1. Tag Auf in die Provence
bei Fluganreise: Bahnanreise 2. Klasse zum Flughafen und im Laufe des Tages Flug nach Marseille. Ein Mitarbeiter empfängt Sie am Flughafen und kümmert sich um den Transfer zu Ihrem Hotel im Stadtzentrum von Avignon. 85 km. Rund ums Hotel entdecken Sie garantiert Ihr Lieblingsrestaurant fürs erste provenzalische Abendessen. Die Stadt hat eine blühende Gastroszene!
bei Bahnanreise: Gegen 14 Uhr startet der Hochgeschwindigkeitszug TGV ab Frankfurt nach
Avignon. Ankunft am etwas außerhalb der Stadt gelegenen Bahnhof Avignon
TGV gegen 21.30. Dort werden Sie erwartet und zum Hotel begleitet. 10
km. Abendessen in Eigenregie.
Sechs Übernachtungen in Avignon.
Städte
Avignon
2. Tag Avignon
Mit einem herzlichen Bonjour begrüßt Sie Ihr Marco Polo Scout. Und ja, es wird ein guter Tag! Schon umarmt uns die Altstadt (UNESCO-Welterbe) mit ihren Stadtmauern. In unserem Fokus: der Papstpalast, im Spätmittelalter Zentrum der christlichen Welt. Haben Sie sie auch im Kopf, die Melodie? "Sur le pont d’Avignon" – eh voilà: Wir stehen auf der Brücke St-Bénézet! Dann durch Gassen, über Plätze, vorbei an Kirchen und einstigen Kaufmannspalästen zu den Markthallen. Zwischen Obst und Gemüse, Käse, Oliven, Fisch und Gewürzen dürfen Sie Gott in Frankreich spielen – und sich eine kulinarische Mittagspause gönnen. Nachmittags haben Sie Zeit, Lust und Laune auszuleben, in all den kleinen Läden und Cafés. Oder Sie schnappen sich das Shuttleboot zur Ile de la Barthelasse, der Rhoneinsel und grünen Lunge Avignons. Abends werden wir in einem Altstadtrestaurant zum Welcome-Dinner erwartet – bon appétit!
Verpflegung: F, A
Sehenswürdigkeiten
Brücke St-Bénézet
Papstpalast-Avignon
Stadtmauer von Avignon
Städte
Arles
Avignon
3. Tag Aix-en-Provence
Wie mit Pastell gemalt erscheint uns Aix – kein Wunder, dass der Maler Paul Cézanne seiner Heimatstadt zeitlebens eng verbunden blieb. Die Stadt des Savoir-vivre ist auch für uns perfekte Inspiration für den heutigen Urlaubstag: die Kathedrale Saint-Sauveur mit ihrem Kreuzgang, Oase der Ruhe. Der Cours Mirabeau, verträumte Platanenallee mit plätschernden Brunnen. Der Place Richelme, ein Bauernmarkt wie Cézannes Farbpalette: Kräutergrün, Olivgold, Tomatenrot, Honiggelb, vielleicht Lavendelblau. Freizeittipp danach: das Hotel Caumont, ein opulenter Adelspalast mit kleinem, aber feinem Barockgarten. Und wenn Sie unterwegs Calissons entdecken, das Mandelgebäck der Region: unbedingt probieren! Das gilt auch für die Restauranttipps, die Ihr Scout für heute und die nächsten beiden Abende in Avignon hat. 180 km.
