1. Tag Richtung Usbekistan
Bahnanreise 1. Klasse zum Flughafen. Abends Flug nach Istanbul und nach einer Umsteigezeit von ca. zwei Stunden, nach Mitternacht weiter nach Urgentsch (Flugdauer ca. 4 Std.).
2. Tag Attraktionen von Chiwa
Ankunft in Urgentsch am Morgen und Transfer zum Hotel in Chiwa, wo Sie Ihre Studiosus-Reiseleiterin empfängt, und Ihre Zimmer bereit stehen. 50 km. Am Nachmittag locken die Highlights der Wüstenstadt (UNESCO-Welterbe): von der Citadelle Ark bis zur Juma-Moschee mit ihren verzierten Holzsäulen. Beim Welcome-Dinner genießen wir usbekische Spezialitäten. Geheimtipp: Nudeln mit Dill.
Verpflegung: F, A
Sehenswürdigkeiten
Djuma Moschee
3. Tag Durch die Wüste nach Buchara
Wüstenlandschaft und Oasen begleiten uns auf der Fahrt nach Buchara. Unterwegs lädt das Flussufer des Amu Darja zum Spaziergang ein. In Buchara unternehmen wir eine erste Schnuppertour durch die Altstadtgassen, bevor der Tag beim Dinner unter Bäumen mit Blick über den Teich des Labi-Hauz-Platzes ausklingt. 430 km. Zwei Übernachtungen.
Verpflegung: F, A
4. Tag Die Perlen von Buchara
In Bucharas Altstadt (UNESCO-Welterbe) blühen Handwerkstraditionen. Faszinierend, wie ein Damaszener Schmied glutrotes Eisen zu wertvollen Klingen formt. Ob schon Dschingis Khan hier schmieden ließ? Von der Kalan-Moschee, unserem nächsten Ziel, soll er beeindruckt gewesen sein. Eindrucksvoll auch die wehrhafte Festung Ark und das Samanidenmausoleum. Abends wird es dann ganz privat – Familie Rahmon lädt uns zum Essen ein.
Verpflegung: F, A
5. Tag Zauber der Seidenstraße
Unterwegs nach Samarkand sammeln wir einige Highlights der Seidenstraße ein: entlocken einem Keramikmeister in Gijduvan seine Geheimnisse, legen in einer Karawanserei einen Fotostopp ein und staunen über steinzeitliche Felsmalereien vor der traumhaften Kulisse der Sarmysch-Schlucht. Dann strahlen uns die türkisblauen Kuppeln von Samarkand entgegen. Was die vier Länder unserer Reiseroute jeweils besonders macht? Der abendliche Vortrag Ihrer Reiseleiterin malt ein lebendiges Bild. 360 km. Zwei Übernachtungen.
Verpflegung: F, A
Sehenswürdigkeiten
Seidenstraße Usbekistan
6. Tag Prächtiges Samarkand
Sie finden die Bibi-Khanum-Moschee kaum zu toppen? Warten Sie ab, bis Sie auf dem prächtigen Registanplatz (UNESCO-Welterbe) stehen! Auch hier leuchten die Fassaden im schönsten Aquamarin! Legenden begleiten uns durch die Gräberstraße Schah-e Sinda und zum Grabmal von Timur. Abends lädt ein Familienrestaurant zum herzhaften Dinner.
Verpflegung: F, A
Sehenswürdigkeiten
Bibi-Khanum-Moschee
Schah-e Sinda
7. Tag Haft Kul – an den sieben Seen
Heute geht es nach Tadschikistan, wo wir nach dem Grenzübergang herzlich begrüßt werden. Haft Kul werden sie genannt, die sieben Seen zwischen Türkis- und Schwarzblau. Lauschen Sie unterwegs der Legende über die Entstehung dieses Naturwunders inmitten der Gebirgslandschaft. Wir genießen ein Mittagessen mit wunderbarem Panorama. 210 km.
Verpflegung: F, M, A
8. Tag Unbekanntes Tadschikistan
Wir besichtigen die Ausgrabungsstätten von Alt-Pendschikent mit den wichtigsten archäologischen Funden des Landes. Anschließend Weiterfahrt nach Chudschand. 260 km.
Verpflegung: F, A
9. Tag Chudschand - ein zweites Alexandria
Im Museum für Archäologie und an der mächtigen Festung ergründen wir die Geschichte der Stadt, die auf Alexander den Großen zurückgeht. Im Mausoleum des Scheichs Muslechiddina spüren wir der Macht des Glaubens nach. Von andächtiger Stille führt unser Stadtbummel am Payshanba-Basar zurück ins pralle Leben. Weiter zur usbekischen Grenze mit fliegendem Wechsel von Ihrem tadschikischen Fahrer und Reisebegleiter zum usbekischen. Und auf nach Taschkent! 170 km. Zwei Übernachtungen.
Verpflegung: F, A
Städte
Chudschand
Taschkent
10. Tag Tradition und Moderne in Taschkent
Bei einer Stadtrundfahrt zeigt uns Taschkent seine vielen Gesichter: Großstadt-Skyline, Altstadtgassen und orientalische Lebensart auf dem Basar. Magisch wird es beim Besuch des Alisher Navoj Monuments, wenn Ihre Reiseleiterin Gedichte vorliest und Sie mit Saft aus dem Ferganatal und süßen Leckerbissen verwöhnt.
