – nach Kutaissi. Die Stadt liegt im fruchtbaren Westen des Landes in der historischen Region Imereti, die in der Antike als das sagenumwobene „Land des Goldenen Vlieses“ galt. Der griechischen Mythologie zufolge suchte hier Jason mit den Argonauten nach dem legendären Schatz des Königs Aeëtes. Unterwegs machen Sie einen Halt in Tskaltubo – einst einer der bekanntesten Kurorte der ehemaligen Sowjetunion. Berühmt für seine heilenden Thermalquellen und prachtvollen Sanatorien, empfing der Ort früher Erholungssuchende aus allen Teilen des sowjetischen Reiches. Heute erzählen die monumentalen Gebäude mit ihren Säulenhallen, Mosaiken und weitläufigen Parkanlagen vom verblassten Glanz dieser vergangenen Epoche. Beim Rundgang durch ein ehemaliges Sanatorium erhalten Sie spannende Einblicke in die Geschichte des sowjetischen Kurtourismus und erleben die besondere Atmosphäre dieses fast surreal wirkenden Ortes. Anschließend besuchen Sie die beeindruckende Prometheus-Höhle, eine der größten und schönsten Karsthöhlen Georgiens, die sich unweit von Tskaltubo befindet. Ein gut angelegter Rundweg führt über rund tausend Treppenstufen durch sechs der insgesamt 22 bekannten Höhlenhallen. Während des Spaziergangs eröffnen sich immer neue unterirdische Landschaften mit faszinierenden Stalaktiten und Stalagmiten, die über Jahrtausende entstanden sind. Am Abend erreichen Sie Kutaissi. Nach der Ankunft unternehmen Sie eine kleine Stadtbesichtigung durch das lebendige Zentrum der Stadt und spazieren hinauf zur eindrucksvollen Bagrati-Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert, die als Wahrzeichen Kutaissis gilt. Von hier genießen Sie einen schönen Blick über die Dächer der Stadt und das Tal des Rioni-Flusses. Besonders eindrucksvoll ist auch ein Besuch des lokalen Marktes, auf dem Händler frisches Obst, Gemüse, Gewürze und regionale Spezialitäten anbieten. Hier erleben Sie den georgischen Alltag aus nächster Nähe. Anschließend bleibt Zeit für einen individuellen Bummel: schlendern Sie durch die Straßen der Altstadt, setzen Sie sich in eines der kleinen Cafés oder beobachten Sie das geschäftige Treiben rund um den Hauptplatz. Übernachtung im Gästehaus. (Fahrzeit ca. 3-4h, 250 km). 
Verpflegung: 1×(F/A)
Sehenswürdigkeiten
Bagrati-Kathedrale
Städte
Kutaissi

Tag 10: Verborgenes Swanetien

Am Vormittag haben Sie noch etwas Zeit für einen individuellen Aufenthalt in Kutaissi. Anschließend beginnt Ihre Weiterreise in eine der eindrucksvollsten Regionen des Landes: Swanetien. Die Straße führt Sie tief hinein in eine spektakuläre Gebirgslandschaft. Entlang des Enguri-Flusses windet sich die Route durch einen wilden Canyon, vorbei an steilen Felswänden und rauschenden Wassern. Immer wieder öffnet sich der Blick auf eine nahezu unberührte Bergwelt. Swanetien präsentiert sich als eine der ursprünglichsten Regionen Georgiens – geprägt von schneebedeckten Gipfeln, weiten Bergwiesen, wilden Flüssen, Wasserfällen und den charakteristischen mittelalterlichen Wehrturm-Siedlungen. Besonders eindrucksvoll ist die kulturelle Eigenständigkeit der Region: Bis heute haben sich hier alte Riten und Traditionen erhalten, ebenso wie die eigene swanische Sprache, die sich deutlich vom Georgischen unterscheidet und einen ganz eigenen kulturellen Kosmos bildet. Die Anfahrt selbst ist bereits ein Erlebnis: Die Straße scheint sich unendlich an Felswänden und Abgründen entlangzuziehen, immer weiter hinein in eine scheinbar entrückte Bergwelt. Und doch öffnet sich plötzlich ein weites, hochgelegenes Tal – fast wie aus einer anderen Zeit. Genau hier liegt Swanetien. Am Abend erreichen Sie Mestia auf rund 1400 m Höhe, das administrative Zentrum der Region. Der Ort hat sich in den letzten Jahren zu einem einladenden Ausgangspunkt für Besucher entwickelt und verbindet Ursprünglichkeit mit moderater touristischer Infrastruktur. Sie übernachten in einem gemütlichen Gästehaus, in dem auch das gemeinsame Abendessen serviert wird – ein ruhiger Ausklang nach einem eindrucksvollen Reisetag. (Fahrzeit ca. 5-6h, 300 km). 
Verpflegung: 1×(F/A)
Städte
Kutaissi Mestia