Verpflegung: F
Städte
Avignon
Savoir-vivre in Aix-en-Provence
4. Tag Naturpark Luberon
Wie der Pinsel durch ein Gemälde streift unser Bus durch den Naturpark Luberon. Dörfer wie hingetupft, Felsen wie hingekritzelt, Schluchten wie eingeritzt, schattierte Wälder, ein Himmel wie aquarelliert. In einem einsamen Tal entdecken wir die Abtei von Sénanque. Das Zisterzienserkloster besticht durch seine Schlichtheit und das Spiel von Licht und Schatten im Innern. Kalkweiß thront das Bergdorf Gordes auf seinem Hügel. Stolz auf seine Vergangenheit als Künstlerkolonie? Oder auf seine Paraderolle in Ridley Scotts Filmkomödie "Ein gutes Jahr"? Herausgeputzt mit den Ockerfarben der Region: Roussillon – die ganze Palette von Gelb-, Orange- und Rottönen breitet das Dorf vor uns aus. Dem Geheimnis der Farbpigmente gehen wir in einem Ockeratelier auf den erdigen Grund. 120 km.
Verpflegung: F
Sehenswürdigkeiten
Abtei von Sénanque
Städte
Gordes
Roussillon
Avignon
5. Tag Nimes – Pont du Gard – Uzès
Was Ihre (Jeans-)Hosen mit dem heutigen Tagesprogramm zu tun haben? Finden wir heraus! Asterix-Leser kennen Nimes als Nemausus, und auch wir tauchen in die Zeit ein, als sich Gallier und Römer regelmäßig keilten. Das römische Amphitheater und den Tempel Maison Carrée (UNESCO-Welterbe) schauen wir uns von außen an. Dann das Highlight: der dreistöckige Aquädukt Pont du Gard (UNESCO-Welterbe), die damalige Wasserleitung nach Nimes. Durstig? Zum Glück packt Ihr Scout ein Picknick aus. Wein zu allerhand Spezialitäten der Region: Käse, Wurst, Oliven, Baguette … Von den Römern ins Mittelalter ist es nur ein kurzer Weg, nach Uzès: Die Burg mit ihrem Festungsturm, der arkadengesäumte Marktplatz, der Glockenturm - ein Dorf wie aus dem Bilderbuch! 110 km.
Verpflegung: F, P
Sehenswürdigkeiten
Amphitheater
Pont du Gard
Städte
Nimes
Uzès
Avignon
6. Tag Arles – Camargue
Arles, die antike Perle der Provence! Mittelalterliche Gassen, die noch das römische Erbe bewahren. In der Arena (UNESCO-Welterbe) kreuzten einst die Gladiatoren die Klingen, in der Kirche St-Trophime hingegen kreuzen sich die Baustile. Später am Place du Forum: Hier eine korinthische Säule, dort ein Fragment eines römischen Giebels, umzingelt von Restaurants und Cafés. Das gelbe Haus kommt Ihnen bekannt vor? Van Gogh hat das Café vorm Nachthimmel auf einem Gemälde verewigt. Wir lassen Stadt und Geschichte hinter uns. Natur pur verheißt die Camargue: ausgedehnte Salzwiesen, Sumpfgebiete und Reisfelder im flirrenden Licht, rauer Wind. Hier gefällt es auch den weißen Wildpferden, schwarzen Stieren und rosa Flamingos. Schließlich das Küstendorf Les-Stes-Maries-de-la-Mer, Wallfahrtsort der Roma und Sinti, die zur Schwarzen Sara pilgern. Zurück in die Stadt: In Avignon verabschieden wir uns beim Farewell-Dinner mit und von den Aromen der Provence! A bientot, bis bald! 160 km.
Verpflegung: F, A
Sehenswürdigkeiten
Camargue
Städte
Arles
Avignon
7. Tag Au revoir, Frankreich!
bei Flugabreise: Am Morgen Transfer zum Flughafen Marseille. 85 km. Von dort aus treten Sie den Rückflug in die Heimat an.
bei Bahnreise: Nach dem Frühstück kurzer Transfer zum Bahnhof Avignon TGV, von wo aus
es gegen 9 Uhr mit Hochgeschwindigkeit zurück in die Heimat geht.
Ankunft in Frankfurt gegen 16 Uhr.
Verpflegung: F
Flugplan-, Fahrplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, P=Picknick, A=Abendessen)
(F=Frühstück, M=Mittag, P=Picknick, A=Abendessen)
Städte
Avignon