Verpflegung: F, A
Sehenswürdigkeiten
Ferganatal
11. Tag Die Schätze des Ferganatals
Per Bahn geht es in den Gemüsegarten des Landes, das Ferganatal. Fliesen, Stuck und Wasserspiele laden dann im Palast des Chudoyar Khan in Kokand zum Staunen ein, bevor unsere Busroute den Bewässerungskanälen folgt. Dann kündigen Maulbeerbäume den Exportschlager des Landes an: Seide. Wie daraus feinstes Tuch entsteht, zeigen uns Weberinnen, die uns mit ihrer Kunst umgarnen. Busstrecke 110 km.
Verpflegung: F, A
Sehenswürdigkeiten
Ferganatal
12. Tag Kirgisistans Rutschbahn
Nach den Formalitäten an der kirgisischen Grenze gondeln wir mit Minibussen ins nahe Osch, wo mitten in der Stadt der Suleiman-Berg (UNESCO-Welterbe) aufragt. Warum ihm Kirgisinnen jauchzend den Buckel runterrutschen, verrät Ihnen Ihre Reiseleiterin. Die Zeit bis zum Abendessen gestalten Sie nach Lust und Laune. 120 km.
Verpflegung: F, A
13. Tag Gebirgspanorama am Toktogulsee
Der Vormittag gehört einer Rundtour in Ösgön mit Mausoleen, Minarett und Marktleben. Die Pause auf der Fahrt zu unserem Hotel könnte kein Starregisseur besser inszenieren: Filmmusik im Ohr, Toktogulsee und schneebedeckte Viertausender im Blick, Gipfelschnaps in der Hand. In aller Abgeschiedenheit erwartet uns im Tal des Chichkan-Flusses unser Gästehaus. 340 km.
Verpflegung: F, A
14. Tag Am Tianschan-Gebirge
Unsere Fahrt ist lang, aber kurzweilig: raue Gipfel, grüne Täler, reißende Flüsse und schließlich die weite Steppe des Susamyr-Tals. Die schneeweißen Kuppen des Chichkan-Nationalparks setzen alldem die Krone auf, dazwischen funkeln stahlblau die Gebirgsbäche. Unser Tagesziel ist der kleine Ort Kotschkor. 370 km.
Verpflegung: F, A
15. Tag Die Adler von Bokonbaevo
Am Südufer des Issyk-Sees führt die Route zu Schluchten und bizarren Felsformationen. Für noch mehr spannendes Naturerlebnis können wir, wenn es sich ergibt, unterwegs einen waschechten Adlerjäger und seine Tiere besuchen. Dann locken die roten Felsen der Sheti-Oguz-Schlucht. Ein Glas Stutenmilch gefällig? Gerne lassen uns Nomaden davon kosten. 270 km. Zwei Übernachtungen in Karakol.
Verpflegung: F, A
Städte
Bokonbaevo
Karakol
16. Tag Rosen in Karakol
Karakol ist die Ruhestätte des Asienforschers Nikolai Prschewalski, über dessen Wirken wir im örtlichen Museum mehr erfahren. Danach unternehmen wir auf dem See Issyk-Kul eine Bootsfahrt und erleben die grandiose Szenerie vom Wasser aus. Die Stadt empfängt uns multikulturell: Der Muezzin ruft zum Gebet in die chinesisch anmutende Dunganen-Moschee, inmitten von Rosen erhebt sich eine russisch-orthodoxe Holzkirche. Abends begrüßt uns eine Familie zum Abendessen. 50 km.
Verpflegung: F, A
17. Tag Kasachstans Grand Canyon
Wir verabschieden uns von Kirgisistan und fahren in die weiten Ebenen Kasachstans. Dabei überqueren wir den Scharyn-Fluss und genießen den spektakulären Blick auf die gleichnamige Schlucht, die die Kasachen mit gutem Grund als ihren Grand Canyon bezeichnen. Am späten Nachmittag sind wir in Almaty. Zu Abend essen wir in einem typischen Kasachischen Restaurant. 390 km. Zwei Übernachtungen in Almaty.
Verpflegung: F, A
18. Tag Almaty
Nach einem späten Frühstück machen wir uns auf, die größte Stadt Kasachstans zu erkunden. Bis 1997 war sie auch die Hauptstadt des riesigen, aber dünn besiedelten Landes. Unabhängigkeitsplatz, Panfilovtsev Park, Zenkov-Kathedrale sind Zeugnisse des Wandels. Am Nachmittag führen Sie Programmregie. Beim gemeinsamen Abendessen lassen wir die Reise Revue passieren.
Verpflegung: F, A
19. Tag Adieu, Orient!
Morgens Flug nach Istanbul (Flugdauer ca. 6 Std.) und nach einer Umsteigezeit von ca. zwei Stunden weiter nach Europa. Ankunft am Mittag.
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, M=Mittag, A=Abendessen)