Tag 11: Kleiner Wandertag im Kaukasus

Zur Abwechslung nach den längeren Fahrstrecken unternehmen Sie heute eine Wanderung zum Tschaladi-Gletscher. Nach einer kurzen Anfahrt durch das gleichnamige Tal beginnt die Tour zu Fuß. Die Wanderung kann in Absprache mit der Reiseleitung flexibel angepasst werden. Der Weg ist technisch unkompliziert und gut zu bewältigen – im Mittelpunkt steht klar das Naturerlebnis. Sie folgen dem Tal hinein in eine zunehmend alpine Landschaft mit rauschenden Gletscherbächen, markanten Felskanten und immer näher rückenden Eisformationen. Der Gletscher selbst kommt eindrucksvoll nah in Sichtweite und vermittelt einen unmittelbaren Eindruck der Hochgebirgswelt. Gelegentlich ist aus der Höhe ein fernes Grollen zu hören, wenn sich im Gebirge kleinere Steinlawinen lösen – ein Naturgeschehen, das aus sicherer Entfernung eindrucksvoll zu beobachten ist. Genau in diesen Momenten werden die Dimensionen dieser Landschaft besonders greifbar. Am Nachmittag kehren Sie nach Mestia zurück und haben Zeit für individuelle Erkundungen: ein Bummel durch den Ort, der Besuch kleiner Geschäfte für Souvenirs oder eine entspannte Pause in einem der Cafés oder Bars bieten sich an. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 2h, 5 km, 370m). 
Verpflegung: 1×(F/M (LB)/A)
Städte
Mestia

Tag 12: Exkursion nach Ushguli

Mit Geländewagen fahren Sie hinauf nach Ushguli auf rund 2200 m Höhe. Der Ort gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als die höchstgelegene dauerhaft bewohnte Siedlung Europas. Bereits die Anfahrt ist ein Erlebnis: Die neu ausgebaute Straße vermittelt heute ein Gefühl von Sicherheit, doch lange Zeit war diese Strecke deutlich abenteuerlicher. Immer wieder passieren Sie kleine, abgelegene Bergdörfer, bevor sich am scheinbaren Ende des Tals plötzlich der Blick weit öffnet – und Ushguli inmitten einer gewaltigen Hochgebirgslandschaft erscheint. Im Dorf selbst scheint die Zeit stillzustehen. Sie besuchen den Marien-Kirchenkomplex sowie einige der charakteristischen, jahrhundertealten Wehrtürme, die das Ortsbild prägen. Von hier bietet sich ein eindrucksvoller Blick auf die gewaltige Südwand des Schchara (5200 m), des höchsten Berges Georgiens. Im Anschluss unternehmen Sie eine Wanderung in Richtung des imposanten Schchara-Gletschers. Unterwegs genießen Sie ein Picknick inmitten weiter Bergwiesen, die im Sommer von einer Vielzahl alpiner Wildblumen überzogen sind. Die Tour ist genussvoll und landschaftlich herausragend – ideal für Naturfreunde, die die Ruhe und Weite dieser Hochgebirgsregion aufnehmen möchten. Zurück in Ushguli bleibt Zeit für eine kleine Pause bei Kaffee, Tee und Kuchen oder – ganz bodenständig – für ein wohlverdientes Bier nach dieser eindrucksvollen Etappe. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrzeit ca. 2h, 90 km, Gehzeit ca. 3h). Verpflegung: 1×(F/M (LB)/A)
Städte
Ushguli

Tag 13: Freie Zeit in Mestia – schier endlose Möglichkeiten

In Mestia haben Sie Zeit, den kleinen Hauptort der Bergregion Swaneti in Ihrem eigenen Tempo zu erkunden. Die charmante Ortschaft liegt spektakulär eingebettet zwischen den Gipfeln des Großen Kaukasus und ist berühmt für ihre charakteristischen mittelalterlichen Wehrtürme. Viele dieser steinernen Türme prägen noch heute das Ortsbild und zeugen von der bewegten Geschichte der Region. Bei einem Spaziergang durch den Ort können Sie einen dieser historischen Svan Towers aus der Nähe betrachten und mehr über ihre ursprüngliche Funktion als Schutz- und Wohnbauten der lokalen Familien erfahren. Darüber hinaus bietet Mestia zahlreiche Möglichkeiten für eine entspannte Zeit im Ort: besuchen Sie eines der kleinen Museen, stöbern Sie in Geschäften nach regionalen Souvenirs oder setzen Sie sich in ein Café oder Restaurant und genießen Sie bei einem Bier oder einem Glas georgischen Wein das lebendige Treiben des Ortes. Wer sich lieber etwas bewegen möchte, findet rund um Mestia viele schöne Wanderwege. Kurze Spaziergänge führen zu Aussichtspunkten mit beeindruckenden Blicken auf die umliegenden Bergketten und die weiten Täler Swanetiens. Ob gemütlicher Ortsbummel, kulturelle Entdeckungen oder eine kleine Wanderung in der beeindruckenden Berglandschaft – Mestia bietet für jeden Geschmack passende Möglichkeiten. Sie treffen sich am Abend zum gemeinsamen Abendessen. Übernachtung wie am Vortag. 
Verpflegung: 1×(F/A)
Städte
Mestia

Tag 14: Die Schwarzmeerküste und Botanischer Garten

Heute verlassen Sie den hohen Kaukasus und machen sich auf, um Meeresniveau zu erreichen. Batumi, die Hauptstadt der Provinz Adscharien an der Schwarzmeerküste, ist dabei Ihr Ziel. Ab der Stadt Poti, der zweitwichtigsten Hafenstadt Georgiens, geht die Fahrt entlang der Küste. Von hier haben Sie immer noch den Kaukasus im Blick, der sich am Horizont in herrlichster Kulisse darbietet. Spüren Sie das mediterrane Klima? Im berühmten Batumi Botanical Garden unternehmen Sie einen entspannten Rundgang durch eine der schönsten Gartenanlagen am Schwarzen Meer. Hoch über der Küste gelegen, eröffnet sich von vielen Stellen ein wunderbarer Blick auf das Meer und die subtropische Landschaft rund um Batumi. Der Garten zählt zu den bedeutendsten botanischen Anlagen der Region und beherbergt mehr als 5000 Pflanzenarten aus verschiedenen Klimazonen der Welt. Auf gut angelegten Wegen spazieren Sie durch unterschiedliche thematische Bereiche mit Pflanzen aus dem Kaukasus, dem Mittelmeerraum, Ostasien, Australien oder Amerika. Palmen, Bambushaine, exotische Blütenpflanzen und riesige Bäume sorgen für eine beeindruckende Vielfalt und immer wieder neue Eindrücke. Nach den Tagen in den Hochgebirgslandschaften des Kaukasus bildet dieser üppig grüne Park ein wohltuendes Kontrastprogramm. Die ruhige Atmosphäre, der Duft der Pflanzen und die immer wieder spektakulären Ausblicke auf das Schwarze Meer machen den Besuch zu einem besonderen Erlebnis. Prädikat: unbedingt sehenswert! Übernachtung im Hotel in Batumi. (Fahrzeit ca. 4-5h, 300 km). Verpflegung: 1×F
Städte
Batumi

Tag 15: Heimreise

Morgendlicher Transfer zum Flughafen und Heimreise. Die Reise kann noch weitergehen – individuell oder mit einem Anschlussprogramm. 
Verpflegung: 1×F

Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)


Länderinfo

Georgien (GE)
Georgien
Georgien, ein Land an der Nahtstelle zwischen Europa und Asien, bietet seinen Besuchern nahezu unberührte, atemberaubende Natur und eine vielseitige sowie beeindruckende Kultur.
 
In dem Land wird der Gast als „von Gott geschenkt“ betrachtet und deshalb mit offenen Armen empfangen und mit aufopfernder Freundlichkeit umsorgt.

Besonders bekannt ist Georgien sowie auch seine Nachbarländer für die hervorragende Küche und berühmen Weine. Somit kommen schon einmal alle Gourmets unter den Reisenden auf ihre Kosten.

Doch natürlich hat Georgien noch viele weitere Vorzüge.

Beispielsweise seine Hauptstadt Tiflis. Sie wurde bereits im 5. Jahrhundert gegründet und kann auf eine lange und reiche sowie wechselhafte Geschichte zurückblicken.
Zudem verfügt sie über mehrere warme Mineralquellen. Das ca. 45° warme Wasser wird schon seit Jahrhunderten in den städtischen Badehäusern verwendet.
Die Hauptstadt ist also nicht nur ein Ort um Kultur zu erleben und das pulsierende Herz Georgiens kennen zu lernen sondern auch ein Ort um zu entspannen und sich verwöhnen zu lassen.
Ideal für Wellness-Liebhaber. Zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen die Altstadt, die Metechi-Kirche und die Sameba-Kathedrale. Letztere ist das größte Kirchengebäude in Transkaukasien.

Bei einem Besuch Georgiens darf ein Ausflug in die imposante Bergwelt des Kaukasus natürlich nicht fehlen, Wanderungen und Radtouren sind in der herrlichen georgischen Natur geradezu ein Muss.

Man merkt schon, dass die Vielfalt und Schönheit dieses transkaukasischen Landes kaum zu übertreffen sind.

Beste Reisezeit:
Die beste Reisezeit liegt in den Monaten April bis September.
 
Klima:
Es herrscht ein mildes Meeresklima in den Küstenregionen, wogegen im Landesinneren Kontinentalklima dominiert. Juli und August sind die heißesten und schwülsten Monate. Der Winter kann zuweilen sehr schneereich sein.

Aktuelle Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige und medizinische Hinweise sowie sonstige wichtige Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.auswaertiges-amt.de/de/georgiensicherheit/201918

Wir weisen darauf hin, dass rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des jeweiligen Reiselandes einzuholen sind.

Wichtiger Hinweis: Der Reisende selbst ist für die Erfüllung der am Tag der Abreise geltenden Einreisebestimmungen verantwortlich.

Währung:
1 Lari = 100 Tetri
 
Flugdauer:
ca. 4 Stunden (nonstop)

Ortszeit:
MEZ +2h

Gut zu wissen:
Georgier haben den Ruf hervorragende Gastgeber und zudem auch sehr gesellig zu sein.

Wegen der hohen Kriminalitätsrate wird den Reisenden dazu geraten ihre Wertsachen nicht bei sich zu tragen und Ausflüge nach Einbruch der Dunkelheit zu vermeiden.


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